Aminosäuren fürs Pferd? Dann ist eine Zufütterung sinnvoll

Pferdefell vor Himmel. Foto: Nadja

Letztes Jahr habe ich der PN ab dem Frühjahr Aminosäuren zugefüttert – wir waren Produkttester. Ich fand, dass er in der Zeit sehr gut durch die Fellwechsel gekommen ist; außerdem hatte ich den Eindruck, dass es seiner Haut gut getan hat: Die PN neigt zur Krustenbildung als Reaktion auf Insekten und sonstige Viecher – die Verkrustungen gingen deutlich zurück.

Jetzt sind die Aminosäuren fürs Pferd als Aminosäuren Basismix auf dem Markt, hergestellt vom Start-up Amino Horse: Ich habe mich mit den Gründern, Ralf und Hero, unterhalten.

Die Gründer von Amino Horse

Hero Merkel, 27, trainiert Pferde für Shows und Films und gibt Online-Kurse. 
Ralf Stüber, 29, ist Chemielaborant und Chemiker, er arbeitet für das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) an der Universität Karlsruhe. Ralf ist mit Pferden groß geworden und lebt gemeinsam mit Hero auf einem kleinen Pferdehof.

Ralf und Hero haben den Amino Horse Basismix entwickelt, Aminosäuren fürs Pferd in Reinform.
Ralf Stüber und Hero Merkel. Foto-Credit: Ralf Stüber
Ihr bietet seit kurzer Zeit einen Aminosäuren-Mix für Pferde an. Wie kam es dazu?

Hero: Meine Knabstrupperstute Selma, eines meiner Stuntpferde, baute nach der Geburt ihres Fohlens muskulär stark ab, obwohl sie viel gefressen hat und an sich auch nicht schwerfuttrig ist. Außerdem fing sie an zu ticken. Wir waren verzweifelt, es ging ihr so schlecht, dass wir zeitweise sogar das Fohlen von ihr trennen mussten, obwohl wir das auf jeden Fall vermeiden wollten. Der Tierarzt checkte sie durch, hat aber nichts gefunden. Selma hat PSSM1, das Polysaccharid-Speicher-Myopathie-Syndrom. In einem Nebensatz fiel dann der Hinweis, dass es ein Aminosäurenmangel sein könnte. Wir haben dann Aminosäuren als Pellets zugefüttert und damit wurde ihr Zustand nach wenigen Tagen deutlich besser. Sie fraß weniger Heu, hat wieder zugenommen und ging wieder klar. In ihrem Fall äußerte sich der Aminosäurenmangel als muskuläres Problem. 

Wir wollten einen Aminosäurenmix für Pferde ohne Zusatzstoffe entwickeln

Ralf: Im Nachhinein war es logisch: Eine Stute in Laktation, das heißt, die ein Fohlen säugt, hat im Vergleich zu einem normalen Pferd einen fast fünffach höheren Bedarf an Aminosäuren. Die Literatur geht bei einer 500 kg schweren Stute von 61 Gramm pcvLysin/Tag aus (Pferdefütterung, Manfred Coenen, 6. Auflage, Seite 91). Im Vergleich zu 13g pcvLysin/Tag bei einem Pferd im Erhaltungsstoffwechsel (Pferdefütterung, Manfred Coenen, 6. Auflage, Seite 79). Die Gesamtproteinmenge wird mit bis zum 1,3 bis zweifachen angegeben. Es muss also stark lysinhaltiges Futter verabreicht werden. Die Stute wurde also regelrecht leergezogen und konnte ihren eigenen Bedarf nicht mehr decken. Um das Fohlen ausreichend zu versorgen, gleichzeitig die Organe zu schützen und die verfügbaren Aminosäuren für die lebenserhaltenden Funktionen einzusetzen, werden deshalb Muskeln abgebaut. 

