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	<title>Trainingstipps Archive - Pferde verstehen</title>
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	<title>Trainingstipps Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>(Sicher) Ausreiten für Hasenfüße &#8211; ohne Gebiss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 16:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Kurs-)Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausreiten]]></category>
		<category><![CDATA[gebisslos reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicher ausreiten? Das muss kein Traum bleiben - ihr braucht nur einen Plan und ein bisschen Ermutigung.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/sicher-ausreiten-ohne-gebiss/">(Sicher) Ausreiten für Hasenfüße &#8211; ohne Gebiss</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor ein paar Jahren waren es noch 100 Meter, heute sind es über 10 Kilometer: So lässt sich unsere <strong>Ausreitkarriere</strong> in wenigen Worten zusammenfassen.</p>



<p>Unser Märchenwald (unbewirtschaftet, traumhaft schön mit endlosen Sandwegen, verschlungenen Pfaden, sanften Steigungen) liegt in wenigen Kilometern Entfernung zum Stall. Und lange Zeit hielt ich es für ein Märchen, dass wir dort jemals ausreiten gehen würden.</p>



<p><strong>Das Ausreiten langer Strecken</strong> war (und ist) für mich und auch für die PN ein echter Komfortzonen-Stretch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-01-2-768x1024.jpeg" alt="Sicher ausreiten ohne Gebiss: Reiterin reitet auf ihrem Pferd den Weg entlang Richtung Wald." class="wp-image-5863" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-01-2-768x1024.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-01-2-225x300.jpeg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-01-2-113x150.jpeg 113w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-01-2.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Wald, der Wald! Lange ein entfernter Ausreit(t)raum, jetzt ist er Realität geworden. Foto: Yvonne</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ausreiten gehen? Ach, äh, heut&#8216; ist eher schlecht</h2>



<p>Ich hatte sehr viele gute Argumente, warum der jeweilige Tag <strong>zum Ausreiten einfach nicht geeignet </strong>war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#x1f341; Auf dem Feld ist viel los: Radfahrer, Fußgänger, Traktoren, Reiter!</li>



<li>&#x1f341; Mein Pferd ist äh &#8222;reizoffen&#8220;!</li>



<li>&#x1f341; Ich bin überzeugter Platzreiter!</li>



<li>&#x1f341; Es ist zu warm/zu kalt, es windet zu stark&#8230;.und der Mond steht heut nicht im siebten Quadranten zum Saturn, das deutet auf Turbulenzen hin!</li>
</ul>



<p>Irgendwann wurde für mich der Schmerz, nicht ausreiten zu gehen, aber größer als die Befürchtungen, was alles passieren könnte. Das war dann der Zeitpunkt, als ich unser Ausreitprojekt in Angriff nahm: also <strong>&#8222;Mission sicheres Geländepferd + souveräner Geländereiter&#8220;.</strong></p>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg" alt="Buchcover Taschenbuch zum gebisslosen Reiten: &quot;Natürlich gebisslos - Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&quot;" class="wp-image-5737" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-1024x1024.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-150x150.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-768x767.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-600x600.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl.jpg 1043w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>


<p>Die reiterliche Vorbereitung fürs sichere Ausreiten findest du in meinem Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Sicher ausreiten gehen &#8211; und zwar so</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734.jpg" alt="Vorbereitung, um sicher gebisslos ausreiten zu gehen: Mensch und Pferd gehen gemeinsam auf einer Wiese spazieren." class="wp-image-5864" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/AW0O1734-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Spazieren gehen &#8211; und zwar entspannt &#8211; ist eine gute Vorbereitung aufs Ausreiten. Mensch und Pferd erkunden gemeinsam das Gelände. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomcyzk Photography</a></em></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">1. Gute Vorbereitung</h3>



<p><strong>Ausreiten gehen mit einem jungen oder unsicheren Pferd</strong> braucht Vorbereitung. Einfach losreiten und hoffen, dass man überleben wird, ist eine Strategie, aber keine besonders intelligente. Wir haben unsere <strong>Ausritte gezielt mit Spaziergängen vorbereitet </strong>und so Stück für Stück die Wege und das Gelände kennengelernt. Ich habe die PN dabei bewusst an einem langen Seil (das Lasso), so dass er vorgehen kann und führt. Das stärkt das Selbstvertrauen, da er mir dann nicht einfach hinterherdackeln kann, sondern vorausgeht und bei einer Gefahr potenziell zu erst gefressen wird. Spaziergänge haben den Charme, dass, wenn ihn mal der Mut verlässt, ich jederzeit die Führung übernehmen und er sich hinter mir verstecken kann. Die PN liebt Spaziergänge, unterwegs gibt&#8217;s Gras-Buffet to go &#8211; so ist draußen sein und weg vom Stall gleichzeitig noch positiv besetzt. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Pferd real halfterführig ist, seinen Menschen nicht beliebig durch die Gegend zieht und sich nach Fresspausen vom Gras auch wieder abbringen lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Solide Ausbildung</h3>



<p>Am <strong>Anfang der Pferdeausbildung steht stets die Bodenarbeit</strong>. Auf der fußt dann die Ausbildung aus dem Sattel. Ich bin die PN <strong>erst ausgeritten, als ich genau lenken konnte, er auf meine Signale hin schneller wurde und ich ihn genauso gut zuverlässig anhalten</strong> konnte (genau genommen konnte er das schon eine Weile, bevor ich das Ausreitthema in Angriff nahm&#8230;). Je besser er ausgebildet ist, desto einfacher finde ich mental das Ausreiten, da die Kommunikation einfach schon weit fortgeschritten ist und das draußen sehr hilfreich ist. Reiterhilfen kommen draußen im Gelände schon mit etwas mehr Verzögerung, manchmal auch Widerstand durch. Die Ablenkung ist eben einfach groß und nicht immer sind das Gelände und der Boden so, dass das Pferd sofort reagieren kann. Dennoch weiß ich, dass die PN durch seine Ausbildung auf dem Reitplatz ansprechbar ist und bleibt. <strong>Aufsteigen können von beiden Seiten und von verschiedenen Objekten</strong> (für alle mit hohen Pferden) gehört für mich ebenfalls zur Grundausbildung des Pferdes. Ich will, wenn ich draußen absteige, um vielleicht an etwas Gruseligem vorbei zu führen oder mir einfach mal die Füße zu vertreten, auch wieder aufsteigen können, ohne dass für mein Pferd die Welt zusammenbricht. Manche Pferde verbinden das Absteigen des Reiters nämlich mit dem Ende der Session und sehen keine Notwendigkeit mehr, ihn wieder hochzulassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Passende Ausrüstung</h3>



<p>Für mich ist es wichtig, das Pferd <strong>mit der gleichen Ausrüstung ausreiten zu gehen</strong>, mit der ich auch auf dem Platz reite: Westernsattel, Sidepull oder Bosal. Einfach, weil sich dann keine Kommunikationshindernisse aufbauen, da sich die Hilfen auf dem Platz genauso anfühlen wie draußen im Feld oder im Wald. Der Westernsattel hilft mir persönlich, weil ich einfach gut darin sitze &#8211; das gilt auch für spontane Sprünge nach links oder rechts, wenn sich die PN doch mal erschreckt.</p>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3388709&amp;v=19330&amp;q=464832&amp;r=635314"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3388712&amp;v=19330&amp;q=464832&amp;r=635314" consent-required="4566" consent-by="services" consent-id="4567"/></a></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">4. Aktiv reiten und entscheiden: Kommunikation aufrecht halten</h3>



<p>Die PN ist kein Pferd zum Draufhocken, Losreiten und draußen die Seele baumeln lassen. Er braucht <strong>Management</strong> &#8211; sonst trifft er eigene Entscheidungen und die sind meistens nicht die weitsichtigsten. Das bedeutet, dass ich <strong>ein aktiver Reiter sein </strong>muss, kein passiver. Die Kommunikation muss fließen &#8211; und zwar ständig. So bleibt die Aufmerksamkeit bei mir und die PN weiß, dass er nicht allein entscheidet. </p>



<p>Bedeutet also, dass ich <strong>immer wieder Anfragen</strong> stelle: Kann er links und rechts im Genick nachgeben? Kann er langsamer gehen? Kann er anhalten? Kann er rückwärts gehen? Können wir um diesen Baum herumgehen statt wie immer geradeaus? Dabei spielt es eine Rolle, ob wir zum Beispiel links oder rechts um eine Pfütze oder durch sie hindurch gehen bzw. wer das entscheidet. Wenn mir mein Pferd bei solchen einfachen Anfragen schon mit Widerstand und Zögerlichkeit begegnet, sagt das nichts Gutes darüber aus, wie seine Reaktion ausfallen wird, wenn ich wirklich mal eingreifen muss, etwa um ihn an Killerbarken vorbeizuhelfen (siehe unten) oder einen Sprung zur Seite zu begrenzen.</p>



<p>Deswegen: Es ist mehr als ratsam, <strong>sicherstellen, dass das Pferd tut, was ich als Reiter verlange, wenn der Ausritt entspannt ist</strong>. <strong>Damit die Chancen steigen, dass es tut, was ich verlange, wenn es nicht mehr entspannt ist.</strong></p>



<p>Bedeutet das, dass Ausreiten immer so kontrolletti sein wird? Nein. Auf PNs Vorgänger hätte ich mich rückwärts mit verbundenen Augen setzen können. Und auch <strong>die PN wächst immer mehr an seiner Aufgabe als Geländepferd</strong>. Oft komme ich von Ritten zurück und denke mir &#8222;das war jetzt entspannt, aber noch nicht entspannend.&#8220; Immer öfter kann ich meine Gedanken schweifen lassen und bin nicht mehr jeden Moment mit voller Konzentration dabei. Ich kann der PN phasenweise die Verantwortung übertragen, für uns beide gute Entscheidungen zu treffen. Das musste er aber erst lernen (&#8230; und ich das mentale Loslassen).</p>



<p>Ich steige beim Ausreiten nach wie vor viel auf und ab. Manchmal, weil wir an einem gruseligen Hindernis geführt entspannter vorbeikommen und manchmal als Belohnung für die PN &#8211; gern auf dem Rückweg. Dann kann er grasen und ich muss nicht aufpassen, dass er sich angewöhnt abzutauchen und mir dabei die Zügel aus der Hand zu ziehen. Damit ist das Aufsteigen im Gelände für uns Routine geworden. Ich kann die PN überall parken und aufsitzen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Ausgewählte Mitreiter</h3>



<p><strong>Mitreiter beim Ausreiten entscheiden über Erfolg und Misserfolg</strong>. Hast du bereits die Hosen voll und gehst dann noch mit einem Angsthasen ausreiten, werdet ihr wahrscheinlich nicht vom Hof kommen (es sei denn eure Pferde übernehmen für euch das Kommando und regeln das). Hast du die Hosen voll und reitest mit Ms. Werspäterbremstgaloppiertlängerschnell, wirst du deine Komfortzone schneller verlassen als mit einem Ferrari, die orangefarbenen Wachstumszone durchrauschen und dann dauerhaft in der roten Gefahrenzone landen. <strong>Du wirst dich und dein Pferd überfordern und die schlechte Erfahrung bleibt haften.</strong> <strong>Du brauchst also Mitreiter, die auf dich Rücksicht nehmen</strong> (so wie du auf sie Rücksicht nimmst), die sich an Absprachen halten und die ihre Pferde im Griff haben. Klingt einfach? Ist es nicht! Das fängt schon damit an, dass der andere dich zulabert, während du gerade deine volle Konzentration für den Pferd brauchst.</p>



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<figure class="aligncenter"><a href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3666140&amp;v=13870&amp;q=493078&amp;r=635314"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3666140&amp;v=13870&amp;q=493078&amp;r=635314" consent-required="4566" consent-by="services" consent-id="4567"/></a></figure></div>


<p class="has-text-align-center"><a href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3666140&amp;v=13870&amp;q=493078&amp;r=635314"></a></p>



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<p>Bei uns hat <strong>die gechillte Mitreiterin den Durchbruch für längere Strecken</strong> gebracht &#8211; mit ihr und ihrem geländeerfahrenen, von ihr selbst ausgebildeten Führpferd haben wir angefangen, den für unsere Verhältnisse echt ordentlich entfernten Wald zu erkunden. Phasenweise haben wir uns mit den Pferden im Wald getroffen, waren gemeinsam unterwegs und haben uns für den Rückweg wieder getrennt. Perfekte Übung fürs Pferd, um keine Klebentendenz zu entwickeln.</p>



<p>Und so kommt&#8217;s, dass wir heute weit weg von Zuhause, im fremden Gelände, am losen Zügel kilometerlang unserem Führpferd hinterher traben. Die PN komplett unbeeindruckt mit schönem Zug nach vorn und ich im siebten Reithimmel. <strong>Warum klappt das vermeintlich Schwierige beim ersten Anlauf</strong>? Weil alle kleinen Schritte dorthin pingeling abgearbeitet wurden und das Fundament stimmt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/b3c02956-59d0-4250-a0db-2cb3b75cc015-768x1024.jpeg" alt="Sicher ausreiten gehen ohne Gebiss: Eine Reiterin im Wald dreht sich nach ihrer Mitreiterin um" class="wp-image-5865" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/b3c02956-59d0-4250-a0db-2cb3b75cc015-768x1024.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/b3c02956-59d0-4250-a0db-2cb3b75cc015-225x300.jpeg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/b3c02956-59d0-4250-a0db-2cb3b75cc015-112x150.jpeg 112w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/b3c02956-59d0-4250-a0db-2cb3b75cc015.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das erste Mal (gebisslos) reitend im Wald &#8211; und das in Führungsposition. Mein Blick spricht Bände. Foto: Yvonne.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Missglückte Ausreitversuche: die klassischen Probleme</h2>



<p>Ein Plan lässt sich nicht linear in die Tat umsetzen und natürlich sind auch uns die gängigen Probleme beim Ausreiten begegnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Pferd will nicht vom Stall weg</h3>



<p>&#x1f575;&#x1f3fc;&#x200d;&#x2640;&#xfe0f; <strong>Die Ursache: </strong>Das Pferd fühlt sich am Stall mit seiner Herde im gewohnten Umfeld sicherer.</p>



<p>&#x1f4a1; <strong>Lösung:</strong> <strong>Vertrauen aufbauen und Gewöhnung</strong>. Ihr braucht eine klare Kommunikation &#8211; am einfachsten etablierst du die über Bodenarbeit. Du musst <strong>in die Führungsrolle reinwachsen</strong> (ja, einer muss die übernehmen und es sollte nicht dein Pferd sein). Starte mit Spaziergängen, verlängere die Schritt für Schritt und baue Graspausen ein. Dein Pferd versteht das Prinzip &#8211; und damit funktioniert das auch geritten. War bei uns auch so.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mein Pferd bockt im höheren Tempo</strong></h3>



<p>&#x1f575;&#x1f3fc;&#x200d;&#x2640;&#xfe0f; <strong>Die Ursache:</strong> Das Pferd ist wahrscheinlich überfordert.</p>



<p>&#x1f4a1;<strong> Lösung:</strong> Erstmal <strong>die Situation retten</strong>, das Pferd durchparieren &#8211; mit dem One-Rein-Stopp. Luftholen. Den Ausritt zu Ende bringen &#8211; führend oder reitend. Und <strong>dann Ursachenforschung</strong>, um das Bocken in Zukunft zu verhindern. Vor ein paar Wochen ist uns genau das passiert. Die PN fiel auf dem Stoppelfeld von sich aus in Galopp und fing nach ein paar Sprüngen das Bocken an. Aber eben nicht aus dem Nichts. An dem Tag hatte er insgesamt eine hohe Anspannung, eine Freundin war mit ihrem Pferd zu Fuß dabei, das Pferd war ebenfalls knallig drauf. Es windete und &#8211; Skandal! &#8211; das gewohnte Umfeld hatte sich verändert. Wo früher freier Blick war, wuchsen auf einmal Maisfelder. Und statt Kornfeldern Stoppelacker mit gefährlichen Heu- und Strohballen in zufälligen Positionen. Das alles pushte die akute Bedrohungseinschätzung der PN auf ein dunkles Orange. Als dann noch das andere Pferd mit joggendem Menschen von hinten an ihm vorbei galoppierte, ich ihm erlaubte anzugaloppieren und damit die Energie weiter zu steigern, wusste er sich nur noch mit Bocken zu helfen. Ich löste das mit dem One-Rein-Stopp. Seitdem hat er nicht mehr gebockt &#8211; nicht in Gesellschaft, nicht im Galopp mit anderem Pferd. Eben weil das Setup ein anderes, besseres, war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Pferd springt unerwartet zur Seite</h3>



<p>&#x1f575;&#x1f3fc;&#x200d;&#x2640;&#xfe0f; <strong>Die Ursache</strong>: Das Pferd misstraut seiner Umwelt.</p>



<p>&#x1f4a1; <strong>Lösung:</strong> Je <strong>mehr Routine</strong> dein Pferd beim Ausreiten bekommt, desto weniger werden krasse Sätze zur Seite. Die PN ist mittlerweile bei gurrend auffliegenden Tauben (sehr fies!) fast ein Profi &#8211; bei den Enten im Kanal wird&#8217;s wahrscheinlich noch etwas dauern. Als Fluchttier wird ein Pferd immer die Tendenz zum Wegspringen haben, manche mehr, manche weniger. Ganz weg kriegt man sie nicht, fürchte ich. Deswegen helfen hier <strong>ein guter Sattel oder ein guter Knieschluss</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Pferd will an einem Hindernis nicht vorbei</h3>



<p>&#x1f575;&#x1f3fc;&#x200d;&#x2640;&#xfe0f; <strong>Die Ursache:</strong> Angst und Skepsis vor meist neuen Umweltreizen</p>



<p>&#x1f4a1; <strong>Lösung:</strong> <strong>Du gibst die Richtung vor, dein Pferd den Zeitplan</strong>. Letztes Jahr standen hier Barken in regelmäßigen Abständen auf den Feldwegen und die PN witterte Todesgefahr. Gemeinerweise musste man zwischen ihnen durch und konnte nicht einfach eine riesige Schleife außenherum reiten. Wir stoppten also vor den Barken mit untertassengroßen Augen und Nüstern (der PN). Ich habe verhindert, dass er seitlich auswich (seine erste Idee) und seine Nase auf den Weg und zwischen die Barken ausgerichtet gehalten. Dann blieben wir stehen. Als Pferd, das schnell ungeduldig wird, fand die PN das nicht lustig. Zweite Idee: Rückwärts gehen. Das habe ich verstärkt und unterstützt &#8211; und zwar so lang, dass die PN das irgendwie auch nicht mehr gut fand. So hatten wir praktischerweise etwas Abstand zu den Killerbarken hergestellt &#8211; und damit war die PN wieder in der Lage nach vorn zu gehen, sich ihnen zu nähern und meine treibende Hilfe kam durch. Dann parkten wir wieder davor, ich machte wieder alle Ausweichwege zu und ließ ihn einfach stehen. Es dauerte vielleicht fünf bis zehn Minuten, bis die PN sich darauf einlassen konnte, dass Vorwärts vielleicht auch eine Idee ist. Er tastete sich einen Schritt vor, dann noch einen. An dem Punkt muss ich nicht mehr nach vorwärts fragen. Wenn er die Entscheidung getroffen hat, geht er. Und so passierten wird die Barken mittig ohne weitere Vorkommnisse. Seitdem sind wir Barken-Profis.</p>



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<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3121715&amp;v=29263&amp;q=435410&amp;r=635314"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://www.awin1.com/cshow.php?s=3121715&amp;v=29263&amp;q=435410&amp;r=635314" consent-required="4566" consent-by="services" consent-id="4567"/></a></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Erfolgsfaktoren fürs sicheres Ausreiten</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-00-5-768x1024.jpeg" alt="Absteigen und Führen ist ein Teil des sicheren Ausreitens: Reiterin führt ihr Pferd am gebisslosen Sidepull auf einem langen Feldweg." class="wp-image-5866" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-00-5-768x1024.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-00-5-225x300.jpeg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-00-5-113x150.jpeg 113w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/PHOTO-2025-08-29-13-46-00-5.jpeg 1000w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ich führe Teile des Rückwegs zum Stall. Die PN hat den Wald tiptop gemeistert und wir entspannen uns beim Spazieren gehen. Foto: Yvonne</em></figcaption></figure>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Ich kann jederzeit absteigen</strong>: Die PN ist vom Boden sehr gut ausgebildet und ich weiß, dass ich ihn an allem vorbeiführen kann. Lammschlachter, LKW, Bus im Morgengrauen oder Autobahnunterführung. Wir kriegen das hin. Diese Sicherheit hilft mir ungemein. Denn wenn ich nicht an einer Sache vorbeireiten kann, dann führe ich eben. Problem gelöst.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Wir waren von Anfang an allein unterwegs</strong> &#8211; zwangsläufig, da sich keine Begleitung ergeben hat. Die PN kennt es also, mit mir als einzigem Herdenmitglied draußen zu sein. Das hat den Charme, dass er nicht an einem Führpferd klebt und sich nicht ausschließlich an diesem orientiert.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Unangenehme Gefühle aushalten</strong>: Je nachdem, wie du so drauf bist, wird das Ausreiten deine Komfortzone mehr oder weniger dehnen. Ich bin Team #perfektvorbereitetundalleEventualitätenimBlick. Auch der einen Seite erhöht das meine <strong>Sicherheit</strong>, da ich keine fahrlässigen Entscheidungen treffe. Auf der anderen Seite sinkt der Faktor <strong>Abenteuer </strong>auf Null &#8211; und mir entgehen <strong>spaßige Erfahrungen und Leichtigkeit</strong>, weil ich immer die volle Kontrolle behalten will. Hinzu kommt, dass ich dann potenzielle Gefahren wittere, wo gar keine sind und mir und meinem Pferd zu wenig zutraue. Das führt dann dazu, dass ich <strong>vor herausfordernden Situationen zu schnell kapituliere</strong>, auch, wenn sie leistbar gewesen wären. Zum Beispiel am Konglomerat Kuhherde &#8211; neu gefällte Baumstämme &#8211; Camper unter Bäumen ohne 20 Meter Sicherheitsabstand vorbeizureiten statt von vorneherein zu führen. Ich musste also lernen, mein <strong>Gefahrenbewusstsein zu kalibrieren</strong> (ok, ich lerne das immer noch), eine gewisse Unsicherheit und die damit eingehenden Gefühle (was, wenn&#8230;., es könnte aber xy passieren) auszuhalten, selbstbewusst die Richtung vorzugeben &#8211; und es ist noch immer gut gegangen.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Die Mitte zwischen vorausschauend reiten und wir schaffen das: </strong>Das knüpft an den obigen Punkt an &#8211; man muss <strong>das Maß finden zwischen einer realistischen Gefahreneinschätzung, also ob Mensch und Pferd das in diesem Moment leisten können und der Zuversicht, eine Herausforderung anzugehen und zu bestehen</strong>. Es bringt nichts, von vorneherein das Handtuch zu werfen, in der Erwartung, es sowieso nicht hinzubekommen, weil dann Pferd und Mensch nie gemeinsam an einer Sache wachsen können und kein Selbstbewusstein entsteht. Es bringt aber auch nichts, sich blind in Situationen hineinzustürzen, die beide überfordern. Wie man die Mitte findet? <strong>Führe dir deine Ausreitkarriere vor Augen und prüfe deine eigene Disposition</strong>. Bist du Team Übervorsicht, hast du wahrscheinlich die Tendenz zu früh aufzugeben. Bist du Team Draufgänger, bringst du dein Pferd möglicherweise in Situationen, die es nicht so einfach meistern kann wie du.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Rückschläge akzeptieren:</strong> <strong>Nicht jeder Ausritt ist toll </strong>und entspannt. Vielleicht ist es heute mühsamer, vom Stall wegzureiten, vielleicht wird es auf dem Heimweg schneller oder hat mehr Spannung als sonst. Das Gute: Das muss morgen nicht so sein. Dranbleiben ist die Devise.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Ausreiten ist ein Lernprozess. </strong>Einfach ausreiten gehen funktioniert nur mit Pferden, die bombensicher sind. Alle anderen müssen es erst lernen. <strong>Deswegen ist Ausreiten genauso ein Projekt wie Seitengänge oder Galoppwechsel</strong>: Wir müssen es trainieren und das Pferd (und uns) darin schulen.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Spaß haben:</strong> Die PN liebt die freie Fortbewegung und wenn er im Mindset ist, dass er höchstwahrscheinlich nicht sterben wird, dann ist er neugierig und erkundet gern. Wir haben eine Großbaustelle hier im Feld also als eine Art Extreme-Trail genutzt: Für den Schwerlastverkehr waren gefühlt alle Wege mit Metallplatten belegt. Wenn es nicht nass und rutschig war, nutzten wir das als Mutprobe: Die Metallplatten schallen, wenn ein Pferd darüber läuft, sie schwingen und wackeln. Perfekt, um T<strong>rittsicherheit und Nervenstärke zu trainieren</strong>. Im Wald selbst windet sich der schmale Weg um Bäume und manchmal sogar durch alte Baumstämme und unter niedrigen Ästen hindurch. Wurzeln und Untergründe wie Sand, Schotter und Gras erfordern, dass <strong>das Pferd auf seine Füße aufpasst und sich bewusst bewegt</strong> &#8211; eine echte Therapie für Exemplare wie meinen, der oft damit beschäftigt ist das Gefahrenpotenzial seiner Umgebung zu evaluieren. Wenn er sich auf seine Füße konzentrieren muss, bleiben keine Hirnzellen mehr übrig für den 360-Grad-Scan von Wald und Feld.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740-768x1024.jpeg" alt="Gebisslos Ausreiten vorbereiten: Reiterin führt ihr Pferd im Frühlingswald" class="wp-image-5869" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740-768x1024.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740-225x300.jpeg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740-112x150.jpeg 112w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/09/IMG_5740.jpeg 800w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wir sind im Wald und erkunden die Wege zu Fuß: Die PN muss klettern und ist fasziniert vom neuen Umfeld. Spaß für Mensch und Pferd gleichermaßen. Foto: Yvonne</em></figcaption></figure>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Gras fressen lassen:</strong> Von Anfang an durfte die PN bei unseren Ausflügen Gras fressen &#8211; egal, ob beim Ausreiten oder beim Spazieren gehen. Das hat sich als brillante Idee erwiesen: Das Pferd versteht, dass es <strong>abseits des Stalls eine Belohnung </strong>gibt und sich der Weg lohnt. <strong>Grasfressen entspannt und es beugt dem Drang vor, schnell wieder nach Hause zurückzueilen</strong>, vor allem, wenn man auf dem Heimweg grast. Die Voraussetzung dafür: Das Pferd fühlt sich draußen sicher genug. Bei unseren längeren Ausritten konnte die PN im Wald anfangs gar nicht fressen, weil er zu aufgeregt war &#8211; sich selbst überlassen, suchte er nach dem Heimweg. Später erwachte dann das Interesse am Gras, aber über ein paar Happen kam er nicht raus, weil er dann wieder nach einem Ausweg Ausschau hielt. Mittlerweile kann er sich den Bauch vollschlagen und vollends im Grasfressen aufgehen.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Die Erfahrung zu überleben</strong>: Ein Problem mit der <strong>Selbstsicherheit &#8211; sie wächst in der Regel nur dann, wenn man herausfordernde Situationen (was herausfordernd ist, ist individuell) gemeistert </strong>hat. Und herausfordernde Situationen sind nicht angenehm. Ich hatte es mehrfach, dass die PN mehrere Meter zur Seite gesprungen ist &#8211; mal gefühlt aus dem Nichts und mal mit Ansage, weil Enten aus dem Graben hochflogen oder Hasen aus der Hecke hoppelten. Er hat mich immer mitgenommen und er stand in der Regel schon, bevor ich überhaupt nach dem Zügel gegriffen habe. Das sind die Erfahrungen, die mir ein gutes Gefühl geben, da er bewiesen hat, dass er sich selbst regulieren kann und ich nicht beim leisesten Hüpfer im Sand lande.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Nicht alles planen müssen</strong>: Ausreiten gehen bedeutet auch, <strong>mit Dingen konfrontiert zu werden, mit denen man nicht gerechnet hat</strong>. Beim ersten Ausritt im Wald stellte die PN fest, dass ich mich im Sattel viel mehr bewege als auf dem Platz, weil ich ständig damit beschäftigt bin, Ästen auszuweichen und dabei meinen Schwerpunkt und das Gewicht in den Bügeln stark verlagere. Ich stellte fest, dass er am langen Zügel beschleunigt, wenn es hoch und runtergeht &#8211; auch dann, wenn ich einen Ast im Gesicht habe. War trotzdem lustig.</p>



