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	<title>Druck Archive - Pferde verstehen</title>
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	<description>Der Horsemanship-Blog</description>
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	<title>Druck Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Was ist Horsemanship?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 08:50:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Horsemanship - was ist das genau? In diesem Beitrag widme ich mich umfassend dem Horsemanship: von Bedeutung, über Prinzipien und  Grundlagen, bis hin zu Übungen und der Kritik.</p>
<p> <a class="continue-reading-link" href="https://verstehepferde.de/was-ist-horsemanship/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/was-ist-horsemanship/">Was ist Horsemanship?</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-1024x683.jpeg" alt="Frau streichelt einem Pferd die Stirn - Horsemanship" class="wp-image-5332" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-1024x683.jpeg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-300x200.jpeg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-768x512.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-600x400.jpeg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln-150x100.jpeg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-Pferd-streicheln.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Kontakt, Beziehung, Lob, Pause: All das gehört zum Horsemanship. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>Jetzt schreibe ich hier seit über zehn Jahren zum Thema &#8222;Horsemanship&#8220;, habe aber noch nie genau formuliert, was ich damit eigentlich meine. Deswegen ist dieser Beitrag ein Rundumschlag übers Horsemanship &#8211; von seiner Bedeutung, seiner Funktionsweise, den Gründen, warum man Horsemanship macht, was Bodenarbeit und Reiten mit Horsemanship zu tun hat, welche Übungen es gibt, welche Ausrüstung man nutzt und wo die Kritik liegen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet &#8222;Horsemanship&#8220; &#8211; rein grammatikalisch?</h2>



<p>Es gibt diese Versuche der Wortherleitung, in denen allen Ernstes Horsemanship zu &#8222;horse &#8211; human &#8211; ship&#8220; aufgeteilt wird und dann fabuliert wird, dass Pferd und Mensch gemeinsam in einem Schiff unterwegs sind. Ok. Die Arche Noah vielleicht?</p>



<p>Rein grammatikalisch ist -ship einfach ein englisches Suffix, eine Nachsilbe, die ein Wort entweder in ein Substantiv verwandelt oder ihm eine dieser drei Bedeutungen verleiht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein Zustand oder eine Bedingung: <strong>friend-ship </strong>(Freundschaft)- der Zustand, ein Freund zu sein</li>



<li>Stellung, Status oder Aufgaben: <strong>professor-ship</strong> (Professur) &#8211; die Position des Professors </li>



<li>Fähigkeiten: <strong>horseman-ship </strong>&#8211; die Fähigkeiten als Horseman</li>
</ul>



<p>Und damit hätten wir unsere grammatikalische Herleitung: <strong>Horsemanship benennt die Fähigkeiten, die jemand im Umgang mit Pferden hat</strong>.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Horsemanship in echt?</h2>



<p>Abseits der Grammatik kennen viele Horsemanship wahrscheinlich in Verbindung mit dem Westernreiten. Weil es so cowboymäßig rüberkommt und da liegt der Gedanke ans Westernreiten nah. </p>



<p>Andere verbinden mit Horsemanship in erster Linie Bodenarbeit &#8211; also die Arbeit mit Knotenhalfter und Leadrope. </p>



<p>Fragt man überzeugte Horsemanshipler zur <strong>Bedeutung von Horsemanship</strong>, kommt man dem Kern der Sache näher. Für sie bedeutet Horsemanship:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;die Bedürfnisse des Pferdes in den Vordergrund stellen&#8220;</li>



<li>&#8222;einen feinen Umgang mit dem Pferd&#8220;</li>



<li>&#8222;eine innere Einstellung&#8220;</li>



<li>&#8222;eine harmonische Partnerschaft&#8220;, eine &#8222;positive Pferde-Mensch-Beziehung&#8220;</li>



<li>&#8222;pferdegerechtes Training&#8220;</li>



<li>&#8222;Kommunikation zwischen Mensch und Pferd&#8220; </li>
</ul>



<p>Für mich steckt in Horsemanship<strong> &#8222;relationship&#8220; &#8211; also der Fokus auf der Beziehung zwischen Mensch und Pferd</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist mit Natural Horsemanship?</h2>



<p><strong>Natural Horsemanship</strong> ist ein Begriff, den <a href="https://shopus.parelli.com/">Pat Parelli </a>geprägt hat und der mit seinem System des Pferdetrainings einhergeht. Viele eingefleischte Horsemen aus den USA lehnen ihn ab, da ihrer Meinung nach nichts natürlich ist an unserem Wunsch, ein Pferd zu reiten oder mit ihm zu arbeiten. Ich persönlich halte es auch lieber mit Horsemanship.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Horsemanship &#8211; die Grundlagen?</h2>



<p>Horsemanship orientiert sich am <strong>Wesen der Pferde und ihrer Kommunikation untereinander</strong>: Anders als bei uns Menschen ist die nicht in erster Linie verbal, sondern findet über Körpersprache und vor allem über <strong>das Einnehmen und Freigeben von Raum</strong> statt. Das ranghöhere Pferd ist stets in der Lage, ein rangniedrigeres wegzuschicken, etwa um den Platz an der Heuraufe einzunehmen oder einfach, wenn es im Weg steht. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-1024x683.jpg" alt="Das Auge ist eines der Sinne, mit dem das Pferd seine Umwelt wahrnimmt." class="wp-image-2752" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-225x150.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2017/12/achtsamkeit.jpg 1984w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Die Perspektive des Pferdes einnehmen &#8211; auch das ist Teil von Horsemanship. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Pferd weichen lassen &#8211; und als ranghöher wahrgenommen werden</h3>



<p>Pferde verstehen <strong>das Prinzip auf Druck hin zu weichen</strong>: auf Energie genauso wie auf direkte Berührungen, etwa, wenn das ranghöhere Pferd auf ein rangniedrigeres zukommt (Energie) oder es wegbeißt (Berührung). Das machen wir uns als Menschen zu nutze und bringen ihm bei, sich im Umgang mit uns bewegen zu lassen &#8211; so dass wir die ranghöhere Position einnehmen können. Natürlich gehört dazu mehr, als bloß die Füße des Pferdes bewegen zu können; <strong>ein guter Chef hat Führungsqualitäten</strong>. Auch das ist ein Prinzip guten Horsemanships: Nicht einfach ein Tyrann zu sein und sein Pferd in den Gehorsam zu gängeln.&nbsp;Sondern als guter Chef auch seine Bedürfnisse zu berücksichtigen und die eigenen, wenn angezeigt, auch mal hintenanzustellen. Gutes Horsemanship ist also stets ein Geben und ein Nehmen &#8211; nur deswegen funktioniert es.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Perspektive des Pferdes einnehmen</h3>



<p>Ein weiteres Element im Horsemanship: <strong>Man versetzt sich ins Pferd hinein</strong>, nimmt dessen Perspektive ein und versucht, die Welt mit seinen Augen zu sehen. Das hilft dabei, das Verhalten des Pferdes nicht als persönlichen Angriff, als gut oder schlecht zu sehen, sondern als <strong>neutralen Ausdruck eines Bedürfnisses</strong> in diesem Moment: Wiehert ein Pferd und will es zurück zu seiner Herde, der Mensch aber eigentlich spazieren gehen, heißt das nicht, dass es den Menschen ärgern will &#8211; sondern dass es seine Sicherheit in Gefahr sieht und sich mit der Herde wohler fühlt. Diese Einschätzung hilft uns, nicht mit Wut oder harten Korrekturen zu reagieren, sondern dem Pferd mit Empathie zu begegnen und ihm helfen zu können, sich besser zu fühlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikation durch Bodenarbeit aufbauen</h3>



<p>Zentral im Horsemanship ist <strong>die Kommunikation mit dem Pferd</strong>: <strong>Die wird durch Bodenarbeit etabliert</strong>. Hier lernt das Pferd, <strong>auf Druck zu weichen</strong> und auf Aufforderung zu kommen. Es lernt, <strong>unseren persönlichen Bereich zu respektieren</strong>, uns nicht über den Haufen zu rennen oder den Menschen hinter sich herzuziehen. Wir erklären dem Pferd, was wir von ihm erwarten. Setzen Grenzen und lassen Freiraum. Hilfen werden in Phasen gegeben &#8211; wir starten stets mit einer feinen, freundlichen Aufforderung, so dass das Pferd eine Chance hat, bereits auf wenig zu reagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Den Geist des Pferdes einbeziehen</h3>



<p>Der Geist formt den Körper: <strong>Gutes Horsemanship doktert nicht am Körper des Pferdes herum, sondern bezieht auch den Kopf, das Mentale ein</strong>. Denkt das Pferd aktiv mit und ist engagiert, resultiert daraus die Verbesserung von Bewegungsqualität, Lektionen und Manövern &#8211; was wohl jede Reitlehre anstrebt. Ein Pferd, das nur auf ein &#8222;Halt&#8220;-Kommando reagiert, unterbricht seine Gangart und kommt irgendwie zum Stehen &#8211; oft steht es dann offen, also die Beine nicht parallel, sondern in Schrittstellung. Ist das Pferd dagegen mental dabei und &#8222;denkt&#8220; es Stopp!, dann resultiert daraus in der Regel ein geschlossenes Halten mit parallelen Beinpaaren und gleichmäßig verteiltem Gewicht. Die PN gibt mir auch Innenstellung auf dem Zirkel am Seil oder im Freilauf automatisch, wenn er zu mir nach innen denkt und aufmerksam ist. Ich muss mir die Stellung dann nicht durch zuppeln oder biegen erarbeiten, ich bekomme sie geschenkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pferdepsychologie anwenden</h3>



<p>Wichtig ist, dass das Pferd versteht, dass es <strong>für eine Aufgabe stets eine Lösung finden</strong> kann &#8211; das erhält die Motivation und es sorgt für Entspannung, weil das Pferd Klarheit gewinnt. Dazu gehört auch, dass das Pferd Fehler machen darf und wir nicht versuchen, sie unbedingt zu verhindern. Denn nur aus Fehlern kann das Pferd lernen: Wir kommunizieren klar und deutlich, wenn es etwas richtig gemacht hat, indem wir <strong>die Hilfen einstellen und Pause machen </strong>(wogegen ein typisch menschlicher Impuls ist, erst recht weiterzumachen, weil es doch gerade so gut geklappt hat). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Eigenverantwortung übernehmen</h3>



<p><strong>Ein Pferd macht Fehler, ein Mensch auch</strong>. Während ich nichts vom Satz &#8222;Das Pferd hat immer Recht&#8220; halte, ist es auch falsch anzunehmen, der Mensch mache immer alles richtig. Zum guten Horsemanship gehören deswegen auch die <strong>Selbstreflexion und Selbstbeherrschung</strong>. Es ist unsere Aufgabe, unsere Energie zu managen, unsere Gedanken und Erwartungen, und die Lektionen und Übungen so aufzubauen, dass das Pferd sie erfolgreich umsetzen kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Horsemanship?</h2>



<p>Egal, ob zwischenmenschlich oder zwischen Mensch und Pferd: <strong>Eine gute Beziehung setzt eine gelingende Kommunikation voraus</strong>. Und die erschafft man mit Horsemanship. Gesunder Menschenverstand reicht für die Arbeit mit dem Pferd nicht aus, denn oft ist das, was das Pferd benötigt, gegenläufig zu dem, was man instinktiv aus menschlicher Sicht zur Problemlösung tun würde: Geht das Pferd durch, zieht man an beiden Zügeln, um es zu bremsen. Das kann Klaustrophobie im Pferd erzeugen, das sich dann erst recht gegen das Gebiss stemmt und schneller wird. Hier wäre eher sinnvoll (abhängig vom Boden, der Geschwindigkeit usw.) nur einen Zügel zu nutzen und das Pferd über die Biegung des Halses auf einen Kreis zu lenken mit dem Ziel, die Hinterbeine übertreten zu lassen und es damit durchzuparieren.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-1024x683.jpg" alt="Pferd im Trab mit starker Innenstellung - gutes Reiten basiert auf Horsemanship" class="wp-image-5338" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Trab-geritten-Innenstellung.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Ein Pferd, das vom Boden ausgebildet wurde, versteht die Hilfen des Reiters leichter. Horsemanship erschafft damit Harmonie im Sattel. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>&#x1f343;<strong>Horsemanship ist die Grundlage einer guten Beziehung zwischen Mensch und Pferd</strong>. Es hilft uns, <strong>Pferde und ihr Verhalten besser zu verstehen</strong>, sie lesen zu lernen und ein Gespür für das zu entwickeln, was sie gerade brauchen.&nbsp;</p>