Hero: Selma hat allerdings wieder aufgehört, die Aminosäuren-Pellets zu fressen. Wegen ihres PSSM war ich sowieso nicht glücklich damit, Pellets zu geben. Wir wollten die Aminosäuren lieber in Reinform füttern, um besser kontrollieren zu können, was das Pferd zu sich nimmt.

Ralf: In den gängigen Produkten sind in der Regel Füllstoffe beigemischt – Molkepulver, Trester, Leinsamenkuchen oder Soja und Zucker. Also haben wir angefangen zu recherchieren, um einen Aminosäuren-Mix ohne Zusatzstoffe zu entwickeln.

Gras ist eine gute Quelle für Aminosäuren fürs Pferd - der Amino Horse Basismix ebenfalls.
Gras ist eine gute Quelle für Aminosäuren fürs Pferd – der Amino Horse Basismix ebenfalls. Foto: Ralf Stüber
Wie genau habt ihr den Aminosäuren-Mix entwickelt?

Ralf: Ich habe recherchiert, mir die relevanten wissenschaftlichen Veröffentlichungen besorgt und mich eingelesen. Als Chemiker habe ich keine Probleme, die Literatur zu verstehen. Dann haben wir uns andere Produkte und deren Zusammensetzung angesehen. Final haben wir ein Konzept fürs Pferd entwickelt, die Komponenten 100-grammweise in handelsüblichen Größen gekauft, gemischt und unseren Pferden gefüttert. Allerdings hatten wir dann sehr viele Tütchen hier herumliegen. Also haben wir begonnen, direkt im Großhandel einzukaufen. 

Hero: Selma hat die Pellets sehr schlecht gefressen. Das Pulver pur hat sie aber gut angenommen und auch aus der Hand geleckt.

Aminosäuren und ihre Funktion

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine, der Eiweiße. Sie reihen sich in Ketten aneinander, um Eiweiße zu bilden und sind für verschiedene Prozesse im Körper – Muskelaufbau, Proteinsynthese und Regeneration – sehr wichtig. 
Über die Schleimhaut des Dünndarms gelangen sie ins Blut und werden dorthin transportiert, wo sie gebraucht werden – Sehnen, Organe, Muskeln, Haut und Haar. Bis auf Knochen sind Proteine fast überall im Körper zu finden. 
Es gibt 21 erstlimitierende Aminosäuren und zehn essenzielle Aminosäuren.
Essenziell bedeutet, dass der Körper sie nicht selbst bilden kann; essenzielle Aminosäuren müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden. Wenn eine essenzielle Aminosäure nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, wird sie zu einer sogenannten erstlimitierenden Aminosäure: Der Körper kann sie nicht wie benötigt für den Aufbau neuer Proteine nutzen – es hilft auch nicht, dass alle anderen Aminosäuren in ausreichender Menge vorhanden sind. Die erstlimitierende Aminosäure ist damit die knappste Ressource, ihr Mangel führt dazu, dass auch die anderen Aminosäuren nicht mehr richtig verstoffwechselt werden können. Lysin ist beim Pferd häufig die erstlimitierende Aminosäure (HINTZ, 1994; BREGA, 2005), gefolgt von Methionin und Threonin (GRAHAM et al., 1994; BREGA, 2005).

Welche Probleme in der Fütterung können einen Aminosäurenmangel verursachen?

Ralf: Die Heuqualität spielt eine große Rolle, schließlich ist Heu das Grundnahrungsmittel für Pferde. Wenn es vor der Ernte eine Dürre gab, hat das Heu in der Regel viel Zucker, aber wenig Eiweiß – das war in den letzten Jahren der Fall. Heu, das nach der Blüte geschnitten wird, ist ebenfalls ärmer an Inhaltsstoffen. Gras ist eine gute Quelle für Aminosäuren mit einer besseren Verfügbarkeit als im Heu. Das ist faserig und trocken und der Aufschluss erfolgt schlechter. Aber nicht alle Pferde stehen heute 24/7 auf der Koppel und manche können das auch nicht, weil sie sonst zu dick werden.