<p>&#x1f434;&#x1f333; <strong>Vertrauensvorschuss:</strong> Ausreiten ist fürs Pferd nur dann entspannend, wenn es <strong>nicht dauerhaft am anstehenden Zügel geritten wird</strong>. Wenn es den Kopf frei hat, um sich den Weg zu bahnen und seine Balance zu finden, wenn es sich dehnen und abschnauben kann. Wir Reiter müssen deswegen auch mal loslassen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Gebisslos Ausreiten gehen - sicher" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Hier geht&#8217;s ums sichere <a href="https://verstehepferde.de/absteigen-westernsattel/">Auf- und Absteigen vom Westernsattel</a></p>



<p>Was tun, wenn <a href="https://verstehepferde.de/hilfe-mein-pferd-ist-unberechenbar/">das Pferd unberechenbar ist</a>?</p>



<p>Hier geht&#8217;s ums <a href="https://verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/">entspannte Spazierengehen mit dem Pferd</a></p>



<p>Schau mal auf <a href="https://www.instagram.com/verstehe_pferde32/">Instaaaa</a> vorbei! Da gibt&#8217;s Videoschnipsel aus unserem Alltag.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-5825 size-full" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-scaled.jpg 1920w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-225x300.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-768x1024.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-1152x1536.jpg 1152w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-1536x2048.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5998-113x150.jpg 113w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die reiterliche Ausbildung, mit der ich die PN geländesicher gemacht habe, beschreibe ich in <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1">meinem Buch &#8222;Natürlich gebisslos &#8211; Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&#8220;</a>*</p>
</div></div>



<p class="has-text-align-center">&#8212; Alle mit * markierten Links sind <a href="https://verstehepferde.de/affiliate-links/">Affiliate-Links!</a> &#8212; </p>



<p></p>
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		<title>Gebisslos reiten &#8211; das Buch!</title>
		<link>https://verstehepferde.de/gebisslos-reiten-buch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gebisslos-reiten-buch</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 12:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Kurs-)Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willst du dein Pferd gebisslos reiten, aber du weißt nicht so genau, wie? Dann habe ich etwas für dich: Mein Buch &#8222;Natürlich gebisslos &#8211; Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen.&#8220; Du kannst es als Taschenbuch und als gebundenes Buch bei Amazon kaufen. Gebisslos Reiten mit System (und diesem Buch)…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-1024x683.png" alt="Buchcover Front und Rückseite von &quot;Natürlich gebisslos - Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&quot;" class="wp-image-5674" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-1024x683.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-300x200.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-768x512.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-1536x1024.png 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-2048x1366.png 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-600x400.png 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/3D-Mockup-Main-150x100.png 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Willst du <strong>dein Pferd gebisslos reiten</strong>, aber du weißt nicht so genau, wie?</p>



<p>Dann habe ich etwas für dich: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901">Mein Buch &#8222;Natürlich gebisslos &#8211; Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen.</a>&#8220; Du kannst es als Taschenbuch und als gebundenes Buch <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901">bei Amazon</a> kaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gebisslos Reiten mit System (und diesem Buch)</h2>



<p>Im Buch erfährst du:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#x1f341; wie du die <strong>passende gebisslose Zäumung</strong> für dein Pferd auswählst</li>



<li>&#x1f341; wie du <strong>dein Pferd vom Boden gezielt auf das gebisslose Reiten vorbereiten</strong> kannst (Stichwort Nachgiebigkeit)</li>



<li>&#x1f341; wie du es unterm <strong>Sattel Schritt für Schritt gebisslos ausbildest</strong> und auch anspruchsvollere Aufgaben wie ein sauberes Rückwärts, einen Stopp auf der Hinterhand oder Außenstellung meisterst.</li>
</ul>



<p>Wenn du hier regelmäßig mitliest, dann weißt du, dass ich ein Freund von guter Vorbereitung bin und wie wichtig mir eine klare Kommunikation mit dem Pferd ist. Ich zeige dir <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901">im Buch</a>, wie du das gebisslos umsetzen kannst.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-1024x683.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Sidepull im Galopp" class="wp-image-5681" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/AW0O0898.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px"><em>Talk the talk and walk the walk: einer unser ersten Galopps unter dem Sattel &#8211; gebisslos mit Sidepull, am langen Zügel. Es geht hier nur ums Vorwärts, alles andere &#8211; Stellung, Biegung, sogar Lenkung &#8211; kommt später.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Weg zum gebisslosen Reiten</h2>



<p>Warum ich ein Buch zum gebisslosen Reiten geschrieben habe? Eigentlich wollte ich einen Blog zu dem Thema aktualisieren. Und dann kam ich vom Hundersten ins Tausendste und so entstand die Idee zu einem Buch zum gebisslosen Reiten. Auch, weil ich im Rückblick den überwiegenden Teil meines Reiterlebens gebisslos unterwegs war &#8211; im Urlaub, mit Paledo, dem Vorgänger der PN, und jetzt der PN.</p>



<p>Dabei habe ich nicht nur die Vielfalt des gebisslosen Reitens kennengelernt &#8211; sondern mir auch die <strong>Fähigkeiten angeeignet, Pferde darin auszubilden</strong>. So wie die PN. </p>



<p>Ich habe ihn damals als zugegeben schwieriges Pferd gekauft, mit der Tendenz zum Steigen, angeritten aber mit unklarem Ausbildungsweg. Als ich das erste Mal auf ihm saß, trug er das zwar mit Fassung, aber an Vorwärts war nicht zu denken. Klemmigkeit beim (Jung)Pferd ist ein ernstzunehmendes Problem. Ohne Vorwärts kein Reiten. </p>



<p>Heute, sieben Jahre später, habe ich <strong>ein Pferd, das unter dem Sattel eine Freude ist </strong>&#8211; er hat Zug, ohne eilig zu sein, ist rittig, durchlässig, fein einzustellen und will immer alles richtig machen (ok, er bockt, wenn man ihn mit der Gerte antickt und er sich ungerecht behandelt fühlt :D).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Pferd gebisslos ausbilden</h2>



<p>Wir haben uns <strong>das alles zusammen erarbeitet </strong>&#8211; und zwar <strong>gebisslos</strong>. Trotz langer und gründlicher Vorbereitung hat die PN das Gebiss nicht akzeptiert. Also bin ich <strong>auf gebisslos umgestiegen</strong> und habe dabei <strong>verschiedene Zäumungen </strong>getestet, etwa Sidepull oder Knotenhalfter.</p>



<p>Wir sind beim Bosal, der kalifornischen Hackamore, hängen geblieben.</p>



<p>Was mir wichtig ist: <strong>Gebisslos reiten heißt nicht drauf hocken und hoffen, dass es gut geht und das Pferd den Menschen versteht</strong>. <strong>Gebisslos zu reiten benötigt eine Vorbereitung und ein System</strong> &#8211; du bildest dein Pferd gebisslos aus, wie du es mit Gebiss ausbilden würdest.</p>



<p>Dieses System erhältst du mit dem <a href="http://Buchcover Front und Rückseite von &quot;Natürlich gebisslos - Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&quot;">Buch</a>.</p>



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<p style="font-size:15px"><em>Mein Buch &#8211; der Leitfaden zum gebisslosen Reiten mit System &#8211; als Hardcover</em></p>



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<p>Hier erfährst du mehr zum <a href="https://verstehepferde.de/gebisslos-reiten-mit-bosal-die-gruende/">Thema Reiten mit Bosal</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="589" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-1024x589.jpg" alt="Pferd gebisslos geritten mit Barock-Hackamore" class="wp-image-5684" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-1024x589.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-300x173.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-768x442.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-1536x884.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack-150x86.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/04/hack.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:15px"><em>Gebisslos Reiten mit fortgeschrittener Ausbildung &#8211; die PN hier zum ersten Mal in der Barock-Hackamore.</em></p>



<p class="has-text-align-center">&#8212; Alle mit * markierten Links sind <a href="https://verstehepferde.de/affiliate-links/">Affiliate-Links</a>! &#8212;</p>



<p></p>
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		<title>Vom Westernsattel absteigen &#8211; tue das nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 09:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Absteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Westernreiten]]></category>
		<category><![CDATA[Westernsattel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wunderschön, aber auch gefährlich &#8211; zumindest für ungeschickte Absteiger: der Westernsattel, hier ein Wade-Modell. Foto: Isabel Tomczyk Photography Klingt wie Clickbait, ist auch welcher. Aber der guten Sache wegen. Weil mir jetzt insgesamt drei Mal der gleiche blöde Fehler in ähnlicher Ausprägung passiert ist und das eine Sache ist, die…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie.jpg" alt="Pferd mit wunderschönem Wade-Westernsattel mit breitem Horn" class="wp-image-5508" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie-768x513.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_6679-Kopie-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p style="font-size:14px">Wunderschön, aber auch gefährlich &#8211; zumindest für ungeschickte Absteiger: der Westernsattel, hier ein Wade-Modell. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>Klingt wie Clickbait, ist auch welcher. Aber der guten Sache wegen. Weil mir jetzt insgesamt drei Mal der gleiche blöde Fehler in ähnlicher Ausprägung passiert ist und das eine Sache ist, die wirklich gefährlich werden kann.</p>



<p>Die Kurzfassung: <strong>vom Westernsattel absteigen und am Horn hängen bleiben</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Westernsattel absteigen und am Horn hängen bleiben</h2>



<p>Vor Jahren ist mir das im <a href="https://verstehepferde.de/reiturlaub-in-der-toskana-warum-i/">Reiturlaub</a> zum ersten Mal passiert: unterwegs abgestiegen, ein Trägertop angehabt und <strong>beim Vorbeugen den BH-Träger am Horn eingehakt</strong>. Der hat gehalten &#8211; und ich hing mit den Fußspitzen zehn Zentimeter überm Boden seitlich am Pferd fixiert #Jahrhundertfail und hatte keine Chance, mich aus der Position wieder hochzuziehen oder den Boden zu erreichen. Unsere geistesgegenwärtige Rittführerin war in Sekunden bei mir und hob mich von unten kurz an, so dass ich den Träger ausfädeln und mich befreien konnte. Wir reden hier von einem kleinen Pferd. Offenbar war ich nicht die erste Reiterin, der das auf ihm passierte, denn er blieb einfach stehen und zuckte nicht mit dem Ohr. Das hätte auch ganz schnell ganz dumm enden können.</p>



<p>Dann im Frühjahr, auf meinem eigenen Pferd, der PN. Wir sind <strong>auf dem Heimweg von einem Ausritt</strong>, kommen an die letzen 200 Meter Gruselkorridor mit Gänse- und Ziegengehege sowie bösen Kirschbäumen auf der einen und fremden, höchst spannenden Pferden auf der anderen Seite. Ich denke mir, komm, steig&#8216; ab und führe gemütlich da durch.</p>



<p></p>



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<p></p>



<p>Ich trage über meinem Shirt eine <strong>Weste mit Zweiwege-Reißverschluss</strong>, die ich unten und oben relativ weit offen habe &#8211; sprich der Reißverschluss ist in der Mitte vielleicht noch zehn Zentimeter geschlossen. Ich beuge mich vor, <strong>hake die Weste unbemerkt von unten übers Horn</strong>, schwinge mein rechtes Bein über den Pferdehintern und lasse mich seitlich am Sattel herab gleiten. Wir reden hier von einem Wade-Sattel, also ein dickes Horn, kein Standardhorn oder schmales Cuttingsattel-Horn, wo schneller mal was hängen bleiben kann. Weil der Sattel passt und ich nicht an zu festes Gurten glaube, <strong>ziehe ich den Sattel bei der Aktion mit mir zur Seite</strong> &#8211; und komme mit den Zehen tatsächlich auf den Boden. Jetzt hänge ich seitlich press am Pferd mit meiner Weste immer noch am Horn.</p>



<p>Mir gelingt es relativ schnell, den Reißverschluss zu lösen, so dass ich freikomme. <strong>Der Sattel hängt auf Halbmast</strong>, die PN ist erstarrt und gibt einen Grunzlaut von sich. Das war&#8217;s. Die nächsten gefühlten fünf Minuten versuche ich, <strong>den Sattel wieder hochzubekommen &#8211; dafür muss ich den Gurt aufmachen</strong> und das ist schwierig, wenn Latigo und Inskirt-Rigging (= Gurt und Gurtstrippen des Westernsattels) direkt unter der Bauchnaht des Pferdes zum Liegen gekommen sind und sich durch das verschobene Gewicht auch nicht mehr leicht öffnen lassen. Ich fummele und kriege den Gurt nach einiger Zeit tatsächlich auf. Ich rutsche alles wieder an Ort und Stelle, gurte und wir laufen die letzten 200 Meter nach Hause als wäre nichts gewesen. </p>



<p>Man muss es ganz klar sagen: Die PN hat mir hier meinen Arsch gerettet. Da hätte weiß Gott was passieren können. Und <strong>das besonders Dumme: Ich weiß es ja besser.</strong> Ich bin mir der Gefahr bewusst, dass man am Horn hängen bleiben kann. Ich habe die Erfahrung ja auch bereits gemacht. Und trotzdem habe ich es in dem Moment nicht beachtet bzw. nicht daran gedacht.</p>



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<p>Alle guten Dinge sind drei: Jüngst auf dem Platz, Reitsession beendet, Pferd steht am langen Zügel, ich beide Beine aus den Bügeln, lehne mich vor und <strong>hake erneut meine Unterwäsche unter dem engen Langarmshirt am Horn fest</strong>. Mit meinem Abstieg löste es sich zum Glück wieder &#8211; aber erneut der gleiche dumme Fehler.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694.jpg" alt="Pferd mit Reining Westernsattel mit Horn aus Metall und Reiterin von hinten" class="wp-image-5505" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/AW0O5694-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p style="font-size:14px">Horn from hell oder so ähnlich: Unser alte Reiningsattel mit Horn aus Metall, extra fies zum darin Festhaken. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Absteigen mit Westernsattel &#8211; weitere Herausforderungen</h2>



<p>So steigt man also vom Pferd, wenn man sein Verletzungsrisiko und das Unfallrisiko in schwindelige Höhen treiben will. Und <strong>wie macht man es richtig</strong>? Interessanterweise gibt es dazu verschiedene Meinungen und Tipps, die ich teilweise ebenfalls nicht empfehlen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Absteigen &#8211; und das linke Bein im Bügel lassen? </h3>



<p>Die <strong>coolen Cowboys lassen den linken Fuß im Bügel</strong>, rutschen ihn nur etwas heraus, dass er nicht zu tief im Bügel steht. Sie beugen sich vor, schwingen das rechte Bein elegant über die Kruppe, landen auf dem rechten Fuß und setzen dann den linken Fuß aus dem Bügel auf den Boden. Sieht top aus, elegant, flüssig, gekonnt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Das richtige Aufsteigen I Bernd Hackl erklärt! 🐴" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/QaAhsFA-gfw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Wiederholt das die Freizeitreiterin (= ich) mit d<strong>eutlich kürzeren Beinen, weniger Balance und einem Pferd, das eher größer ist bzw. auf abschüssigem Gelände</strong>, dann kann es passieren, dass sie dabei das Gleichgewicht verliert, weil das linke Bein auf einmal doch höher im Bügel verankert ist als erwartet, und nach hinten kippt. Bleibt dann der Fuß im Steigbügel und ist das Pferd nicht brav, wünsche ich ganz viel Glück (in meinem Fall war das Pferd brav, ich hab mich rechtzeitig am Sattel festgehalten und konnte mich wieder nach vorn ziehen). Aber seitdem ist die coole Art des Absteigens für mich passé. Irgendwo habe ich gelernt, dass die Cowboys so absteigen, weil sie aus der Warte sofort wieder hoch können, wenn es nötig sein sollte.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Absteigen und dem Pferd dabei in den Hintern treten</h3>



<p>Einen weiteren Fehler, den man beim Absteigen vermeiden sollte: <strong>dem Pferd mit dem rechten Fuß in den Hintern treten oder am Hinterzwiesel des Sattels bzw. dem Cantle hängen bleiben</strong>. Auch hier gilt wieder: Die Position des Absteigens ist für den Reiter denkbar vulnerabel und wenn das Pferd nun ein paar Schritte nach vorn macht &#8211; oder losschießt, weil es sich erschreckt &#8211; während wir so in der Luft hängen, dann liegen wir wahrscheinlich in Sekundenbruchteilen auf dem Boden. Und aus so einer Position fällt es sich selten gut.&nbsp;</p>



<p>Manche Trainer empfehlen dagegen, <strong>beim Auf- und auch beim Absteigen, das Pferd mit dem Bein, das rüber schwingt, auf der Kruppe zu berühren</strong>, um ihm zu erklären, was kommt bzw. es zu desensibilisieren. Das bedarf dann aber einer guten Vorbereitung, damit das Pferd nicht überrascht wird und entsprechend reagiert.</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Pferd mit Westernsattel absteigen ohne zu sterben: So mache ich&#8217;s</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416.jpg" alt="Reiterin führt ihr mit Westernsattel gesatteltes Pferd auf dem Reitplatz und dreht sich zu ihm um" class="wp-image-5504" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416-768x513.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/07/R5_8416-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p style="font-size:14px">Erfolgreich aus dem Westernsattel abgestiegen &#8211; Pferd und Mensch leben noch! Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>Ich steige so ab: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pferd schaut nach links, sprich <strong>der linke Zügel ist etwas verkürzt</strong>, so dass eine leichte Biegung im Hals entsteht &#8211; das ist einfach <a href="https://verstehepferde.de/gute-gewohnheiten-am-pferd/">eine gute Horsemanship-Angewohnheit</a> und ein kleines Sicherheitsplus.&nbsp;</li>



<li>Und dann: <strong>linker Fuß etwas aus dem Bügel</strong>, aber mit dem Ballen drin bleiben</li>



<li>rechter Fuß aus dem Bügel</li>



<li><strong>rechte Hand aufs Horn</strong> (oh ja!)</li>



<li><strong>vorbeugen, rechtes Bein rüber schwingen</strong>, dabei das Knie beugen, nicht strecken, so kann man einen großen Bogen schwingen</li>



<li>im Sattel <strong>mit beiden Beinen auf einer Seite abstützen</strong></li>



<li>linker Fuß aus dem Bügel und runter gleiten. </li>
</ul>



<p>Wenn hier die Hand nicht auf dem Horn liegt, ist die Wahrscheinlichkeit sich mit Kleidung jeder Art festzuhaken, sehr hoch.&nbsp;</p>



<p>Oder: Beide Beine aus den Bügeln, rechte Hand aufs Horn (unbedingt), vorbeugen, rechtes Bein über die Kruppe schwingen, sich vom Sattel wegdrücken und schwungvoll landen.&nbsp;Die erste Variante ist etwas stabiler.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Noch ein weiterer, sinnvoller Tipp fürs Absteigen vom Westernsattel</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="The Safest and Easiest Way to Mount a Horse" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/1lFyA__oZ2I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Der US-Pferdetrainer Daniel Dauphin empfiehlt noch einen Zwischenschritt: Nachdem der linke Fuß soweit es geht aus dem Bügel gerutscht ist, legt er die Hand ans Horn, <strong>stellt sich in die Bügel und steigt aus der erhöhten Position ab</strong>, um möglichst nicht mit dem Oberkörper über den Sattel zu rutschen und hängen zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Must Haves fürs sichere Absteigen vom Westernsattel</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linker Zügel etwas kürzer </li>



<li>Rechte Hand aufs Horn</li>



<li>Den linken Fuß aus dem Steigbügel rutschen, so dass man nicht mehr tief drin steht</li>



<li>Beim Rüberschwingen das rechte Knie beugen, statt das rechte Bein zu strecken</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Hier habe ich schonmal übers <a href="https://verstehepferde.de/problemebeimaufsteigen/">Aufsteige</a>n geschrieben</p>



<p >Keine Produkte gefunden.</p>



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		<title>Reiten oder Bodenarbeit: Probleme lösen mit guten Gewohnheiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2023 13:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhalftern]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Hufpflege]]></category>
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		<category><![CDATA[Probleme lösen]]></category>
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		<category><![CDATA[Spazieren gehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du Probleme beim Reiten? Bei der Bodenarbeit? Missverständnisse? Unklarheiten? Du denkst, deine Hilfen passen, aber trotzdem macht dein Pferd nicht, was du gern willst? Vielleicht liegt die Ursache in schlechten Gewohnheiten. Gewohnheiten und Routinen können, wenn wir sie intelligent einsetzen, die Beziehung und das Verständnis fördern und sind damit…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-1024x683.jpg" alt="Nahaufnahme einer Reiterin auf dem Pferd - gute Gewohnheiten ermöglichen harmonisches Reiten." class="wp-image-5191" style="width:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-2048x1365.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/V9A2734-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gutes Horsemanship, egal ob im Sattel oder vom Boden, basiert auf vielen sinnvollen Gewohnheiten. So kann man Problemen mit dem Pferd vorbeugen &#8211; oder sie lösen. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<p>Hast du Probleme beim Reiten? Bei der Bodenarbeit? Missverständnisse? Unklarheiten? Du denkst, deine Hilfen passen, aber trotzdem macht dein Pferd nicht, was du gern willst? Vielleicht liegt <strong>die Ursache in schlechten Gewohnheiten</strong>. </p>



<p><strong>Gewohnheiten und Routinen</strong> können, wenn wir sie intelligent einsetzen, die <strong>Beziehung und das Verständnis fördern</strong> und sind damit ein wichtiger Grundstein für gutes Horsemanship.</p>



<p>Unklug oder unbedacht angewandt, können sie unser Training aber auch torpedieren. Denn <strong>Pferde sind Meister darin, Muster zu erkennen</strong> und sie zusammenzufügen. Und so kann es passieren, dass sie Puzzleteile auf eine Art und Weise kombinieren, wie wir das nicht unbedingt wollen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Gewohnheiten = gutes Horsemanship</h2>



<p>Hast du deine Routinen gut durchdacht und sind sie sinnvoll, dann kannst du damit dein Horsemanship leicht aufs nächste Level heben. Denn sobald du eine Gewohnheit drin hast, musst du nicht mehr über deine Handlungen nachdenken. <strong>Du tust dann automatisch etwas für gutes Horsemanship</strong>, ohne dich aktiv darum bemühen zu müssen. Gute Gewohnheiten sind wie Guthaben auf deinem Horseman-Konto, das du einfach ansparen kannst. Deswegen nutze jede Gelegenheit. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg" alt="Buchcover Taschenbuch zum gebisslosen Reiten: &quot;Natürlich gebisslos - Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&quot;" class="wp-image-5737" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-1024x1024.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-150x150.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-768x767.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-600x600.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl.jpg 1043w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>


