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	<title>Pferdemensch Archive - Pferde verstehen</title>
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	<title>Pferdemensch Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Verbietet endlich das Reiten! Und die Pferdehaltung! Und überhaupt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 10:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich wende Gewalt an im Umgang mit dem Pferd.&#160; Du fragst dich, wo das Problem ist? Ich mich auch. Denn aktuell erfährt die Definition von Gewalt im Pferdetraining einen interessanten Dreh – ausgelöst von dem Riesenrummel über eine Folge der neuen Pferdeprofis. Für alle,…</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/gewalt-im-pferdetraining/">Verbietet endlich das Reiten! Und die Pferdehaltung! Und überhaupt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-1024x683.jpg" alt="Reiten verbieten: Reiter im Galopp auf einem Reitplatz im Grünen." class="wp-image-5061" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-1536x1025.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-2048x1366.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/R5_8027-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Da hat der Reiter einfach zu viel Spaß. Das muss verboten werden. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<p>Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich wende Gewalt an im Umgang mit dem Pferd.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„PN“ ist ein Spitzname, den ich ihm verpasst habe.</li>



<li>Die PN trägt <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter?ref=9">Knotenhalfter</a>*.</li>



<li>Die PN wird geritten – mit Gerte, manchmal mit Sporen und oft ganz ohne.</li>
</ul>



<p>Du fragst dich, wo das Problem ist? Ich mich auch. Denn <strong>aktuell erfährt die Definition von Gewalt im Pferdetraining einen interessanten Dreh</strong> – ausgelöst von dem Riesenrummel über eine Folge der neuen Pferdeprofis. Für alle, die nicht im Bilde sind: Ein Horsemanshiptrainer löst das Verladeproblem einer Ponystute – aber nicht auf die feine englische (sic!) Art.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cliquen-Terror: Auf ihn mit Gebrüll!</h2>



<p>Jetzt werden <strong>offene Briefe verfasst, Petitionen aufgesetzt, die Produzentenfirma heiß telefoniert</strong>. Dazu kommt die übliche Hysterie, wenn es darum geht Trainer außerhalb der eigenen Bubble zu kritisieren, die Dinge anders machen als man selbst (was für eine Zumutung!): Er trägt keinen Helm! Er ruckt am Knotenhalfter! Er hat am Knotenhalfter angebunden! <strong>Horsemanship und die böse Dominanztheorie werden sogleich als die Schuldigen ausgemacht</strong>. Und während ich die Kritik in Teilen nachvollziehen kann, so ist ihr Ausmaß völlig irre und jenseits von Gut und Böse.</p>



<p></p>



<p class="has-luminous-vivid-orange-background-color has-background">Nachtrag: Parallel gab es einen weiteren Vorfall, der das Blut der Pseudo-Pferdeschützer in Wallung gebracht hat. Auf der Equitana hat ein old-school Pferdetrainer ein Pferd gehobbelt: Er hat ihm die Beine zusammengebunden. Warum in aller Welt würde man das tun? Nun, das Hobbeln kommt &#8211; wie ziemlich das gesamte gute Horsemanship &#8211; aus den USA. Rancher und Cowboys hobbeln ihre Pferde, um deren Bewegungsradius einzuschränken, wenn sie gerade nicht draufsitzen. Denn in den Weiten der USA ist nicht immer ein Baum vorhanden, um das Pferd anzubinden. Und ohne Pferd in der Prärie ist eher äh unvorteilhaft. Hobbeln hat darüber hinaus noch den Effekt, dass sich das Pferd daran gewöhnt, auch mit den Beinen auf Druck nachzugeben und nicht dagegen zu kämpfen &#8211; sollte es sich also in irgendetwas verfangen &#8211; Stacheldraht, Litze, Brombeerranken &#8211; ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es sich nicht verletzt, wenn es das Hobbeln kennt. Würde ich mein Pferd hobbeln? Nein, denn ich habe keine Ahnung, wie ich ihm das ohne Gefahr beibringen kann. Verdamme ich das Hobbeln? Nein, denn, wenn es richtig gemacht wird, versteht es das Pferd und kann davon profitieren. Und all denjenigen, die angesichts dieser Methode Schnappatmung bekommen, kann ich nur fragen: Hobbeln ist böse, aber dem Pferd das Maul mit Sperrriemen zubinden oder den Kopf mit Hilfszügeln runterschnallen ist schon ok? Die Equitana hat dem Pferdetrainer übrigens Hausverbot erteilt und damit nicht nur die vollständige Abwesenheit von Rückgrat unter Beweis gestellt, sondern dem Mob nachgegeben und damit Tür und Tor für die nächste Cancel-Runde geöffnet. Herzlichen Glückwunsch! Who’s next?</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-text-align-center"><em>Werbung</em>*</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg" alt="Buchcover Taschenbuch zum gebisslosen Reiten: &quot;Natürlich gebisslos - Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen&quot;" class="wp-image-5737" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-300x300.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-1024x1024.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-150x150.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-768x767.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl-600x600.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2025/05/nl.jpg 1043w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>