<p>&#x1f343;<strong>Gutes Horsemanship gibt dem Pferd Sicherheit</strong>, weil sich der Mensch als verlässlicher Partner gezeigt hat, dem es vertrauen kann und dem es Problemlösungskompetenz zutraut &#8211; auch in seinem Sinne. Damit kann es <strong>den Umgang mit dem Pferd sicherer machen und Verhaltensproblemen vorbeugen &#8211; oder sie lösen</strong>.&nbsp;</p>



<p>&#x1f343;Besteht zwischen Pferd und Mensch ein Band des Vertrauens, können <strong>Leichtigkeit und Mühelosigkeit im Alltag </strong>entstehen. Man versteht sich, jeder kennt seinen Part, seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten.</p>



<p>&#x1f343;Horsemanship und die klare Kommunikation, die daraus resultiert, ist auch <strong>die optimale Basis, um sich mit dem Pferd weiterzuentwickeln</strong>: egal, ob Seitengänge in der Handarbeit, <a href="https://verstehepferde.de/freiarbeit-so-klappt-sie/">Freiarbeit</a> oder feines Reiten &#8211; hat das Pferd das Prinzip der Hilfen verstanden, die ihm im Horsemanship einzeln und damit verständlich erklärt werden, kann man diese neu kombinieren und damit die verschiedensten Lektionen abrufen. Beim Kruppeherein weicht das Pferd zum Beispiel auf meinen äußeren Schenkel mit der Hinterhand und folgt meinem inneren Zügel im Vorwärts.</p>



<p>&#x1f343;Ein guter Horseman hat sich verschiedenste Fähigkeiten angeeignet: Geduld, Empathie, Beobachtungsvermögen, Aufmerksamkeit, Ruhe, Beherrschung, Klarheit, Fairness &#8211; die Liste lässt sich beliebig erweitern. All diese Eigenschaften stehen uns auch im Leben abseits von Pferden gut. Deswegen kann uns <strong>Horsemanship zu besseren Menschen machen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Horsemanship in der Praxis: Bodenarbeit</h2>



<p>Oft wird unter <strong>Horsemanship Bodenarbeit </strong>verstanden, Groundwork auf Englisch. Damit etablieren wir die Kommunikation mit dem Pferd und bereiten es aufs Reiten vor. Hier starten auch Anfänger, die die Grundlagen von Horsemanship lernen wollen. Wichtig ist dabei: <strong>Gute Bodenarbeit ist kein Selbstzweck, sondern lässt sich auf das Reiten übertragen</strong>: Genauso wenig wie ich will, dass mein Pferd am Seil mit der Schulter nach innen fällt und damit schiebt, will ich das beim Reiten. Oder: Hat ein Pferd verstanden, dass es dem Seil folgen kann und dass es nachgiebig sein soll, muss ich Zügelhilfen kaum noch erklären, da es den Übertrag schafft.</p>



<p>Die Übungen bei der <strong>Bodenarbeit, das heißt dem Horsemanship-Training,</strong> brauchen als Ausrüstung ein <a href="https://verstehepferde.de/knotenhalfterkunde/">Knotenhalfter</a> und <a href="https://verstehepferde.de/welches-seil-furs-knotenhalfter/">Leadrope</a>. Sie sind die Arbeitsmittel, die es Pferd und Mensch am einfachsten machen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-1024x683.jpg" alt="Horsemanship-Training: Das Pferd folgt dem Seil und der Körpersprache des Menschen." class="wp-image-5337" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Horsemanship-dem-Seil-folgen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Im Horsemanship-Training lernt das Pferd unserem Körper und dem Gefühl des Seils zu folgen: Hier demonstriert es die PN. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>Das Pferd soll beim <strong>Bodenarbeits-Training zunächst drei Prinzipien verstehen</strong>, auf denen alles andere aufbaut:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Das Weichen auf Druck. </strong>Das Pferd lässt sich von uns sowohl durch eine direkte Berührung verschieben (etwa, wenn es sich auf dem Putzplatz herumdrehen soll), als auch durch Energie. Beide Hilfen sollten austauschbar verwendet werden können. Eine gute Bodenarbeit-Übung für Anfänger (Pferd und Mensch) ist <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">das Kreuzen der Hinterbeine bzw. das Weichenlassen der Hinterhand</a>. </li>



<li><strong>Desensibilisieren.</strong> Dabei werden gruselige Gegenstände entgruselt. Das Pferd lernt zum Beispiel, dass es vor einer Flagge oder einem geworfenen Seil nicht weglaufen muss. Im übertragenen Sinn versteht es, dass es auf ein Mehr an Energie nicht automatisch ebenfalls mit mehr Energie reagieren muss, sondern manche Reize auch einfach ignorieren kann. Der Unterschied liegt in unseren Hilfen und in unserer Absicht bzw. Intention. Das Pferd lernt, uns zu lesen, um zu verstehen, ob es weichen und reagieren soll oder ob es einfach entspannen kann.</li>



<li><strong>Dem Gefühl des Seils folgen. </strong>Mir ist es wichtig, dass das Pferd das Seil nicht als bloßen Zug kennenlernt, sondern als Gefühl und Richtung, dem es folgen kann. So entsteht Leichtigkeit und das Pferd denkt in die Richtung, in die wir es bewegen. Das ist für korrekte Bewegungsabläufe wichtig.</li>
</ol>



<p>Das Ziel ist stets, dass <strong>das Pferd unseren Anforderungen willig Folge leisten</strong> kann. Dass es sich im Fluss bewegt, dass es unsere Hilfen verstanden hat, dass es nachgiebig reagiert. Das Pferd soll also nicht stumpf Tricks oder Bewegungen auf Knopfdruck ausführen, sondern anpassbar bleiben. <a href="https://verstehepferde.de/reaction-oder-response/">Hier habe ich über den Unterschied von Reaction und Response</a> geschrieben, ein Prinzip, das für das Verständnis wichtig ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-683x1024.jpg" alt="Das Pferd zeigt Kruppeherein an der Hand - vorbereitet durch Horsemanship" class="wp-image-5340" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-1024x1536.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-1365x2048.jpg 1365w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Kruppeherein-Handarbeit.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Kruppeherein in der Handarbeit &#8211; vorbereitet durch Bodenarbeit und Horsemanship. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>Sitzen diese Horsemanship-Grundlagen, die alle im Training erarbeitet werden, sind der <strong>Fantasie bei der Bodenarbeit </strong>keine Grenzen mehr gesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Man kann das Pferd auf dem Zirkel gehen lassen, elegante Richtungswechsel ab- und alle Gangarten anfragen</li>



<li>Man kann das Pferd rückwärts gehen lassen &#8211; gerade, durch Stangen oder sogar im Kreis</li>



<li>Man kann ihm seitwärts gehen (auch über Stangen) beibringen</li>



<li>Man kann für mehr Abwechslung 8er und Kleeblatt um Hütchen gehen</li>



<li>Man kann mit Freiarbeit beginnen</li>



<li>Man kann reale Seitengänge wie Schulter- und Kruppeherein und Traversalen lehren</li>
</ul>



<p><a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">Longieren</a> ist kein Kernbestandteil von Horsemanship, lässt sich mit der damit entstandenen Kommunikation aber leicht schulen. Die Voraussetzung: <a href="https://verstehepferde.de/hilfszuegel-nein-danke/">keine Hilfszügel! Warum, beschreibe ich hier.&nbsp;</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Horsemanship in der Praxis: Reiten </h2>



<p>Horsemanship und Reiten erzeugt vielleicht Bilder vom Reiten mit Halsring, mit zwei Bodenarbeitssticks in den Händen statt Zügeln (dafür wurde Pat Parelli berühmt) oder wieder eine Idee vom Westernreiten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ich habe Reiten nach Horsemanship-Prinzipien so kennengelernt: </h3>



<p>&#x1f40e; Wir starten <strong>gebisslos am Knotenhalfter</strong> mit dem Leadrope als Zügel. Richtig gelesen: Wir haben nur das Rope und es wird nicht am Halfter zusammengebunden, sprich, wir arbeiten nur mit einem Zügel. Ein Horsemanship-Konzept ist: <strong>Ein Zügel für Kontrolle, zwei für Kommunikation</strong>. Das verhindert, dass wir am Anfang zwei Zügel zum Bremsen nutzen und das Pferd auf eine Hilfe abstumpfen, die wir später für Versammlung brauchen.</p>



<p>&#x1f40e; <strong>Das Pferd lernt, auf einen Zügel den Hals zu biegen</strong> (laterale Flexion) und so sein Vorwärts kontrollieren zu lassen. Da es bereits vom Boden vorbereitet ist, fällt der Übertrag in den Sattel in der Regel nicht schwer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-1024x683.jpg" alt="Das Pferd steht mit seinem Reiter und hat seinen Kopf an der Senkrechten. Die Basis dafür ist Horsemanship." class="wp-image-5339" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Halt-geritten.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Horsemanship beim Reiten: Die PN weiß, dass er auf beidseitig angenommene Zügel mit einem Nachgeben im Genick reagieren soll. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<p>&#x1f40e; Am Anfang der Ausbildung werden <strong>alle Gangarten am langen Zügel</strong> geritten &#8211; Vorwärts ist das A und O. Kopfhaltung und Form spielen keine Rolle. <strong>Dauertreiben findet nicht statt</strong>, wenn das Pferd vorwärts geht, sind wir neutral und gehen in der Bewegung mit, ohne aktiv zu treiben.</p>



<p>&#x1f40e; Jetzt erklären wir dem Pferd<strong> die Bedeutung des Schenkels</strong>, so dass es auf eine Schenkelhilfe hinterm Gurt die Hinterbeine übertreten kann. Eine Übung bzw. Lektion, die früh geritten wird: Wir lassen zunächst die Hinterbeine übertreten und schließen daran im Fluss ein Übertreten der Vorhand an, so dass das Pferd eine 180 bis 360 Grad Drehung macht. Wie bei der Bodenarbeit erlaubt uns diese Übung die getrennte Kontrolle über Vor- und Hinterhand.</p>



<p>&#x1f40e; Dann erklären wir <strong>die Bedeutung der Zügel</strong>: Der innere führt das Pferd nach innen, der äußere spricht zur Schulter und führt die Schulter nach außen. <strong>Nehmen wir beide Zügel an</strong>, soll das Pferd mit dem Genick nachgeben und den Kopf in eine vertikale Position an die Senkrechte nehmen. Halten wir den Kontakt und geben die Zügel nicht wieder vor, soll es rückwärts gehen.</p>



<p>&#x1f40e; <strong>Die Kombination von Schenkel und Zügel </strong>&#8211; also das Stehenlassen der Zügel und das Treiben der Schenkel &#8211; für Verkürzung und Versammlung kommt erst, wenn das Pferd die Hilfen einzeln verstanden hat.</p>



<p>&#x1f40e; Wie bei der Bodenarbeit gilt hier auch: <strong>Das Pferd wird mit Pausen &#8211; und sogar Absteigen des Reiters &#8211; belohnt</strong>.</p>