<p>Hier findest du mein Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Gewohnheiten am Pferd in der Praxis</h2>



<p>Leicht gesagt, aber nicht so leicht getan? Doch. Ich beschreibe dir jetzt einige Situationen aus unserem Alltag, die deutlich machen, wie die PN <strong>Schlüsse aus regelmäßigen Abläufen </strong>zieht &#8211; erwünschte und weniger erwünschte &#8211; und was genau ich tun kann bzw. getan habe, damit er die richtigen Ideen entwickelt und falsche ablegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-1024x683.jpg" alt="Eine Reiterin streichelt ihr stehendes Pferd im Abendlicht - gute Gewohnheiten am Pferd machen Mensch und Pferd zufrieden." class="wp-image-5196" style="width:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_c96.jpg 1086w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gute Gewohnheiten und gutes Horsemanship machen Pferd und Mensch zufrieden. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Aufhalftern und Auftrensen: Das Pferd streckt den Kopf in die Luft</h3>



<p>Unser Aufhalftern sieht so aus: Die PN kommt, ich streichle ihn und stelle mich neben seine linke Schulter. <strong>Mein rechter Arm greift über seinen (tiefen) Hals nach dem Nackenstück des Knotenhalfters</strong>. Ich fädele das Knotenhalfter mit beiden Händen über seine Nase und <a href="https://verstehepferde.de/knotenhalfterkunde/">fixiere die Knoten</a>. Dabei stehe ich nicht unter seinem Hals, sondern stets daneben. Zum einen, weil ich zu faul bin, mich fürs Aufhalftern oder Auftrensen zu strecken, zum anderen, weil das einfach keine gute Angewohnheit ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich <strong>werfe dem Pferd nicht das Genickstück des Knotenhalfters über den Hals</strong>, weil das sprichwörtlich ins Auge gehen kann.</li>



<li>Ich will, dass das Pferd den Kopf senkt &#8211; also stelle ich mich nicht unter den Hals des Pferdes, weil es dann dazu gezwungen ist, ihn anzuheben und damit habe ich das Gegenteil von dem erreicht, was ich eigentlich will. Pferdertrainer Warwick Schiller demonstriert das anschaulich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tyMoCVzqgQE">in diesem Video</a> (auf Englisch).</li>
</ul>



<p><strong>Junge Pferde werden mit tiefem Kopf beim Aufhalftern optimal auf das Auftrensen vorbereitet</strong>, weil sie gar keine andere Art kennengelernt haben. Wiederholt man das tiefe Aufhalftern jedes Mal, kann sich das Pferd angehalten sehen, selbst mitzuhelfen. Es steckt dann die Nase ins Halfter &#8211; oder bei uns das Bosal -, weil es weiß, was als nächstes kommt (und weil es weiß, was seine Aufgabe ist bzw. von ihm erwartet wird). So können wir uns das (sonst gefürchtete) Vorausnehmen von Hilfen oder Aufgaben zu Nutze machen. <a href="https://youtu.be/o9d3foBUzr8">Hier kannst du dir ein Video anschauen, wie das Aufzäumen mit dem Bosal</a> bei uns aussieht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-683x1024.jpg" alt="Eine gute Gewohnheit am Pferd ist das korrekte Aufhalftern mit dem Knotenhalfter." class="wp-image-5189" style="width:342px;height:512px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-1024x1536.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O1934.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht richtiges Aufhalftern mit dem Knotenhalfter aus: Das Pferd hat den Kopf tief und dreht ihn in meine Richtung. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Reiten: Das Pferd zieht zum Tor </h3>



<p><strong>Zieht dein Pferd beim Reiten zum Tor oder zum Eingang der Halle?</strong> Kenne ich. Bei uns war das ein Problem, das ich selbst erschaffen habe: Einer unser Deals ist &#8222;brave Pferde bekommen Gras&#8220;. Das hat positive Seiten, aber auch negative. Wenn wir unterwegs sind, weiß die PN, dass er früher oder später fressen darf. Saftiges Gras. Viel leckerer als das überständige auf der Koppel. So habe ich ganz unkompliziert von Anfang an einen Anreiz gesetzt, dass es sich lohnt mit mir Zeit zu verbringen. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-text-align-center"><em>Werbung</em>*</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/horsemanship?ref=9"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/Pferdefluesterei-Banner-B600xH450_02.jpg" alt="" class="wp-image-4961" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/Pferdefluesterei-Banner-B600xH450_02.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/Pferdefluesterei-Banner-B600xH450_02-300x225.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/Pferdefluesterei-Banner-B600xH450_02-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure></div>


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<p>Allerdings habe ich den Ort des Grasfressens nicht immer besonders intelligent gewählt. Früher ließ ich die PN <strong>direkt nach dem Reiten außerhalb des Reitplatzes fressen</strong> &#8211; weil es bequem ist und das Gras dort eh von Pferden gemäht werden muss. Das führte dazu, dass er schon <strong>während des Reitens einen sehr starken Drall zum Tor </strong>entwickelte &#8211; denn da ist ja das Gras. Seitdem gibt&#8217;s nach dem Reiten rund um den Platz kein Gras mehr. Stattdessen gehen wir raus und<strong> grasen den Grünstreifen entlang weg vom Stall</strong>. Das hat den Charme, das Losreiten beim Ausreiten zu beschleunigen, da der Weg positiv besetzt wurde. </p>



<p>Wenn die PN etwas Besonders gut gemacht hat, <strong>belohne ich ihn mit unmittelbarem Absteigen</strong>. Schon allein deswegen ist der Ort des Absteigens bei uns nie der Gleiche. Auch hier gilt: Steigst du jedes Mal am Tor ab, wird dein Pferd möglicherweise eine starke Anziehung dorthin entwickeln und freiwillig anbieten, dorthin zu gehen. Verstärkt. Bei jeder Gelegenheit. Immer wieder. Da das Tor per se ein Magnet sein kann &#8211; schließlich geht&#8217;s da durch, wenn die Einheit zu Ende ist und Futter und Kumpels warten -, machst du es für dein Pferd noch unwiderstehlicher. Driftende Pferde zu reiten macht einfach keinen Spaß. Deswegen: Plane deine Einheiten entsprechend und <strong>steige nicht am Tor ab</strong>. Gib auch die <strong>Stehpausen während deiner Reiteinheit am besten an unterschiedlichen Orten</strong>. </p>



<p>Übrigens: Wenn dein Pferd zum Tor zieht, heißt das, dass dein Reiten aus Pferdesicht furchtbar ist? Nicht zwangsläufig. Es heißt, dass dein Pferd gern Feierabend oder etwas anderes machen würde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_ca5-683x1024.jpg" alt="Reiterin trägt Equipment weg, während das Pferd am Sand schnüffelt, um sich zu wälzen. Strategisches Absitzen ist eine weitere gute Gewohnheit am Pferd." class="wp-image-5194" style="width:342px;height:512px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_ca5-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_ca5-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_ca5-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_ca5.jpg 724w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Absteigen und absatteln ist für das Pferd eine Belohnung &#8211; wenn wir das strategisch tun, fördern wir das gewünschte Verhalten, weil das Pferd schnell merken wird, was es genau getan hat, bevor der Mensch abgestiegen ist. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Aufsteigen: Das Pferd läuft sofort los</h3>



<p>Eine gute Gewohnheit ist, <strong>nach dem Aufsteigen nicht sofort loszureiten</strong>. Nimmt das Pferd das vorweg und setzt es sich in Bewegung, bevor wir im Sattel sitzen, machen wir unfreiwillig Gymnastik, um unsere Bewegung mit der unerwarteten des Pferdes auszubalancieren und zu koordinieren. Hier können die dämlichsten (und gefährlichsten Unfälle passieren).</p>



<p>Um das zu verhindern, soll das Pferd nicht lernen, dass es direkt nach dem <a href="https://verstehepferde.de/problemebeimaufsteigen/">Aufsteigen </a>sofort los geht. Deswegen lassen wir es <strong>erst einmal für eine Weile stehen, sobald wir im Sattel sitzen</strong>. Oder wir<strong> reiten rückwärts los oder drehen die Vorhand oder die Hinterhand</strong>. Hauptsache, kein gerades Vorwärts. Eine gute Variante ist ebenfalls, mal <strong>von rechts aufzusteigen</strong>. Das wird dem Pferd jede Menge zu denken geben, da es damit nicht rechnet (zumindest dann nicht, wenn du sonst immer von links aufsteigst). Und dir auch. Wenn du nicht sicher bist, ob du das koordiniert bekommst, dann übe das Aufsteigen von rechts am toten Objekt. Ich habe dafür tatsächlich ein Panel bei uns im Stall genutzt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-1024x683.jpg" alt="Eine Reiterin versucht vom Aufsteigeblock auf ihr Pferd zu klettern - ein Beispiel für keine gute Gewohnheit am Pferd." class="wp-image-5192" style="width:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O3842.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aufsteigen &#8211; so nicht. Aufs Pferd zu kommen sollte keine Akrobatik sein. Außerdem zieht man so den Sattel zur Seite. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Aufsteigen draußen: Das Pferd lässt es nicht zu</h3>



<p>Das <strong>Aufsteigen soll für das Pferd kein großes Ding</strong> sein. Deswegen ist es sinnvoll, nicht nur am Anfang und am Ende der Reiteinheit abzusteigen, sondern auch mal zwischendrin. Und auch nicht immer an der gleichen Stelle und auch nicht immer vom Aufsteigeblock. So verbindet das Pferd mit dem Aufsteigen nicht Arbeit und mit dem Absteigen Pause (dann kann es nämlich passieren, dass es beschließt den Reiter nicht mehr aufsitzen zu lassen, weil in seiner Wahrnehmung die Arbeit ja bereits beendet ist). Stattdessen ist das <strong>Auf- und Absteigen einfach eine weitere Lektion</strong>, sagen wir wie Schulterherein. Ich steige vom Block auf &#8211; wobei ich die verschiedenen Stufen nutze -, ich klettere vom Tor auf den Rücken der PN oder vom Mäuerchen in der Liegehalle oder draußen von einer Böschung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausreiten: Das Pferd beschleunigt Richtung Stall</h3>



<p>Bei uns gab&#8217;s von Anfang an keine Ausreitrunden mit aufsteigen am Stall, losreiten, zurückkommen, absteigen am Stall. Je nachdem wie das Pferd drauf ist und wie viel Erfahrung es hat, kann man sich hier mit ganz normal erscheinenden Routinen Probleme züchten: Vielleicht <strong>will das Pferd erst nicht vom Stall alleine weg</strong>, weil es sich mit den anderen wohler fühlt, <strong>vielleicht wird das Pferd eilig</strong>, sobald es merkt, dass man auf dem Heimweg ist oder es bestimmt selbst, dass jetzt galoppiert wird, weil auf dieser Strecke immer Galopp angesagt ist. Kaum ist es am Stall angekommen, wird abgesattelt und gefüttert. Damit ist das Zuhause noch mehr eine Belohnung als eh schon und der Reiz, auf dem Heimweg Gas zu geben, steigt aus Pferdesicht weiter.</p>



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<p class="has-text-align-center"><a rel="sponsored" href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3464378&amp;v=14361&amp;q=376832&amp;r=635314">
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</a></p>



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<p>Mit diesen Gewohnheiten haben wir <strong>das Ausreiten verbessert</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die PN liebt es draußen zu sein, aber am Besten mit Mensch zu Fuß, weil man sich bei Bedarf hinter dem verstecken oder den vorschicken kann, so dass er zuerst gefressen wird. <strong>Wir sind also oft zu Fuß mit <a href="https://verstehepferde.de/ausruestung-fuer-pferd-und-mensch/#Ropes_Seile_und_Lasso">Lasso</a> unterwegs</strong>. Für uns war das eine <strong>sehr gute Vorbereitung fürs Ausreiten</strong>, weil er die Wege so schon kennengelernt hat. </li>



<li>Für die PN macht es einen großen Unterschied, ob ich zu Fuß mitlaufe oder drauf sitze. Wenn ich reite, fehlt der Mensch zum Folgen und man muss an gruseligen Situationen (ohne Genehmigung geparkte Autos! Ohne Erlaubnis im Wind raschelnde Hecken! Ohne Einwilligung herumhüpfende Rehe! Widerrechtlich herumspringende Hasen! Nicht konforme Maisfeldenden!) zuerst bzw. allein vorbei. Dieses Vorgehen <strong>übe ich immer mal wieder vom Boden, indem ich ihn die Führung übernehmen</strong> lasse.<a href="https://youtube.com/shorts/iq6DhG9MzpE?feature=share"> Hier kannst du dir das in einem Video ansehen</a>. </li>



<li>Kann oder will er an etwas partout nicht vorbei gehen, steige ich ab, führe ihn daran vorbei &#8211; was immer geht &#8211; und steige danach wieder auf. Deswegen ist es wichtig, dass <strong>das Aufsteigen fürs Pferd draußen auch an unterschiedlichen Stellen kein Problem</strong> ist. Da wir noch nie eine feste Aufsteigroutine hatten &#8211; also Auf- und Absteigen immer an der selben Stelle &#8211; war das Aufsteigen draußen für die PN noch nie ein Thema. Das Problem war eher ich, weil ich ohne den bequemen Aufsteigeblock hoch musste. </li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-1024x683.jpg" alt="Eine Reiterin führt ihr gesatteltes Pferd auf einem Feldweg. Gezieltes Führen ist ebenfalls eine gute Gewohnheit im Umgang mit Pferden." class="wp-image-5193" style="width:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/AW0O4066.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Reiter geht zu Fuß. Ja. Für das Pferd kann draußen geführt statt geritten zu werden eine echte Hilfe sein. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab und an begleiten mich mein Freund oder meine Familie beim Ausreiten. Das war gerade am Anfang  super hilfreich, weil die PN dann wieder jemanden zum Folgen hatte. Da ich zu Pferd aber schneller bin als Fußgänger, <strong>drehe ich hin und wieder um und reite ihnen wieder entgegen</strong>. Oder mache Pausen und lasse die PN fressen. So hat er von Anfang an gelernt, <strong>dass wir nicht auf eine Richtung oder eine Runde festgelegt </strong>sind.</li>



<li><strong>Graspausen zwischendrin schaffen Gemütlichkeit</strong> und verhindern, dass es die PN nach Hause zieht. Ich lasse ihn beim Ausreiten deswegen stets draußen fressen &#8211; das würde ich allerdings nur mit einem Pferd empfehlen, das keine Probleme damit hat, wenn der Mensch es auffordert vom Gras wieder abzulassen. </li>



<li>Je öfter wir draußen waren, desto besser ließ sich die PN vom Stall wegreiten. Manchmal lasse ich ihn auch <strong>vom Stall weggrasen und steige dann etwas entfernt auf </strong>(weil da eine kleine Senke ist, so dass ich besser hoch komme). Unterm Strich habe ich so ein eher zögerliches Wegreiten vom Stall in ein fröhliches, freies Vorwärts verwandelt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Füttern: Das Pferd drängelt</h3>



<p>Nach getaner Arbeit bekommt die PN Futter aus der Futterschüssel. Die stelle ich ihm immer <strong>direkt vor die Vorderbeine, so dass er stets einen oder zwei Schritte zurück treten</strong> muss, um mit dem Fressen beginnen zu können. Auf die Art und Weise baue ich elegant <strong>ein kleines Weichen lassen</strong> in die Routine ein und verhindere, dass sich Angewohnheiten wie nach vorn drängeln oder Ohren anlegen einstellen.</p>



<p>Die PN hat sich angewöhnt, sich schonmal an den Platz zu stellen, wo er fast immer gefüttert wird, sobald ich das <a href="https://verstehepferde.de/gebisslos-reiten-mit-bosal-die-gruende/">Bosal</a> abgemacht habe. Ich habe das einmal nicht korrigiert und zack, schon marschiert er ab und stellt sich demonstrativ hin, mit aufforderndem Blick, jetzt doch bitte die Mahlzeit zu servieren. Das ist zwar nicht besonders gehorsam, aber irgendwie recht schlau. Denn der nächste Schritt nach Bosal weghängen ist eben immer die Futterschüssel zu bringen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bodenarbeit: Das Pferd hält lieber an statt sich zu versammeln</h3>



<p>Die PN hat gelernt, ihre Tritte im Trab zu verkürzen, so dass ich ihn <strong>versammeln und daraus wieder ins Vorwärts schicken</strong> kann &#8211; unterm Sattel und im Freilauf bzw. am Seil. Beim Üben im Roundpen schlich sich dabei zunächst unbemerkt eine <strong>gewisse Reihenfolge ein: flotter Trab, Trab verkürzen, anhalten, Pause.</strong> Irgendwann stellte ich fest, dass die PN statt kurzer Tritte immer gleich das Anhalten anbot: Er war der Meinung, dass man sich den versammelten Trab ja sparen kann, wenn danach das Anhalten kommt und dann die erhoffte Pause. <strong>Dieses Missverständnis beruhte also nicht auf falschen Hilfen oder mangelnder Kommunikation, sondern auf einem ungünstigen Aufbau des Trainings</strong>. Seitdem variiere ich die Reihenfolge, so dass er auf mich wartet. Im Prinzip v<strong>erstärken wir mit der Pause stets das, was direkt davor kommt</strong>. Das Pferd wird sich das merken und vermehrt zeigen oder anbieten wollen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133-1024x635.jpg" alt="Ein Pferd trabt im Freilauf." class="wp-image-5214" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133-1024x635.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133-300x186.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133-768x476.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133-150x93.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/08/UNADJUSTEDNONRAW_thumb_1133.jpg 1126w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Verkürzter Trab im Roundpen. Foto: Nadja</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Hufbearbeitung: Das Pferd zieht den Huf vom Bock</h3>



<p>Wahrscheinlich kennst du das: <strong>Du kratzt die Hufe aus</strong> und bewegst dich dabei einmal um dein Pferd herum. In dem Moment, wenn du den Vorderhuf auf einer Seite abstellst, winkelt dein Pferd vielleicht schon das Hinterbein der gleichen Seite an &#8211; es denkt mit und voraus, weil es weiß was kommt und arbeitet in unserem Sinne mit. </p>



<p>Das Mitdenken bzw. Vorausnehmen kann aber auch nerven: Wenn ich der PN früher den Huf auf den Hufbock gestellt habe (ja, ich bearbeite die Hufe teilweise selbst)<strong> zog er das Bein immer schon weg, wenn er der Meinung war, dass ich fertig bin</strong> &#8211; nämlich dann, wenn ich die Raspel abgesetzt habe. Weil dem geplanten Abstellen des Beins eben stets mein Absetzen der Raspel voraus ging. Auch das ist ein unerwünschtes Verhalten, weil es nervt und auch einfach dumm laufen kann, wenn der Huf unkontrolliert vom Bock rutscht. Wie löst man das? Ich habe statt einmal am Stück zu raspeln den Vorgang in viele kleine aufgeteilt mit minimalsten Pausen dazwischen, so dass die PN verstanden hat, dass es nach der Raspelunterbrechung eben doch wieder weiter geht. So wartet er auf mich, bis ich seinen Huf vom Bock hebe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tricks: Das Pferd wartet nicht auf Kommandos</h3>



<p>Aktuell lernt die PN, <strong>die Vorderbeine vorn raus zu stellen und sich zu dehnen</strong> (eine Vorübung fürs <strong>Kompliment</strong>). Dafür bekommt er <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/gesunde-leckerli?ref=9">Leckerli</a>* in rauen Mengen (die sind notwendig, um ihn vom Schummeln wie Hinterbein vor- oder Vorderbein wieder zurückzustellen abzuhalten) &#8211; und das meistens an zwei Orten, abhängig davon, ob es regnet oder die Sonne scheint. Er hatte in kürzester Zeit raus, wo genau ich die Leckerli richte und geht jetzt zielstrebig dorthin &#8211; drinnen wie draußen &#8211; um zu checken, ob da nicht welche liegen. Da ich aktuell nur diese eine Sache übe, wartet er auch gar nicht mehr auf mein Kommando (&#8222;vor&#8220; und ein Zeigen auf das Bein), sondern <strong>stellt seine Vorderbeine von selbst vor, um danach Leckerli einzukassieren</strong>. Auch das ist ein Beispiel dafür, wie genau Pferde sich Reihenfolgen merken können. Ich denke, dass ich in seiner Wahrnehmung bei dieser Übung wirklich der Leckerlispender bin. Ich weiß auch, dass das so nicht im Sinne des Erfinders ist und ich keine Signalkontrolle habe, aber das ist mir in diesem Zusammenhang egal (das ist jetzt keine Empfehlung zum schlampigen Tricktraining).</p>



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<figure class="aligncenter"><a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/gesund-futter?ref=9" rel="nofollow"><img decoding="async" src="https://www.affiliatly.com/affiliate_files/banners/11897/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_20.jpg" alt=""/></a></figure></div>


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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Hier habe ich ausführlich übers <a href="https://verstehepferde.de/problemebeimaufsteigen/">Aufsteigen</a> geschrieben.</p>



<p>Hier geht&#8217;s darum, <a href="https://verstehepferde.de/knotenhalfterkunde/">wie man das Knotenhalfter richtig knotet</a>.</p>



<p>Und hier schreibe ich über <a href="https://verstehepferde.de/das-todbringende-knotenhalfter/">die richtige Anwendung des Knotenhalfters</a>.</p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



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		<title>Hilfe, mein Pferd ist unberechenbar!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 11:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd lesen]]></category>
		<category><![CDATA[unberechenbares Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du und dein Pferd: Wie läuft's? Geschmeidig oder eher ruckelig? Wenn du das Verhalten deines Pferdes nicht gut einschätzen kannst, gibt's hier ein paar Ideen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/hilfe-mein-pferd-ist-unberechenbar/">Hilfe, mein Pferd ist unberechenbar!</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg" alt="Ist das Pferd unberechenbar?" class="wp-image-4943" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unberechenbares Pferd? Man müsste hinter diese Stirn blicken können&#8230; Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>



<p>Manche Pferde verhalten sich für uns unberechenbar. Sie zeigen steigen, bocken, schießen los &#8211; scheinbar <strong>ohne Grund und aus dem Nichts</strong>. </p>



<p>Natürlich ist dem nicht so. Pferde kommunizieren &#8211; mal mehr, mal weniger deutlich und wenn wir von einem Verhalten überrascht werden, dann können wir mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass wir einige Ankündigungen, Warnungen oder sogar Hilfeschreie des Pferdes übersehen haben.</p>



<p>Deswegen soll es heute darum gehen, <strong>was genau ein Pferd berechenbar macht </strong>und wie wir unangenehme Überraschungen verhindern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unberechenbares Verhalten &#8211; wenn die Sorgentasse des Pferdes überläuft</h2>



<p><strong>Explodiert ein Pferd, haben sich Sorge, Angst und Widerwillen aufgestaut und müssen raus</strong>. Das beste Bild, das ich kenne, um den Prozess zu beschreiben, ist das <a href="https://verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/#Das_Konzept_der_„Worry_Cup">der Sorgentasse vom amerikanischen Horseman Harry Whitney</a>. Jedes Pferd hat eine solche Tasse mit einem gewissen Volumen. Wie viel sie fassen kann, hängt vom Charakter und der Ausbildung des Pferdes ab. <strong>Die Tasse füllt sich ein Stück mehr mit jedem Reiz, der dem Pferd Sorgen oder Angst macht</strong>. Ist sie voll und es kommt ein letzter Reiz hinzu, dabei ist es egal, was für einer, dann läuft sie über. <strong>Nun zeigt das Pferd eine heftige Reaktion wie Bocken, Steigen oder Losreißen</strong>. Die Wissenschaft nennt das wohl Trigger-Stacking. </p>



<p>Der Füllstand der Sorgentasse kann von<strong> mentalen, emotionalen und physische</strong>n Reizen beeinflusst werden. Er kann steigen, wenn das Pferd etwas Bedrohliches in der Ferne sieht oder etwas gehört hat, das es nicht einschätzen kann. Auch körperliche Einflüsse zum Beispiel Schmerzen oder schlechter Boden und damit eine unsichere Balance beeinflussen ihn.</p>



<p></p>



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<p><strong>Typische Reize, die die Sorgentasse schnell voll laufen lassen,</strong> können zum Beispiel sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>fremde Pferde</li>



<li>fremde Umgebung</li>



<li>Verladen</li>



<li>ein Ansteigen des allgemeinen Energielevels, zum Beispiel durch Bewegung, die eigene oder die externe (eine rennender Hund, schreiende Kinder oder ein knatterndes Motorrad).</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_4063.jpg"><img decoding="async" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_4063-768x1024.jpg" alt="Verladetraining kann Reaktionen im Pferd hervorbringen, die wir für unberechenbar halten." class="wp-image-4945" style="width:576px;height:768px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Es lebe der Frontausstieg: In den Hänger verladen ist für viele Pferde keine einfache Übung. Foto: Nadja</figcaption></figure>



<p>Das Problem dabei: <strong>Wir kennen den aktuellen Füllstand der Sorgentasse nicht immer.</strong> Und auch, wenn das Pferd eigentlich entspannt wirkt, kann es unter der Oberfläche brodeln. Eine gefüllte Sorgentasse bedeutet also nicht zwangsläufig, dass das Pferd auf dem Ausritt ständig antraben will oder den Kopf immer hoch erhoben trägt.</p>