<p>Hier findest du mein Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Wenn ihr soviel Sendungsbewusstsein habt und das Wohl der Pferde euch so eine Herzenssache ist, dann kehrt doch vor eurer eigenen Tür! Schaut auf die Stars und Sternchen eurer Sparte und macht den Mund auf, wenn es wirklich unbequem, wird statt mit dem Finger auf die vermeintlichen Verfehlungen anderer zu zeigen. Hinterfragt euch erst mal selbst. <strong>Die Liste von schlechter Reiterei und schlechtem Umgang mit dem Pferd ist endlos, und ja, na sowas, spartenübergreifend</strong>:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Barrende Springreiter</strong>, die die Vorderbeine des Pferdes über dem Sprung von Helfern mit Stangen „touchieren“ lassen.</li>



<li><strong>Rollende, riegelnde und zerrende Dressurreiter</strong>, die die Gangqualität ihrer Pferde nur noch sitzen können, indem sie in den Zügeln hängen und sich im Sattel wie auf einer Harley zurücklehnen.</li>



<li><strong>Mit den Sporen stechende Westernreiter</strong>, die ihre Zweijährigen mit harten Stopps in den Boden reiten.&nbsp;</li>



<li><strong>Faule Freizeitreiter</strong>, die ihre Pferde verfetten lassen und sie alle zwei Wochen sonntags für den 5-Stunden-Wanderritt aus dem Stall zerren.</li>



<li>Von der Reitkunst beseelte <strong>Barockreiter</strong>, die ihre aber Pferde gegen Wände galoppieren oder an der Kandare in absoluter Aufrichtung bei durchhängendem Rücken und&nbsp;Ventilator-Schweif Pseudopiaffen trippeln lassen.</li>



<li><strong>Dauer ausgeschlauchte Clickerpferde</strong>, die vor lauter Fressgeilheit Verhaltensstörungen entwickeln und sich frei von Frustrationstoleranz auf den Boden werfen, weil sie nicht mehr weiter wissen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Gewalt?</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-1024x683.jpg" alt="Pferdehaltung verbieten: Mensch berührt Pferd mit Flagge" class="wp-image-5053" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2029.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Training mit Flagge &#8211; das kann nur Gewalt sein! Denn ich, der Betrachter, habe davon keine Ahnung, und was ich nicht verstehe, muss einfach schlecht sein! Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<p>Jede Menge offensichtlicher Missstände. Aber da geht noch was: Ich lese von <strong>physischer und psychischer Gewalt</strong>, von Gewalt in Form von fehlenden Ausweich- und Wahlmöglichkeiten im Training für das Pferd. Demnach ist es Gewalt, ein Pferd auf einem kleinen Kreis zu zirkeln, wenn es das körperlich nicht kann (Geheimtipp: Durch Belastung bauen Pferde Muskeln auf und gewöhnen sich an neue Bewegungsabläufe&#8230;).</p>



<p>Und ja: Es gibt auch <strong>verbale Gewalt gegenüber dem Pferd</strong>. Darunter fallen demnach tatsächlich auch Spitznamen, Geschlechterklisches und im weitesten Sinne nicht so ganz freundliche Gedanken über das eigene Pferd. Da stellen sich mir diese Fragen: Wollen wir uns vom Humor komplett verabschieden? Sind 100 Prozent Perfektion mit vollständiger Gedankenkontrolle gut genug? Und: Haben wir keine anderen Probleme?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geister, die ihr ruft</h2>