<p>&#x1f40e; Hinzu kommen <strong>strategische Überlegungen</strong>, etwa, Magneten entgegenzuwirken, wenn das Pferd zum Beispiel in Richtung Tor zieht und gern schneller wird oder wenn das Pferd eine Lektion vorausnehmen will. Warwick Schiller hat eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q5TNASEdi3c&amp;list=PLRanqnpaErQ5PVpPHRBNwfgs26-EsndmO">Video-Reihe, die Principles of Training</a> (Englisch), aufgenommen, in denen er diese verschiedenen Strategien ausführlich erläutert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele für gutes Horsemanship&nbsp;</h2>



<p>Gutes Horsemanship ist unspektakulär, im Fluss und im Austausch.</p>



<p>Wir machen es uns leichter, wenn wir uns von Anfang an <a href="https://verstehepferde.de/gute-gewohnheiten-am-pferd/">gute Horsemanship-Gewohnheiten antrainieren</a>: Wenn ich sinnvolle Abläufe in meinen Alltag mit dem Pferd integriere, werden sie zur Gewohnheit und ich muss nicht mehr bewusst darüber nachdenken. Diese guten Gewohnheiten zeugen von der Kooperation und vom Verständnis des Pferdes und der Rücksichtnahme des Reiters. Beispiele dafür sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Führen am losen Seil: Das Pferd reagiert beim Führen auf die Richtung des Menschen und passt sich an dessen Tempo an, ich brauche keinen Zug, um das Pferd zu kontrollieren.</li>



<li>Das Pferd kann unangebunden stehen bleiben.</li>



<li>Das Pferd kann freistehend gesattelt werden.</li>



<li>Der Westernsattel wird aus der Hüfte auf den Pferderücken geschwungen und nicht einfach fallen gelassen.</li>



<li><a href="https://youtu.be/o9d3foBUzr8">Das Pferd hilft beim Aufhalftern oder Anziehen des Kopfstücks</a> mit, indem es den Kopf senkt und dreht bzw. selbst hinein schlüpft.</li>



<li>Das Pferd tritt zum Aufsteigeblock herüber, damit der Reiter leichter aufsitzen kann.</li>



<li>Der Reiter kann am losen Zügel aufsteigen, ohne dass das Pferd sofort losläuft.</li>



<li>Der Reiter kann das Pferd in allen Gangarten am losen Zügel reiten &#8211; es hat sich selbst dafür gut genug unter Kontrolle.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten-683x1024.jpg" alt="Eine Frau gurten den Westernsattel nach - nach Horsemanship-Prinzipien." class="wp-image-5341" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2024/03/Westernsattel-gurten.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Sattel und Gurten &#8211; pferdefreundliche, weil rücksichtsvolle Handgriffe formen gute Horsemanship-Gewohnheiten. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Horsemanshit: Kritik am Horsemanship</h2>



<p>Horsemanship steht immer mal wieder in der Kritik &#8211; meist als harte Trainingsmethode, die Zwang und Dominanz nutzt. Folgende Argumente werden dabei gern zu Felde geführt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship macht Pferde mit Druck gefügig!</h4>



<p><strong>Die Hilfen in Phasen zu verstärken</strong>, bis die gewünschte Reaktion kommt, wird als Ausübung von Zwang interpretiert.&nbsp;Nun ist die Eskalation der Hilfen- also mit wenig einzusteigen und bei Bedarf die Hilfe zu verstärken &#8211; nicht auf das Horsemanship beschränkt, sondern wird in der Dressur oder dem Westernreiten ebenso angewandt. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Es gilt aber: Egal, welches Prinzip ich anwende oder nach welchem Konzept ich trainiere: <a href="https://verstehepferde.de/auf-der-suche-nach-dem-rechten-mass/">Im Übermaß und falsch angewendet</a>, kann ich alles entstellen und bis zum Missbrauch treiben. Es bleibt also in der Verantwortung des Menschen, die Hilfen mit Sinn und Verstand, mit Augenmaß und fair anzuwenden. Das gilt immer und überall &#8211; auch abseits des Horsemanships.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Knotenhalfter ist gefährlich!</h4>



<p><strong>Das Knotenhalfter wird durchaus als scharfes Folterwerkzeug dargestellt</strong>, das auf Nervenbahnen drückt, ins Fell schneidet und Akupunkturmeridiane stört. Richtig ist, dass das Knotenhalfter durch die Seile statt den breiten, gewebten Bändern eines Stallhalfters in der Tat mehr Druck am Pferdekopf entstehen lässt. Das ist aber gewünscht, denn <strong>das Knotenhalfter ist ein Arbeitshalfter</strong> und es geht um Effizienz. <a href="https://verstehepferde.de/das-todbringende-knotenhalfter/">Hier beschreibe ich, warum das Knotenhalfter im Horsemanship das Mittel der Wahl ist</a>. Das Knotenhalfter kann also nicht wie ein Stallhalfter eingesetzt werden, dafür ist es nicht gemacht. Es gibt in der Handhabung auch ein paar No-Gos wie das Führen mit Dauerzug oder das feste Anbinden (das Rope um eine Anbindestange wickeln ist ok). Wie wir es am Ende einsetzen, liegt allein in unserer Hand.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship baut auf die veraltete <strong>Dominanztheorie </strong>auf!</h4>



<p>Manche Pferdeleute berufen sich auf die Wissenschaft und sagen, dass es <strong>in einer Pferdeherde keine klare Rangfolge gebe</strong> und es in Streitigkeiten stets nur im Ressourcen ginge &#8211; damit steht das Konzept hinterm Horsemanship auf tönernen Füßen. Nun ist es aber so: Pferde kennen Rangfolgen. Jeder, der Pferde untereinander einmal beobachtet hat, kann das nicht in Abrede stellen &#8211; ob es dabei um Ressourcen geht, ist zweitrangig. <strong>Das Pferd versteht es, sich einem anderen unterzuordnen oder ein anderes zu dominieren</strong>. Und genau dieser Ansatz wird im Horsemanship genutzt. Solange &#8222;die Wissenschaft&#8220; keine guten Pferdemenschen hervorbringt, die auf Basis &#8222;neuster Studien&#8220; Erfolge in Form von solide ausgebildeten Pferden nachweisen können, halte ich mich eher an die Pferdemenschen, die Tag ein Tag aus in der Praxis beweisen, dass sie wissen, wie der Hase bzw. das Pferd läuft.&nbsp;Ross Jacobs, Pferdetrainer aus Australien und im vorherigen Leben Doktor der Medizin, der lange in der Forschung tätig war, hält ebenfalls nicht viel von Verhaltenswissenschaften im Bereich der Pferde. <a href="https://www.facebook.com/profile/100064515560094/search/?q=study">Hier schreibt er, warum</a> (auf Englisch).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Pferd kann den Menschen nicht als Leittier wahrnehmen!</h4>



<p>Demnach kann <strong>der Mensch nicht in die Rolle des Leittiers schlüpfen, weil das Pferd weiß, dass er ein Mensch ist</strong>.&nbsp;Es stimmt, dass im Horsemanship der Mensch die Führung des Pferd-Mensch-Teams übernimmt. Er läuft deswegen aber nicht auf allen Vieren und er wiehert auch nicht. Er versucht nur, seine Kommunikation an die Pferdesprache anzulehnen &#8211; und ein guter, fairer Chef zu sein, wie es ein Leittier in der Herde auch wäre.&nbsp;Damit das funktioniert, muss das Pferd nicht denken, dass der Mensch ein Pferd ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1024x683.jpg" alt="Das Pferd hat Angst vor Regenschirm - hier setzt eine Kritik am Horsemanship-Training an." class="wp-image-5057" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Eine Kritik am Horsemanship ist, dass das Training dem Pferd Angst machen kann &#8211; wie hier PN und Regenschirm. Ich sage: Das Pferd lernt seine Angst zu überwinden &#8211; und gewinnt an Mut und Selbstvertrauen. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship treibt Pferde in die erlernte Hilflosigkeit!</h4>



<p>Horsemanship soll <strong>das Pferd durch Reizüberflutung beim Desensibilisieren in die erlernte Hilflosigkeit </strong>bringen. Erlernte Hilflosigkeit ist nicht das Ziel von gutem Horsemanship, sondern eher das unerwünschte Ergebnis von schlechtem (genau wie beim Dressurreiten). Die Gefahr der Reizüberflutung besteht beim Desensibilisieren in der Tat &#8211; aber auch die Chance, dem Pferd dabei zu helfen, seine Angst zu überwinden. Jedes Ding hat eben zwei Seiten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship folgt nicht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen!</h4>



<p>Demnach ist <strong>Horsemanship total veraltet, weil es noch mit Druck arbeitet</strong> und nicht mit positiver Verstärkung. Nun sind Druck und seine Anwendung ein Dauerthema in Pferdekreisen. Zunächst mal muss man sich darüber klar sein, dass alles, was wir mit Pferden tun, die eine oder andere Form von Druck beinhaltet &#8211; schon unsere bloße Anwesenheit kann Druck sein, wenn sie eine Erwartungshaltung erzeugt oder wir einen gewissen Vibe mitbringen. Zu glauben, dem Pferd ohne irgendeine Form des Drucks begegnen zu können, ist deswegen illusorisch bis naiv. <strong>Und Druck an sich ist auch kein Problem. Pferde kennen Druck aus ihrem Alltag &#8211; auch ohne Menschen</strong>: Die Sonne, die am Himmel brennt, kann im Sommer genug &#8222;Druck&#8220; erzeugen, dass sich ein Pferd einen Schattenplatz sucht. Horsemanship nutzt überwiegend die negative Verstärkung &#8211; ein Reiz wird erzeugt, Druck aufgebaut und wieder eingestellt, sobald das Pferd das gewünschte Verhalten zeigt. Dagegen steht das Prinzip der positiven Verstärkung, wo einem gewünschten Verhalten eine Belohnung folgt. In der Lerntheorie beschreiben beide Ansätze Herangehensweisen, &#8222;positiv&#8220; und &#8222;negativ&#8220; benennt das Hinzufügen (der Belohnung) und das Wegnehmen (des Reizes/Drucks). In meiner Wahrnehmung haben viele nicht verstanden, dass &#8222;positiv&#8220; und &#8222;negativ&#8220; keine Bewertung sind. Ich glaube auch, dass es ein Zeichen der aktuellen Zeit ist, dass Kommunikation (auch mit Tieren) möglichst kuschelig sein muss, um die Gefühle des Gegenübers nicht zu verletzen. Dabei bleibt aber Klarheit auf der Strecke &#8211; und Pferde brauchen Klarheit, um sich wohl und sicher zu fühlen. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Relationship vor Horsemanship!</h4>



<p>Demnach soll <strong>vor dem Horsemanship eine Beziehung mit dem Pferd etabliert werden</strong>. Diese Kritik erscheint mir wenig sinnvoll, da hier nicht verstanden wurde, dass der Faktor Beziehung ein essenzieller Teil von gutem Horsemanship ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Horsemanship lernen: Menschen und Methoden</h2>



<p>Es gibt jede Menge guter Horsemen da draußen. Mein Fokus liegt auf jenen im englischsprachigen Raum &#8211; ich bleibe gern am Ursprung. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die erste Generation der US-Horsemen, auf die die Horsemanship-Bewegung zurückgeht, sind <strong>Tom und Bill Dorrance</strong> und deren Schüler <strong>Ray Hunt</strong>. Dessen Schüler wiederum ist unter anderem <strong>Buck Brannaman</strong>. </li>



<li><strong>Pat Parelli</strong> war der erste, der ein Horsemanship-Home-Study-Programm vertrieben hat. Er nimmt eine Sonderstellung ein.</li>



<li><strong>Warwick Schiller</strong> hat ein umfangreiches Horsemanship-Programm, das in jüngster Zeit den Dreh zu Persönlichkeitsentwicklung gemach hat.</li>



<li>Zur Nachfolgegeneration junger Horsemen gehören unter anderem <strong>Carson James und Ryan Rose</strong>, die von verschiedenen Horsemen gelernt und ihr eigenes Programm haben.</li>



<li>Einer der bekanntesten deutschen Horsemen ist <strong>Bernd Hackl</strong>.</li>