<p>Die PN zum Beispiel ist ein echter Sorgen-Akku, um nochmal so ein Bild zu bemühen. Er speichert sie einfach ab, behält sich unter Kontrolle und wirkt damit wie immer. Das kann 10 oder 15 Minuten oder sogar eine ganze Einheit lang gut gehen. Weder hoher Kopf, noch fixierter Blick oder schnellere oder spannigere Bewegungen. Wenn dann ein Triggerreiz kommt &#8211; ein Hund trabt um die Ecke oder ihm rutschen die Beine weg, weil er in Schieflache geraten ist &#8211; dann reagiert er mit Losschießen, Kopfschlagen und Bocken. </p>



<p><strong>Früher hat mich das überrascht, heute nicht mehr, weil ich weiß, was ihn vor dem entscheidenden Reiz so hochgefahren hat.</strong> Die Tassen-Füller der PN sind folgende: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn er lange schneller galoppieren soll, als er es von sich aus anbietet.</li>



<li>Wenn der Rhythmus seiner Schritte von Stangen gestört wird und er sich neu sortieren und ein anderes Bewegungsmuster umsetzen muss. </li>



<li>Wenn Stangen mit viel Trab und Galopp kombiniert werden.</li>



<li>Wenn er mich nicht versteht und ich mit viel Energie unterwegs bin (zum Beispiel beim Desensibilisieren. Er bleibt dann zwar stehen und nimmt den Kopf tief. Aber nicht, weil er entspannt, sondern weil er hofft, dass ich dann aufhöre. Das Kopfsenken ist dann eine Beschwichtigungsgeste und die Hoffnung nichts falsch gemacht zu haben. Er bezieht die Reize auf sich und denkt, ich schimpfe.).</li>
</ul>



<p><strong>Woran merke ich, dass etwas nicht stimmt? Ich kenne seine Verhaltensmuster.</strong></p>



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<p>Einer der alten US-Horsemen sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;what happened before what happened happened?&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Also &#8222;Was ist passiert, bevor das passierte, was passiert ist&#8220;. Anders formuliert: <strong>Was passierte vor der Eskalation? </strong>Das ist nicht immer so leicht festzustellen, da wir einen zeitlichen Überblick über unsere Session im Kopf behalten müssen &#8211; schließlich kann die Eskalation sich langsam aufbauen. Es ist also nicht nur der Schlüsselreiz unmittelbar davor, sondern eben alle Tassenfüller des Pferdes. Die gute Nachricht: Wenn wir uns darüber erst einmal im Klaren sind, dann können wir bewusster hinsehen, nehmen mehr wahr und behalten damit den Überblick über Reize, die für das Pferd schwierig sein können.</p>



<p>Deswegen: Beobachte dein <a href="https://verstehepferde.de/pferde-lesen-lernen/">Pferd und lerne es zu lesen</a>. Das klingt jetzt nach einer Binsenweisheit, ist aber so: J<strong>e besser du dein Pferd kennst, desto leichter wird es dir fallen, sein Verhalten einzuschätzen und desto besser kannst du vorbereitet sein</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Pferd (noch besser) kennen lernen</h2>



<p><strong>Wie tickt dein Pferd?</strong> Um dein Pferd besser kennenzulernen bzw. zu verstehen, solltest du es beobachten. Wie verhält es sich: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>im Umgang mit anderen Pferden? </li>



<li>im Umgang mit Umweltreizen?</li>



<li>im Umgang mit Menschen?</li>
</ul>



<p>Wenn du es in verschiedenen Situationen beobachten kannst, vermittelt das schon einen ganz guten Eindruck. Für mehr Details: <a href="https://verstehepferde.de/100-fragen-an-dein-pferd/">Hier findest du 100 Fragen an dein Pferd</a>, die du stellen und idealerweise auch beantworten kannst.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Den Pferdtyp charakterisieren</h3>



<p class="<p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;">Außerdem gibt es <strong>verschiedene Charaktermodelle, die hilfreich sein können, die Persönlichkeit deines Pferdes </strong>besser einzuordnen: zum Beispiel die Horsenalities von Pat Parelli, ein System von Linda Tellington-Jones oder eine Erklärung nach den Typen der 5 Elemente-Lehre. </p>



<p>Bei den Horsenalites werden zum Beispiel introvertierte und extrovertierte Pferde sowie ängstliche und mutige unterschieden. Man trägt die <a href="https://www.parelli-instruktoren.com/sites/default/files/2021-01/Horsenality-Chart-Deutsch-2017.pdf">Eigenschaften des eigenen Pferdes in vier Quadranten ein. Das Dokument dazu findest du hier.</a> Paledo war zum Beispiel ganz eindeutig ein LBI, ein left brain (=Denker) introvert. Die PN ist nicht so eindeutig zuzuordnen, er hat sehr viele Eigenschaften des LBE (left brain extrovert), ihm fehlt aber die Sicherheit. </p>



<p>Abhängig von den Ergebnissen <strong>wendet man im Training dann unterschiedliche Strategien an</strong>. Ein Pferd, das von sich aus wenig Bewegungsfreude mitbringt, würde man nicht stundenlang longieren, sondern ihm eher Abwechslung anbieten, zum Beispiel in Form von Ausritten. Einem überreizten, ängstlichen Pferd können die gleichförmigen Zirkel beim Longieren dagegen Sicherheit bieten, während es mit einem Ausritt schnell überfordert sein kann.</p>



<p>Die <strong>Kategorien und Schubladen sind nur eine grobe Orientierung</strong>. Wir können sie nach Belieben verfeinern. Aktuell höre ich mit großer Begeisterung den <a href="https://stacywestfall.com/podcast-show/">Podcast von Stacy Westfall</a>, weil sie andere Blickwinkel einnimmt und mir einige Aha-Erlebnisse beschert hat: zum Beispiel die Abstufungen von Pferden, die eskalieren: Die PN ist meistens ansprechbar, aber wenn er wirklich oben raus ist, dann ist sein Hirn aus und er schaltet komplett in den Selbsterhaltungsmodus. Andere Pferde gehen schneller in die Luft als er, bleiben dabei aber ansprechbar. Wieder andere fahren hoch und kommen nicht mehr runter. Die PN fängt sich nach einem Aussetzer meist schnell wieder. Diese Einschätzungen helfen, unser Pferd besser zu kennen und damit die Unberechenbarkeit zu verkleinern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bodenarbeit mit dem Pferd machen &#8211; wo sagt es &#8222;nein&#8220;? </h3>



<p><strong>Bodenarbeit</strong> <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes/products/lead-rope-von-brockamp-oese-oder-karabiner?ref=9">am Seil</a>* ist die einfachste Möglichkeit, um <strong>herauszufinden, wer dein Pferd eigentlich ist und wie es reagieren wird</strong>. Die verschiedenen Übungen, etwa Hinterhand und Vorhand mit direktem Druck (Berührung) und indirektem Druck (Energie) zu verschieben, nach einem Rückwärts zu fragen oder das Pferd auf den Zirkel zu schicken, zeigen dir genau, <strong>wo dein Pferd &#8222;ja&#8220; sagen kann und wo nicht</strong>. <strong>Eigenschaften, die du im Training vorfindest, verstärken sich in Extremsituationen</strong>, wenn sich dein Pferd bedroht fühlt: Pferde, die sich zum Beispiel schwertun, die Schulter aufzumachen und die Vorhand von dir wegzubewegen, werden im Zweifelsfall, wenn sie scheuen oder rüpeln, mit der Schulter in dich schieben. Und wenn du schon im alltäglichen Training viel Energie benötigst, damit dein Pferd weicht oder deiner Anfrage Folge leistet, dann wirst du in der Eskalation noch deutlich mehr benötigen. Damit bekommst du einen guten Überblick und kannst durch das Training eine gute Grundlage legen, zum Beispiel, indem du deinem Pferd erklärst, dass es nicht mit der Schieben darf und dass bereits auf feine Hilfen eine Reaktion erwartet wird.</p>



<p>Außerdem kannst du deinem Pferd verschiedene Gegenstände präsentieren und <strong>seine Reaktion im geschützten Umfeld eines Reitplatzes oder Roundpens testen</strong>: Kannst du es mit der Flagge berühren? Kann es über die Plastikplane laufen? Was passiert, wenn du einen Pezziball auf es zurollst? Seine Reaktion auf etwas Neues erlaubt dir wieder Rückschlüsse auf sein Wesen: Ist es neugierig oder eher ängstlich? Kann es sich überwinden oder bleibt es skeptisch?</p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



<p>Wie reagiert es, wenn du die bisher liegende Ikeamatte auf einmal aufstellst?</p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



<p>Kannst du mit <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings?ref=9">deinem Stick</a>* auf den Boden schlagen, ohne dass es zusammenzuckt oder sich entziehen muss?</p>



<p>Das, was du wahrnimmst, bestimmt dann das Training bzw. den Umgang mit dem Pferd. Sprich: Nur, weil dein Pferd heute Angst vor Geräuschen oder schnellen Bewegungen hat, muss das nicht so bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_1730-768x1024.jpg" alt="Ist das Pferd unberechenbar? Beim Scheutraining nicht." class="wp-image-4944" style="width:576px;height:768px"/><figcaption class="wp-element-caption">Beißt sie oder beißt sie nicht? Spaß mit der Decke aus dem Erste-Hilfe-Kasten für Mensch und Pferd. Foto: Nadja</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmungen spüren &#8211; der Vibe</h3>



<p>Ein Auge fürs Detail, für die Körpersprache, Gestik und Mimik zu haben und damit über eine präzise Beobachtungsgabe zu verfügen, ist eine gute Sache. Das ist aber noch nicht alles: Es gibt da noch etwas, das nennt sich Gefühl.<strong> Wenn du die Stimmung deines Pferdes unterschwellig spürst, ohne, dass du sie großartig an einzelnen Verhaltensweisen festmachen kannst</strong>. Ich nenne das <strong>&#8222;den Vibe&#8220;</strong>. </p>



<p>Ignoriere dieses Gefühl nicht, es ist ein guter Hinweisgeber auf &#8222;what happenend before what happened happened&#8220;: Es sagt dir, &#8222;mach dich bereit, da kommt was&#8220;. Wenn ich merke, dass der &#8222;Vibe&#8220; der PN heute &#8222;Abspackmodus&#8220; ist, dann weiß ich, dass er früher oder später eskalieren wird &#8211; und führe das dann meist selbst herbei, indem ich ihn Dinge tun lasse, die ihn hochfahren &#8211; über Stangen gehen zum Beispiel oder nach einem höheren Galopptempo fragen, als er von sich aus anbiete (siehe oben). </p>



<p><strong>Warum ich nicht versuche ihn zu beruhigen und herunterzufahren</strong>? Weil ich an solchen seine Tasse nicht vollständig leeren kann und es für uns beide einfacher ist, sie kontrolliert überlaufen zu lassen und danach in die Entspannung zu finden. Mehr dazu in den folgenden Absätzen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4947" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291.jpg" alt="Von der Anspannung zur Entspannung. Signale sind Kopf schütteln, kauen und lecken. So werden Pferde berechenbar, weil wir sie lesen können." class="wp-image-4947" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zeichen der Entspannung: die Spannung abschütteln&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4948" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294.jpg" alt="" class="wp-image-4948" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; und das Erlebte vorverdauen (lecken und kauen). <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings?ref=9">Den Stick gibt&#8217;s hier</a>*. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun mit der Sorgentasse?</h2>



<p>So viel zu den Voraussetzungen, um <strong>Unberechenbarkeit langsam aufzulösen in deiner Beziehung zum Pferd</strong>. Jetzt geht es darum, was du konkret tun kannst, um Eskalationen vorzubeugen und zu entschärfen: Du hast drei Möglichkeiten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Füllstand der Tasse immer niedrig halten</li>



<li>Strategien anwenden, um ein eskaliertes Pferd wieder zu beruhigen</li>



<li>Die Tasse kontrolliert vor der absoluten Eskalation überlaufen lassen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Den Füllstand niedrig halten: Verhindern, dass die Tasse vollläuft</h3>



<p>Soviel vorab: <strong>Das Pferd immer in der Entspannung zu halten ist nicht das Ziel</strong> &#8211; Training, Ausritte und Ausflüge kommen immer mit einem gewissen Grad an Anspannung und sind mit Stress verbunden. Unser Job ist es, <strong>das Level dabei so anzupassen, dass das Pferd damit umgehen kann</strong>.</p>



<p>Anders formuliert: Ist der Füllstand seiner Sorgentasse niedrig, kann das Pferd auch mit einem heftigeren Reiz umgehen &#8211; er füllt sie nicht vollständig und damit läuft die Tasse nicht sofort über, sondern kann noch mehr aufnehmen. <strong>Wie wir die Tasse immer wieder leeren, um den Füllstand niedrig zu halten, hängt vom Pferd ab.</strong> Wir müssen dafür sorgen, dass sich Anspannung und Entspannung die Waage halten und auf eine mental oder körperlich anstrengende Lektion eine Entspannungsphase folgt, damit das Pferd wieder herunterfahren kann. Gerade am Anfang sind wir oft mit dem Leeren der Tasse beschäftigt. Mit voranschreitendem Ausbildungsstand füllt sie sich nicht mehr so schnell und das Pferd hat gelernt, sie selbst zu leeren, das heißt ohne unsere Hilfe aus der Angst zurück in die Entspannung zu finden.</p>



<p></p>



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<p></p>



<p><strong>Der Füllstand der Sorgentasse hängt auch immer mit der Aufmerksamkeit des Pferdes zusammen</strong>. Bei der PN sind Füllstand-Erhöhungen meist externe Reize. Das bedeutet für mich, dass meine Hauptaufgabe darin liegt, <strong>seine Gedanken bei mir zu halten</strong>, wenn er sich lieber an der Umgebung orientieren würde bzw. seine Gedanken zu unterbrechen, wenn er sich irgendwo festglotzt. Damit muss er seine sorgenvollen Gedanken loslassen und der Füllstand der Tasse erhöht sich nicht weiter.</p>



<p>So sieht das beim Reiten aus: Um den Kontakt zu halten, gebe ich eine leichte Zügelhilfe, lege ein Bein an oder mache ein Geräusch. Bekomme ich ein Ohr von ihm als Reaktion, stelle ich die Hilfe ein und reite weiter. Wenn nicht, wird eine Lektion daraus &#8211; ich bleibe dran, bis das Ohr kommt. Das ist wichtig, weil die PN als Multitasker sehr gut in der Lage ist, zum Beispiel Seitengänge oder Stopps auf Autopilot auszuführen und mental trotzdem woanders ist. <strong>Das Ohr zeigt mir dann, dass er zu mir zurückdenkt</strong>. <strong>Eine gute Übung für &#8222;Gedanken zurück zu mir&#8220; ist das Rückwärts.</strong> Das erfordert mentale Anwesenheit. Die laterale Flexion, also das Biegen des Halses ist ebenfalls eine starke Möglichkeit, Kopf und Hirn wieder ansprechbar zu machen. </p>



<p>Das wären weitere Strategien, wenn du merkst, dass dein Pferd angespannt ist, eine Eskalation aber noch nicht unmittelbar bevorsteht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Warten, entspannen und passiv sein.</strong> Das nutze ich in Situationen, wenn die PN etwas unbedingt anschauen muss und ich weiß, dass die Möglichkeit, Klarheit über eine Bedrohung zu gewinnen, seine Tasse leeren wird. Er glotzt dann für ein paar Sekunden oder eine halbe Minute, dann kommt der Kopf runter und er schaut zu mir und fragt, &#8222;was jetzt?&#8220;. Das finde ich insofern gut, weil er seine Sorge dann allein bewältigt hat. </li>



<li><strong>Andocken lassen.</strong> Ich habe der PN beigebracht, mit der Nase meine Hand zu berühren, wenn ich sie hinhalte. Das bringt die Gedanken zu mir zurück, ebenso beruhigt der direkte Kontakt durch Berührung. Das kann schon ausreichen, einen starren Fokus und die damit verbundenen sorgenvollen Gedanken aufzubrechen und einen Neustart zu ermöglichen.</li>



<li><strong>Atmen und lächeln. </strong>Wenn die Sorgentasse der PN steigt, zum Beispiel, wenn ein Therapeut in der Nähe ist, dann sehe ich ihn immer wieder zu mir herüber linsen. Diese Frage nach &#8222;Was sollen wir tun? Werden wir alle sterben?&#8220; beantworte ich mit atmen und lächeln. Hier gilt: Das ausstrahlen, was du selbst gern im Pferd sehen würdest.</li>
</ul>



<p>Und dann gibt&#8217;s natürlich noch die individuellen Strategien. Tue das, was deinem Pferd Sicherheit vermittelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was die PN beruhigt, ist mir hinter dackeln zu können, so dass er nicht die Führung übernehmen muss. Er kennt es aus der Gymnastizierung, dass ich rückwärts gehe, er meinem Bauchnabel folgt und wir dann Richtungswechsel auf dem Zirkel machen oder Schlangenlinien, so dass er sich oft umstellen und neu biegen muss. Für ihn ist das eine entspannende Routine, deswegen kann ich sie nutzen, um seine Sorgentasse auszuleeren.</li>



<li>Absoluter Chill-Joker für die PN sind <a href="https://verstehepferde.de/guter-pferdemensch/">streicheln und reden</a>. Je schweigsamer ich werde, desto angespannter wird er. Nach einer Lektion, wenn ich Pause am langen Zügel gebe, dreht er oft den Kopf und schaut nach mir &#8211; für mich dann der Hinweis, dass ich zu wenig positive Rückmeldung gegeben habe.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorsicht vor Tricks!</h3>



<p class="has-background" style="background-color:#ffbc77">Das Problem mit  &#8222;Tricks&#8220;. <strong>Wenn wir Lektionen oder Hilfen drillen, dann passiert es, dass Pferde gehorsam reagieren, aber mental im Autopilot bleiben</strong>. Die laterale Flexion ist ein Paradebeispiel dafür. Wenn wir wiederholt und stumpf und abwechselnd links rechts den Kopf und den Hals biegen wie Knetmasse, laufen wir Gefahr den Hals viel zu mobil zu machen und von den Füßen abzukoppeln. Das Pferd kommt dann zwar mit dem Kopf herum, läuft aber trotzdem über die äußere Schulter weg. Hässlich, wer das reiten musste. <strong>Das passiert, wenn das Pferd eine Hilfe, ein Signal wie einen Trick gelernt hat.</strong> Das Signal ruft eine bloße körperliche Reaktion hervor, aber mental verändert sich nichts im Pferd. <br><br>Korrekte laterale Flexion holt dagegen die Gedanken des Pferdes zum Reiter zurück. Es denkt nach hinten. Gut zu erkennen an der Position der Ohren und am Auge. Schaut das Pferd zu uns? Oder ist Weiß zu sehen, was bedeuten kann, dass es zwar den Kopf gebogen hat, aber versucht in die andere Richtung zu schauen, das heißt stark dorthin denkt? Ein eindeutiges Zeichen ist auch das Verwerfen im Genick. Will ich zum Beispiel, dass die PN mit der Nase nach links rüber kommt und er denkt stark nach rechts, kippt sein linkes Ohr nach unten und er schiebt die rechte Ganasche nach rechts. <br><br>Im Falle der lateralen Flexion können wir leicht überprüfen, ob unser Pferd dem Gefühl der Zügel mit seinen Gedanken folgt oder einfach nur dem Druck weicht: Wenn leichter Druck am Zügel dazu führt, dass das Pferd vollständig mit Kopf und Hals herum schwingt und dann gleich wieder vor, dann haben wir ihm einen Trick beigebracht. Wenn wir aber <strong>über den Zügel nach verschiedenen Graden der Abstellung fragen</strong> können und das Pferd beim Nachgeben nicht sofort den Hals wieder gerade macht wie eine zurückspringende Feder, dann haben wir reale laterale Flexion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Akut-Strategien, wenn die Sorgentasse überläuft</h3>



<p>In einer perfekten Welt gelingt es uns, das Pferd nicht zu überfordern und dementsprechend bleiben Eskalationen aus. In der Realität ist das nicht so &#8211; deswegen brauchen wir <strong>Strategien, um hochgefahrene Pferde wieder herunterzufahren</strong>. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reite kleine Kreise (Volten)</strong> und zwar nur über den <a href="https://verstehepferde.de/zuegelhilfen/">inneren Zügel</a>. Es geht nicht darum, schöne Kreise an allen Hilfen zu reiten, sondern dem Pferd über den inneren Zügel zu helfen, seine Angst sprichwörtlich rauszulaufen. Der innere Zügel stellt dabei sicher, dass der Hals gebogen ist und dein Pferd übertritt. Wir bringen es damit in eine Form, die es ihm nicht erlaubt, sich steif, fest und gerade zu machen. Das hilft dem Pferd, auch mental loszulassen. Wichtig dabei: Es darf so lange laufen wie es muss, wir verhindern keine Bewegung. Wie der innere Zügel und das Übertreten lassen der Hinterhand zusammen hängen, kannst du <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">hier</a> lesen.</li>



<li><strong>Reite Serpentinen, enge Schlangenlinien mit vielen Stellungs- und Biegungswechseln.</strong> Der Sinn dahinter ist, dass der Körper deines Pferdes flexibel bleibt und damit das Gegenteil von vor Angst erstarrt. Enge Wendungen erschweren das Starrwerden und geben dem Hirn etwas zum Denken.</li>



<li><strong>Die <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Hinterhand übertreten lassen</a>.</strong> Das kann eine gute Übung sein, da das Pferd auch hier wieder seine Energie herauslaufen kann, wir es ihm aber etwas anstrengender machen, was ein Umdenken befördern kann. Wichtig dabei: Wir jagen nicht blind und wütend den Hintern im Kreis, sondern wir fragen nach Rhythmus, Gleichmaß und das Ganze mit einem netten Lächeln im Gesicht. Wenn wir das Pferd mit dieser Übung für Ablenkung oder Angst bestrafen wollen, fördert sie nicht Entspannung, sondern Angst.</li>



<li><strong>Die Hinterhand herausschicken.</strong> Das ist das Notaus. Wenn die PN am Seil zu schnell wird, fällt er immer auf die innere Schulter und beginnt mehr und mehr, die Balance zu verlieren. Schicke ich dann mit dem Seil seine Hinterhand raus, ist er gezwungen, die innere Schulter aufzustellen. Das bringt ihm die Balance zurück. <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Warum und wie, das kannst du hier lesen.</a></li>



<li>Außerdem gibt es Lektionen, die <strong>eine Brücke zwischen mentaler Überforderung und Gehorsam und Entspannung bauen</strong> können. Die PN hat zum Beispiel gelernt seinen Trab auf ein Signal hin zu verkürzen. Fliegt er mir jetzt um die Ohren, verhindere ich zunächst einen Panikgalopp &#8211; der ist dann immer mit fliegendem Sand, einem schrägliegenden Pferd, tiefer Schulter und maximalem Balanceverlust verbunden. Das heißt, ich pariere immer wieder energisch durch, bis die PN den Trab findet. Wenn ich dann nach verkürztem Trab frage, bekomme ich durch seine überschüssige Energie eine Passage &#8211; die Übung bringt ihn dann wieder zum Denken, kanalisiert die Angst in Form von Bewegungsdrang und gibt mit die Chance wieder loben zu können. Damit ist der Pfad zur Entspannung angelegt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4949" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361.jpg" alt="Das Pferd bockt - ein unberechenbares Verhalten?. So kann man die Situation auflösen." class="wp-image-4949" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN bockt beim Angaloppieren&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4950" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401.jpg" alt="" class="wp-image-4950" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; ich fange ihn mit einem Zügel ab&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4951" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433.jpg" alt="" class="wp-image-4951" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; danach geht&#8217;s weiter im Galopp. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sorgentasse kontrolliert leeren</h3>



<p>Und dann gibt es noch die Möglichkeit, <strong>selbst einen Reiz zu setzen, um das Pferd aus der sich steigernden Anspannung zu holen und das Muster zu unterbrechen</strong>. Das hat den Vorteil, dass du vorbereitet bist und nicht warten musst, bis etwas Externes passiert &#8211; du steuerst es selbst. Ich mache das gern <a href="https://verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/">beim Spazieren gehen</a>: Sagen wir die PN glotzt und ist spannig, dann schlurfe ich mal unerwartet beim Gehen mit den Füßen und erzeuge ein raspelndes Geräusch. Er zuckt, guckt, fragt mich, was ich da mache und schon ist er wieder im Denken und der Füllstand seiner Tasse deutlich gesunken. Damit war die Unterbrechung eine Art Reset-Button. Hier gilt natürlich: Tue das nur, wenn du den Anspannungsgrad deines Pferdes gut einschätzen und seine Reaktion handeln kannst. Es ist keinem gedient, wenn du dein Pferd so in Angst versetzt, dass es sich losreißt oder einen andere Stunt zeigt. </p>