<p>Warum dieser Beitrag einen schärferen Tonfall anschlägt: Weil ihr die Geister, die ihr ruft, und die in Form von PETA und unter der Flagge des vermeintlichen Tierschutzes aufschlagen, nicht mehr los werdet. <strong>Ihr sägt am Ast, auf dem wir alle – Reiter, Pferdefreunde, Pferdebesitzer, Trainer – sitzen</strong>. Und sorry, da habe ich keinen Bock drauf. Ich habe keine Lust, am Ende vom Gesetzgeber die Pferdehaltung oder das Reiten verboten zu bekommen, weil einem Tierliebhaber in falschem Eifer die Moralsuppe übergekocht ist. Ich will mich ebenso wenig einer bürokratischen Regelungswut unterwerfen &#8211; gemacht von Menschen, denen der Realitätsbezug vollkommen abhanden gekommen ist: Wollt ihr euch wirklich von beseelten Pferdemenschen vorschreiben lassen, welche Spitznamen ihr eurem Pferd künftig geben dürft? Wollt ihr wirklich, dass jedes Vierteljahr der Prüfer unangekündigt bei euch anklopft und schaut, ob ihr auch gut mit eurem Pferd umgeht? Wollt ihr wirklich Pflichtkurse ablegen müssen, um ein Pferd weiterhin halten zu dürfen? Seid ihr einverstanden eure Arbeit am Pferd überwachen zu lassen und somit einer Qualitätskontrolle zu unterziehen? Ja? Aber was ist, wenn ihr gar nicht nach den Statuten der Kontrolleure arbeitet? Ups.&nbsp;</p>



<p><strong>Das Problem ist doch, dass wir uns untereinander überhaupt nicht einigen können, was dem Pferd schadet und was nicht.</strong> Das beginnt bei Haltung und Fütterung und endet noch lange nicht bei Training und Reitweise.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eisen oder Barhuf?</li>



<li>Decke oder uneingedeckt?</li>



<li>Hafer oder Gerste?</li>



<li>Dressur oder Western oder Akademisch oder Barock?</li>



<li>Gebiss oder gebisslos?</li>



<li>Ausbinder oder Kappzaum?</li>



<li>negative oder positive Verstärkung?</li>
</ul>



<p>Schau dir dieses Cover an, ein offizielles Buch der FN zur Vorbereitung auf deren Bodenarbeits-Abzeichen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-amazon wp-block-embed-amazon"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Die Kunst der feinen Signale: Ausbildung am Boden" type="text/html" width="830" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&#038;linkCode=kpd&#038;ref_=k4w_oembed_kmS7UrWPq8kXeg&#038;asin=3885428709&#038;tag=kpembed-20"></iframe>
</div></figure>



<p>Als Horsemanshipler kann ich da nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: falsch geknotetes Knotenhalfter, Handschuhe und dann noch eng geführt.&nbsp;Bleibt lieber beim Stallhalfter, Leute, ihr habt es nicht verstanden.</p>



<p>Daran muss auch ein verpflichtender Pferdeführerschein als eine Art Nachweis, dass man über gewisse Grundkenntnisse verfügt, scheitern. Denn deren Grundkenntnisse sind nicht meine; ich würde durchfallen wie ein Felix Baumgartner durch die Atmosphäre: Denn hier wird nicht mit Hilfszügeln longiert, ich trage Handschuhe nur bei Minusgraden und das Pferd wird auch nicht eng am <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter?ref=9">Knotenhalfter</a>* geführt.</p>



<p>Und immer daran denken: <strong>Verbote haben die Tendenz, sich auszubreiten</strong>. Wird der Pferdesport verboten, dann sind auch die Tage des Freizeitreitens gezählt. Und da wir eh gerade dabei sind, sollten wir auch Hunde-, Katzen- und andere Heimtierbesitzer unter die Lupe nehmen. Denn Menschen, die ihren Tieren schaden, sind ja nicht nur Reiter.&nbsp;</p>



<p>Mein absolutes Highlight in den Lösungsvorschlägen gegen Gewalt am Pferd stellt übrigens das Denunziantentum dar. Genau. Schwärzt einfach den ungeliebten Mitreiter beim Veterinärsamt oder dem Tierarzt an. Verpetzen im Namen des Guten fühlt sich bestimmt wahnsinnig toll an.&nbsp;So kann ein gutes Miteinander nicht funktionieren. Zu solchen Maßnahmen greifen zu wollen, ist in meiner Wahrnehmung krank.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Bock zum Gärtner machen &#8211; lasst die Verbände ran</h2>