<li><strong>Tristian Tucker und Featherlight Horsemanship</strong> sind bekannte Pferdemenschen, die eher in Warmblut- und Dressurkreisen unterwegs sind. </li>
</ul>



<p>Viele der oben genannten haben ihre eigenen Online-Bibliotheken, Abonnements und Programme, um ihren Horsemanship-Ansatz zu lernen. Die Prinzipien dahinter sind oft ähnlich, aber jeder interpretiert sie auf seine Weise. Horsemanship kann heute also ohne Weiteres online gelernt werden (oder sagen wir die Konzepte und Grundlagen, anwenden muss man sie dann natürlich selbst).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-1024x683.jpg" alt="Pferd mit Dehnungshaltung im Trab - das Ergebnis von gutem Horsemanship" class="wp-image-5059" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-1536x1025.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-2048x1366.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_7558-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p style="font-size:16px">Biegung und Stellung in Dehnungshaltung im Trab ohne massivem Zug am Zügel gebisslos geritten: Horsemanship legt die Basis, damit das Pferd die Hilfen des Reiters leicht verstehen kann. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></p>



<div style="background-color:#ffbc77;text-align:center" class="wp-block-atomic-blocks-ab-cta ab-block-cta"><div class="ab-cta-content"><h2 class="ab-cta-title ab-font-size-32" style="color:#783f04">Willst du mehr über Horsemanship erfahren?</h2><div class="ab-cta-text ab-font-size-32" style="color:#783f04"><p>Melde dich hier zu meinem Newsletter an!</p></div></div><div class="ab-cta-button"><a href="https://7ed4eb42.sibforms.com/serve/MUIFAMz1fy6PdaOPKhz5Xv28D4STF5OAAQgNkpu_kd8twd8Yfuaf2rStKN_c00CXDttFnn38eEPhFSKiAdAOAQZTcScVl86af9QmpwGuAAxy8Gxg0n0D2lFCtWbKSTPyZQmMHLG_aMi7b_xeIwxmeN-RaA4wNfLGVqRy4QsuAWaf4QNLu1MV90XqMYfLcPmNcWMzaxf0XGmbmN9O" target="_self" rel="noopener noreferrer" class="ab-button ab-button-shape-rounded ab-button-size-medium" style="color:#ffffff;background-color:#cb5920">Jetzt Pferde verstehen</a></div></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Grammatikalische <a href="https://www.britannica.com/dictionary/eb/qa/Using-the-Suffix-Ship#:~:text=%2DShip%20is%20a%20noun%20suffix,that%20is%20already%20a%20noun">Horsemanship-Definition</a></p>



<p>Die <a href="https://www.der-lindenhof.de/parelli">7 Spiele nach Parelli</a>: Pat Parelli nennt die grundlegenden Bodenarbeits-Übungen mit dem Pferd &#8222;Spiele&#8220;.</p>


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<p><a href="https://flourishalona.com/kein-spiel-die-7-spiele-nach-parelli/">Kritik an den sieben Spielen</a> von zwei Frauen, die sich einem sanften Pferdetraining verschrieben haben.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-hippothesen-blog wp-block-embed-hippothesen-blog"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="mJDcu7WVDY"><a href="https://blog.hippothesen.de/kommunikation-statt-dominanz/">Kommunikation statt Dominanz – Natural Horsemanship in der Kritik</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kommunikation statt Dominanz – Natural Horsemanship in der Kritik&#8220; &#8212; Hippothesen Blog" src="https://blog.hippothesen.de/kommunikation-statt-dominanz/embed/#?secret=fWdnAdl1lI#?secret=mJDcu7WVDY" data-secret="mJDcu7WVDY" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Die Kraft des Neins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2019 10:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du glaubst daran, dass Pferde immer das tun, was wir wollen, wenn sie uns nur verstehen würden? Du bist überzeugt davon, dass es uns Pferde als Harmoniebedürftige Lebewesen immer recht machen wollen? Dann lies bitte nicht weiter, dieser Text ist nicht für dich : ) Für alle anderen: In diesem…</p>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1-1024x635.jpg" alt="Nein sagen zum Pferd: Ja, wir dürfen das, auch wenn das Pferd anderer Meinung ist. " class="wp-image-3447" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1-1024x635.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1-300x186.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1-768x476.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1-150x93.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/bocken1.jpg 1370w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Es lebe die Bodenarbeit :D. <a href="//shop.pferdefluesterei.de/products/sanftes-lead-rope-von-brockamp-special-pferdefluesterei-edition?variant=7032994988098&amp;ref=9">Das Knotenhalfter</a>* gibt&#8217;s im Shop der Pferdeflüsterei. Foto: Marko</figcaption></figure>



<p>Du glaubst daran, dass Pferde immer das tun, was wir wollen, wenn sie uns nur verstehen würden? Du bist überzeugt davon, dass es uns Pferde als Harmoniebedürftige Lebewesen immer recht machen wollen?</p>



<p>Dann lies bitte nicht weiter, dieser Text ist nicht für dich : ) Für alle anderen:  In diesem Beitrag geht es darum, &#8222;Nein&#8220; zu seinem Pferd zu sagen. Ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="mce_23">Mein Pferd, der Egoist</h3>



<p><strong>Meine Überzeugung: Pferde wollen es uns nicht recht machen.</strong> Sie wollen überleben. Sie wollen ihre Haut retten, sich nicht in Gefahr begeben, unangenehme Situationen überstehen und dann in Frieden im Schutz der Herde fressen, schlafen und spielen. Und sich fortpflanzen. Wenn diese <strong>Grundbedürfnisse erfüllt </strong>sind und/oder unsere Anforderungen dem nicht konträr entgegen stehen, dann kooperiert das Pferd. Weil es der Meinung ist, dass wir gute Entscheidungen treffen. Weil es gelernt hat, uns zu vertrauen. Weil wir Abwechslung und Stimulation in den Alltag bringen. Aber nicht, weil es als sanfte Seele mit karmischer Kraft auf die Welt kam, die ihre Erfüllung darin findet, uns Menschen auf den rechten Weg zu bringen. Was darüber hinaus eine absolut ego-zentrische Sichtweise ist.</p>



<p><strong>Am Ende ist das Pferd ein Egoist. </strong>Und das ist auch gut so. Nur wer seine eigenen Bedürfnisse ehrlich kommuniziert und sie nicht aus falscher Rücksichtnahme hintenanstellt, kann ein guter Partner sein. Das gilt für Mensch und Tier. Nur dass ein Tier nicht weiß, was falsche Rücksichtnahme ist. Aber ich schweife ab.</p>



<p>Ich habe es in <a href="//www.amazon.de/gp/product/394623903X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=394623903X&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkId=9edb8101c9202c852ea99b1292dc4c28">meinem Buch</a>* vor 3 Jahren schon geschrieben und ich bin nach wie vor der Überzeugung: Wer glaubt, dass der Ungehorsam eines Pferdes immer auf dem <strong>Nichtverstehen, Angst oder Schmerzen</strong> beruht, der ist ziemlich naiv und spricht dem Pferd einen eigenen Willen ab. </p>



<p><strong>Ein Pferd kann &#8222;Nein&#8220; sagen, obwohl es genau verstanden hat, was wir wollen.</strong> Nur kommt es eben zu der Einschätzung, dass unsere Aufforderung nicht in seinem besten Interesse ist. </p>



<p>Jeder, der mit seinem Pferd einmal angrasen war, sollte verstehen, was ich meine.</p>



<p>Mensch: <em>&#8222;Lass uns weitergehen&#8220;.</em> </p>



<p>Pferd: <em>&#8222;Da ist Gras&#8220;.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="has-text-align-center"><em>Werbung*</em></p>



<p class="has-text-align-center"><a rel="sponsored" href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3464418&amp;v=14361&amp;q=376832&amp;r=635314">
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</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">So steht das Pferd am Wasserschlauch</h3>



<p>Die PN hatte sich jüngst einen tiefen Macken an der Außenseite des Hinterbeins geholt. Zu der Zeit war unser langer Wasserschlauch noch nicht angeschlossen. Um die Wunde wie verordnet auszuwaschen, musste die PN deswegen nah am anderen Wasserhahn parken. Der ist mit einem kurzen Schlauchstück versehen und damit wollte ich die Jodseife abspülen.</p>



<p>Die PN war anderer Meinung. Aus dem anfänglichen Stehen wurde ein immer früheres Weg- und den Hintern ein Stück zur Seite Drehen oder direkt ein Losgehen. Sobald ich das Wasser anstellte, zack, rutschte der Hintern außer Reichweite. </p>



<p>Ein Fall von stechenden Schmerzen? Oder akute Angst vor dem Wasser? Eher nicht. Die Wunde mit der Hand, Jodseife und damit etwas Druck abzureiben, stellte nämlich absolut kein Problem dar. Und Wasser und Duschen gehören zu den großen Leidenschaften der PN. Also eher ein: <em>&#8222;Ih, ich mag da kein kaltes Wasser am Bein&#8220;</em>. Oder vielleicht auch ein <em>&#8222;Das kitzelt&#8220;</em>. Und das will man eben lieber vermeiden. <strong>Das Leben ist aber kein Ponyhof</strong>. Manchmal muss kaltes Wasser auf einem empfindlichen Hinterbein sein.</p>



<p>Anfangs habe ich ihn bestimmt 10 oder 15 Mal wieder zurückgestellt, wenn er ausgewichen ist. Ohne Erfolg. Und dann habe ich<strong> Druck gemacht. Oh ja</strong>. Ich habe seine Idee des Ausweichens aufgegriffen, habe ihn zügig mit Klick-Geräuschen und erhobenem Seil 180 Grad seitwärts geschickt und dann die Richtung wechseln lassen und mit genauso viel Energie wieder zum Schlauch zurück weichen lassen. Und dort gab es die Pause. Für die PN kein Spaß. Hoher Kopf, hektische Füße. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Make the wrong thing difficult and the right thing easy &#8211; Mache das Falsche schwierig und das Richtige einfach</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>Sagenhafte zwei Mal habe ich korrigiert. Jetzt habe ich <strong>ein Pferd, das wie eine Eins am Schlauchende steht</strong>. Mit tiefem Kopf. Entspannten Augen. Nickendem Genick. Weichem Maul. Leicht ausgeschlaucht (soviel Detail darf sein). Er steht bequem und so lange ich es will (und würde da noch länger stehen). Wenn das Wasser sein Bein berührt, hebt er es etwas an. Das war&#8217;s.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3916" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/Foto-von-Nadja-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN mit Energie und ohne Orientierung. <span >Keine Produkte gefunden.</span> ist von Double Diamond. Foto: Ernst</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Druck bringt Klarheit</h3>



<p><strong>Ich will Druck nicht dafür einsetzen, ein Pferd in den Gehorsam zu zwingen.</strong> Aber Druck ist ein probates Mittel, um ein Pferd davon zu überzeugen, dass seine Ideen vielleicht nicht unbedingt zu den besten gehören. Die Reaktion der PN nach dem Druck zeigt mit, dass er gut gewählt war, denn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich war effektiv, weil ich nun den Gehorsam bekomme, den ich haben will. </li>



<li>Das Pferd weißt jetzt auch, dass dem guten Deal (freundliches Hinstellen am Waschplatz) ein nicht so guter Deal folgen kann (Stress, wenn er ausweicht) und ich bereit bin, meine Forderungen durchzusetzen. </li>



<li>Das Wichtigste aber:<strong> Er hat verstanden, was von ihm erwartet wird und er kann dem ohne Probleme entspannt nachkommen</strong>. Diese Qualität des Gehorsams zeigt uns letztlich, ob wir mit dem Druck übers Ziel hinaus geschossen sind oder nicht. Würde die PN nun mit aufgerissenen Augen und hohem Kopf am Waschplatz stehen, hätte ich mit den Druck einen Gehorsam etabliert, ohne seine Bedenken zu adressieren. Dann wäre Druck nicht das richtige Mittel gewesen &#8211; sondern Geduld und ein langsameres Herantasten an was auch immer ihm Angst macht. </li>