<p>Der Schlurf-Test eignet sich auch gut, um mir eine Einschätzung des Füllstands zu geben: Ignoriert die PN meine Geräusche, sind wir chillig unterwegs.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="740" height="544" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg" alt="Kein unberechenbares Pferd - Reiten im Nebel und bei Kälte." class="wp-image-4946" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg 740w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272-300x221.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272-150x110.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Reiten bei Temperaturen knapp über Null Grad, im Nebel mit Pad und weichem Rope-Bosal. Check.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Hier ein paar Links zum Thema &#8222;Pfersönlichkeit&#8220; verstehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>http://www.ann-rebecka-madsen.de/lbe-eine-starke-persoenlichkeit/</li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/horsenality/">https://www.pferdefluesterei.de/horsenality/</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/pferde-verstehen-eins-werden/">https://www.pferdefluesterei.de/pferde-verstehen-eins-werden/</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/eins-werden-pferd-pferdeseele/">https://www.pferdefluesterei.de/eins-werden-pferd-pferdeseele/</a></li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-naturalhorse wp-block-embed-naturalhorse"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="Qd4jwq9HwQ"><a href="https://naturalhorse.de/pferdepersoenlichkeiten-erkennen-nach-den-5-elementen.html">Pferdepersönlichkeiten erkennen nach den 5 Elementen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Pferdepersönlichkeiten erkennen nach den 5 Elementen&#8220; &#8212; Naturalhorse" src="https://naturalhorse.de/pferdepersoenlichkeiten-erkennen-nach-den-5-elementen.html/embed#?secret=CJHaYnLkSg#?secret=Qd4jwq9HwQ" data-secret="Qd4jwq9HwQ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Und hier noch einige Videos (auf Englisch) zum Thema Sorgentasse und Unfallvermeidung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Trigger Stacking and &quot;What to do with a Crazy Horse&quot;." width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/nH1S6dpwrlw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="How to avoid freak accidents with horses Part 2" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/_70W1K2M4PA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="How to avoid freak accidents with horses Part 3" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/yfd8cpI-baw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="How to avoid a freak accident with horses -Riding on the road with traffic" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/PQ2ICfaw-0E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



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		<title>Hilfszügel &#8211; nein danke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 14:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfszügel]]></category>
		<category><![CDATA[longieren]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pferdewelt ist voller Dogmen, jener Glaubenssätze, die abhängig von Ausbildungsmethoden und Disziplinen in Stein gegossen sind und ständig wiederholt werden: Manche dieser Dogmen sind schlicht Unsinn. Und bei anderen können Ausnahmen sinnvoll sein, wenn es das Pferd erfordert: Wir sollten unser Vorgehen ans Pferd anpassen, nicht das Pferd passend…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="939" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612-1024x939.jpg" alt="Longieren am Kappzaum im Galopp ohne Hilfszügel" class="wp-image-4836" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612-1024x939.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612-300x275.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612-768x704.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612-150x137.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5172-e1641732656612.jpg 1091w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Der braucht Ausbinder!&#8220; Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<p>Die Pferdewelt ist voller Dogmen, jener Glaubenssätze, die abhängig von Ausbildungsmethoden und Disziplinen in Stein gegossen sind und ständig wiederholt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fäuste aufrecht! Hände über den Widerrist!&nbsp;</li>



<li>Der Kopf muss runter!&nbsp;</li>



<li>Ein Pferd muss mit zwei (drei) Jahren eingeritten werden, sonst wird es zu stark!&nbsp;</li>
</ul>



<p>Manche dieser Dogmen sind schlicht Unsinn. Und bei anderen können Ausnahmen sinnvoll sein, wenn es das Pferd erfordert: Wir sollten unser Vorgehen ans Pferd anpassen, nicht das Pferd passend machen an unsere Vorstellungen.</p>



<p>Es gibt aber in der Tat ein Dogma, an dem ich selbst aus Überzeugung festhalte: <strong>Hände weg von Hilfszügeln</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfszügel: Warum bloß?</h2>



<p>Ausbinder und Dreieckszügel, Schlaufzügel und Martingal, Gogue und Chambon: Hilfszügel fürs Longieren oder Reiten fixieren das Pferd in einer mehr oder weniger starren Kopf-Halsposition oder verhindern, dass es mit Kopf und Hals zu hoch, zu tief oder zu seitlich kommt. Es gibt sie in verschiedensten Varianten, manche sogar mit Flaschenzug-Wirkung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<p>Garantiert ohne Hilfszügel &#8211; hier findest du mein Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>



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<p>Einige der <strong>offiziellen Gründe</strong>, warum man sie einsetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Pferd entzieht sich dem Gebiss und hebelt sich raus</li>



<li>Das Pferd schlägt mit dem Kopf oder verwirft sich im Genick</li>



<li>Das Pferd streckt den Kopf weg, drückt den Rücken weg und läuft im Hohlkreuz</li>



<li>Man will dem Pferd den Weg nach vorwärts-abwärts zeigen und damit ein gesünderes Laufen</li>



<li>Es soll lernen sich am Gebiss abzustoßen</li>



<li>Es ist so besser zu kontrollieren und Sicherheit herzustellen</li>



<li>Um verrittene Pferde zu korrigieren</li>
</ul>



<p><strong>Hilfszügel, die besser Hilfloszügel heißen sollten, lösen also jedes Problem mechanisch</strong> durch ein Mehr an Verschnallung und die Begrenzung bzw. Verhinderung der unerwünschten Bewegung. Sie bringen das Pferd in eine hilflose Situation und setzen voll am Symptom an, aber nicht an der Ursache. </p>



<p>Abhängig vom Modell kann sich das Pferd nicht nur nicht entziehen. Manche Verschnallungen wirken als <strong>Kraftverstärker für den Menschen</strong>. Es befähigt ihn, mechanisch so viel Druck aufzubauen, dass das Pferd keine Wahl hat. Wenn ich so viel Druck machen muss, kann etwas nicht stimmen &#8211; entweder hat das Pferd körperliche Probleme oder es schafft es mental oder emotional nicht, unseren Wünschen nachzukommen. Sie dann mit Gewalt durchzusetzen, ist für mich eine Form der Tierquälerei.&nbsp;</p>



<p><strong>Inoffizielle Gründe</strong>, warum Hilfszügel genutzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weil man das schon immer so gemacht hat</li>



<li>Weil es die anderen auch so machen</li>



<li>Weil man sein Pferd damit endlich kontrollieren kann</li>



<li>Weil man zu bequem ist, eine andere Lösung zu finden</li>



<li>Weil man es nicht besser weiß</li>



<li>Weil man ohne Ablongieren sich nichts aufs Pferd traut</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Der Denkfehler bei Hilfszügeln</h2>



<p><strong>Dem Einsatz von Hilfszügeln liegt ein Denkfehler zugrunde</strong>, sie zäumen das Pferd sprichwörtlich von hinten auf: Denn <strong>Kopf- und Halshaltung ergeben sich automatisch aus den richtigen Bewegungsabläufen</strong>, wenn das Pferd aktiv mit der Hinterhand untertritt, den Rücken hebt, die Schulter frei macht und balanciert läuft. Das erreicht man nicht, indem man Kopf- und Hals in die gewünschte Endposition schnallt und hofft, dass sich der Rest dann schon einstellen wird. </p>



<p>Das trifft auch für den mentalen und emotionalen Zustand zu: Kein Pferd empfindet Lust daran, mit erhobenem Kopf und durchgedrückten Rücken zu laufen. Es verspürt die Notwendigkeit es zu tun, vielleicht, </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weil es nicht entspannt ist, </li>



<li>weil der Zirkel zu eng ist und es die Balance nicht halten kann,</li>



<li>seine Herde vermisst, </li>



<li>den Weg am Roundpen im Auge behalten will oder </li>



<li>eine bessere Art der Bewegung schlicht nicht gelernt hat. </li>
</ul>



<p><strong>Nur, weil wir den Kopf runterbinden, wird das Pferd deswegen nicht automatisch entspannen, loslassen und vertrauen</strong>. </p>



<p>Hast du schonmal <a href="https://verstehepferde.de/freiarbeit-so-klappt-sie/">Freiarbeit</a> mit deinem Pferd gemacht? Vielleicht ist dir aufgefallen, dass sich der Ausdruck des Pferdes und die Qualität seiner Bewegungen verändern, wenn es frei ist. <strong>Die Form des Körpers folgt dem Zustand des Geistes</strong>. Ohne entspannten Geist, kein entspannter Körper. </p>



<p>Selbst, wenn man mit Hilfszügeln Erfolge erzielt hat, weil das Pferd besonders brav oder der Mensch besonders geschickt ist &#8211; die Energie, die man hier reingesteckt hat, ist an anderer Stelle besser investiert. Hilfszügel reinzuschnallen macht uns nicht zu <a href="https://verstehepferde.de/guter-pferdemensch/">besseren Pferdemenschen</a>, sondern abhängig von eben jenen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640.jpg" alt="Handarbeit am Kappzaum im Winter" class="wp-image-4856" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O7640-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handarbeit mit <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/gymnastizierung?ref=9">Kappzaum</a>*. <a href="https://verstehepferde.de/ausruestung-fuer-pferd-und-mensch/">Mehr zu unserer Ausrüstung findest du hier</a>. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation statt mechanische Fixierung</h2>



<p>Wenn unser Pferd beim Longieren oder Reiten in einer ungesunden Art und Weise läuft, sollten wir das nicht einfach abstellen wollen, sondern vielmehr <strong>als wichtige Information bewerten</strong>: Mit seiner Körper- und Kopfhaltung kommuniziert uns das Pferd seine Bedürfnisse &#8211; und auch seine Probleme. Die will ich wissen und auf sie will ich mich einstellen.</p>



<p>Dazu kommt eine gewisse Vermessenheit, wenn wir glauben, <strong>unserem Pferd seine Körperposition mechanisch vorschreiben</strong> zu können: Nicht wir stecken in seinem Körper, sondern das Pferd. Es braucht die Freiheit, auszuprobieren und eine passende Position selbst finden zu können &#8211; und wenn es der Meinung ist, dass es sich jetzt gerne strecken will, dann sollte es das tun können und nicht durch Hilfszügel pauschal daran gehindert werden. </p>



<p><strong>Mit Hilfszügeln verbauen wir uns die Kommunikation</strong> auch insofern, als das wir gar nicht wirklich sehen können, welche Reaktionen unsere Hilfen bzw. Einwirkung jetzt im Pferd auslösen, da ein Teil der möglichen Antworten schlicht verhindert werden.</p>



<p>Gern sieht man auch, dass versucht wird, die gewünschte <strong>Innenstellung beim Longieren</strong> herbeizuführen, indem man den inneren Dreieckszügel etwas kürzer verschnallt. Wieder ein rein mechanischer Ansatz. Man könnte dem Pferd auch einfach beibringen, wie es Kopf und Hals in der Bewegung halten soll.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4834" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4834" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5128.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4833" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4833" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5131.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Zum Longieren (und zur Gymnastizierung) gehören unterschiedliche Positionen des Pferdekörpers. Die Option töte ich nicht durch ein Festschnallen mit Hilfszügeln. Fotos: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Damit Longieren kein Zentrifugieren wird, sollte es im <strong>Dialog und mit Abwechslung</strong> erfolgen. Nichts ist fader für Mensch und Pferd, als stundenlang im Kreis zu schleudern. Dazu gehören verschiedene Zirkelgrößen, Hufschlagfiguren, Tempowechsel, aber auch verschiedene Hals-Kopf-Positionen und ein Öffnen und Schließen des Genicks. Auch braucht das Pferd die Möglichkeit, sich nach einem Mehr an Anstrengung und Versammlung wieder zu strecken &#8211; und das gern auch in kurzen Intervallen schnell hintereinander. Auch das wird mit Hilfszügeln verhindert, so viel schnallt kein normaler Mensch um.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hilfszügel: Warum sie nicht helfen, sondern schaden</h2>



<p>Hilfszügel sind hochproblematisch, aus mehreren Gründen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur, weil sie eingeschnallt sind, heißt das noch lange nicht, dass das Pferd auch tatsächlich die richtigen Muskeln einsetzt. So kann es passieren, dass wir mit Hilfszügeln jene Partien wie <strong>den Unterhals stärken</strong>, die wir eigentlich abbauen wollten. </li>



<li>Wir das Pferd  in einer festgezurrten Position in sinnfreien Zirkeln zentrifugiert, lernt es, sich <strong>mental an einen anderen Ort herauszuzoomen</strong>. Es findet keine Kommunikation mehr statt.</li>



<li>Hilfszügel fürs Longieren nehmen dem Pferd damit die Möglichkeit, eigenständig auszuprobieren und zu lernen. Es wird <strong>einfach fixiert und muss sich fügen</strong>. Was macht das wohl mit dem Wunsch des Pferdes, mitzudenken und mit seinem Selbstvertrauen, in der Lage zu sein, Lösungen zu finden?</li>



<li>Dazu kommt, dass beim Longieren das gewünschte &#8222;Einrahmen&#8220; mit der Peitsche zu einem Dreieck fürs Pferd bedeutet, dass es während der Session keine Möglichkeit hat, d<strong>en Druck der verfolgenden Peitsche wieder loszuwerden</strong>. Dauertreiben stumpft ab. </li>



<li>Hilfszügel nehmen dem Pferd die Möglichkeit sich <strong>über eine Veränderung der Halsposition auszubalancieren</strong>. Wie fühlt man sich, wenn man seinen Körper nicht mehr eigenständig einsetzen kann?</li>



<li><strong>Hilfszügel beim Longieren geben dem Pferd keine Release</strong>: Wenn es etwas richtig gemacht hat, erfolgt nicht das Nachgeben von Druck als Bestätigung. Stattdessen bleibt der Druck einfach gleich. Was macht das wohl mit seinem Verständnis, seiner Motivation und Willigkeit?</li>
</ul>



<p class="has-white-color has-text-color has-background" style="background-color:#cb5920">Das Pferd ist ein Fluchttier: Es braucht seine Sinne, um sich sicher zu fühlen. Ich finde es pervers, einem Fluchttier den Kopf herunterzubinden und ihm damit die Möglichkeit zu nehmen, die Umgebung zu scannen, wenn es das muss. Hinzu kommt, dass das Pferd mit seinen seitlich am Kopf sitzenden Augen ein anderes Blickfeld hat, als wir: Es sieht fast 180 Grad entlang der Seiten und kann durch ein Drehen des Kopfes sein Blickfeld sofort erweitern. Direkt vor seiner Nase ist ein blinder Fleck. Binden wir den Kopf nach unten und verhindern wir damit, dass das Pferd den Kopf drehen und heben kann, lassen wir es buchstäblich im Dunklen tappen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gefährlichkeit von Hilfszügeln wird gern unterschlagen</h2>



<p>Was in der Regel nicht kommuniziert wird, ist das <strong>Verletzungsrisiko</strong> von Hilfszügeln: Kennst du eine Horrorstory von einem hässlichen Unfall mit Hilfszügeln? Ich schon. Das Pferd scheute, stieg, konnte sich nicht richtig ausbalancieren, kippte hinten über und fiel auf die Reiterin, der es zum Glück gelungen war, etwas wegzurobben, so dass sie sich &#8222;nur&#8220; die Hüfte brach, als das Pferd auf sie knallte. </p>



<p>Mein Quarter Horse, die <a href="https://verstehepferde.de/nase-runter-hals-biegen/">PN, lief anfangs am Seil wie eine Giraffe</a>: Kopf und Hals hoch und nach außen verdreht, im Hohlkreuz, die innere Schulter nach innen gedrückt und ständig fiel er in den Kreuzgalopp. Die fehlende Balance machte er mit einem Mehr an Geschwindigkeit wett, was ihm dann noch mehr Gleichgewicht kostete und in regelmäßigem massivem Bocken mit Raketenstarts und spektakulären Sprüngen endete. Gerade bei Pferden, die sich noch nicht balanciert auf dem Kreisbogen bewegen können und die zusätzlich einen hohen Selbsterhaltungstrieb besitzen, schnell skeptisch werden und dann mit erhobenem Kopf alarmiert ihr Umfeld sondieren, kann die Versuchung groß sein, Hilfszügel einzusetzen, &#8222;damit der endlich mal ordentlich läuft&#8220;.&nbsp;</p>



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</a></p>



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<p>Hätte ich der PN Hilfszügel reingeschnallt, &#8222;um ihm den Weg nach unten zu zeigen&#8220;, wäre er mir im Best Case hingefallen und im Worst Case hinten übergekippt: Wenn das Pferd die Grenzen der mechanischen Verschnallung spürt, die diese ihm setzt, dagegen geht, sich wehrt, Angst bekommt oder sogar Panik &#8211; dann können wir ihm nicht helfen, weil wir wahrscheinlich gar nicht mehr gefahrlos in seine Nähe kommen, um die Schnallen schnell zu lösen: Dann sind Unfälle programmiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Hilfszügel zur guten Bewegungsqualität</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-1024x683.jpg" alt="Longieren am Kappzaum im Trab ohne Hilfszügel" class="wp-image-4835" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O5168.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><meta charset="utf-8">An der Longe am <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/kappzaeume?ref=9">Kappzaum</a>* und im Dialog. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Mit einer Übung aus dem Horsemanship kannst du eine gute Bewegungsqualität an der Longe super vorbereiten: <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Hinterhand verschieben</a> &#8211; mit offener Schulter. </p>



<p><strong>Ein Hauptproblem beim Longieren liegt darin, dass das Pferd auf die innere Schulter fällt und nach außen schaut</strong>. Über das <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Hinten übertreten lassen</a> kannst du deinem Pferd beibringen, die Hinterhand zu bewegen, den Kopf bei dir zu lassen und gleichzeitig die Schulter aufzumachen. Dann hast du ihm den Bewegungsablauf erklärt, den du auch an der Longe willst &#8211; statt dem seitlichen Übertreten findet der dann mit gerade fußenden Hinterbeinen auf einem größeren Bogen statt. </p>



<p>Die PN läuft jetzt übrigens gelassen und <a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">entspannt in allen drei Gangarten an der Longe</a>. Ich kann Kopf- und Halsposition verändern, Tempo, Hinterhandaktivität, Vorwärts-Abwärts oder etwas mehr Aufrichtung. Das dauert seine Zeit, aber der Lohn ist ein mitdenkendes Pferd im aktiven Dialog mit kräftigem Körper und gesundem Geist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Hilfszügel &#8211; egal ob beim Reiten oder Longieren &#8211; helfen nicht. Weder dem Menschen, noch dem Pferd. Der Mensch verlässt sich auf eine mechanische Verschnallung statt zu lernen, worauf es ankommt. Dem Pferd werden Wahrnehmung und Balance geraubt, und das, was wir erreichen wollen &#8211; gesunde Bewegungsabläufe und einen klaren Kopf -, lernt es trotzdem nicht. Deswegen: Wer glaubt, Hilfszügel zu brauchen, sollte statt Symptome zu bekämpfen auf Ursachenforschung gehen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036.jpg" alt="Longieren am Kappzaum - Grund zum Lachen" class="wp-image-4855" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/01/AW0O8036-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/gymnastizierung?ref=9">Training am Kappzaum</a>* statt mit Hilfszügeln haben Mensch und Pferd etwas zu lachen. Foto: <meta charset="utf-8"><a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png" alt="Pferde verstehen" class="wp-image-723" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1200x116.png 1200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Longieren war hier schon einmal Thema: <a href="https://verstehepferde.de/nase-runter-hals-biegen/">In dem Beitrag geht&#8217;s um Entspannung</a>, hier geht&#8217;s um <a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">korrekte Hilfen</a>.<br>Das sagt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B5H-7vxwIAY">Buck Brannaman zu Hilfszügeln  </a><br>Hier schreibt Christina über <a href="https://herzenspferd.de/hilfszuegel-wirkung/">die Wirkung von Hilfszügeln</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-slaka-pferdegesundheit-christina-wollseifen wp-block-embed-slaka-pferdegesundheit-christina-wollseifen"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="HHO4xcxESj"><a href="https://slaka-pferde.de/ich-habe-es-getan-longieren-mit-hilfszuegeln-warum-ich-es-nicht-wieder-machen-werde/">Ich habe es getan: Longieren mit Hilfszügeln &#8211; Warum ich es nicht wieder machen werde</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ich habe es getan: Longieren mit Hilfszügeln &#8211; Warum ich es nicht wieder machen werde&#8220; &#8212; slaka Pferdegesundheit Christina Wollseifen" src="https://slaka-pferde.de/ich-habe-es-getan-longieren-mit-hilfszuegeln-warum-ich-es-nicht-wieder-machen-werde/embed/#?secret=stVvZDE3ty#?secret=HHO4xcxESj" data-secret="HHO4xcxESj" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-wege-zum-pferd wp-block-embed-wege-zum-pferd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="sYTOS1Uk4q"><a href="https://www.wege-zum-pferd.de/2008/11/13/hilfszugel-an-der-longe-ein-video-das-unterschiede-zeigt/">Hilfszügel an der Longe &#8211; ein Video, das Unterschiede zeigt</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Hilfszügel an der Longe &#8211; ein Video, das Unterschiede zeigt&#8220; &#8212; Wege zum Pferd" src="https://www.wege-zum-pferd.de/2008/11/13/hilfszugel-an-der-longe-ein-video-das-unterschiede-zeigt/embed/#?secret=xfrNpn0QBy#?secret=sYTOS1Uk4q" data-secret="sYTOS1Uk4q" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p>Für alle, die es etwas weniger horsemanshippig mögen:</p>



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		<title>Gebisslos reiten mit Bosal &#8211; die Gründe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 08:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bosal ist eine Zäumung, um die viel Bohei gemacht wird. Ich berichte von meinen Erfahrungen damit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<p>Mit Gebiss reiten war geplant, erst eine Wassertrense, dann ein Shank Bit und einhändig, so wie man das eben macht. <strong>Gebisslos reiten mit Bosal</strong> hatte ich nicht wirklich auf dem Plan. Die PN sah das etwas anders, und deswegen reiten wir jetzt gebisslos mit einem selbstgemachten Bosal aus Paracord. </p>



<p>Heute geht es deswegen darum, was das <strong>Bosal als gebisslose Zäumung</strong> so ausmacht und warum wir eine Variante davon aktuell nutzen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zäumung Bosal (Kalifornische Hackamore)</h2>



<p>Das Bosal heißt richtig eigentlich <strong>Kalifornische Hackamore</strong>, Bosal bezeichnet ursprünglich nur den Nasenteil: <strong>eine feste, aus Rohhaut geflochtene</strong> <strong>Schlaufe</strong>, die mit einem Hanger am Pferdekopf befestigt wird. Sie besteht aus den Teilen <strong>Nose Button</strong> &#8211; der dicke, geflochtene Bogen auf der Pferdenase -, den Backenstücken, <strong>Cheeks</strong> genannt, und dem Gegengewicht <strong>Heel Knot</strong>, der die Schlaufe zusammenführt. Der Nose Button bestimmt die Wirkung und die Balance mit: Ist er zu lang, kippt das Bosal beim Zügelanzug eher auf der Nase als dass es rollt. Das macht es für das Pferd unangenehm.</p>



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<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-5737" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-1024x1024.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-150x150.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-768x767.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-600x600.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl.jpg 1043w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>


<p>Hier findest du mein Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>



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<p>Das Bosal ist damit so aufgebaut, dass es tatsächlich eher auf der Pferdenase hängt &#8211; das ist gewünscht für die Einwirkung. Es wird also nicht mit einem Standard-Kopfstück verschnallt und die Pferdeanatomie bedingt, dass <strong>der Hanger</strong> näher am Auge vorbeiläuft als ein klassisches Reithalfter oder Kopfstück. Wem das zu nah ist, der kann es mit einem <strong>Tie Back </strong>als Backenstück zurückbinden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-1024x576.jpg" alt="Die Teile des Bosal" class="wp-image-4379" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-1024x576.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-300x169.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-768x432.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-1536x864.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-2048x1152.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Hanger-150x84.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bosal: Leder, Machart und Preis</h3>



<p><strong>Bosals werden aus verschiedenen Lederarten bzw. aus Rohhaut oder einer Kombination geflochten</strong> &#8211; mir sind Kuh, Ziege und Känguru geläufig &#8211; und mit unterschiedlich vielen Strands, den Strängen. Die Zahl der Flechtungen (Plaits) unterscheidet sich bei Nose Button und Cheeks.</p>



<p>Zwar ist die Flechtung mit noch mehr Strands feiner, aber dafür können die sich schneller aufreiben und das kann fiese Scheuerstellen am Pferdekopf auslösen (wobei es natürlich auch gegenteilige Meinungen gibt). </p>



<p>Das Bosal kommt je nach Ausbildungsstand von Pferd und Reiter <strong>in unterschiedlichen Dickegraden</strong> &#8211; man beginnt mit dick (5/ 8 inch) und graduiert hin zu schmal (1/2 inch).</p>



<p>Ein gutes Bosal ist in sich biegsam, es hat <strong>Flex</strong>. Man kann es also sowohl nach außen und nach innen biegen, also weiten und schmäler machen, als auch in der Längsachse nach hinten und nach vorn. Den Grad des Flex bestimmt die Machart. Bosals mit wenig Flex gelten als direkter, Bosals mit mehr Flex entsprechend als weicher. </p>



<p>Der Preis für ein Bosal aus Rohhaut beginnt bei etwa 250 Euro &#8211; es ist echte, aufwändige Handarbeit. Wenn man sich das Bosal auf sein Pferd maßanfertigen lässt, steigt er entsprechend weiter.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Mecate: Material und Preis</h3>



<p>Die Zügel, <strong>Mecate</strong> genannt, werden unter dem Pferdekinn um das Bosal gewickelt und ihr Ende als Leadrope am Sattel festgebunden. Die Mecate sollte in ihrer Dicke zum Durchmesser des Bosals passen, damit die Balance gewährleistet ist. Also ein 5/8-Bosal wird mit einer 5/8-Mecate geritten. </p>



<p>Mecaten kosten je nach Material (Mähnenhaar, Alpaka oder Mohair) ab 130 Euro, Nylon- oder Paracord-Mecaten sind günstiger. </p>