Hero: Es ist schwierig den Bedarf an Aminosäuren nur über das Heu zu decken – bei uns kommt hinzu, dass wir überständiges Heu in der Samenreife füttern, um den Zuckergehalt zu reduzieren. Viele Freizeitpferde, die nur mäßig gearbeitet werden, erhalten außerdem kein Kraftfutter und müssen die Aminosäuren dann anderweitig zu sich nehmen. Selma bekommt als PSSM-Pferd auch kein Kraftfutter oder Müsli.

Aminosäuren unterstützen beim Muskelaufbau und der Regeneration

Ralf: Generell enthält pflanzliches Eiweiß, also das, was Pferde fressen, recht wenig Aminosäuren. Auch Getreide enthält Lysin und Methionin nur in geringer Menge. Deswegen ist es schwierig, das Level an Lysin, Methionin und Threonin zu halten. Ein Pferd hat einen hohen Bedarf an Aminosäuren – etwa 50 Gramm am Tag. Es benötigt täglich 320 Gramm präzäkal, das heißt im Dünndarm verdauliches Rohprotein (PVCRP). Ein Pferd im Erhaltungsstoffwechsel, das 24/7 auf einer Weide mit gutem Bewuchs steht, kann aufgrund des guten Aminosäureprofils und der guten Aufschließbarkeit durch Auskauen und somit Dünndarmverfügbarkeit der Proteine seinen Aminosäurebedarf decken.


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Was genau bringt die Zufütterung mit Aminosäuren?

Ralf: Durch die Gabe von Aminosäuren kann man die Proteinverwertung verbessern und den Stoffwechsel entlasten. Sie unterstützen beim Muskelaufbau und -erhalt und der Regeneration. Ein Mangel kann damit ausgeglichen werden: Proteine werden aufgenommen und zu Aminosäuren aufgespaltet, um neue Muskeln zu bilden. Fehlt jetzt die erstlimitierende Aminosäure, gehen die für den Muskelaufbau notwendigen Aminosäuren in den Energiestoffwechsel und werden als Harnstoff ausgeschieden – auch, wenn sie eigentlich gebraucht werden. Studien haben gezeigt, dass bei der Gabe von Aminosäuren der Harnstoff im Urin sogar sinkt.

Hero: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Pferde schon bei leichtem Training lockerer und geschmeidiger werden, der Muskelaufbau geht schneller und sie benötigen weniger Erholungszeit.

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Zurück zu eurem Produkt: Wie kam es zur Professionalisierung mit Shop und Verkauf? 

Hero: Uns hat es sehr beschäftigt, dass es Selma so schlecht ging und wir haben viel darüber gesprochen, auch mit Freunden und uns überlegt, was wir tun können. Entsprechend kamen dann auch Nachfragen, was wir genau gefüttert haben und Reaktionen darauf, dass es ihr besser ging. Auch bei den anderen Pferden ergaben sich Gespräche, weil sie besser aussahen. 

Ralf: Wir haben also gemerkt, dass Interesse da ist. Deswegen haben wir beschlossen, den Aminosäuren-Mix auch zu verkaufen. Jetzt im Mai 2023 ist unser Online-Shop an den Start gegangen.

Rezeptur: Was steckt drin im Aminosäuren-Basismix für Pferde?

Ralf: Die Rezeptur folgt dem Idealproteinkonzept fürs Pferd. Jeder Säuger hat eine gewisse Menge an Aminosäuren, die er benötigt und die beim Supplementieren das Profil mit der größten Wirkung ist: Der Basismix enthält 50% L-Lysin, 30% L-Threonin und 20% L-Methionin.

In unserem Basismix stecken 100 Prozent pure Aminosäuren – keine Zusätze, Streckmittel oder Füllstoffe wie Reis- und Sojabohnenextrakte, Trester oder was auch immer. Die rein kristallinen, bioaktiven Aminosäuren sind für das Pferd hochverfügbar. Unser Mix ist natürlich rein pflanzlich, frei von genetisch modifizierten Organismen (GMO), dopingfrei und ADMR konform. Er wird übrigens nicht als Ergänzungsfuttermittel, sondern als sogenannte Vormischung geführt, was ziemlich einzigartig in der Pferdewelt ist. 