<li>Hätte ich mit meinen freundlichen, geduldigen Korrekturen weitergemacht und ihn immer wieder an den Schlauch zurückgestellt, wäre ich heute noch damit beschäftigt und könnte die Wunde nach wie vor nicht abwaschen. <strong>Geduld und Wiederholungen bringen nichts, wenn die Herangehensweise die falsche ist</strong>. Hier perfekt auf den Punkt gebracht von Liz Leighton, der Ehefrau des australischen Horseman Ian Leighton: </li>
</ul>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="618" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/ian.jpg" alt="Nein sagen zum Pferd" class="wp-image-3509" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/ian.jpg 696w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/ian-300x266.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/ian-150x133.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>



<p>So, jetzt heißt dieser Blogbeitrag &#8222;Die Kraft des Neins&#8220;. Damit meine ich nicht das &#8222;Nein&#8220; des Pferdes. Sondern unser <strong>&#8222;Nein&#8220; zu Verhaltensweisen des Pferdes, die uns nicht passen</strong>.</p>



<p><strong>Ja, wir dürfen &#8222;nein&#8220; sagen! </strong>Und nein, unser Pferd hat uns deswegen nicht weniger lieb (sondern eher mehr, da wir endlich, endlich Klarheit bringen. Und Klarheit schafft Sicherheit fürs Pferd. Verlässlichkeit).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erwartungen und Wünsche ans Pferd formulieren</h3>



<p>Eine Freundin, die uns besuchte, sah die PN am Putzplatz loslaufen und zappeln und meinte sinngemäß <em>&#8222;vielleicht hat ihm nie jemand erklärt, was er stattdessen tun soll&#8220;</em>. Und recht hatte sie damit. Ich wartete nämlich und hoffte insgeheim, dass er vielleicht von sich aus stillstehen würde und nahm mich damit aus der Verantwortung ihm zu sagen, was ich will und was nicht. Und das beinhaltet eben auch <strong>ein &#8222;Nein&#8220; zum Zappeln, Scharren und Loslaufen und Drehen</strong>. Das bloße Ignorieren des unerwünschten Verhaltens war nicht genug.</p>



<p>Natürlich nehme ich die Frustration und Ungeduld der PN wahr. Der würde lieber das Pflaster nach Grasbüscheln absuchen, seine Nase in meine Jacke stecken, die da am Pfosten hängt und schauen, was sich auf dem Hof noch so Spannendes tut. Darf er auch. Aber erst nach dem Putzen. Je klarer ich meine Wünsche formuliere (und ja, das beinhaltet Korrekturen seines Verhaltens), desto besser weiß er, was von ihm erwartet wird. Und dann kann er <strong>diese Erwartungen auch erfüllen</strong>. </p>



<p>Wenn wir &#8222;nein&#8220; sagen und Grenzen setzen, dann nehmen wir das aus unserer menschlichen Perspektive gern als <strong>Einschränkung</strong> wahr. Und wer lässt sich schon gern in seinen Freiheiten einschränken. Von einem anderen. Grenzen können als Rahmen und verlässliche Regeln aber auch <strong>Sicherheit und Orientierung</strong> bieten. Beim Spazierengehen zum Beispiel sucht die PN ab und an von sich aus die Position hinter mir auf &#8211; ich habe sie etabliert, um draußen anführen zu können (mehr zum Thema <a href="//verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/">Spazieren gehen mit dem Pferd kannst du hier</a> lesen). Eine Grenze und eine Regel, die ihm offenbar ein gutes Gefühl geben können.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2-1024x683.jpg" alt="Nein sagen zum Pferd und zu Ideen, die wir als nicht gut einschätzen." class="wp-image-3449" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/04/Foto-von-Nadja-2-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zu viel Energie, zu kurzes Seil. Wenn ich in so einer Situation passiv bleibe, seine Stunts ignoriere und hoffe, dass er von sich aus runter kommt, rennt er sich erst recht in Rage. Foto: Ernst </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Muster unterbrechen</h3>



<p>Ein &#8222;Nein&#8220; oder ein &#8222;Aufhören! Jetzt!&#8220; kann ein Pferd <strong>aus einem schlechten gedanklichen Muster herausholen</strong>, ohne direkt an den Ursachen zu arbeiten. Manchmal ist es wichtig, diese Negativspirale zu durchbrechen, bevor sie sich noch höher schaukelt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Don&#8217;t let him be wrong for so long &#8211; Lass&#8216; ihn nicht so lange das Falsche tun</p>
<cite>Pat Parelli </cite></blockquote>



<p>Etwa, wenn sich das Pferd an der Longe in den Renngalopp hochheizt. Oder, wenn es sich auf dem Spaziergang irgendwo festglotzt und dabei ist, in maximale Erregung zu geraten. Ein Cut in Form eines &#8222;Nein&#8220; durchbricht die Verhaltensmuster und bringt das Pferd auf andere, zuträglichere Gedanken. Wie das zu<a href="//verstehepferde.de/nase-runter-hals-biegen/"> realer Entspannung beitragen kann, kannst du hier lesen</a>. <strong>Unser &#8222;Nein&#8220; wird damit zu einer Chance, dem Pferd zum Umdenken zu verhelfen. </strong>Im Best Case lernt es damit, dass wir ihm helfen, sich besser zu fühlen und dass unsere Anforderungen nicht dramatisch und in seinem Sinne sind. </p>



<p>Ich sehe es bei der PN immer wieder: Wenn er kann wie er will, wandern seine Gedanken und seine Aufmerksamkeit sehr schnell. Er findet immer etwas, was sich anzuschauen lohnt und damit ist er mental anderswo. Wenn ich nicht interveniere, dann geht das genauso weiter. Wenn ich ihm aber einen Job gebe und damit &#8222;nein&#8220; sage zu seinem Aufmerksamkeitsdefizit, helfe ich ihm, bei mir zu bleiben, sich zu konzentrieren und besser zu fühlen. Und am Ende wartet wieder die Entspannung. </p>



<p><a href="//www.gabineurohr.com">Gabi Neurohr</a>, eine Pferdetrainerin aus Frankreich, hat es in einem ihrer Videos auf den Punkt gebracht. <strong>Unsere Bedürfnisse und Wünsche sind genauso wichtig wie&nbsp;die unserer&nbsp;Pferde</strong>. Wieso zögern wir dann, unsere Anforderungen klar zu formulieren und auch zu erwarten, dass das Pferd gehorcht und mitarbeitet? Vermutlich, weil in vielen von uns noch diese Tendenz schlummert, es <a href="//verstehepferde.de/warum-zu-viel-ruecksicht-schaedlich-ist/">dem Pferd rechtmachen zu wollen</a>.</p>



<p>Um den Bogen zum Angrasen zurück zu schlagen: Wir müssen unsere Anforderungen nicht immer begründen (<em>&#8222;komm bitte von der Straße, da fährt ein Traktor&#8220;</em>. <em>&#8222;Hör bitte auf Gras zu fressen, du hattest heute schon 30 Minuten Fresszeit&#8220;</em>). Wir dürfen <strong>Gehorsam auch einfach mal einfordern</strong> und uns nicht den Kopf über Ursachen zerbrechen. Denn, um beim Gras zu bleiben, Ursachenbekämpfung der Graslust dürfte sich schwierig gestalten. Gras ist immer lecker. Die Lösung, um nicht mit verlängertem Arm von Büschel zu Büschel gezogen zu werden, besteht darin, dass das Pferd verstanden hat, dass ein &#8222;Nein&#8220; auch &#8222;Nein&#8220; bedeutet. Und dass manchmal Dinge von ihm erwartet werden, die es akzeptieren muss &#8211; auch wenn es anderer Meinung ist.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3919" style="width:342px;height:512px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2019/11/reiten.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Übrigens: Dieses Bild entstand am selben Tag und in der selben Einheit wie das Bock-Bild ganz oben. Ein Vorher-Nachher-Vergleich. Und da sag einer, Bodenarbeit sei sinnlos. Hehe. PS: <span >Keine Produkte gefunden.</span> ist der Mistral von Casco. Foto: Marko</figcaption></figure></div>