<p>Nun könnte man denken, <strong>es tut sich doch was: Der Fünfkampf wird künftig bei Olympia ohne Pferd stattfinden.</strong> Für mich war der Eklat mit den hässlichen Bildern nur ein Nebenkriegsschauplatz. Denn die gleichen oder schlimmere können beliebig reproduziert werden, zum Beispiel auf den großen Turnieren und ihren Abreiteplätzen  – und da kräht kaum ein Hahn nach. Die Fünfkämpferin war ein Bauernopfer, während die systematischen Schinder ihr Spiel einfach weitertreiben und sich dabei noch auf die Schulter klopfen. <strong>Und die untätigen Verbände sind nicht Teil der Lösung, sondern des Problems</strong>, wenn bestimmte Trainingsmethoden wie Barren oder Rollkur in der Hand von Profis geduldet werden. Also Missbrauch ist schon ok, wenn er von den Richtigen durchgeführt wird. Und außerdem wird der Missbrauch ja zeitlich begrenzt: Also 10 Minuten Pferdequälen durch Rollkur passen, ab Minute 11 wird’s halt doof.&nbsp;</p>



<p>Und wir wundern uns, <strong>warum Pferdeleute und Reiten so ein schlechtes Image haben</strong>. Wir machen es uns zu leicht, wenn wir Kritik am Reitsport oder am Reiten an sich einfach als unqualifiziert wegwischen: „Der Laie kann doch gar nicht beurteilen, was wir mit dem Pferd machen.“ Äh doch. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind in einem Fernsehbeitrag ausgebundene Pferde gesehen habe und ich konnte es nicht ertragen. Im Reitverein war das dann an der Tagesordnung, ich ritt ausgebundene Pferde, hatte die Erklärungen dafür gehört und für schlüssig befunden. Und heute kommen mir unter keinen Umständen mehr Hilfszügel ans Pferd.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-1024x683.jpg" alt="Mensch führt Pferd am Seil im Grünen" class="wp-image-5052" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O1768.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Pferd muss dem Menschen folgen &#8211; das kann nur eine Form von subtiler psychischer Gewaltanwendung sein. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Lösung: Pragmatismus und Realismus&nbsp;</h2>



<p>Genug gestänkert, wie kann man das Dilemma lösen: <strong>Gewalt am Pferd soweit es geht unterbinden, ohne in Verboten und Regulierungen zu ersticken und die Atmosphäre in Ställen durch Überwachung noch weiter zu vergiften?</strong> Wir brauchen realistische Anforderungen. Wir müssen „nein“ sagen – in beide Richtungen: „nein“ zu tatsächlicher Gewalt. Und „nein“ zu dem, was manche als Gewalt definieren wollen: Spitznamen sind nämlich keine.</p>



<p>Ich glaube (immer noch), dass wir Menschen über so eine Art des inneren Kompasses verfügen, der uns intuitiv sagt, was richtig ist und was nicht. Als ich noch Horsemanship-Stunden geben habe, war mir die Einschätzung von Laien immer wichtig. Der Ehemann, der seiner Frau bei der Stunde und der Arbeit mit dem Pferd zusieht und dann meint: „Das sah aber schön aus.“ Oder die Mutter einer Freundin, die Zuschauerin auf einem Turnier war und meinte „das machen die Pferde doch nicht freiwillig.“&nbsp;</p>



<p>Vielleicht schaffen wir es, <strong>uns auf ein paar Grundlagen zu verständigen</strong>:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dass es nicht ok ist, einem Pferd mit der Kandare den Kopf an die Brust zu ziehen</li>



<li>dass es nicht ok ist, einem Fluchttier den Kopf in welcher Form auch immer herunterzubinden</li>



<li>dass es nicht ok ist, Gebisse einzusetzen, die Schmerzen erzeugen und mit Sperrriemen zu verhindern, dass sich das Pferd dem entziehen kann.</li>
</ul>



<p>Was für mich nicht verhandelbar ist: <strong>Die Grundbedürfnisse des Pferdes müssen gedeckt sein</strong>.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auslauf und Bewegung</li>