Reine Aminosäuren fürs Pferd als Pulver in einer Schale.
Reine Aminosäuren fürs Pferd in Pulverform. Foto: Ralf Stüber
Wie stellt ihr die Qualität sicher?

Ralf: Der Aminosäuren-Mix wurde in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Futtermittelberatern entwickelt und optimiert. Außerdem arbeiten wir mit dem Veterinäramt und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD) zusammen, die für alle Futtermittel zuständig sind. Ihre Deklaration bestätigt die Unbedenklichkeit. Die ADD legt fest, welche Qualität erfüllt werden muss und die Güte unseres Produkts wird kontrolliert. Wir sind zu Analysen verpflichtet und geben Proben von jeder Charge zur Überprüfung an ein unabhängiges Labor. Die einzelnen Aminosäuren werden außerdem von den Herstellern geprüft. Der Basismix ist also ein stark kontrolliertes Produkt, die Herstellung und Lagerbedingungen werden überwacht. 

Was zeichnet euren Aminosäurenmix fürs Pferd aus?

Ralf: Der Basismix enthält pure Aminosäuren in Reinform von hoher Qualität und im fürs Pferd optimalen Mischungsverhältnis. Durch die Pulverform, die im Pferdemaul im Speichel gelöst und geschluckt wird, können wir sicherstellen, dass die notwendige Dosis in den Körper gelangt und zu 100 Prozent verfügbar ist. Und da wir keine Zwischenhändler haben, sondern das Produkt direkt im Online-Vertrieb vermarkten, können wir ein gutes Preis-Leistungsverhältnis anbieten. Unsere Aminos sind deswegen effektiv günstiger als Zusatzfutter in Pelletform.

Die Aminosäuren im Basismix sind linksdrehend und damit bioaktiv

Hero: Die Aminosäuren werden in der Pfalz made in Germany hergestellt. Da sie keine Füllstoffe enthalten, kommt damit auch kein Zucker ins Pferd und auch kein Gluten. Den Aminosäuren sind auch keine Mineralien und Vitamine beigesetzt. So hat jeder Pferdebesitzer die Entscheidungsfreiheit und kann individuell zusammenstellen, was sein Pferd braucht – unter Berücksichtigung von Blutbild, Leistung oder Mängeln.

Ralf: Die Aminosäuren sind linksdrehend (L) und damit bioaktiv. In anderen Produkten kommen oft Mischungen aus rechtsdrehenden (D) und linksdrehenden (L) Aminosäuren, vor allem beim Methionin, zum Einsatz, weil sie günstiger sind und nicht noch aufgereinigt werden müssen. Jedoch ist nur die L-Form bioverfügbar.

Pferd schnuppert an einer Tüte Amino Horse Basismix - Aminosäuren fürs Pferd.
Die PN mit Aminosäuren Basismix für Pferde. Foto: Nadja
Könnt ihr von Erfolgen bei der Supplementierung mit dem Amino Horse Basismix berichten? 

Hero: Wir füttern die Aminosäuren jetzt seit drei Jahren unseren eigenen Pferden. Wir haben über eine Bekannte zwei Pferde vom Tierschutz adoptiert: Das eine war fett und das andere mager – beide ohne Muskeln. Durch die Aminosäuren haben sie sehr schnell aufgebaut und sind muskulöser geworden – natürlich in Kombination mit entsprechendem Training. Ein Berittpferd war ebenfalls zu mager und hatte keine Kraft. Jetzt steht er sehr gut da. Mit Aminosäuren können die Pferde unserer Erfahrung nach die Anforderungen der Dressur besser leisten, sie bauen Muskeln auf und zwar recht schnell.

Für welche Pferde eignet sich der Aminosäuren-Mix?