<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>


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		<title>Auf der Suche nach dem rechten Maß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 11:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Maß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich suche das rechte Maß. Schon immer, und aktuell intensiv. Wenn ich an die Pferde denke, fällt mir dazu zuallererst das richtige Maß für Druck ein. As much pressure as necessary, as little as possible Wir brauchen so viel Druck wie nötig, aber sollten so wenig wie möglich einsetzen. Eine…</p>
<p> <a class="continue-reading-link" href="https://verstehepferde.de/auf-der-suche-nach-dem-rechten-mass/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>
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<p><div id="attachment_1901" style="width: 1010px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1901" class="wp-image-1901 size-full" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2.jpg" alt="Hilft: ein unverstellter Blick." width="1000" height="750" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2-300x225.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2-768x576.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2-200x150.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/blick2-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p id="caption-attachment-1901" class="wp-caption-text">Hilft: ein unverstellter Blick. Foto: Nadja</p></div></p>
<p>Ich suche <strong>das rechte Maß</strong>. Schon immer, und aktuell intensiv.</p>
<p>Wenn ich an die Pferde denke, fällt mir dazu zuallererst das richtige Maß für Druck ein.</p>
<blockquote><p>As much pressure as necessary, as little as possible</p></blockquote>
<p>Wir brauchen so viel Druck wie nötig, aber sollten so wenig wie möglich einsetzen.</p>
<p>Eine gängige Aussage und ein gängiges Zitat &#8211; ich glaube, von Pat Parelli.</p>
<p>Machen wir zu wenig Druck, verändern wir nichts. Machen wir zu viel Druck, bringen wir das Pferd in unnötige Schwierigkeiten. Wir brauchen die richtige Dosierung von Druck, um effizient und fair zu sein.</p>
<p>Eine Stute, mit der ich arbeite, soll lernen zu mir hin zu denken, statt die Lösung fern von mir zu vermuten. Mache ich zu wenig Druck, sucht sie nicht mehr nach einer Antwort, sondern verharrt in ihrem Stadium des Nicht-Sicher-Seins, was ich denn von ihr will. Mit diesem Zustand ist sie einverstanden, weil sie nach wie vor überzeugt ist, die besseren Ideen zu haben. Mache ich zu viel Druck, dann denkt sie erst recht von mir weg. Wer will sich schon auf jemanden einlassen, der Unmengen Energie schickt, die uns von ihm abprallen lassen.</p>
<p>Doch <strong>das rechte Maß erschöpft sich nicht bei der Anwendung von Druck</strong>. Es lässt sich nicht nur auf unsere Handhabung des Drucks anwenden &#8211; sondern allgemein auf unseren Umgang mit dem Pferd, mit uns und mit anderen. Sprich, auf unser ganzes Leben.</p>
<hr />
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<p><div style="width: 478px" class="wp-caption aligncenter"><a title="100% Horsemanship" href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/bodenarbeit?ref=9" rel="nofollow"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pferdefluesterei.de/wp-content/uploads/2016/09/Horsemanship-468x116.jpg" alt="100% Horsemanship" width="468" height="116" /></a><p class="wp-caption-text">Im Shop der Pferdeflüsterei findest du, was du für Bodenarbeit und Horsemanship brauchst.*</p></div></p>
<hr />
<h2>Das rechte Maß &#8211; fürs ganze Leben</h2>
<p>Manchmal bin ich einfach maßlos. Nicht im Sinne von raffgierig, sondern im Sinne von <em>&#8222;mir fehlt das rechte Maß&#8220;</em>: ich habe dann den Überblick verloren über Verhältnismäßigkeiten, Gewichtungen &#8211; ich bin aus der Balance gekommen. Wie das im Negativen funktioniert, ist klar.</p>
<p>Negative Eigenschaften, eine Tendenz zu Ungeduld, Ungerechtigkeit oder Wut, scheinen<strong> unser Gleichgewicht</strong> zu stören. Wir sind uns darüber im Klaren und bemühen uns darum, sie im Zaum zu halten und uns zu beherrschen. Wer kann sich schon mit dem Gedanken anfreunden, seine Laune wieder ungerechtfertigterweise am Pferd ausgelassen zu haben. Fühlt sich nicht gut an. Wollen wir nicht.</p>
<p>Doch die Waage kann auch in die andere Richtunge ausschlagen: Wenn man übers Ziel hinaus schießt, kann sich ein eigentlich gutes Verhalten in ein schlechtes verwandeln.</p>
<p>Auch <strong>unsere guten Eigenschaften &#8211; oder jene, die wir für erstrebenswert halten &#8211; haben ihre dunklen Seiten</strong>. Und zwar dann, wenn uns das rechte Maß abhanden kommt.</p>
<ul>
<li>Zu viel <strong>Konsequenz</strong> wird Härte.</li>
<li>Zu viel <strong>Geduld</strong> wird Stagnation.</li>
<li>Zu viel <strong>Liebe</strong> wird Fanatismus.</li>
<li>Zu viel <strong>Klarheit</strong> wird Rechthaberei.</li>
<li>Zu große <strong>Genauigkeit</strong> wird Pedantismus.</li>
<li>Zu viel <strong>Motivation</strong> wird Stress.</li>
<li>Zu viel <strong>Erwartung</strong> wird Leistungsdruck.</li>
<li>Zu viel <strong>Lob</strong> wird Beliebigkeit.</li>
<li>Zu viel <strong>Freiheit</strong> wird Unzuverlässigkeit.</li>
<li>Zu große <strong>Loyalität</strong> wird Blindheit.</li>
<li>Zu viel <strong>Vertrauen</strong> wird Leichtgläubigkeit.</li>
<li>Zu viel <strong>Rücksichtnahme</strong> wird Bevormundung.</li>
<li>Zu viel <strong>Freude</strong> wird Überdrehtheit.</li>
<li>Zu viel <strong>Nachdenken</strong> wird Verkopftheit.</li>
</ul>
<p>Zunächst dachte ich, dass wir immer <strong>die Mitte anstreben</strong> sollten zwischen den Extremen. Sozusagen das Mittelmaß (aber wer will schon mittelmäßig, durchschnittlich sein?). Ich glaube aber, dass das nicht die Lösung ist. Das rechte Maß ist situationsabhängig.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Ich glaube, das rechte Maß in seinen Handlungen finden, bedeutet <strong>angemessen handeln</strong> (da steckt &#8222;messen&#8220; drin). Dabei kann große Loyalität oder intensives Nachdenken (was wir als positive Eigenschaften/Verhalten werten) genauso angebracht sein wie Wut, Enttäuschung oder große Strenge (negative Eigenschaften/Verhalten).</p>
<p>Warst du schon einmal richtig wütend und hast dir dann versucht einzureden, dass es nichts bringt, dass du dich beruhigen musst? Und was hat dir das Wissen um dein in deinen Augen &#8222;schlechtes&#8220; Verhalten (= die Wut) gebracht? Richtig. Wahrscheinlich nicht viel. Das Wissen um oder das Bewerten einer Emotion ändern nichts an der Emotion an sich. Wir machen es uns nur schwerer, wenn wir uns schlecht fühlen, weil wir fühlen, wie wir fühlen. Wenn dich das Thema beschäftigt, <a href="https://markmanson.net/feedback-loop-from-hell">lies Mark Manson</a>.</p>
<p>Oder, aktuell, wenn ich an den Projektwallach denke: Wir haben gerade einen größeren Anfahrtsweg (eigentlich: Anführweg) zur Koppel. Paledo würde sich unheimlich gern ziehen lassen.  Wenn ich den Strick jetzt leicht annehme, kommt er auch sofort zwei, drei Schritte schneller nach vorn. Um sich dann wieder zurückfallen zu lassen. Und meine Ungeduld, <strong>mein Unmut wächst</strong>. Und wächst. Wenn ich jetzt geduldig bleibe, und ihn einfach immer wieder antreten lasse, wird er sein Verhalten nicht ändern, uns sich immer wieder zurückfallen lassen. Weil für ihn dieser Deal ok ist. Meine Ungeduld weist mich hier deutlich darauf hin, dass ich etwas an meinem Verhalten ändern muss, um vom Pferd ebenfalls ein anderes Verhalten zu erhalten.</p>
<p>Der Dreh dabei: <strong>Unsere negativen Gefühle gehören dazu wie unsere positiven</strong>. Es bringt nichts, nur die positiven zuzulassen und zu versuchen, die negativen wegzuschieben. Weil beide uns etwas mitteilen &#8211; und uns beide helfen, am Ende die Balance zu finden. Das rechte Maß eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1955 size-large" title="auf der Suche nach dem rechten Maß" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Pferde verstehen - auf der Suche nach dem rechten Maß" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" />Lesetipps und <a href="//verstehepferde.de/buchempfehlungen/">gute Bücher findest du hier</a>.</p>
<p>Tanja schreibt hier <a href="http://www.tash-horseexperience.click/wordpress/2016/04/die-unsicherheit-in-dir-und-deinem-pferd/" target="_blank" rel="noopener">über Unsicherheit &#8211; in Mensch und Pferd</a>.</p>
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		<title>Was bedeutet Druck für dich und dein Pferd? </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 08:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Anlehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem meiner letzten Beiträge ging es um Druck und Emotionen. Anja von &#8222;Lehrmeister Pferd&#8220; hat mich daraufhin kontaktiert, weil sie die Gedanken noch deutlich weiter ausgeführt hat. Ich fand das schlicht großartig. Und deswegen gibt es heute hier einen Gastartikel von Anja zum Thema 🙂 &#160; Druck: Auf der…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size: 18px;">
<p>In einem meiner letzten Beiträge ging es um <a href="http://verstehepferde.de/mit-den-emotionen-des-pferdes-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Druck und Emotionen</strong></a>. Anja von <a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Lehrmeister Pferd&#8220;</a> hat mich daraufhin kontaktiert, weil sie die Gedanken noch deutlich weiter ausgeführt hat. Ich fand das schlicht großartig. Und deswegen gibt es heute hier einen Gastartikel von Anja zum Thema 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Druck: Auf der einen Seite brauchen wir ihn und möchten so unser Pferd auch auf die weite Welt vorbereiten, auf der anderen Seite wollen wir unser Pferd nicht einengen, nicht erdrücken, nicht zuviel Druck ausüben.</p>
<p><div id="attachment_1561" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1561" class="wp-image-1561" title="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055-200x300.jpg" alt="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" width="400" height="600" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0055.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><p id="caption-attachment-1561" class="wp-caption-text">Auch eine Berührung ist &#8222;Druck&#8220;. <a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener">Foto: Anja</a></p></div></p>
<p>Mal abgesehen davon, was Druck aber für uns ist &#8211; weißt du, was es für dein Pferd bedeutet?</p>
<p>Ich bin mit meinem ersten Pferd (ein Haflinger, damals schon etwas älter) so groß geworden, dass <strong>Druck immer auch irgendwie etwas Negatives</strong> ist. Horsemanship hat mich fasziniert, aber oft auch abgeschreckt. Ich fand es total toll, wenn ich die &#8222;Großen&#8220; gesehen habe, die auf kleinste Zeichen ihr Pferd haben weichen lassen können, und wollte das auch. Alleine mit meinem Pferd habe ich mir das auch teilweise selbst erarbeiten können. Aber Unterricht hatte ich leider nie &#8211; bis auf eine Stunde, in der ich mein Pferd teilweise gar nicht wiedererkannt habe. Er, der eigentlich immer sehr freundlich und auch kooperativ war, empfand meinen (angeleiteten) Druck als offenbar zu viel. Leider habe ich das erst viel später begriffen und mich danach erstmal vom Horsemanship abgewendet.</p>
<h2><b>Wann ist Druck stimmig?</b></h2>
<p>Auch wir Menschen mögen zu viel Druck gar nicht. Wir wollen Selbstbestimmung und Freiheit. Wir wollen auch nicht eingeengt werden.</p>
<p>Aber ich möchte ein anderes Bild zeichnen: was ist mit einem Händedruck, einer Umarmung? Die fühlen sich meistens nur gut an, wenn sie nicht zu lasch, aber auch nicht zu fest sind. Mein Opa sagte immer, man soll eine Hand bestimmt drücken. Bestimmt? Klingt auch ein bisschen nach stimmig. Wann ist Druck stimmig?</p>
<p>Ich möchte <strong>die Idee der Geborgenheit</strong> aus der Zweibeiner-Psychologie leihen, um dem stimmigen Druck mal auf den Grund zu gehen.</p>
<p>In einem wunderschönen Buch (1) geschrieben von Gabriele Frick-Baer und Udo Baer mit dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3407858469/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407858469&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwfeelforhor-21" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Das große Buch der Gefühle&#8220;</a>* werden verschiedene Gefühle beleuchtet, darunter eben auch die Geborgenheit. Als wichtige Elemente bezeichnen sie <strong>das Gefühl von Schutz, Wärme und Vertrauen</strong>. Da die Geborgenheit ein soziales Gefühl ist, das meist in Verbindung zu anderen Menschen steht, sind &#8222;Spürende Begegnungen&#8220; besonders wichtig. Schon als Föten erfahren wir im Mutterleib Wärme und Schutz, hören schon die bald so vertrauten Klänge und als Babys können wir auch Blickkontakt aufnehmen und nach Mamas und Papas Händen greifen. Und wie schön ist es, wenn sie auch nach einem greifen und sich beide so gegenseitig spüren können.</p>