<p>Der Bosal-Purist würde nie etwas anderes anfassen als eine <strong>Echthaarmecate</strong>. Jetzt muss man sich aber vor Augen führen, dass die Tradition des Bosalreitens aus Kalifornien stammt &#8211; aus einem Klima mit weniger Luftfeuchte und Regen als bei uns. Mähnenhaarmecaten leiden bei Regen, können krisselig und steif werden &#8211; und wenn man das Handling nicht beherrscht, ärgert man sich grün und blau, wenn das teure, wunderschöne Stück mal wieder im Sand gelandet ist. Ich nutze deswegen eine <strong>Mecate aus Paracord</strong> &#8211; robust und genauso funktional (oder zumindest merke ich den Unterschied nicht). </p>



<p>Hier <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VY9WHBVezFY">ein Video mit mir, das dir ein gutes Bosal </a>zeigt.</p>



<p><a href="https://www.youtube-nocookie.com/embed/7tTktdFE6A4">Hier ein Video</a>, wie die Mecate korrekt ins Bosal gebunden wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Bosal" class="wp-image-4517" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3623-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Paracord-Zügel in der Hand, die Mecate ist ans Reitpad gebunden. Foto: Marko</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Bosal und Mecate: So wirkt die Zäumung</h3>



<p>Das Bosal ist an sich steif und deswegen hat es eine <strong>Hebelwirkung</strong>: Nehme ich die Zügel auf, rotiert es auf der Nase des Pferdes: Der Nasenteil rollt vor, Cheeks und Heel Knot bewegen sich in Richtung Brust. Deswegen ist auch die seitliche Einwirkung, das heißt <strong>laterale Hilfengebung</strong>, begrenzt. Für die PN war es am Anfang außerdem schwierig zu verstehen, dass der Druck auf der Gegenseite erfolgt: gebe ich eine laterale Hilfe am linken Zügel, spürt er das auf der rechten Nasenseite. </p>



<p>Ein gut sitzendes Bosal ist für das Pferd dann am bequemsten zu Tragen, wenn es den Kopf in die Vertikale nimmt &#8211; damit macht das Bosal die <strong>Beizäumung</strong> leicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit der Bosal-Reiterei</h2>



<p>Um die Reiterei mit Bosal wird allgemein ein großes Bohei gemacht. Diverse Warnungen stehen im Raum &#8222;Auf keinen Fall in Anfängerhände! Nur mit Trainer, sonst ruinierst du dein Pferd!&#8220; und jeder sagt etwas anderes zu Passform, Material, Länge, Wickelungen der Mecate, der Bedienung oder der Eignung. </p>



<p>Als der <a href="https://verstehepferde.de/machs-gut-chefpferd/">Projektwallach</a> noch lebte, war ich sehr interessiert daran, da ich mir von der Zäumung<strong> ein Mehr an Aufrichtung und eine bessere Kommunikation</strong> versprochen habe. Ich ritt ihn wegen seiner Zahnprobleme mit dem Knotenhalfter, wir kamen auch gut klar, aber ich konnte nicht mehr Finetuning erreichen. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="736" height="679" data-id="4370" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/paledoc.jpg" alt="" class="wp-image-4370" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/paledoc.jpg 736w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/paledoc-300x277.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/paledoc-150x138.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="550" height="598" data-id="4369" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Paledoa-e1618738398493.jpg" alt="" class="wp-image-4369" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Paledoa-e1618738398493.jpg 550w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Paledoa-e1618738398493-276x300.jpg 276w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Paledoa-e1618738398493-138x150.jpg 138w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/Paledoa-e1618738398493-285x311.jpg 285w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Paledo im <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter*</a>. Links: Geschlossener Halt aus dem Trab mit gebeugten Hinterbeinen, rechts: Schritt mit nachgiebigem Genick. Video: Isabel</figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Herangehensweisen für das Reiten mit Bosal</h3>



<p>Auf einer Ranch wollte ich deswegen im Urlaub anfangen, <strong>das Bosal-Reiten zu lernen</strong> und eine Basis legen &#8211; oder zumindest einen guten Einblick bekommen. Weil ich &#8222;zu langsame Hände und Handgelenke&#8220; hatte, durfte ich aber keines ihrer geschätzten Quarter Horses reiten. Deswegen schnallte man dem abgestumpften Schulpony eines drauf &#8211; das mit mir dann machte, was es wollte, weil es merkte, dass ich keinen Plan hatte und es zusätzlich einfach durch den Druck auf der Nase hindurch ging. Dort erfuhr ich auch die Interpretation, dass es sich beim Bosal um eine &#8222;psychologische&#8220; Zäumung handele und das Pferd auf gar keinen Fall lernen dürfe, durch den Druck hindurch zu gehen. Sonst sei es ruiniert. </p>



<p>Hilfen wurden zuppelnderweise geben, also nicht mit Annehmen oder Nachgeben, weil sich das Pferd dann leichter auf die Zügel hängen kann. Ich finde diese Zuppelei ganz fürchterlich, weil man dem Pferd im Prinzip das Bosal auf der Nase tanzen lässt und sagt &#8222;und jetzt finde mal schön die Lösung, damit das Gebummere wieder aufhört&#8220;. <strong>Ein leises Annehmen oder verschiedene Handpositionen</strong> &#8211; auch mit Halten &#8211; erlauben dem Pferd eher, <strong>dem Gefühl zu folgen</strong>, setzen natürlich aber voraus, dass das Pferd nicht einfach durchwalzt (was dann natürlich immer auch etwas mit dem Menschen zu tun hat). </p>



<p>Für mich war das also nichts, aber zum Glück gibt es andere Herangehensweisen. <strong>Der US-Horseman Buck Brannaman </strong>zum Beispiel zuppelt nicht. Er reitet im Bosal wie mit Trense auch &#8211; allerdings reitet Buck auch schon mit der Trense mit diversen Hand- und Armpositionen, die Einwirkung ist lang nicht so statisch wie die eines &#8222;normalen&#8220; Dressurreiters. Buck folgt dabei einer stringenten Herangehensweise bei der Ausbildung seiner Pferde zum fertigen Bridle Horse gemäß der Tradition. Das Bosal kommt erst auf das Pferd, wenn es die Grundlagen aller Manöver in der <strong>Wassertrense, dem Snaffle Bit</strong>, beherrscht. Es stellt damit die zweite, fortgeschrittene Ausbildungsstufe dar. Ziel ist, das Pferd &#8222;straight in the bridle&#8220;, also <strong>einhändig im Spade Bit</strong> zu reiten</p>



<p>Hier der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pp1PloKV76E">Trailer zum Film &#8222;Buck&#8220;.</a></p>



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<p><strong>Andere Traditionen aus Kalifornien</strong> reiten das Pferd direkt mit Bosal an. Das kann auch sinnvoll sein: Da zur Zeit des Anreitens oft noch die Zähne kommen und eine gebisslose Zäumung das Pferd dann nicht stört. Ein echter Könner (und total nett) ist hier zum Beispiel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LjuOfVTnbiY">Jeff Sanders</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Hilfengebung mit Bosal</h3>



<p>Die <strong>Hilfengebung im Bosal</strong> unterscheidet sich also abhängig vom Stil, in dem man reitet. Was für die einen gang und gäbe ist, ist bei den anderen verpönt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade am Anfang deutlich mehr Bewegung mit den Händen und Armen erforderlich ist, als man es aus der Dressur-Reiterei mit Wassertrense kennt: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich nehme <strong>den Arm für eine seitliche Hilfe</strong> weg vom Widerrist in die Richtung, in die das Pferd schauen soll.</li>



<li>Die <strong>Höhe der Hände variiert </strong>und sie agieren unabhängig voneinander. </li>



<li>Die Finger sind <strong>nicht zur Faust verschlossen</strong>, sondern offen &#8211; wir setzen sie einzeln und nacheinander ein.</li>



<li><strong>Einseitige Hilfen</strong> helfen dem Pferd, das Bosal zu verstehen.</li>



<li><strong>Rückwärts einwirkende Hilfen</strong> sind ein absolutes No Go, am Anfang auch das Annehmen beider Zügel gleichzeitig. </li>



<li>Ich reite im Bosal so, wie ich im Knotenhalfter reiten würde.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4520" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593.jpg" alt="" class="wp-image-4520" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3593-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4521" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604.jpg" alt="" class="wp-image-4521" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3604-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4522" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769.jpg" alt="" class="wp-image-4522" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/06/IMG_3769-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Hände breit, Hände vorn, Hände unterschiedlich hoch. Ihre Position hängt von der Phase der Reiteinheit und der Lektion ab. Fotos: Marko</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Der Sitz des Bosals: Unterschiedliche Meinungen</h3>



<p>Schaut man sich die europäische Bosal-Reiterei abseits des Western-Turniersports an, fällt auf, wie viel Wert auf <strong>die perfekte Passform eines Bosals</strong> und das <strong>Shapen</strong>, das Anpassen der Form, gelegt wird. Das ist auch sinnvoll: Wenn das Bosal nur punktuell aufliegt, entsteht schnell viel Druck auf der Pferdenase, denn es bringt ein ordentliches Gewicht mit. Im Western-Turniersport baumeln Bosals dagegen oft regelrecht lose um die Nase mit viel Spiel auch nach links und rechts. </p>



<p>Ohne jetzt Expertentum beanspruchen zu wollen, würde ich hier die Mitte wählen: Ich finde &#8222;passende Bosals&#8220; nach den gängigen Kriterien vieler europäischer &#8222;Vaqueros&#8220; zu eng. Sie scheinen auf die Kaumuskulatur zu drücken und ich bin nicht sicher, ob das Pferd überhaupt das Maul aufmachen kann, ohne direkt in Kontakt mit dem Bosal zu kommen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Weg vom Reiten mit Gebiss</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4390" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4390" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-2048x1365.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6287-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="964" height="1024" data-id="4391" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-964x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4391" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-964x1024.jpg 964w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-282x300.jpg 282w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-768x816.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-1446x1536.jpg 1446w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954-141x150.jpg 141w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O6622-e1618659841954.jpg 1506w" sizes="auto, (max-width: 964px) 100vw, 964px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="841" height="1024" data-id="4388" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-841x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4388" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-841x1024.jpg 841w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-246x300.jpg 246w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-768x935.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-1261x1536.jpg 1261w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506-123x150.jpg 123w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5914-e1618659905506.jpg 1314w" sizes="auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="799" height="1024" data-id="4389" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-799x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4389" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-799x1024.jpg 799w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-234x300.jpg 234w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-768x985.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-1198x1536.jpg 1198w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241-117x150.jpg 117w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O5949-e1618659875241.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Nörgel-di-nörg: Egal, ob bei angenommenem, lockeren oder losen Zügel &#8211; das Maul der PN ist konstant in unruhiger Bewegung. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p><strong>Und warum reiten wir jetzt mit einer Art Bosal?</strong> Die PN ist ein absoluter Gebiss-Nörgler. Er kann es zwar in allen Gangarten ruhig tragen, aber sobald eine Zügelhilfe &#8211; auch eine zarte &#8211; ankommt, gehen das Kauen, Lecken und die Zungenspiele los. Ich habe es verschieden hoch eingeschnallt (<a href="https://www.pferdefluesterei.de/a-z/sperrriemen/">Sperrriemen</a> oder Mouthcloser kommen mir nicht ans Pferd), Wassertrensen ausprobiert &#8211; ohne Erfolg. Nach spätestens 15 Minuten ist er so am Nölen, dass ein Großteil seiner Aufmerksamkeit vom Gebiss beansprucht wird und für mich nicht viel übrig bleibt, wobei er nicht die Zunge darüber legt. Die Zähne werden regelmäßig gemacht. </p>



<p>Also hab ich mich wohl oder übel (eher übel, denn ich will mit Gebiss reiten!) nach einer Alternative umgesehen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gebisslos reiten mit Sidepull</h3>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4385" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-1024x683.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Sidepull" class="wp-image-4385" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-2048x1365.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0371-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Das Sidepull erlaubt die direkte und genaue seitliche Einwirkung. Ziehe ich am linken Zügel, kommt die Hilfe auch links an. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Ich habe ein <strong>Sidepull</strong> vom Vorbesitzer der PN mitgebracht und es für unsere ersten Ritte benutzt. Es sitzt ähnlich wie ein Halfter und hat links und rechts zwei Ringe, an denen die Zügel ansetzen. Um direkte, seitliche Zügelhilfen zu verstehen, ist es optimal. Gerade Jungpferde haben es damit leichter, da die Verbindung eine direkte ist: Zug links bedeutet &#8222;schaue links&#8220;. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="796" data-id="4387" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-1024x796.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Sidepull" class="wp-image-4387" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-1024x796.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-300x233.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-768x597.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-1536x1195.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-2048x1593.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O0904-scaled-e1618660249580-150x117.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Trab im Sidepull. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>
</figure>



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<p>Insgesamt habe ich damit aber zu wenig Einfluss auf den Nacken und kann damit die Anlehnung und die Haltung des Pferdes nicht gut genug bestimmen. Für feines Reiten bietet es mir viel zu wenig Einwirkungsmöglichkeiten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Gebisslos reiten mit Knotenhalfter (Natural Hackamore)</h3>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="4406" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4406" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch-768x1151.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3990-hoch.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4404" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie.jpg" alt="" class="wp-image-4404" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3888-Kopie-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">&#8222;Follow the feel&#8220;: Am <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter*</a> brauche ich seitliche Nachgiebigkeit. Das kann durchaus große Gesten mit den Armen erfordern, die später verfeinert werden. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Unser erster Gebisslos-Versuch nach der Trense war eine Art der sogenannten <strong>natürlichen Hackamore: Ein Knotenhalfter mit Rope als Zügel</strong>. Bei der &#8222;echten&#8220; <a href="https://www.procavallo.de/natural-hackamore?acc=eccbc87e4b5ce2fe28308fd9f2a7baf3">Natural Hackamore ist das Seil etwa 7 Meter lang*</a> &#8211; ein Teil sind die Zügel und der Rest wird als Leadrope am Sattel befestigt. Sie erinnert damit etwas an das Bosal, da das <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes/products/lead-rope-von-brockamp-oese-oder-karabiner?ref=9">Rope*</a> unter dem Kinn ins <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter* </a>geknotet wird und die Zügel damit nicht seitlich ansetzen. Da es aber nicht steif ist, entfällt die Hebelwirkung eines Rohhaut-Bosals. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4405" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Bosal" class="wp-image-4405" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O3984-Kopie-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN in der Piaffe. Kleiner Scherz. Eigentlich wollte ich, dass er einen Schritt nach rechts mit der Vorhand macht. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>
</figure>



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<p>Für den Projektwallach und mich war unsere Variante der natürliche Hackamore eine gute Lösung für das gebisslose Reiten: Ich habe das normale 3,7 Meter Rope zu Zügeln geknotet &#8211; ohne Leadrope-Teil. Für die PN ist sie dagegen deutlich zu scharf. Wenn ich da die Hände einfach stehen lasse, bremst der, als sei er in eine Betonwand gelaufen. Das wundert auch nicht, da das <a href="https://verstehepferde.de/das-todbringende-knotenhalfter/">Knotenhalfter</a> dünne Seile hat und die Zügel, das Rope, sie schon ordentlich beschweren. </p>



<p>Deswegen: Hört auf eure Pferde und lasst sie mitreden bei der Wahl der Zäumung. Was für das eine ganz wunderbar funktioniert, ist für das andere ein absolutes No-Go.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-11 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4408" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten.jpg" alt="Gebisslos reiten mit Knotenhalfter" class="wp-image-4408" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/AW0O4000-geschnitten-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Anlehnung am Knotenhalfter? Das Gefühl am Zügel ist weniger direkt als am Gebiss. Nehme ich die Zügel für mehr gefühlten Kontakt auf, wird das für die PN schnell unangenehm. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Gebisslos reiten mit Self-Made Bosal</h3>



<p>Ein richtiges Bosal (ich habe noch ein gutes vom Projektwallach hier, aber das ist der PN zu klein) ist mir aktuell zu teuer und ich will auch den harten Hebel nicht, der Handfehler direkt an den Pferdekopf weitergibt.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-12 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="574" height="1024" data-id="4383" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-574x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4383" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-574x1024.jpg 574w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-168x300.jpg 168w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-768x1370.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-861x1536.jpg 861w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-1148x2048.jpg 1148w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-84x150.jpg 84w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/794EEEC4-6FEE-4D03-BBA8-C2960DE37E00-scaled.jpg 1435w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="4384" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4384" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-768x1024.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-225x300.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-1152x1536.jpg 1152w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-1536x2048.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-113x150.jpg 113w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_5718-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Unser Bosal im Detail und am Pferd. Fotos: Nadja</figcaption></figure>



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<p>Also habe ich experimentiert und eine bosalartige Zäumung aus Paracord selbst gebaut: Der Hanger ist ein  Lederband, der Bosalteil ein umflochtenes Rope, die Mecate in klassischer Form im Fischgrät-Muster aus Paracord geflochten. So wollte ich <strong>die Wirkung eines Bosals</strong>, die eine Beizäumung so viel leichter macht als zum Beispiel ein Sidepull, erreichen, ohne seine materiell bedingte Härte. Durch das standhafte, aber noch nachgiebige Material kann ich außerdem mehr lateral einwirken. Zügelhilfen kommen sofort an und ich muss mir keine Gedanken über Druckstellen machen, da der Ring weich genug ist, um sich der Nase der PN anzupassen. </p>



<p>Die PN läuft sehr zufrieden damit und schlüpft breitwillig rein, sobald ich es ihm hinhalte. </p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-13 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="236" height="300" data-id="4341" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-236x300.jpeg" alt="Gebisslos reiten mit Knotenhalfter" class="wp-image-4341" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-236x300.jpeg 236w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-806x1024.jpeg 806w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-768x976.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-118x150.jpeg 118w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice.jpeg 856w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption class="wp-element-caption">Video: Marko</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=w8FokgOFFwc">Hier ein Video</a> mit US-Horseman Ryan Rose zum Thema Bosal.</p>



<p><a href="https://wege-zur-reitkunst.ch/kursbericht-wolfgang-krischke-wie-man-dem-pferd-das-bosal-erklaert/">Hier ein Kursbericht</a> zum Thema Jungpferd und Bosal.</p>



<p><a href="https://annshorsemanship.de/bosal/das-bosal-ein-einstieg">Hier ein Artikel zum Thema Bosal</a> von einer Expertin.</p>



<p>Und<a href="https://herzenspferd.de/wirkung-gebisslos/"> hier eine Übersicht zum Thema Gebissloses Reiten</a>.</p>


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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So wirst du ein guter Pferdemensch</title>
		<link>https://verstehepferde.de/guter-pferdemensch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=guter-pferdemensch</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 14:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung zum PFerd]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdemensch]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://verstehepferde.de/?p=4112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir wollen unseren Pferden gute Partner sein. Und machen uns auf dem Weg, ein guter Pferdemensch zu werden. Wie werden wir also zu echten Pferdemenschen?&#160;Wir brauchen drei stabile Säulen:&#160; 1. Wissen in Theorie 2. Methodik in der Praxis 3. Beobachtungsgabe, um das Wissen einzuordnen und es in der Praxis ans…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106.jpg" alt="" class="wp-image-4172" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><font size="3"><i><center>Ein guter Pferdemensch sein, das wär’s! Foto:&nbsp;<a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></center></i></font></figcaption></figure>



<p>Wir wollen unseren Pferden gute Partner sein. Und machen uns auf dem Weg, ein guter Pferdemensch zu werden. </p>



<p>Wie werden wir also zu echten Pferdemenschen?&nbsp;Wir brauchen drei stabile Säulen:&nbsp;</p>



<p>1. <strong>Wissen in Theorie</strong></p>



<p>2.<strong> Methodik in der Praxis</strong></p>



<p>3. <strong>Beobachtungsgabe, um das Wissen einzuordnen und es in der Praxis ans Pferd anzupassen</strong></p>



<p>Damit können wir uns eine individuelle Gebrauchsanweisung für unser Pferd selbst schreiben. Horsemanship kann uns mit Wissen, Methodiken und Techniken gute Fragen und Ansätze liefern und unsere Beobachtungsgabe die Antworten.</p>



<p></p>



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<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Wissen</strong></h3>



<p>Ohne Wissen stochern wir im Nebel und uns fehlt die Voraussetzung, um überhaupt <strong>Kommunikation und darüber eine harmonische Partnerschaft</strong> zum Pferd aufbauen zu können. Deswegen sollten wir unbedingt in Erfahrung bringen, wie Pferde ticken und wie sie lernen.&nbsp;</p>



<p>Im Horsemanship gibt es dafür eine Reihe von <a href="https://www.warwickschiller.com/12-principles-of-training/">Prinzipien</a>, die oft auf Aussagen der Väter der Bewegung zurückgehen. Zwei Klassiker sind zum Beispiel&nbsp;<em>„Make the wrong thing difficult and the right thing easy“ </em>(Erschwere das falsche Verhalten und erleichtere das richtige Verhalten) oder „<em>Pressure motivates, release teaches“</em> (Druck motiviert, Nachlassen lehrt).</p>



<p>Für mich sind das tatsächlich Wahrheiten, die immer und für alle Pferde gelten.&nbsp;</p>



<p>Die Herausforderung dabei: Sie beschreiben keine konkrete Situation (sonst wären sie nicht allgemeingültig) und lassen großen Handlungs- und Interpretationsspielraum. Wir wir die Prinzipien also individuell umsetzen, hängt immer vom Pferd ab. Dazu mehr unter Punkt 3.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">2. Methoden</h3>



<p>Im Umgang mit dem Pferd gibt es eine ganze Reihe von <strong>Fähigkeiten, die wir brauchen</strong> und uns aneignen sollen. So wie ein guter Reiter gelernt hat, in Angstsituationen nicht mit den Händen zu grabschen und den Beinen zu klammern, so hat der gute Pferdemensch sich ebenfalls einige Verhaltensweisen antrainiert. Ein guter Reiter ist für mich übrigens nicht automatisch ein guter Pferdemensch : )</p>



<p><strong>Der gute Pferdemensch hat gelernt</strong>:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>seine Energie hochfahren, genauso aber auf null herunterfahren zu können</li>



<li>Hilfen dosiert zu geben und fein und klein anzufangen</li>



<li>Seine Hände langsam zu schließen und schnell zu öffnen (so dass der Druck langsam steigt, die Release aber zügig kommt)</li>



<li>Sich dem Pferd freundlich anzunähern und es nicht zu überfallen</li>



<li>Wie wichtig Fokus und ein klarer Plan sind und wie man das umsetzen kann</li>



<li>Seine Emotionen im Griff zu behalten</li>



<li>… die Liste lässt sich noch beliebig verlängern.&nbsp;</li>
</ul>



<p>Wissen und Erfahrung der Anwendung in der Praxis allein machen uns allerdings noch nicht zu guten Pferdemenschen. Hier können wir nämlich durchaus in eine Falle laufen, die dem Horsemanship als Bewegung oder Trainingsansatz gern unterstellt wird:&nbsp;</p>



<p><em>„Ihr habt ja nur einen Cookie Cutter Approach, eine One size fits all-Lösung!“</em>, also eine Lösung, die allen Pferden übergestülpt wird, egal, wie gut oder schlecht sie passt. Ganz nach dem Motto: Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, der sieht in jedem Problem einen Nagel. Genau deswegen brauchen wir den dritten Pfeiler: Die Beobachtungsgabe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Bodenarbeit" class="wp-image-4037" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><font size="3"><i><center><a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter</a>*, <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes/products/lead-rope-von-brockamp-oese-oder-karabiner?ref=9">Rope</a>* und <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings/products/horseman-stick-brockamp-profiqualitaet?ref=9">Stick</a>*? Das muss Horsemanship sein! Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></center></i></font></figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">3. Beobachtungsgabe</h3>



<p>Unsere Beobachtungen und unser genaues Hinsehen erlauben es uns erst, unser Wissen und unsere Kompetenz in der Umsetzung von Methoden und Techniken<strong> ans Pferd und seine individuellen Bedürfnisse anzupassen</strong>.&nbsp;Hierher gehören auch <a href="https://verstehepferde.de/achtung-achtsamkeit/">Bewusstheit und von mir aus auch Achtsamkeit</a>.</p>



<p>Auch darauf haben die Väter des Horsemanship vor Jahrzehnten schon hingewiesen mit Aussagen wie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Adapt to fit the situation“ (Anpassen, um der Situation gerecht zu werden“) </p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>oder</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„It depends“ (es kommt darauf an )</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>So lauten zwei zentrale Zitate, die zeigen, dass wir Menschen unser Verhalten anpassen müssen und dass es auf verschiedene Faktoren ankommt, wie man zu einem gewissen Zeitpunkt mit einem gewissen Pferd, Verhalten oder Problem umgeht.</p>



<p>Dafür müssen wir unser Pferd kennen und es verstehen: <a href="https://verstehepferde.de/100-fragen-an-dein-pferd/">Wie tickt unser Pferd</a>? Was für einen Charakter hat es? Wie kommuniziert es? Was ist ihm wichtig?</p>



<p>Ein guter Pferdemensch ist für mich also jemand, der sein Wissen in der Praxis so anwenden kann, dass er seinem Pferd hilft und es unterstützt.&nbsp;</p>



<p>Die PN hat mich zum Weiterdenken und Experimentieren gebracht &#8211; weg vom starren Folgen von Prinzipien und Methoden, die kluge Menschen aufgestellt haben, hin zu einer individuellen Variante davon. Eine zentrale Erfahrung für mich dabei war: <strong>Die Grundsätze des Horsemanship sind zwar gültig, sollten aber individuell erweitert und ergänzt werden.</strong></p>