Ralf: Für Jungpferde, laktierende Stuten, Freizeitpferde, Sportpferde und Rentner. Eigentlich können alle davon profitieren. 

Hero: Gerade im Freizeitbereich stehen Pferdebesitzer im Spagat, dass ihre Pferde nicht zu dick werden. Wird das Heu rationiert, muss damit dennoch der Nährstoffbedarf abgedeckt werden. Und bei schlechtem Heu werden Pferde dick und haben trotzdem kaum Muskeln. Hier können Aminosäuren helfen.

Ralf: Spröde Hufe, schlechtes Wachstum und Probleme mit dem Fell können auf einen Methioninmangel hinweisen, eine schwefelhaltigen Aminosäure. Diese Schwefelbrückenverbindungen oder auch Disulfidbrücken geben Haaren und Hufen Stabilität. Wenn es fehlt, reduziert der Körper das Wachstum von Huf und Haar – mit den bekannten Auswirkungen. Bei alten Pferden reduzieren sich Kauwirkung und Darmaktivität: Aminosäuren aus dem Futter können dann nicht mehr so gut aufgenommen und verstoffwechselt werden, denn das Pferd nimmt die Aminosäuren nur über den Dünndarm auf. Werden sie supplementiert, stehen die Pferde oft besser dar. Das zeigen auch US-Studien.

Ein 20-prozentiger Mangel an Aminosäuren macht sich bereits bemerkbar

Hero: Sollen gezielt Muskeln aufgebaut werden, ist eine Fütterung bei entsprechendem Training ebenfalls sinnvoll.

Müssen Pferdebesitzer beim Füttern von Aminosäuren etwas beachten?

Ralf: Wir empfehlen 20 Gramm am Tag für ein Pferd mit 500 Kilo. Es ist zwar möglich, die Aminosäuren überzudosieren, da muss man sich aber schon anstrengen. Ein Pferd kann den dreifachen Überschuss an Proteinen tolerieren. Die ADD macht keine Limitierungen oder Vorschriften. Auf der anderen Seite macht sich aber schon ein 20-prozentiger Mangel bemerkbar – durch Abgeschlagenheit, Hautprobleme oder Muskelabbau.

Plant ihr die Entwicklung von weiteren Produkten?

Ralf: Ja, ich bin gerade in der Literaturrecherche für Darmbakterien und die optimale Besiedelung des Darms beim Pferd. Das Projekt steckt aber noch in den Kinderschuhen. Von der EU ist in diesem Bereich aktuell nur die Bierhefe als Zusatzfutter zugelassen. 


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Aminosäuren fürs Pferd

Hier geht’s zum Amino-Horse Online-Shop von Hero und Ralf.

Und hier weiterführende Literatur:

„Amino acid supplementation improves muscle mass in aged and young horses“ (P. M. Graham-Thiers*2 and D. S. Kronfeld) 

„Effects of dietary amino acid supplementation on measures of whole-body and muscle protein metabolism in aged horses“ (Latham, Wagner and Urschel) 

„The effect of supplemental lysine and threonine on growth and development of yearling horses“ (P. M. Graham, E. A. Ott, J. H. Brendemuhl, S. H. TenBroeck) 

„Untersuchungen zu Wachstumsleistungen von Warmbluthengsten in der Aufzucht unter besonderer Berücksichtigung der Protein- und Aminosäurenversorgung“ (Koslowski, Dissertation)

Spannend zur weiteren Recherche ist auch folgende Passage: „Lysindefizite und Defizite an weiteren unentbehrlichen Aminosäuren verhindern die Nutzung anderer hochwertiger Proteinbestandteile und Aminosäuren (BREUER, 1971; WESSELING, 2003). „In Fütterungsversuchen mit Pferden, in welchen die Zulage von Lysin bzw. Lysin und Threonin untersucht wurden, stiegen die Zunahmen an und die Futterverwertung verbesserte sich.“ (GRAHAM et al., 1994; BREGA, 2005)

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