<li>Soziale Kontakte</li>



<li>Licht und Luft</li>



<li>Schutz vor der Witterung</li>



<li>Futter und Wasser</li>



<li>Schmerzfreiheit</li>
</ul>



<p>Wir sollten uns klarmachen, dass wir täglich nur eine sehr begrenzte Zeit mit dem Pferd verbringen, vermutlich irgendetwas zwischen einer und drei Stunden pro Tag. In der restlichen Zeit lebt es sein eigenes Leben. Unser Job ist es also,<strong> sicherzustellen, dass es in dieser Zeit Pferd sein und seine Bedürfnisse befriedigen kann.</strong> Schon aus reinem Egoismus: Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Verhaltensprobleme oft Haltungsprobleme sind, die schnell gelöst werden können, wenn das Pferd in einem Umfeld leben kann, das es zufrieden stellt.&nbsp;</p>



<p>Und da wären wir wieder bei der durchaus kompetenten Einschätzung des Laien: Führst du den durch eine hoch- und eng vergitterte dunkle Boxengasse, wo der Staub vom letzten Misten noch in der Luft hängt, wird der sicher nicht von der angenehmen Aufenthaltsqualität schwärmen.&nbsp;Und da bin ich tatsächlich bei der Fraktion der Hardcore-Pferdeschützer: <strong>Schlechte Haltung ist eine Form von Gewalt.</strong></p>



<p>Boxenhaltung wäre deswegen das Erste, was ich abschaffen würde. In meiner Wahrnehmung sind Boxen nach wie vor die gängigste Form der Pferdehaltung – vor allem dort, wo mit Pferden satt Geld verdient wird. Dort sitzt dann auch die entsprechende Lobby und die wird den Teufel tun, etwas am Status Quo zu verändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Individuelle Lösungen statt platte Verallgemeinerungen</h2>



<p>Die Herausforderung hier: <strong>Der Teufel steckt wieder im Detail.</strong> Wie viel Auslauf braucht denn nun das Pferd – nun, das hängt von ihm selbst ab. Wie viel soziale Kontakte? Die PN braucht zum Beispiel Wallache und Stuten in seiner Herde, um sich wohl zu fühlen. Der Projektwallach stand damals zur mit Wallachen zusammen. Und wo das eine Pferd Futter rund um die Uhr braucht, wird das andere davon einfach zu fett, was seiner Gesundheit auch nicht zuträglich ist. <strong>Wir brauchen individuelle Lösungen.</strong> Und auch wieder Augenmaß, um nicht zu sagen <a href="https://verstehepferde.de/auf-der-suche-nach-dem-rechten-mass/">das rechte Maß</a>. Denn auch hier schießt man über das Ziel hinaus: Wenn mir wieder ein Text begegnet, der über schlechte Herdenzusammenstellung und deren Auswirkungen auf Pferdekörper und -seele lamentiert, muss ich schon fast lachen.&nbsp;</p>