<p>Es geht genau darum: <strong>einander spüren. Dazu ist Druck nötig</strong>.</p>
<p><strong>Die Krönung, so schreiben die Autoren, ist das Anlehnen. Es bedeutet, &#8222;sich Halt zu geben&#8220; und ist somit der deutlichste Ausdruck und Quelle von Geborgenheit.</strong></p>
<p>Gut, hier ging es gerade eigentlich um Zweibeiner. Aber dennoch finde ich, kann man das herrlich auf  Pferde übertragen. Pferde sind Fluchttiere und wollen Sicherheit. Die finden sie unter natürlichen Umständen meist in ihrer Herde und durch Anlehnung (!!) an ihre Leittiere. Und wenn wir mit ihnen arbeiten, dann wollen wir, dass sie sich bei uns sicher und wohlfühlen.</p>
<p>Diese Idee wird auch noch einmal ganz klar, wenn man sich vor Augen führt, dass z.B. Pat Parelli mit seinem Natural Horsemanship zwar eine Methodik erschaffen hat, es ihm aber eigentlich darum geht, Zwei- und Vierbeiner mental und emotional fit zu kriegen, damit sie besser miteinander kommunizieren.</p>
<hr />
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<p><div style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><a title="Pferdefreundlich Einkaufen - der Pferdeflüsterei.de Shop" href="https://www.pferdefluesterei.de/shop?ref=9" rel="nofollow"><img loading="lazy" decoding="async" title="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" src="https://www.pferdefluesterei.de/wp-content/uploads/2016/05/Fair-zum-Pferd-400x300.jpg" alt="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Pferdefreundlich shoppen*</p></div></p>
<hr />
<h2><b>Ich bin standhaft: &#8222;Ich gehe nicht weg&#8220;</b></h2>
<p>Ich möchte das einem Beispiel deutlich machen. Jeder kennt die Spiele 2, 3 und 4: Stachelschwein-, Fahr- und YoYo-Spiel. Es geht darum, das Pferd oder Teile des Pferdes durch konstanten oder rhythmischen Druck zu bewegen, ohne das man sich selbst bewegt. Soviel zur technischen Grundidee.</p>
<p>Viele Trainer weißen ihre Schüler regelmäßig darauf hin, dass das Pferd sich bewegen und der Mensch seinen Standpunkt nicht verlassen soll. Woran erinnert das? Richtig: der Mensch soll standhaft, beständig sein. Und was sage ich denn damit, wenn nicht <em>&#8222;Ich gehe nicht weg&#8220;</em>?</p>
<p>Probiert mal aus, diesen Satz von der Stimme im Kopf nicht aggressiv sagen zu lassen, sondern voller Liebe und Geborgenheit! Ein Gedanke am Rande dazu: Der Satz <em>&#8222;So schnell wirst du mich nicht los!&#8220;</em> hört sich auch nur von Menschen gut an, die wir mögen und lieben&#8230;</p>
<p>Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen jemandem, der Horsemanship gut kann, und jemandem, der eine Verbindung zu den Pferden aufbauen kann. <strong>Der eine setzt sich durch, der andere ist beständig und wohlwollend.</strong></p>
<p><div id="attachment_1560" style="width: 840px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1560" class="wp-image-1560 size-large" title="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-1024x683.jpg" alt="Pferde verstehen, Druck, Horsemanship" width="830" height="554" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-225x150.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_0142-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a><p id="caption-attachment-1560" class="wp-caption-text">Beim Putzen machen wir ebenfalls &#8222;Druck&#8220; &#8211; ob wir wollen oder nicht. <a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener">Foto: Anja</a></p></div></p>
<p>Diese Idee mit der Geborgenheit findet sich aber nicht nur, wenn man sich Horsemanship anschaut. Auch Linda Tellington-Jones arbeitet gerne damit, die Pferde &#8222;einzurahmen&#8220; und ihnen so das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben. So begrenzt sie z.B. beim Führtraining mit einem Fohlen eine große Reithalle durch eine menschliche Barriere. Oder arbeitet gerne mit einer Wand auf einer Seite vom Pferd. Wichtig ist aber, dass Linda eigentlich nie versucht, ein Kräftemessen mit einem Pferd entstehen zu lassen oder gar ein Pferd einzuengen.</p>
<p>Am Rande: Ihre Arbeit ist unglaublich positiv und von dieser Freundlichkeit kann sich definitiv jeder mal eine Scheibe abschneiden!Vielleicht ist es nicht direkt die Druckstärke, die entscheidet, ob Druck positiv oder negativ ankommt, sondern die Art, wir wir den Druck anbringen. Mein aktuelles Pferd ist noch jung und ein kleiner Kämpfer. Er möchte &#8222;richtig&#8220; geführt werden. Habe ich Zweifel, übersieht er das nicht. Ich habe von ihm gelernt, dass er mir Beständigkeit dankt und dass Druck nicht immer nur bedeutet, dass man seine Meinung durchsetzt, oder das Pferd objektiv bewegt. Druck ist wichtig zur Kommunikation. Auch Parelli beginnt seine 7 Spiele mit dem Friendly Game: Es wäre ohne Druck (also ohne etwas oder einander zu spüren) undenkbar.</p>
<h2><b>Druck: Das Versprechen zu bleiben</b></h2>
<p>Wenn wir das Pferd emotional und mental fit machen wollen, müssen wir ihm auch zeigen, dass unser Druck nicht immer nur bedeutet: <em>&#8222;Tu, was ich dir sage, und verschwinde besser&#8220;.</em> So trainieren wir unseren Pferden an, dass sie am besten bei jeglicher Berührung erst einmal abhauen und sich dem Druck entziehen.</p>
<p>Das ist aber gar nicht Sinn und Zweck. Wir wollen unsere Pferde ja auch streicheln, putzen und manchmal auch richtig fest massieren.</p>
<p>Philosophisch gesprochen, <strong>bedeutet Druck für mich, das Versprechen zu bleiben, nicht zu gehen, für den anderen da zu sein und einander zu spüren.</strong> Für mich ist die Art, wie der Druck entsteht, das, woran wir gute Pferdemenschen von schlechten unterscheiden können: aggressiv und sich durchsetzend versus wohlwollend, liebevoll und bereit, in Kommunikation zu treten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-723 size-large" title="Pferde verstehen, Horsemanship, Druck" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png" alt="Pferde verstehen, Horsemanship, Druck" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1200x116.png 1200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></p>
<p>Wenn du mehr von Anja lesen willst, dann <a href="http://lehrmeister-pferd.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">schaue hier auf ihrem Blog</a> vorbei.</p>
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		<title>3 einfache Arten, das Leben deines Pferdes leichter zu machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Nov 2014 10:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Seil]]></category>
		<category><![CDATA[Stillstehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorsicht, liebe Leser, das wird ein Piss-Post (siehe FN-Dressur: Fragen über Fragen): Wie mache ich das Leben meines Pferdes besser &#8211; in 3 einfachen Schritten. 1. Lass das Seil durchhängen! Es macht mich krank, Leuten zusehen zu müssen, die ihr Pferd lehrbuchartig 10 Zentimeter unter dem Kinn am gespannten Seil…</p>
<p> <a class="continue-reading-link" href="https://verstehepferde.de/3-einfache-arten-das-leben-deines/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Vorsicht, liebe Leser, das wird ein Piss-Post (siehe <a href="//verstehepferde.de/?p=106">FN-Dressur: Fragen über Fragen</a>): Wie mache ich das Leben meines Pferdes besser &#8211; in 3 einfachen Schritten.</div>
<div style="min-height: 16px;"></div>
<strong>1. Lass das Seil durchhängen!</strong>
<div style="min-height: 16px;"></div>
<div>Es macht mich krank, Leuten zusehen zu müssen, die ihr Pferd lehrbuchartig 10 Zentimeter unter dem Kinn <b>am gespannten Seil führen</b>. Was genau ist der Sinn darin, das Pferd kontinuierlich auf sich drauf zu ziehen? Um es dann kontinuierlich wieder wegschubsen zu können? Genau das passiert, wenn man das Pferd ständig am straffen Seil führt. <b>Pferde lernen, wenn der Druck weggeht</b>. Das bedeutet <i>„Ich habe die Lösung gefunden“</i>. Wenn wir also das Seil die ganze Zeit schön fest und straff halten, hat das Pferd <b>die ganze Zeit Druck auf der Nase</b> &#8211; auch wenn es das richtige, von uns erwünschte Verhalten zeigt, etwa ruhig und still neben uns zu stehen.</div>
<div></div>
<div>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/11/seil.png"><img loading="lazy" decoding="async" title="Druck, Seil, Pferd, Ruhe" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/11/seil.png" alt="Wie verbessere ich das Leben meines Pferdes" width="320" height="244" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Hochdramatische Szene in der kleinen Halle: Das Seil
hängt durch &#8211; und das Pferd bleibt trotzdem stehen!
Video:Marko</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Da der Druck aber nicht nachlässt, wird das Pferd sich fragen, was zur Hölle es tun muss, um Freiraum zu bekommen und anfangen nach <b>Alternativen zum Stillstehen</b> zu suchen. Vielleicht wird es anfangen, mit dem Kopf zu schlagen, den Menschen mit der Nase zu schubsen oder einfach loslaufen. Indem wir es festhalten, veranlassen wir es also genau zu dem Verhalten, das wir versuchen mit unserem festen Griff zu unterbinden. Das Pferd ist nicht ungehorsam. <b>Wir sind einfach zu kontrollsüchtig</b> und unfähig loszulassen.</div>
<div></div>
<strong>2. Nutze die rechte Seite des Pferdes! </strong>
<div></div>
<div>Es geht mir auf die Nerven, wenn sogenannte Pferdemenschen ihren jungen Reitschülern erklären, immer schön <b>alles von der linken Seite des Pferdes</b> zu machen. Führen, satteln, aufsteigen. Warum sollten wir das tun? Wir haben keine Säbel mehr rechts am Gürtel hängen, die das Pferd pieksen, wenn wir von rechts aufsteigen würden. Wir sind nicht mehr im Militär &#8211; es gibt also keinen Grund, Traditionen aufrecht zu erhalten, die ihren Sinn verloren haben.  Im Gegenteil. Wenn wir das Pferd immer nur von einer Seite bespaßen, wird es &#8211; nein, tatsächlich?! &#8211; <b>einseitig</b>. Wir jammern über die Schiefe unseres Pferdes, während wir über die einseitige Ansprache fleißig dazu beitragen, dass es schief bleibt.</div>
<p style="text-align: center; font-size: 11px;"><!-- /wp:post-content --> <!-- wp:separator --></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<p style="text-align: center; font-size: 11px;"><!-- /wp:separator --> <!-- wp:paragraph {"align":"center"} --></p>
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<p style="text-align: center; font-size: 11px;"><!-- /wp:paragraph --> <!-- wp:separator --></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
<p style="text-align: center; font-size: 11px;"><!-- /wp:separator --> <!-- wp:paragraph --></p>
<p style="text-align: center;"></p>
<strong>3. Gib deinem Pferd Frieden!</strong>
<b>
</b>
<div>Kennt ihr diese Leute, die ihr Pferd <b>die ganze Zeit vollquatschen</b>? Die nicht nur ständig irgendwelche Befehle geben (die sie aber nicht einfordern, da sie zu inkonsequent dafür sind), sondern ständig irgendwelches Zeugs labern, das für das Pferd überhaupt keine Bedeutung hat? Wie würdet ihr euch fühlen in der Gegenwart von jemanden, der einfach nicht still sein kann, auch nicht für ein paar Sekunden?
Und jetzt überlegt mal wie viel Zeit wir Menschen generell mit Reden verbringen im Vergleich zu Lautäußerungen des Pferdes. <b>Pferde sind nonverbal</b>. Der größte Teil ihrer Kommunikation läuft über Körpersprache. Wie wäre es also, <b>einfach mal den Mund zu halten</b> und zuzuhören statt ständig zu quatschen? Pferd und Mensch können ganz <b>geräuschfrei miteinander umgehen</b> &#8211; und auf einmal entsteht Ruhe und Einvernehmen.</div>
<div style="min-height: 16px;"></div><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2F3-einfache-arten-das-leben-deines%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2F3-einfache-arten-das-leben-deines%2F&text=3%20einfache%20Arten%2C%20das%20Leben%20deines%20Pferdes%20leichter%20zu%20machen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2F3-einfache-arten-das-leben-deines%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F11%2Fseil.png&description=3%20einfache%20Arten%2C%20das%20Leben%20deines%20Pferdes%20leichter%20zu%20machen" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div><p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/3-einfache-arten-das-leben-deines/">3 einfache Arten, das Leben deines Pferdes leichter zu machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