<p>Im Folgenden gebe ich ein paar Beispiele, was ich damit genau meine.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stoik, Passivität, Neutralität oder Verbindung</h4>



<p>Eine zentrales Element im Horsemanship ist zum Beispiel, absolut <strong>neutral und emotionsfrei</strong> sein zu können. Diese Stoik hilft es unsere Pferden zu verstehen, dass sie etwas richtig gemacht haben. Das gleiche gilt für Druck weg und Pause machen, das Pferd in Ruhe lassen. Sie gelten als die Belohnung schlechthin für Pferde. Aber nicht für alle.</p>



<p>Meinem zum Beispiel reicht das nicht. Werde ich zu passiv, zu still, zu neutral, verliert er die Verbindung zu mir. Er empfindet meine <strong>Stille als einen Abbruch der Kommunikation</strong>. Und gerade auf die legt er sehr großen Wert: Die PN muss wissen, dass eine Verbindung da ist, er braucht Antworten auf seine Fragen (und die stellt er dauerhaft).&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Release, Druck weg oder Stimmlob</h4>



<p>Einfach „nur“ den Druck einer Hilfe wegzunehmen, reicht für ihn nicht als Bestätigung, dass er etwas gut gemacht hat. Er braucht <strong>eine stärkere Rückmeldung</strong>. Auf die Distanz ist das tatsächlich meine Stimme geworden. Das ist insofern witzig, als dass ich das Dauerquatschen mit dem Pferd eigentlich als lästig empfinde und auch als Verwässerung von klaren Signalen. Meine Ansicht war: <strong>Stille und Ruhe ist der anstrebenswerte Zustand</strong>. </p>



<p>Die PN sieht das aber anders. Ich habe ihn mit der Stimme in die Innenstellung beim Longieren gequatscht, indem ich ihn jedes Mal gefeiert habe, wenn er es angeboten hat. Mit dem Ergebnis, dass er es immer öfter tut. (Der Rahmen war hier die Equikinitik. Für mich als Horsemanshipler ist das eine Herausforderung, weil wir die Pferde ja nicht durch Aufhören belohnen können, da nach festen Intervallen gearbeitet wird. Die positive Rückmeldung war in unserem Fall also das Stimmlob).</p>



<p>Auch in schwierigeren Situationen, wenn er sich anspannt oder ihn etwas verunsichert, hilft es ihm, wenn ich <strong>eine verbale Verbindung aufbaue </strong>und ihn anspreche. Das unterbricht häufig seine Gedanken und er verändert seinen Fokus weg vom Gruselding hin zu mir.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Lachen" class="wp-image-4177" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><i></i></font><i></i><center><i><font size="3">Rückmeldung, bitte: Die PN hat gern eine klare Kommunikation. Auch Lachen gehört dazu. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></font></i></center></figcaption></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Personal space oder das Bedürfnis nach Nähe</h4>



<p>Meine Annahme: „Lass ihn in Frieden und in Ruhe“ wird von Pferdeseite geschätzt. Die PN gehört allerdings eher in die Kategorie „Aufmerksamkeit und Wellness jetzt“.<strong> Streicheln und naher Kontakt</strong> werden nicht nur an sich gern genommen.&nbsp;</p>



<p>Wenn er verunsichert ist, stellt er sich gern auf meine Zehen (im übertragenen Sinne &#8211; er steht natürlich daneben) und sucht Nähe. Da die PN durchaus Spacko-Potenzial haben kann, habe ich Wert anfangs darauf gelegt, dass er einen Sicherheitsabstand von etwa zwei Metern hält, wenn er so oben raus ist, dass er seine Füße nicht alle parallel und gleichzeitig auf dem Boden halten kann. Für ihn bedeutet das aber <strong>eine Abwehr von Kontakt und ein Abbrechen der Verbindung</strong> durch mich. Ich experimentiere also zurzeit damit, ihn etwas näher heranzulassen, damit er sich wieder besser fühlen kann (was auch gelingt). Das soll jetzt keine Aufforderung sein, euren <a href="https://verstehepferde.de/ross-jacobs-interview/">personal space, eure Bubble</a> nicht zu verteidigen, wenn es gefährlich wird! Eure Sicherheit geht immer vor!&nbsp;</p>



<p>Ich probiere die unterschiedlichen Grade des Heranlassens mit der PN nur aus, weil ich ihn ohne Probleme mit wenig Aufwand von mir weghalten kann &#8211; auch wenn es wirklich dumm laufen sollte. (Die Voraussetzung dafür ist mein <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Steckenpferd, die Vorhandkontrolle: Das Pferd darf nicht mit der Schulter schieben</a>).&nbsp;</p>



<p>Mein Ziel ist es, ihm zu erklären, dass er sich auch etwas weiter entfernt bei Gefahr gut und sicher fühlen kann und nicht auf meinen Schoß muss. Bis dahin halte ich ihm im übertragenen Sinne durch größere Nähe die Hand. &nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Follow the plan oder mache Experimente</h4>



<p>Ich mag Struktur und ein schrittweises Vorgehen, das aufeinander aufbaut. <a href="http://warwickschiller.com">Warwick Schiller</a> nennt das <em>„create a tool before you use a tool“ &#8211; „erschaffe das Werkzeug, bevor du es benutzt“</em>. Wir sollten dem Pferd also eine Hilfe erst erklären und beibringen, bevor wir sie einsetzen. Gesunder Menschenverstand. Wie soll das Pferd auch richtig reagieren, wenn es gar nicht weiß, was wir eigentlich von ihm wollen.</p>



<p>Warwick bringt den Pferden zum Beispiel bei, auf das Annehmen der Zügel im Genick abzukippen und rückwärts zu treten. So erreicht er eine aktive Hinterhand. Nimmt er jetzt die Zügel im Trab an und fügt Bein hinzu, erreicht er ein schönes Vorwärts mit aktivem Hinterbein. Ein für mich super schlüssiges Vorgehen, das ich so mit der PN umsetzen wollte.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig hat mich eine meiner netten Miteinstellerinnen auf die Idee gebracht, doch <strong>einfach mal zu experimentieren</strong>, was geht und was nicht, ohne vorher groß aktiv etwas beizubringen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich habe schnell gemerkt, dass ich für die Anfänge einer<strong> leichten seitlichen Verschiebung</strong> nicht groß meine Schenkel wie nach Lehrbuch einsetzen muss &#8211; es reicht, wenn ich meine Schultern und die Hüfte drehe und mein Gewicht verlagere. </li>



<li>Interessanterweise klappte das genauso <strong>beim korrekten Durchreiten einer Ecke</strong>: Statt einer Hilfenkaskade (die die PN auch noch gar nicht kennt und nach der ich nicht reiten will) habe ich meinen Körper in eine leicht gedrehte Position gebracht und darauf geachtet, dass ich selbst nicht auf die innere Schulter falle. Und siehe da, das Pferd geht gebogen um die Ecke und  spiegelt meine Körperhaltung. </li>



<li>Im Trab biete ich der PN jetzt einen Kontakt am Zügel an und halte ihn stabil aufrecht, ohne darüber hinaus einzuwirken. Meine Idee: Ihm einen Vorschlag für eine andere Kopfposition und einen Kontakt zwischen Maul und Hand zu machen und zu schauen, wie er reagiert. Und siehe da: Er experimentiert mit verschiedenen Kopfpositionen und findet eine passende und damit auch mehr Ruhe im Maul.</li>
</ul>



<p>Meine Aha-Momente: Ein Plan ist gut und richtig. Aber<strong> etwas einfach geschehen zu lassen statt es aktiv herbei führen</strong>, ist auch nice. Und so reite ich aktuell nicht mehr mit Anweisungen oder Ansagen, sondern nur noch mit Hilfestellungen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-14 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="4176" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg" alt="" class="wp-image-4176" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="4175" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg" alt="" class="wp-image-4175" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><center> <font size="3"><span><i>Spiegeln geht in der Bodenarbeit und vom Sattel aus. <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=181678&amp;slotId=94158&amp;param0=https%3A%2F%2Fhorse-and-rider.de%2FWaldhausen-Jeansjodhpurreithose-Dorit-schwarz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jodhpur-Reithosen gibt&#8217;s hier*.</a><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://t.adcell.com/p/view?promoId=181678&amp;slotId=94158" alt=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://t.adcell.com/p/view?promoId=181678&amp;slotId=94158" alt="">Foto: </i><a style="font-style: italic;" href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></span></font></center></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">„Make the wrong thing hard and the right thing easy“ oder „easy“ ist nicht genug</h4>



<p class="has-text-align-left" style="font-size:18px"><em>„Make the wrong thing hard and the right thing easy“</em> besagt, <strong>dem Pferd das falsche Verhalten zu erschweren und das richtige, erwünschte Verhalten leicht zu machen</strong>. Für die PN reicht das nicht. Er braucht mehr als nur den Hinweis „das hier sollst du machen, das hier sollst du besser lassen“. Auch dahinter verbirgt sich wieder sein Bedürfnis nach Verbindung, konkreter Rückmeldung und dem Wunsch, etwas gemeinsam zu tun, statt nur Anordnungen auszuführen.</p>



<p style="font-size:18px">Beim Reiten beispielsweise zog er anfangs immer stark zum Tor. Dahinter ist Gras, außerdem fehlt uns die Routine. Reiten ist nach wie vor ungewohnt und deswegen aus seiner Sicht mit Vorsicht zu betrachten.&nbsp;</p>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background" style="font-size:18px">Ein gute Strategie für den <strong>Tor-Magnetismus</strong> liegt darin, die Dinge, die man eh trainieren will, eben am Tor oder dort zu reiten und zu üben, wo das Pferd gern sein möchte. Pause gibt’s dann abseits des Lieblingsorts des Pferdes, in der Nähe der Gruselecken oder dort, wo es sich sonst nicht so gern aufhält. Das schafft einen mentalen Ausgleich im Pferd und gibt ihm die Gelegenheit, nach neuen Lösungen zu suchen und die Gruselecken als netten, bequemen Ort kennenzulernen.</p>



<p style="font-size:18px">Im Falle der PN reichte es aber nicht aus, den Bereich am Tor durch Arbeit etwas unbequemer und den Bereich abseits des Tors attraktiver zu machen. Vielmehr musste ich <strong>die hinteren Ecken für ihn sicherer machen</strong>. Und da half uns erneut eine starke Rückmeldung in Form von Feiern durch Stimme, Streicheln und am Anfang sogar Absteigen und die Reiteinheit beenden. Noch mehr Anreiz, in die unbeliebten Ecken zu gehen, schuf Gras: Ich habe ihn dort immer mal wieder Gras von den Reitplatzrändern fressen lassen. Die Strategie hat ihm schon <a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">beim Longieren geholfen, eine schöne Haltung zu finden und zu halten</a>.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Longieren, Trab" class="wp-image-4173" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><center><em>Die Laufmanier an der Longe wird immer besser. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></em></font></center></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship oder Tricks</h4>



<p style="font-size:18px">Als Horsemanship-Frau finde ich <strong>Tricks in erster Linie albern</strong>. <a href="https://www.pferdefluesterei.de/bernd-hackl-reiten-im-sinne-des-pferdes/">Und irgendwie auch unwürdig</a>. Ich will mein Pferd nicht zu einem Roboter degradieren, der auf Knopfdruck/Signal ein Verhalten abspult. Dass das nicht so sein muss, schreibt Ross Jacobs hier: </p>



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</div></figure>



<p style="font-size:18px">Die PN hat mir gezeigt, dass ich Tricks auch einsetzen kann, um ein Gespräch zu führen und <strong>eine Kommunikation zu entwickeln</strong>. Es geht dann weniger um das Ergebnis, sondern vielmehr um den Prozess.&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Der Herr ist etwas oral fixiert und liebt es, Dinge mit seinem Maul zu erkunden. Bei der Hufpflege saß ich vor ihm auf dem Boden und er fing an, in meinen Hut zu beißen. Daraus haben wir ein Hut-vom-Kopf-ziehen entwickelt. Ups.&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Tanja, Miri und Petra aus dem <a href="https://verstehepferde.de/pfernetzt19-hat-bewegt/">Pfernetzt-Team</a>, die dem Clickern und dem Training mit positiver Verstärkung deutlich näher stehen als ich, haben mir dann jede Menge nützlicher Tipps gegeben. Die nächste Idee ist, dem Herrn das Apportieren beizubringen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Verbindung" class="wp-image-4170" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><center><font size="3"><i>Der Hut war schon immer von größerem Interesse. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></i></font></center></figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Videos &#8211; die PN lernt den Hut-Trick</h5>



<p style="font-size:18px">In <a href="https://youtu.be/DWIgxhWGBUI">diesem Video</a> geht es darum, dass die PN den Hut anhebt.</p>



<p style="font-size:18px">Im <a href="https://youtu.be/gLiacyKfYfQ">zweiten Video</a> geht es darum, dass er ihn länger im Maul behält.</p>



<p style="font-size:18px">Ihr seht in den Videos, dass mein Timing wirklich schlecht ist. Ich habe wenig Klarheit darüber, wann ich das Signalwort „brav“ am besten sage, weil ich noch nicht sicher war, was ich eigentlich belohnen will: Das Anheben des Huts oder das Loslassen?&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Im zweiten Video vergesse ich sogar, das Wort überhaupt zu sagen. Aber trotzdem (oder gerade deswegen?) findet eine super witzige Kommunikation statt und die PN ist voll dabei. Im zweiten Video finde ich total witzig zu sehen, wie er experimentiert, indem er den Hut mit dem Kopf herum schleudert oder nur mit dem Maul bearbeitet.</p>



<p style="font-size:18px">Wenn ihr es richtig lernen wollt, schaut euch den <a href="https://campus.pferdefluesterei.de/richtig-clickern?ref=9">Clicker-Kurs der Pferdeflüsterei</a>*an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Kreuzen" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="250" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26.jpg" alt="" class="wp-image-4145 size-full" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26-150x125.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p style="font-size:18px">Hier geht&#8217;s zum <a href="https://campus.pferdefluesterei.de/richtig-clickern?ref=9">E-Kurs &#8222;Klickern&#8220;</a>*</p>



<p></p>
</div></div>



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		<title>Hinterbeine kreuzen &#8211; warum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 07:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterhand weichen lassen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinterhandkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hinterhand weichen lassen, die Hinterhand untertreten oder übertreten lassen, die Hinterhand verschieben &#8211; auf Englisch &#8222;disengage or yield the hind&#8220;: Im Horsemanship ist diese Übung, die Hinterhand-Kontrolle, ein zentrales Tool, auf dem alles andere aufbaut. Das Pferd kreuzt dabei mit seinem inneren Hinterbein über sein äußeres. Warum das so…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Hinterhand weichen lassen, die Hinterhand untertreten oder übertreten lassen, die Hinterhand verschieben &#8211; auf Englisch &#8222;disengage or yield the hind&#8220;: Im Horsemanship ist diese Übung, <strong>die Hinterhand-Kontrolle</strong>, ein zentrales Tool, auf dem alles andere aufbaut.  Das Pferd kreuzt dabei mit seinem inneren Hinterbein über sein äußeres. </p>



<p>Warum das so wichtig ist, wie, wann und warum man es einsetzt und worauf es ankommt, darum geht es in diesem Beitrag. Außerdem gehe ich auf die häufigsten Gegenargumente (Vorurteile?) ein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinterhand weichen lassen &#8211; Warum? </h3>



<p>Warum ist das Übertreten lassen der Hinterbeine sinnvoll? Aus drei Hauptgründen: </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>1. Kontrolle für uns</strong></h4>



<p> Alle Formen des Bockens oder Durchgehens &#8211; Buckeln, Steigen, zur Seite springen, den Renngalopp anwerfen &#8211; erfordern zwei Hinterbeine, die breit stehen und sich parallel vom Boden abdrücken. Die Kraft, sich mit zwei Hinterbeinen loszukatapultieren, hat Pferde über Jahrtausende überleben lassen. Wir Menschen können Kontrolle über diese Kraft gewinnen, wenn wir die Hinterbeine weichen, also übertreten lassen. Wenn sie kreuzen, kann das Pferd sich nicht mehr abdrücken. Damit nehmen wir ihm die Möglichkeit, blind zu fliehen, können kritische Situationen entschärfen, das Pferd bei uns halten und <strong>Kontrolle wie Kommunikation gleichermaßen aufbauen.</strong></p>



<p>Ein gutes, das heißt <strong>korrektes hinten Übertreten</strong> hat außerdem zur Folge, dass das Pferd die Schulter aufmacht und Kopf und Hals rundet und fallen lässt (<a href="//verstehepferde.de/?p=3690&amp;preview=true#Wie_Die_Hilfen_vom_Boden_so_gehts">siehe Wie</a>). Denn <strong>wir</strong><em><strong> </strong></em><strong>beeinflussen Kopf, Hals, Schulter und Hinterhand</strong> mit der Übung. Daraus resultiert eine entspannte Körperhaltung. Korrektes Disengagen ist also viel mehr als nur das Kreuzen der Hinterbeine &#8211; es fängt an der Nase an und geht durch den ganzen Körper bis zum Schweif. Das Pferd wird dadurch aufnahmebereiter, nachgiebig und nicht mehr auf Flucht und Gegendruck gepolt. Es lernt, auf Druck zu weichen. </p>



<p>Das Disengage ist ein wesentlicher Teil des <a href="//verstehepferde.de/?p=3690&amp;preview=true#Hinterhand_verschieben_Die_Hilfen_vom_Sattel">One-eins-Stops, oder Bend-To-A-Stop, dem Notaus beim Reiten</a>. Dabei holen wir zuerst den Kopf des Pferdes in die Biegung und lassen dann die Hinterbeine übertreten. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-1 is-cropped wp-block-gallery-15 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="585" data-id="3810" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los-1024x585.jpg" alt="Pferd schießt los - vor dem Hinterhand weichen" class="wp-image-3810" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los-1024x585.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los-300x172.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los-768x439.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los-150x86.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/los.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Man schießt umbalanciert los&#8230;.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="818" height="764" data-id="3809" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/bock.jpg" alt="Pferd bockt vor dem Hinterhand weichen" class="wp-image-3809" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/bock.jpg 818w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/bock-300x280.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/bock-768x717.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/bock-150x140.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 818px) 100vw, 818px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;man rettet sich in einen Bocksprung&#8230;.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="737" height="590" data-id="3808" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/stand.jpg" alt="Pferd steht nach dem Hinterhand weichen" class="wp-image-3808" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/stand.jpg 737w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/stand-300x240.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/stand-150x120.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; man wird vom Seil gestoppt, die Hinterhand dreht raus. Fotos: Marko</figcaption></figure>
</figure>



<h4 class="wp-block-heading"></h4>



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<p><br><strong>2. Entspannung fürs Pferd</strong></p>



<p><strong>Hinterbeine kreuzen lassen hilft dem Pferd, sich zu entspannen</strong>. Es gibt eine Theorie &#8211; wahrscheinlich wissenschaftlich nicht haltbar -, dass es die die Hirnhälften des Pferdes besser vernetzt. Dass das Pferd mehr Koordination für das Kreuzen aufbringen muss als für ein simples Geradeaus Laufen und es deswegen auf andere Gedanken kommt. Unbestritten dagegen ist die Annahme, das jegliche Form von Widerstand aus einem festen, geraden und steifen Körper kommt. Sobald wir etwas Biegung ins Pferd hineinbekommen, haben wir der Entspannung den Weg bereitet. Pferdetrainer Warwick Schiller zum Beispiel sagt, dass ein Pferd die &#8222;brace&#8220; in einer Biegung nicht leicht aufrechterhalten kann. Wir bringen es durch das korrekte (!) Kreuzen lassen also in eine Form, die ihm hilft loszulassen.</p>



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<p>Der australische Pferdetrainer Tristan Tucker ist soweit ich weiß in der Dressurszene ziemlich bekannt &#8211; er hilft Turnierreitern, ihre Warmblüter unter Kontrolle zu behalten. Dafür bringt er den Pferden am Anfang einen Bewegungsablauf bei, den er &#8222;Pattern&#8220; nennt. Und dreimal dürft ihr raten, womit der beginnt. Genau. Dem Überkreuzen lassen der Hinterbeine und dem Hohlmachen der Schulter. Das Wesentliche dabei: Das Pferd spürt über die Abfolge der verschiedenen Schritte und durch die Biegung im Körper, dass seine Muskeln entspannen, was in der Folge dazu führt, dass auch sein Geist entspannen kann. So zeigt Tucker den Pferden <strong>eine Position, in der sie selbst Entspannung finden können</strong>. Die Hinterbeine weichen lassen ist also eine gute Möglichkeit, um die <a href="//verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/#Das_Konzept_der_Worry_Cup">Worry Cup </a> des Pferdes auszuleeren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>3. Vorbereitung für spätere Manöver</strong> </h4>



<p>Egal, welche Reitweise man ausübt: <strong>Die Hinterbeine vorwärts und seitwärts treten zu lassen ist essentiell </strong>für eine ganze Reihe wichtiger Manöver und Lektionen. Ohne weichende Hinterhand keine Traversale, kein Kruppeherein, keine Hinterhandwendung und keine fliegenden Galoppwechsel. An der Qualität des Disengangen lässt sich auch erkennen, wie Übergänge unter dem Sattel ausfallen werden &#8211; geschmeidig und balanciert? Oder ruckelig und auf der Vorhand.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>4. Sicheres Anreiten </strong></h4>



<p><strong>Beim Anreiten</strong> wird es in der Regel interessant, sobald sich das Pferd mit dem Reiter zum ersten Mal in Bewegung setzt. Wenn man also nicht gerade drauf ist wie <a href="//www.youtube.com/watch?v=u6WLVjaRsPM">Ray Hunt</a>, der Jungpferde teilweise komplett ohne Kopfstück angeritten hat (Minute 1.40), ist eine Kontrollmöglichkeit wichtig, um Pferd und Reiter sicher zu halten. Deswegen lässt man <strong>das Jungpferd als erste Schritte unter dem Sattel hinten übertreten</strong> &#8211; den Kopf holt man sich dabei in eine Biegung. Tritt das Pferd über und nicht zusammen, lässt man den Kopf aus der Biegung und erhält die ersten Schritte geradeaus. </p>



<p>Auch <strong>Übergänge von einer schnelleren Gangart in eine langsamere</strong> kann man am Anfang reiten, indem man den Kopf des Pferdes biegt und es kreuzend auf dem Kreisbogen auslaufen lässt, bis es steht. Das hat den Charme, dass alle Beine beim Übergang in Bewegung bleiben und das Pferd nicht lernt, auf die Vorhand zu fallen oder sie steif zu machen.</p>



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<p class="has-text-align-center">*</p>



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<h4 class="wp-block-heading"><strong>5. Trouble Shooting</strong></h4>



<p><strong>Pferde, die das Vorwärts verloren haben.</strong> Wenn ein Pferd das Vorwärts unter dem Reiter nicht findet und auf die treibende Einwirkung beider Beine und des Körpers fest wird, stockt und zäh wird (wie die PN anfangs), dann ist das Übertreten lassen (vorausgesetzt, es wurde korrekt vorbereitet) ein echter Lebensretter. Es versetzt uns nämlich in die Lage, zunächst mal die Hinterbeine zu bewegen. Da das Pferd gelernt hat, die Schulter aufzumachen (versus auf der Stelle einzudrehen), wird es, sobald die Hinterbeine ins Laufen kommen, auch mit den Vorderbeinen kleine Schritte machen. So haben wir das Pferd, das &#8222;nein&#8220; zum Vorwärts gesagt hat, doch in Bewegung bekommen. Sobald das Seitwärts mit Biegung zuverlässig klappt, können wir langsam den Zügel lang lassen und Schritt für Schritt in ein gerades Vorwärts kommen.</p>



<p><strong>Pferde, die an der Longe den Kopf hochreißen.</strong> Ein Pferd, das beim Longieren den Kopf nicht fallen lassen kann, ist emotional, mental oder körperlich nicht im Gleichgewicht. <strong>Übertreten lassen und die Biegung, die das bringt, können helfen eine Balance herzustellen</strong>. Korrektes Hinterbeine weichen lassen (ich wiederhole mich: die Schulter muss dabei aufgehen!) ist für mich die Voraussetzung dafür, dass ein Pferd sich auf dem Kreisbogen an der Longe oder dem Seil biegen und in guter Haltung laufen kann. Entsprechend können wir Pferden, die den Kopf hochreißen, mit der Übung helfen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinterhand weichen &#8211; die Hilfen vom Boden</h3>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-16 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="3777" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1.jpg" alt="Hinterhand weichen: Pferd kreuzt" class="wp-image-3777" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0087-1-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="677" height="667" data-id="3778" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0092-1-e1566301425173.jpg" alt="Hinterhand weichen: Pferd macht die Schulter auf" class="wp-image-3778" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0092-1-e1566301425173.jpg 677w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0092-1-e1566301425173-300x296.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0092-1-e1566301425173-150x148.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="760" height="667" data-id="3779" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0095-1-e1566301455195.jpg" alt="Hinterhand weichen: Pferd findet aus dem Kreuzen ins Vorwärts" class="wp-image-3779" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0095-1-e1566301455195.jpg 760w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0095-1-e1566301455195-300x263.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0095-1-e1566301455195-150x132.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="877" height="667" data-id="3780" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0097-1-e1566301495610.jpg" alt="Vorwärts nach dem Hinterhand weichen" class="wp-image-3780" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0097-1-e1566301495610.jpg 877w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0097-1-e1566301495610-300x228.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0097-1-e1566301495610-768x584.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O0097-1-e1566301495610-150x114.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Ausrichtung meines Körpers und meine Energie bestimmen die Bewegungsrichtung und das Tempo der PN. <a href="//shop.pferdefluesterei.de/collections/kappzaeume?ref=9">Longe und Kappzaum vom Label Hillbury gibt&#8217;s im Shop der Pferdeflüsterei</a>*. Fotos: <a href="//www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>
</figure>