<p>In welcher Welt leben die Autoren? Bei uns sieht die Realität so aus: Entweder ich stelle mein Pferd auf die Matschkoppel hinter die nächsten Hügel, wo es im Sommer von Bremsen zerfleischt wird und im Winter bei jedem Schritt in zugefrorenen Pfützen einbricht.&nbsp;&nbsp;Oder es wohnt im Boxenknast mit Paddock-Gefängnishof zwischen Autobahnen – für mich gibt’s aber den Cappuchino-Automaten im Reiterstübchen und Ebbe-Flut-System in der klimatisierten 90 Meter Reithalle für perfekte Reitbodenverhältnisse. Dazwischen gibt es nichts. Sprich, Offenstall, Herdenhaltung, 24/7 Heu in guter Qualität in erreichbarer Nähe ist schon ein wahrgewordener Traum. Da kann ich nicht kommen mit Sonderwünschen für Herdenzusammenstellung, Paddock-Trail, goldenen Wasserhähnen oder was auch immer mein gebildetes Pferdemenschenherz gerade so verlangt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deswegen Demut: Runter vom hohen Ross</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1024x683.jpg" alt="Pferdehaltung verbieten: Pferd hat Angst vor Regenschirm" class="wp-image-5057" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O3754.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Traumatische Erfahrung Regenschirm. Training kann Skepsis und sogar Angst im Pferd hervorrufen. Unsere Aufgabe: Die Kurve kriegen und dem Pferd zeigen, dass es nicht sterben wird. Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<p>Übrigens: <strong>Wer Gewalt so breit definiert und sie am Pferd vollständig verhindern will, der muss die Pferde leider aus seinem eigenen Leben verbannen</strong>. Denn wir selbst machen auch Fehler &#8211;&nbsp;&nbsp;selbst dann, wenn wir es gut meinen. Niemand kommt als geborener Pferdemensch auf die Welt und zum Lernen gehören nun einmal Versuche und Irrtümer. Die spezienübergreifende Kommunikation Mensch-Pferd gestaltet sich nicht immer so einfach und schon kommt es zu Missverständnissen. Alle unsere Fehler und Fehleinschätzungen können am Ende dazu führen, dass das Pferd mehr oder weniger darunter leidet: Vielleicht hat es Stress im Umgang mit uns, weil wir nicht klar genug sind, vielleicht fürchtet es sich vor Strafen oder wir haben verkannt, dass der Sattel nicht passt oder dass die Hufe falsch bearbeitet werden oder das Intervall zum nächsten Zahnarzttermin ist zu lang gewählt – oder, oder oder. Die Möglichkeiten sind endlos. Ja, die PN kennt Stress und Verwirrung, Ausweichverhalten, Angst und Überforderung. Mache ich das absichtlich? Nein. Kann ich es immer verhindern? Auch nein.</p>



<p><strong>Wir müssen runter von unserem hohen, moralischen Ross, anderen zu sagen, was sie zu tun und zu lassen haben. </strong>Auf dem Boden der Tatsachen ankommen und bei uns im Kleinen daran arbeiten, besser zu werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Guter Umgang mit dem Pferd?</h2>



<p><strong>Guter Umgang bedeutet für mich auf die individuellen Bedürfnisse des Pferdes einzugehen </strong>– und zwar ohne Scheuklappen und Dogmen. Das kann auch dazu führen, dass man die eigene Vorstellung an die Realität anpassen muss. Bei uns sah das so aus:</p>



<p>Meine Vorstellung war: Robuste Herdenhaltung im Offenstall ohne Zufütterung und ohne Decke. Western-Dressur mit Gebiss und hoffentlich irgendwann mal auf Kandare. Ausfahrten zu Seminaren. Gemütliche Ausritte, keine Spaziergänge (ich hasse sie), wenig longieren am Kappzaum (so laaangweilig und so gar nicht horsemanshippig).</p>



<p>Die Realität: Die PN ist nicht ganz so robust, deswegen trägt er bei Regen eine Decke. Ohne Zufütterung wird er trotz Heu rund um die Uhr zu dünn. Die Idee vom Reiten mit Gebiss habe ich beerdigt, wir reiten mit Bosal. Ausfahrten machen unserer beider Nervenkostüme nicht mit. Die PN liebt Spazierengehen – ups – weil er da nicht die Verantwortung trägt und im Notfall jemanden hat, dem er hinter laufen kann. Und das longieren oder zumindest Gymnastik an der Hand ist notwendig, damit er in Form bleibt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-1024x683.jpg" alt="Pferde verbieten: Mensch streichelt Pferd am Kopf" class="wp-image-5054" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2023/04/AW0O2085.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das kann keine gute Beziehung sein, schließlich wird das Pferd am Knotenhalfter gequält! Die Stellung der Ohren ist ein Zeichen von erlernter Hilflosigkeit! Und außerdem trägt es einen Spitznamen! Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de/">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Was können wir also tun, damit die Pferdewelt ein kleines Bisschen besser wird? Unser Bestes geben und vor der eigenen Haustür kehren. <strong>Mit gutem Beispiel voran gehen – so gut wir eben gerade sind.</strong> Uns weiterbilden, dazulernen uns informieren und im Gespräch bleiben. Den Zweifel einladen und in Betracht ziehen, dass wir selbst uns auch irren können. Mit unseren Mitreitern sprechen, sich austauschen – und voneinander lernen. Uns den Zeigefinger sparen und auch nicht losziehen auf einen Anti-Gewaltfeldzug in der Pferdewelt, um unsere Ansichten &#8211; mit Gewalt! &#8211; durchzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Ohne Worte: <a href="https://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/ludger-beerbaum-verstaendlich-machen-wie-tierfreundlich-unser-sport-bereits-ist/">https://www.st-georg.de/news/pferde-und-leute/ludger-beerbaum-verstaendlich-machen-wie-tierfreundlich-unser-sport-bereits-ist/</a><a href=""></a></p>