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		<title>Warum das best ausgebildete Pferd nichts bringt&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 12:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Gegendruck]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt so ein paar Verhaltensweisen, die wollen mir nicht ins Hirn. Eine davon: Pferd steht schräg auf der Stallgasse, Mensch will es herumdrehen. Mensch geht mit Energie auf die Hinterhand zu und klatscht dem Pferd die flache Hand auf den Hintern. Pferd zuckt zusammen und bleibt stehen. Mensch schiebt…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; letter-spacing: 0px;">ein paar Verhaltensweisen,</b> die wollen mir nicht ins Hirn. Eine davon: Pferd steht schräg auf der Stallgasse, Mensch will es herumdrehen. Mensch geht mit Energie auf die Hinterhand zu und klatscht dem Pferd die flache Hand auf den Hintern. Pferd zuckt zusammen und bleibt stehen. Mensch schiebt und drückt und flucht und wundert sich, <b>warum das Pferd keinen Zentimeter weicht</b> und sich stattdessen gegen den Druck der Hand stemmt. In diesem Fall handelt es sich um ein Pferd, dass ich selbst mitausgebildet habe und weiß, wie fein es reagieren kann. Allerdings braucht es dafür einen Menschen, der auch fein (=höflich) fragt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&#8230; wenn der Mensch ein paar grundlegende Dinge nicht begreift</h2>
<p>Ich finde es erstaunlich, dass wir Menschen Höflichkeit und gutes Benehmen von anderen (Mensch wie Tier) einfordern, aber uns gerade gegenüber Pferden in vielen Fällen benehmen wie <b>besoffene, ausfällige Dorfdeppen</b>. Und uns dann wundern, warum wir eine adäquate Reaktion vom Tier (die körpersprachliche Entsprechung eines ausgestreckten Mittelfingers) erhalten. Und das Tier dann noch für unsere eigene Unfähigkeit bestrafen. Mann, Mann, Mann.</p>
<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der <b>Gegendruck des Pferdes</b> in den meisten Fällen auf eine falsche Anfrage unsererseits beruht. Das Pferd kann sich mental nicht schnell genug auf unsere Hilfe einstellen, wir erhöhen den Druck viel zu schnell, und dann bleibt dem Pferd als einziger Ausweg, dagegen zu gehen. Am Anfang mit weniger zu beginnen, als man glaubt, dass nötig ist, lässt viele Probleme erst gar nicht entstehen.<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwarum-das-best-ausgebildete-pferd%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwarum-das-best-ausgebildete-pferd%2F&text=Warum%20das%20best%20ausgebildete%20Pferd%20nichts%20bringt%E2%80%A6" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwarum-das-best-ausgebildete-pferd%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=Warum%20das%20best%20ausgebildete%20Pferd%20nichts%20bringt%E2%80%A6" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Berührt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2014 15:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Berührung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht jede Berührung ist angenehm. Wir erinnern uns mit Widerwillen daran, wie der Onkel bei der Begrüßung unsere filigrane Hand mit seiner Bärenpratze zerquetscht hat. Oder der Händedruck von einer Cousine, so schlaff wie ein toter Fisch, dass man die eigene Hand da ganz schnell wieder wegziehen wollte. Pferden geht…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="min-height: 14px;">Nicht jede <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; letter-spacing: 0px;">Berührung</b> ist angenehm. Wir erinnern uns mit Widerwillen daran, wie der Onkel bei der Begrüßung unsere filigrane Hand mit seiner Bärenpratze zerquetscht hat. Oder der Händedruck von einer Cousine, so schlaff wie ein toter Fisch, dass man die eigene Hand da ganz schnell wieder wegziehen wollte.</div>
<p>Pferden geht es da genauso, allerdings machen wir uns da häufig nicht wirklich Gedanken drüber, <b>wir greifen einfach zu</b>. Also wird nach dem gelungenen fliegenden Galoppwechsel dem Pferd erst mal mit der flachen Handfläche beidseitig auf den Hals geklatscht, dass es bis in die Stallgasse schallt. Was gut gemeint als <b>überschwengliches Lob</b> gedacht war, hinterlässt höchstwahrscheinlich erst mal ein paar Minuten brennende Haut beim Tier. Oder wir streicheln zaghaft und sanft den Hals zur Begrüßung, und schon fängt beim Pferd die Haut an zu zucken, als wolle es unsere Hand wie eine Fliege verscheuchen.</p>
<div style="min-height: 14px;"></div>
<div style="min-height: 14px;"></div>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/06/chillen-1024x359.png"><img loading="lazy" decoding="async" title="Berührung, Streicheln" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/06/chillen-1024x359.png" alt="das rechte Maß beim Streicheln" width="400" height="140" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Manche mögen&#8217;s entspannt. Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wie oft im Leben ist auch das <b>gelingende Streicheln</b> (also jenes, das auch das Pferd als angenehm empfindet) <b>eine Frage des rechten Maßes</b> &#8211; Pferde wollen weder gekitzelt, noch versohlt werden. Dieses rechte Maß zu finden, bedarf des Ausprobierens und des Hinschauens. In meinem Fall hat es die Tage „klick“ gemacht. Ich bin beim Streicheln zu schnell und zu leicht für den gechillten Wallach. Als ruhiger Charakter ist er von Natur aus <b>nicht so expressiv</b> veranlagt wie ein Pferd mit mehr Temperament &#8211; er verzieht also nicht das Gesicht vor Freude, wenn man ihn am Widerrist oder am Mähnenkamm zwickt, wie einige seiner Herdenkumpels, wo man dann genau weiß, die richtige Stelle mit dem richtigen Druck zu bearbeiten.<br />
Ich versuche zurzeit bei dem Guten mit dem Anticken der Schweifrübe und der Hinterhand etwas mehr Beugung in seine Hinterbeine zu bekommen. Die Peitsche an seinem hinteren Ende lässt ihn aber gern mal klemmig werden. Also habe ich versucht, ihn mit <b>Massage und Streicheln wieder zu entspannen</b> &#8211; und siehe da: Sobald ich mit ordentlich Druck den Schenkel und die Beine abstreife und das Ganze in einem langsamen Rhythmus fängt vorne an sein Maul zu zucken, und die Lider werden schwer. Wenn ich den Jackpot habe, lässt er im Genick locker (dann nickt er leicht) und fängt an zu kauen.<br />
Im Vergleich zu anderen, die die Nase in den Himmel strecken, die Unterlippe schlabbern lassen und einem die zu kraulende Fellstelle hinschieben, sind das eher <b>subtile Signale</b>. Aber jetzt weiß ich genau, <b>wie er angefasst werden will</b>. Wenn ich das an meinem eigenen Arm ausprobiere, finde ich es viel zu fest und viel zu langsam. Aber ich bin ja auch nicht er.</p>
<div style="font-family: Helvetica; font-size: 12px; min-height: 14px;"></div>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdeberuehren%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdeberuehren%2F&text=Ber%C3%BChrt" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdeberuehren%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F06%2Fchillen-e1461587395757.png&description=Ber%C3%BChrt" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>&#034;A place to go&#034; &#8211; von Druck und Strafe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 13:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Phasen]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Horseman arbeitet mit Phasen. Er bietet dem Pferd an, auf ein kleines Signal zu reagieren (der &#8222;good deal&#8220; nach Buck Brannaman, die Phase 1 nach Pat Parelli). Kommt dann nichts, sorgt er dafür, dass er effektiv ist (&#8222;do what it takes to be effective&#8220; nach Brannaman, Phase 2,3 und…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Horseman arbeitet mit <b>Phasen</b>. Er bietet dem Pferd an, auf ein kleines Signal zu reagieren (der &#8222;good deal&#8220; nach Buck Brannaman, die Phase 1 nach Pat Parelli). Kommt dann nichts, sorgt er dafür, dass er effektiv ist (&#8222;do what it takes to be effective&#8220; nach Brannaman, Phase 2,3 und 4 nach Parelli).<br />
In der Verhaltenswissenschaft kommen hier Begriffe wie positive oder negative Verstärkung ins Spiel, aber auch<b> Druck und Strafe</b>.<br />
Was mich eine ganze Zeit lang beschäftigt hat, war die Frage, ob eine Phase 4, die durchaus mal knallen kann, einer Bestrafung des Pferdes gleichkommt. Ein Zitat hat mich der Lösung näher gebracht &#8211; wobei ich nicht mehr genau weiß, von wem es stammt: <i>&#8222;Offer the horse a place to go&#8220;.</i> Dem Pferd also den Ort zeigen, wo es hin soll, genauer: ihm <b>die Möglichkeit geben, etwas richtig zu machen</b>.<br />
Das unterscheidet eine Phase 4 von einer Strafe: Wenn ich das Pferd schlage &#8211; als Reaktion auf ein unerwünschtes Verhalten -, dann zeige ich ihm damit keine Verhaltensalternative. Meine Phase 4 dagegen ist immer darauf ausgerichtet, dem Pferd &#8222;the place to go&#8220; zu zeigen.<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fa-place-to-go%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fa-place-to-go%2F&text=%22A%20place%20to%20go%22%20%E2%80%93%20von%20Druck%20und%20Strafe" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fa-place-to-go%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=%22A%20place%20to%20go%22%20%E2%80%93%20von%20Druck%20und%20Strafe" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Effektiv sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[effektiv sein]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Früher habe ich mich schlecht gefühlt, wenn ich viel Druck machen musste, um dem Pferd zu zeigen, was ich will. Wenn ein Pferd aber keine Angst hat und diskutieren will, ist es wichtig, ihm zu zeigen, was wir meinen und dass wir es ernst meinen. Seine Reaktionen sagen uns, ob…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früher habe ich mich schlecht gefühlt, wenn ich <b>viel Druck</b> machen musste, um dem Pferd zu zeigen, was ich will. Wenn ein Pferd aber keine Angst hat und diskutieren will, ist es wichtig, ihm zu zeigen, was wir meinen und <b>dass wir es ernst meinen</b>. Seine Reaktionen sagen uns, ob es <b>unsicher oder unwillig </b>ist.<br />
Jüngst habe ich einen kräftigen, selbstsicheren Wallach am Seil zurückgerichtet. Der sagte &#8222;Nö. Ich glaube dir nicht, dass du es ernst meinst, und ich gehe für dich nicht zurück.&#8220; Er versuchte in mich reinzudrängeln, verdrehte den Kopf in interessanten Winkeln, lehnte sich zurück, aber bewegte seine Füße nicht einen Zentimeter. Er versuchte herauszufinden, was er tun muss, um diesen Druck loszuwerden &#8211; und sein Ziel war es, sich dabei nicht bewegen zu müssen. Kein Grund für mich, böse zu werden. Ich habe den Druck weiter erhöht und dann ging er rückwärts.&nbsp;<br />
Manchmal müssen wir <b>dran bleiben, bis wir effektiv sind</b>. Nach der Diskussion habe ich ihn auf einen Zirkel rausgeschickt, er nahm seinen Kopf runter und war ein braves und gehorsames Pferd. Ich hatte den Eindruck, dass er sich dachte: &#8222;Ok, du meinst es ernst. Du bist der Boss, ich kann entspannen.&#8220; Diese Reaktion hat mir gezeigt, dass es richtig war, den Druck beim Rückwärts zu erhöhen. Wenn er Angst gehabt hätte, hätte ich ihn mit dieser rauen Behandlung abgeschossen. Es ist wichtig zu wissen, wo unser Pferd steht, ob es ängstlich oder dominant ist, um unsere Strategie entsprechend anzupassen.</p>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feffektiv-sein%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feffektiv-sein%2F&text=Effektiv%20sein" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feffektiv-sein%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=Effektiv%20sein" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Spiegeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Satz ist fast schon eine Platitüde: Dein Pferd ist dein Spiegel. Doch ein genauer Blick auf seine Bedeutung lohnt sich. Dein Pferd kann nur fein reagieren, wenn wir fein fragen. Ständig sehe ich in der Stallgasse dieses Geschiebe und Gedrücke, wenn das eigene Pferd im Weg steht und man…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz ist fast schon eine Platitüde: Dein Pferd ist dein Spiegel. Doch ein genauer Blick auf seine Bedeutung lohnt sich. Dein Pferd kann nur fein reagieren, wenn wir fein fragen. Ständig sehe ich in der Stallgasse dieses Geschiebe und Gedrücke, wenn das eigene Pferd im Weg steht und man es wegschieben will, um ein anderes durchzulassen. Statt dem Druck zu weichen, geht das Pferd dagegen. &nbsp;Das Problem ist: Wenn wir grob sind, wir das Pferd auch immer nur grob reagieren können. Wenn wir etwas vom Pferd wollen, beispielsweise, dass es auf den Druck unserer Hand weicht, dann beginnen wir oft mit viel zu viel Druck, statt ihn langsam zu steigern. Für das Pferd fühlt sich das sehr unhöflich an. Es ist unsere Verantwortung weich und fein einzuwirken, damit das Pferd entsprechend reagieren kann. Das gilt für die Bodenarbeit genauso wie für das Reiten. Wenn du dich also ärgerst, dass dein Pferd stumpf ist und nicht willig reagiert &#8211; prüfe zuerst dein eigenes Verhalten und deine Einstellung.&nbsp;<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fspiegeln%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fspiegeln%2F&text=Spiegeln" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fspiegeln%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=Spiegeln" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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