<p>Hinterhand weichen geht so: Du stehst auf der linken Seite deines Pferdes, etwa einen oder anderthalb Meter neben der Schulter und du schaust in Richtung Pferdehintern. Dein Seil hast du in der linken Hand, in der rechten das Seilende oder eine Gerte, eine Flagge oder einen Stick. <strong>Jetzt nimmst du das Seil leicht an</strong>, indem du deine linke Hand hebst (so hoch wie deine Schulter). Damit holst du dir den Kopf des Pferdes in die Biegung. </p>



<p>Das ist aus drei Gründen wichtig: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Deine Sicherheit. Falls dein Pferd treten sollte, wird es wahrscheinlich zuerst den Kopf wieder grade machen um leichter zielen zu können und den Körper in eine bessere Schussposition zu bringen. </li>



<li>Du brauchst Biegung für Entspannung.</li>



<li>Durch die Biegung fällt deinen Pferd das Übertreten leichter.</li>
</ol>



<p>Dein Pferd hat den Kopf leicht gebogen und schaut zu dir. <strong>Jetzt schaust du intensiv auf den Pferdehintern</strong>, beginnst in Richtung der Hinterhand zu gehen und schwingst gleichzeitig das Seilende/die Flagge oder welches Hilfsmittel du auch benutzt, in Richtung Hinterhand. Wenn sich dein Pferd nicht bewegt, touchierst du es. <strong>Sobald dein Pferd den Hintern dreht</strong>, nimmst du den Druck raus und streichelst es. Wiederhole die Übung, bis dein Pferd <strong>mit dem inneren Hinterbein über das äußere kreuzen</strong> kann. Das Ziel ist, dass dein Pferd schon auf wenig Hilfe (idealerweise das Anheben des Seils und der Blick auf seinen Hintern) weicht. Es soll in der Lage sein, beliebig oft überzutreten und dabei <strong>Takt und Rhythmus zu halten</strong>. Wenn dein Pferd zwischendrin immer wieder zusammentritt und das Übertreten nicht gleichmäßig sondern mit Tempounterschieden stattfindet, dann variiere den Winkel, mit dem du auf den Hintern zugehst und verlangsame deine Hilfen. </p>



<p>Ganz wichtig: <strong>Schaue, was das innere Vorderbein macht!</strong> Es darf nicht in deine Richtung treten und es soll sich auch nicht eindrehen. Dann biegst sich das Pferd nicht korrekt, sondern fällt auf die Vorhand oder schiebt dich mit der Vorhand.<a href="//www.youtube.com/watch?v=qincEZod6mQ"> In diesem Video</a> siehst du ab Minute 4.40, wie es richtig geht. Im weiteren Verlauf ist auch zu sehen, wie Disengage aus der Bewegung funktioniert und wie es zu einem seitlichen Übertreten ausgebaut werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hinterhand verschieben: Die Hilfen vom Sattel</h3>



<p>Du sitzt gerade im Sattel. Jetzt nimmst du deine rechte Hand, gleitest so weit es geht mit ihr am Zügel Richtung Pferdemaul und führst sie dann so weit es geht nach rechts vom Pferdehals weg. Das ist das Signal für das Pferd, dem Gefühl zu folgen und die Nase herum zu nehmen. Tut es das, führst du deine Hand zum Oberschenkel, legst dein rechtes Bein etwas hinter den Gurt und gibst damit die Hilfe zum Übertreten und lässt die Hinterhand weichen. </p>



<p>Wenn das im Stehen klappt, kannst du so dein Pferd auch aus der Bewegung anhalten. </p>



<p>Wichtig: Frage immer erst nach mehr Biegung, wenn das Pferd auf den ersten Teil der Zügelhilfe nachgegeben hat. Sonst bringst du dein Pferd im Worst Case in Stolpern oder sogar zu Fall. Diese Hilfenfolge wird auch One-Rein-Stop oder Bend-to-a-Stop genannt. Die Zügelhilfe wird Indirekt Rein genannt. Sie spricht zur Hinterhand (du kannst deinem Pferd auch beibringen, nur auf den indirekten Zügel und ohne Beinhilfe den Hintern zu drehen). In <a href="//www.youtube.com/watch?v=MTEufuCPfiI ">diesem Video</a> siehst du die Hilfe in Aktion.</p>



<p>Auch hier wollen wir, dass das innere Vorderbein sich in Richtung des äußeren bewegt und das Pferd die Schulter öffnet.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Disengage im Einsatz</h3>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-17 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="1024" data-id="3799" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5-883x1024.jpg" alt="Hier hilft Hinterhand weichen: Pferd wird zu schnell" class="wp-image-3799" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5-883x1024.jpg 883w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5-259x300.jpg 259w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5-768x891.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5-129x150.jpg 129w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/5.jpg 1113w" sizes="auto, (max-width: 883px) 100vw, 883px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN fällt massiv auf die innere Schulter&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1241" height="1291" data-id="3800" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4-984x1024.jpg" alt="Kreuzgalopp mit dem Hinterhand weichen beenden" class="wp-image-3800" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4-984x1024.jpg 984w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4-288x300.jpg 288w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4-768x799.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4-144x150.jpg 144w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/4.jpg 1241w" sizes="auto, (max-width: 1241px) 100vw, 1241px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;auch hier kämpft er mit der Balance und fällt in den Kreuzgalopp. Fotos: Marko</figcaption></figure>
</figure>



<p>In der Lage zu sein, das Pferd übertreten zu lassen, kommt immer dann praktisch, wenn eine Situation heiß wird. Sprich, dein Pferd wird nervös, droht wegzuspringen oder fährt hoch. Wenn du jetzt gleichzeitig an beiden Zügeln ziehst, gibst du ihm nicht nur eine Möglichkeit für Gegendruck, du verschärfst sein Gefühl der Beklemmung. Vom Boden ins Halfter greifen und schön eng führen ist genauso unsinnig. Egal, ob reitend oder von unten: Jetzt kommt das Übertreten lassen gerade recht. </p>



<p><strong>Disengage kann zum einen ein absolutes Notaus sein</strong>. Es unterbricht die Situation drastisch und setzt einen klaren Cut. Die unkontrollierten Rennsequenzen der Fotos zum Beispiel habe ich mit dem Herausschicken der Hinterhand abgebrochen und die PN damit vom Speedgalopp zum Halten gebracht. <a href="//poniesnaturally.com/2019/08/27/the-one-rein-stopped/?fbclid=IwAR05PS4snFa5hxje-AlZrw9NyqkmkE3K34XBPhaFrFoST2Cz8rWYQbhWhsA">Hier kannst du einen englischen Bericht lesen von einem Ausritt</a>, bei dem der One-Rein-Stop ein Durchgehen aufhalten konnte.</p>



<p><strong>Die Hinterbeine übertreten lassen geht aber auch graduell</strong>. Dabei bringst du Biegung ins Pferd und es tritt seitwärts, bewegt sich aber weiter. Das hatte ich jüngst im Einsatz, als sich die PN bei einem Spaziergang hochgefahren hat. Ich bin mit ihm weitergelaufen, habe ihn in Stellung gebracht und übertreten lassen und nach einigen Metern angefragt, ob er auch wieder gerade gehen kann, ohne sich aufzuregen. Nach mehreren Wiederholungen war er dazu in der Lage. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber, aber&#8230;. menno! Vorurteile</h3>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658.jpg" alt="Beim Hinterhand weichen kreuzen die Hinterbeine" class="wp-image-3791" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/08/AW0O2658-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Hinterhand weichen kommt das Pferd auf die Vorhand? Wenn die Übung als Notaus eingesetzt wird, ist das so. Hier auf dem Bild auch schön zu sehen. <a href="//isabeltomczyk.de">Foto: Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mein Pferd wird nie wieder aktiv mit der Hinterhand laufen können, wenn ich es zu oft übertreten lasse!</strong> Im englischen spricht man von &#8222;disengange&#8220;, wenn man das Pferd übertreten lässt, und damit dem Gegenteil von &#8222;engaged&#8220;. Der normale Reiter will natürlich gut untertretende, in den Schwerpunkt fußende aktive Hinterbeine. Das steht nicht im Widerspruch. Ich kann meinem Pferd beibringen, die Hinterbeine zu kreuzen und die Hinterhand weichen zu lassen. Und ich kann ihm beibringen, aktiv unterzutreten. Das eine schließt das andere nicht aus &#8211; ich brauche nur klare Hilfen. (Übrigens: Rein technisch tritt das Pferd nur im Schulterherein korrekt in den Schwerpunkt. Beim Schenkelweichen tritt es darüber hinaus, da es kreuzt). Zu behaupten, wer sein Pferd die Hinterbeine kreuzen lässt, verliert die Versammlungsfähigkeit des Pferdes, ist in etwa so wie seinem Pferd das Rückwärts nicht beizubringen, weil es darüber ja das Vorwärts verlieren könnte. Ziemlich doof, um es noch freundlich auszudrücken.<br> </li>



<li><strong>Ich bringe mein Pferd aus der Balance &#8211; wie kann das gut sein</strong>? Das ist ein Einwand, der durchaus berechtigt ist bzw. berechtigt sein kann:  Wenn ich die Hinterbeine mit Energie übertreten lassen, dann nehme ich dem Pferd damit die Balance, die es bräuchte, um durchzugehen, zu bocken oder zu steigen. Da es sich in einer solchen Situation um einen Notfall handelt, würde ich den Balanceverlust des Pferdes in Kauf nehmen. Zumal es ja nicht bedeutet, dass das Pferd hinfällt, sondern nur, dass wir einen gewissen Bewegungsablauf für es unmöglich machen. </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mein Pferd fällt damit auf die Vorhand! Das will ich auf keinen Fall!</strong> Wenn ich das Disengagen als Notfall-Stop einsetze, also ein schnelles und tiefes Kreuzen fordere, dann fällt mein Pferd dabei in der Tat auf die Vorhand. Das ist auch gut so, schließlich wollen wir in Notsituationen gerade nicht, dass die Vorhand leicht und athletisch abhebt und das Pferd seine Stunts ohne Probleme durchziehen kann. Allgemein, das heißt abseits eines Notfalls gilt aber: Ein Pferd, das gelernt hat, korrekt zu kreuzen, macht  gerade nicht die Schulter schwer: Wenn die Hinterbeine kreuzen tritt es mit dem inneren Vorderbein leicht nach außen in Richtung äußeres Vorderbein. Alle vier Beine des Pferdes sind damit in Bewegung, das Pferd ist nach innen gebogen und balanciert. </li>
</ul>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Kreuzen" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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			</item>
		<item>
		<title>Entspannt spazieren gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 07:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Spazieren gehen mit Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferd holen, raus aus dem Stall und los geht&#8217;s über Feldwege und durch den Wald. Damit der Spaziergang mit dem Pferd auch tatsächlich so entspannt ausfällt, wie erhofft, gibt es ein paar Dinge, die du beachten kannst. Die PN ist von Anfang an ohne Probleme mit mir von den anderen…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-1024x683.jpg" alt="Spazieren gehen mit dem Pferd - im Grünen entspannen." class="wp-image-3389" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren1.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unterwegs im Feld. <a href="//www.isabeltomczyk.de">Foto: Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Pferd holen, raus aus dem Stall und los geht&#8217;s über Feldwege und durch den Wald. </p>



<p>Damit der Spaziergang mit dem Pferd auch tatsächlich so entspannt ausfällt, wie erhofft, gibt es ein paar Dinge, die du beachten kannst.</p>



<p>Die PN  ist von Anfang an ohne Probleme mit mir von den anderen weggegangen. Er orientiert sich nicht besonders stark an seinen Herdenkollegen. Andererseits ist der Herr aber durchaus auf der glotzigen Seite des Lebens zuhause und hat gerne den Überblick und die Kontrolle. Er lässt sich leicht ablenken und genauso leicht verunsichern.<strong> Entspannte Spaziergänge </strong>waren also nicht von Anfang an möglich, wir haben uns Schritt für Schritt herangetastet. </p>



<h2><p>Entspannt spazieren gehen &#8211; mit diesen Tipps: </p></h2>



<p><br><h3>Schritt für Schritt um den Block</h3></p>



<p>Unsere ersten Ausflüge führten aus dem Stall, um die Ecke,<strong> 100 Meter den Feldweg entlang und wieder zurück</strong>. Und das war aufregend. Kopf hoch, links und rechts schauen, stehen bleiben, schnorcheln. </p>



<p>Wenn dein Pferd schon nach wenigen Metern in diesem Modus ist und du fragst es danach, weiterzugehen, ignorierst du nicht nur seine Emotionen, sondern riskierst dazu noch eine <strong>heftige und hässliche Reaktion</strong>. </p>



<p>Für unsichere und ängstliche Pferde (und Menschen) gilt: <strong>Qualität vor Quantität.</strong> Du kannst 100 Meter entspannt laufen? Super! Dann drehe rum und freue dich über die ersten 100 Meter. Am Folgetag kannst du dir die nächsten 50 (oder 20, oder 10) vornehmen. So dehnt ihr eure Komfortzone Schritt für Schritt aus.</p>



<p>Ziel ist es nicht einfach spazieren zu gehen. <strong>Du willst entspannt gehen</strong>. Am losen Seil oder Zügel. Ohne Dauerzug und Daueranspannung, weil dein Pferd denkt, es wird als Hauptgang zur nächsten Grillparty gebracht.</p>



<p></p>



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<p></p>



<p>Es kann passieren, dass dein sorgfältig aufgebautes Spaziergänge-Training torpediert wird. In unserem Fall war nach meinem Urlaub ein fieses Maisfeld so hoch gewachsen, dass der Herr nicht mehr darüber hinweg schauen konnte. Es ragte wie eine Mauer vor ihm auf. Gruselig am Anfang. Das Bild nach ein paar Wiederholungen: </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/20180729_200103-e1551349238392-1024x576.jpg" alt="Spazieren gehen mit dem Pferd: Am Maisfeld entlang in Begleitung der Familie " class="wp-image-3377" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/20180729_200103-e1551349238392-1024x576.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/20180729_200103-e1551349238392-300x169.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/20180729_200103-e1551349238392-768x432.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/20180729_200103-e1551349238392-150x84.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Sommer, am Maisfeld mit Familie. Foto: Dagmar</figcaption></figure>



<p>Lass dich von Rückschritten also nicht entmutigen! Was einmal sitzt, ist in der Regel schnell wieder abrufbar, auch wenn es von einem dringenderen Reiz erst einmal überlagert wird.</p>



<p><h3> Vorausschauendes Gehen</h3></p>



<p>Beim Spazierengehen übernehme ich<strong> die Führung</strong>. Das heißt, es ist mein Job, die PN nicht in Situationen zu bringen, die sie nicht händeln kann. In unserem Fall sind das zurzeit noch Traktoren und große Landmaschinen. Wir brauchen schon so vier, fünf Meter Abstand, damit die PN es aushalten kann, wenn ein solcher Brummer vorbei tuckert. Das bedeutet für mich konkret, <strong>dass ich unsere Wege im Auge habe </strong>und schaue, ob sich ein Traktor nähert oder nicht &#8211; und ob tendenziell <strong>Flächen zum Ausweichen</strong> vorhanden sind, ohne, dass ich dem Bauern mit dem Pferd in seinen frisch gesäten Acker springen muss. </p>



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</a></p>



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<p></p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><h3><strong>Das Konzept der &#8222;Worry Cup&#8220;</strong></h3><br>Horseman Harry Whitney hat ein sehr schönes Bild, um die steigende Sorge und Angst im Pferd zu illustrieren. Er nennt es <strong>&#8222;Worry Cup&#8220;</strong>, zu Deutsch Sorgentasse. Jedes Pferd hat eine solche Tasse, abhängig vom Charakter des Pferdes ist sie unterschiedlich groß. Ihr Volumen steht für <strong>die Menge an Angst, die ein Pferd tolerieren kann</strong>. Ist die Tasse voll und es kommt dann noch ein angstauslösender Reiz hinzu, läuft sie über. Das ist dann der Moment, wenn das Pferd heftig reagiert, bockt, steigt oder versucht sich loszureißen.<br>Verschiedene Situationen im Laufe des Tages oder einer Trainingseinheit erhöhen nach und nach den <strong>Füllstand in der Tasse</strong>. Damit sie nicht überläuft, ist es unsere Aufgabe, sie immer wieder zu leeren und <strong>den Füllstand so niedrig wie möglich</strong> zu halten. Das tun wir mit <a href="//verstehepferde.de/ziellos-mit-der-peitsche-wedeln/">Entspannung</a>, Pause und allen Übungen, die unser Pferd zum Denken bringen und an uns andocken lassen. <br><br>Vielleicht kennt ihr die Beschreibungen von einem Pferd, das an einigen Holzstapeln oder anderen potenziell gefährlichen Dingen problemlos vorbei ging und dann am nächsten &#8222;aus dem Nichts&#8220; ausrastete. Und der Mensch denkt: <em>&#8222;Mein Gott, ist der blöd. Die anderen haben ihn doch auch nicht gestört.&#8220;</em> Wendet man die Geschichte mit dem Sorgentassen-Konzept an, findet man leicht eine Erklärung für das Verhalten des Pferdes: Die Holzstapel haben seine Sorgentasse Schritt für Schritt gefüllt. Jeder einzelne hat es gegruselt, aber das Pferd konnte sich noch im Griff behalten. Doch der letzte Holzstapel war dann einfach zu viel &#8211; die Tasse lief über und das Pferd zeigte eine heftige Reaktion, die der Mensch dann als Explosion wahrnahm.<br><br>Wenn die Tasse deines Pferdes voll ist, reicht ein kleiner Reiz, um eine solche Explosion auszulösen. Dabei ist es egal, was genau der Stimulus ist &#8211; es kann auch etwas Bekanntes sein.</td></tr></tbody></table></figure>



<h3><p>Aufmerksamkeit wieder holen</p></h3>



<p>Die PN ist ein vielseitig interessiertes Tier, um es positiv auszudrücken. Ab und an ist es deswegen notwendig, <strong>seine Aufmerksamkeit und Gedanken zu mir zurückzuholen</strong> und ihn daran zu erinnern, dass ich auch noch da bin und er deswegen nicht alleine ist. </p>



<p>Wenn wir zum Beispiel auf einem unbekannten Wegstück gehen und er  stehen bleibt und etwas in der Ferne fixiert, <strong> lasse ich ihn erst mal stehen und schauen</strong>. Oft dreht er dann den Kopf zu mir, guckt, lässt den Hals fallen und marschiert weiter (gern auch mit Tendenz zum nächsten Grasbüschel). Tut er das auch nach etwas Warten nicht, versuche ich<strong> die Aufmerksamkeit aktiv zurückzuholen</strong>. Dafür schnipse ich mit den Fingern und halte ihm <strong>meine Hand zum Andocken</strong> hin. Sobald der Kopf herumkommt und er sie berührt, habe ich seine <em>&#8222;Oh Gott, hoffentlich werde ich nicht gefressen&#8220;</em>-Gedanken unterbrochen und den ersten Schritt zurück in Richtung Entspannung getan. In der Regel kann er ausatmen, den Kopf senken, die Augen werden wieder weich und er bietet sofort an weiterzugehen. Kommt er beim Signal mit der Hand nicht herum, zuppele ich am Seil oder gehe einen Schritt zur Seite, um ihn zu mir zurück zu holen. </p>



<p>Wichtig: Wenn er stehen bleibt, ist das sein Signal für &#8222;<em>Ich kann gerade nicht weitergehen&#8220;</em>. Dann ziehe ich ihn nicht vorwärts (habe ich ausprobiert, ist keine gute Idee), sondern warte, bis er es wieder selbst anbieten kann. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2-683x1024.jpg" alt="Spazieren gehen mit dem Pferd - Rückweg zum Stall." class="wp-image-3391" style="width:512px;height:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/02/spazieren2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem Rückweg. <a href="//www.isabeltomczyk.de">Foto: Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h3><p>Führposition zuweisen</p></h3>



<p>Auf neuen Strecken will der Herr gerne überholen, auch mal im Trab, um die Landschaft optimal im Auge halten zu können. Im Prinzip darf er vorausgehen &#8211; aber die Voraussetzung dafür ist Entspannung. Und die hat er nicht auf neuen Wegen. Deswegen schicke ich ihn in <strong>eine etablierte Führposition hinter mir und blockiere seine Überholversuche</strong> entweder mit dem Stick oder dem wirbelnden Seilende. Ich gehe vor, er folgt. Nicht auf Höhe meiner Schulter (von da lässt sich nämlich prima der nächste Überholversuch starten), sondern dahinter. <strong>Die PN kennt diese Position und  verbindet sie mit Entspannung</strong>. Gerade in neuer Umgebung gibt sie ihm einen Rahmen vor und eine verlässliche Orientierung. Ab und an sucht er sie sogar selbst auf. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie Regeln Halt geben können und wie wichtig es ist, den<a href="//verstehepferde.de/verwirrungundklarhei/"> Freiraum unserer Pferde bei Bedarf</a> zu begrenzen. Weil wir Menschen rational die besseren Entscheidungen treffen. </p>



<h3><p>Grundlagen</p></h3>



<p>Mit einem Pferd, das die <strong>Grundlagen der Halfterführigkeit</strong> nicht beherrscht, gehe ich nicht spazieren. Es muss gelernt haben, auf Druck am Halfter nachzugeben und nicht dagegen zu ziehen. Genauso will ich als Voraussetzung haben, dass es sich meiner Geschwindigkeit anpasst und mit mir stehen bleibt, wenn ich anhalte &#8211; ohne, dass ich dafür am Strick ziehen muss. Ist mein Pferd auf meine Körpersprache eingestellt, haben wir eine super Basis für draußen gelegt.</p>



<h3><p>Was zuhause klappt&#8230;</p></h3>



<p>&#8230; muss nicht automatisch funktionieren, wenn ihr draußen unterwegs seid. Klar, eine gute Vorbereitung ist hilfreich. Rechne aber trotzdem damit, dass dein Pferd nicht so schnell wie sonst reagiert, du vielleicht mehr machen musst, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und es abgelenkter sein wird. Hier gilt: Übung macht den Meister!</p>



<h3><p>Ausrüstung</p></h3>



<p>Ich gehe grundsätzlich mit <a href="//shop.pferdefluesterei.de/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter*</a> und <a href="//shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes?ref=9">Rope*</a> spazieren. Das Knotenhalfter ist einfach unser Arbeitshalfter und mit dem Rope kann die PN auch mal zur Seite springen oder antraben, wenn er das muss, ohne, dass er mich hinter sich her zieht. Warum auf den Fotos ein Stallhalfter drauf ist? Ich glaube, wegen der Farben 😀 </p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



<p></p>



<p>Für eine bessere Reichweite und größere Sicherheit kannst du auch <a href="//shop.pferdefluesterei.de/products/horseman-stick-brockamp-profiqualitaet?ref=9">einen Stick</a>* mitnehmen. Auf längeren Runden, wenn ich mehr Bewegung plane, nehme ich statt des<a href="//shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes?ref=9"> 3,7-Meter-Seils</a>* das lange mit 7 Metern. Da kann der Herr dann teilweise voraus traben und sogar galoppieren, ohne, dass ich mich groß beeilen muss. Lange Seile bringen uns draußen viel Spaß. Diese Ausrüstung hat sich für uns bewährt &#8211; das bedeutet aber nicht, dass das für alle gilt. </p>



<p>Wichtig! Kläre bitte immer mit deiner Pferde-Haftpflicht-Versicherung, welche Ausrüstung mitversichert ist!</p>



<h3><p>Spazieren gehen mit Pferd: So kann&#8217;s aussehen</p></h3>



<p>Ein <a href="//youtu.be/gc7mQhkwUbs">Video von einem unserer Spaziergänge kürzlich</a>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Spazieren gehen mit dem Pferd - Lesetipp" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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</a>



<p>Herdis Hiller schreibt <a href="//www.herdishiller.de/blog/eintrag/was-gehen-mit-reiten-zu-tun-hat-79.html">hier, wie wir Menschen vom Spazierengehen profitieren können</a>. Herdis ist übrigens auch eine unserer <a href="//verstehepferde.de/pfernetzt2019/">#Pfernetzt19</a>-Speakerinnen!</p>



<p>Petra von der Pferdeflüsterei gibt <a href="//www.pferdefluesterei.de/sicherer-spaziergang-pferd/">hier Tipps für gediegene Gänge</a> in den Wald.</p>



<p>Warum Spaziergänge so selbstverständlich nicht sind und was man für ruhige Runden tun kann, erfährst du <a href="//www.wege-zum-pferd.de/2016/04/12/einfach-nur/">hier bei Wege zum Pferd</a>.</p>



<p>Um <a href="//360gradpferd.de/pferd-fuehren/?fbclid=IwAR3X-HUh_CXHhbzEvYrqtLjzcToLuwSRvmTy6wwLho28yO_OQpgM3SOytYM">Führtraining geht es in diesem Artikel</a> von 360 Grad Pferd.</p>



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