<p>Turniersport ist böse? Nicht unbedingt: <a href="https://lucamoneta.com/biografia/?lang=en">https://lucamoneta.com/biografia/?lang=en</a></p>



<p>Pferdetraining ohne alles: <a href="https://www.tamingwild.com">https://www.tamingwild.com</a><a href="https://www.peta.de/themen/pferde-reiten/"> </a></p>



<p>Fünfkampfdrama: <a href="https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/olympia-reitdrama-fuenfkampf-annika-schleu-100.html">https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/olympia-reitdrama-fuenfkampf-annika-schleu-100.html</a></p>



<p></p>



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		<title>So wirst du ein guter Pferdemensch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 14:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung zum PFerd]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdemensch]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wollen unseren Pferden gute Partner sein. Und machen uns auf dem Weg, ein guter Pferdemensch zu werden. Wie werden wir also zu echten Pferdemenschen?&#160;Wir brauchen drei stabile Säulen:&#160; 1. Wissen in Theorie 2. Methodik in der Praxis 3. Beobachtungsgabe, um das Wissen einzuordnen und es in der Praxis ans…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106.jpg" alt="" class="wp-image-4172" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8106-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><font size="3"><i><center>Ein guter Pferdemensch sein, das wär’s! Foto:&nbsp;<a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></center></i></font></figcaption></figure>



<p>Wir wollen unseren Pferden gute Partner sein. Und machen uns auf dem Weg, ein guter Pferdemensch zu werden. </p>



<p>Wie werden wir also zu echten Pferdemenschen?&nbsp;Wir brauchen drei stabile Säulen:&nbsp;</p>



<p>1. <strong>Wissen in Theorie</strong></p>



<p>2.<strong> Methodik in der Praxis</strong></p>



<p>3. <strong>Beobachtungsgabe, um das Wissen einzuordnen und es in der Praxis ans Pferd anzupassen</strong></p>



<p>Damit können wir uns eine individuelle Gebrauchsanweisung für unser Pferd selbst schreiben. Horsemanship kann uns mit Wissen, Methodiken und Techniken gute Fragen und Ansätze liefern und unsere Beobachtungsgabe die Antworten.</p>



<p></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Wissen</strong></h3>



<p>Ohne Wissen stochern wir im Nebel und uns fehlt die Voraussetzung, um überhaupt <strong>Kommunikation und darüber eine harmonische Partnerschaft</strong> zum Pferd aufbauen zu können. Deswegen sollten wir unbedingt in Erfahrung bringen, wie Pferde ticken und wie sie lernen.&nbsp;</p>



<p>Im Horsemanship gibt es dafür eine Reihe von <a href="https://www.warwickschiller.com/12-principles-of-training/">Prinzipien</a>, die oft auf Aussagen der Väter der Bewegung zurückgehen. Zwei Klassiker sind zum Beispiel&nbsp;<em>„Make the wrong thing difficult and the right thing easy“ </em>(Erschwere das falsche Verhalten und erleichtere das richtige Verhalten) oder „<em>Pressure motivates, release teaches“</em> (Druck motiviert, Nachlassen lehrt).</p>



<p>Für mich sind das tatsächlich Wahrheiten, die immer und für alle Pferde gelten.&nbsp;</p>



<p>Die Herausforderung dabei: Sie beschreiben keine konkrete Situation (sonst wären sie nicht allgemeingültig) und lassen großen Handlungs- und Interpretationsspielraum. Wir wir die Prinzipien also individuell umsetzen, hängt immer vom Pferd ab. Dazu mehr unter Punkt 3.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Methoden</h3>



<p>Im Umgang mit dem Pferd gibt es eine ganze Reihe von <strong>Fähigkeiten, die wir brauchen</strong> und uns aneignen sollen. So wie ein guter Reiter gelernt hat, in Angstsituationen nicht mit den Händen zu grabschen und den Beinen zu klammern, so hat der gute Pferdemensch sich ebenfalls einige Verhaltensweisen antrainiert. Ein guter Reiter ist für mich übrigens nicht automatisch ein guter Pferdemensch : )</p>



<p><strong>Der gute Pferdemensch hat gelernt</strong>:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>seine Energie hochfahren, genauso aber auf null herunterfahren zu können</li>



<li>Hilfen dosiert zu geben und fein und klein anzufangen</li>



<li>Seine Hände langsam zu schließen und schnell zu öffnen (so dass der Druck langsam steigt, die Release aber zügig kommt)</li>



<li>Sich dem Pferd freundlich anzunähern und es nicht zu überfallen</li>



<li>Wie wichtig Fokus und ein klarer Plan sind und wie man das umsetzen kann</li>



<li>Seine Emotionen im Griff zu behalten</li>



<li>… die Liste lässt sich noch beliebig verlängern.&nbsp;</li>
</ul>



<p>Wissen und Erfahrung der Anwendung in der Praxis allein machen uns allerdings noch nicht zu guten Pferdemenschen. Hier können wir nämlich durchaus in eine Falle laufen, die dem Horsemanship als Bewegung oder Trainingsansatz gern unterstellt wird:&nbsp;</p>



<p><em>„Ihr habt ja nur einen Cookie Cutter Approach, eine One size fits all-Lösung!“</em>, also eine Lösung, die allen Pferden übergestülpt wird, egal, wie gut oder schlecht sie passt. Ganz nach dem Motto: Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, der sieht in jedem Problem einen Nagel. Genau deswegen brauchen wir den dritten Pfeiler: Die Beobachtungsgabe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Bodenarbeit" class="wp-image-4037" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/01/AW0O2494-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption"><font size="3"><i><center><a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter/products/profi-knotenhalfter-von-brockamp?ref=9">Knotenhalfter</a>*, <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes/products/lead-rope-von-brockamp-oese-oder-karabiner?ref=9">Rope</a>* und <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings/products/horseman-stick-brockamp-profiqualitaet?ref=9">Stick</a>*? Das muss Horsemanship sein! Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></center></i></font></figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading">3. Beobachtungsgabe</h3>



<p>Unsere Beobachtungen und unser genaues Hinsehen erlauben es uns erst, unser Wissen und unsere Kompetenz in der Umsetzung von Methoden und Techniken<strong> ans Pferd und seine individuellen Bedürfnisse anzupassen</strong>.&nbsp;Hierher gehören auch <a href="https://verstehepferde.de/achtung-achtsamkeit/">Bewusstheit und von mir aus auch Achtsamkeit</a>.</p>



<p>Auch darauf haben die Väter des Horsemanship vor Jahrzehnten schon hingewiesen mit Aussagen wie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Adapt to fit the situation“ (Anpassen, um der Situation gerecht zu werden“) </p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>oder</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„It depends“ (es kommt darauf an )</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>So lauten zwei zentrale Zitate, die zeigen, dass wir Menschen unser Verhalten anpassen müssen und dass es auf verschiedene Faktoren ankommt, wie man zu einem gewissen Zeitpunkt mit einem gewissen Pferd, Verhalten oder Problem umgeht.</p>



<p>Dafür müssen wir unser Pferd kennen und es verstehen: <a href="https://verstehepferde.de/100-fragen-an-dein-pferd/">Wie tickt unser Pferd</a>? Was für einen Charakter hat es? Wie kommuniziert es? Was ist ihm wichtig?</p>



<p>Ein guter Pferdemensch ist für mich also jemand, der sein Wissen in der Praxis so anwenden kann, dass er seinem Pferd hilft und es unterstützt.&nbsp;</p>



<p>Die PN hat mich zum Weiterdenken und Experimentieren gebracht &#8211; weg vom starren Folgen von Prinzipien und Methoden, die kluge Menschen aufgestellt haben, hin zu einer individuellen Variante davon. Eine zentrale Erfahrung für mich dabei war: <strong>Die Grundsätze des Horsemanship sind zwar gültig, sollten aber individuell erweitert und ergänzt werden.</strong></p>



<p>Im Folgenden gebe ich ein paar Beispiele, was ich damit genau meine.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stoik, Passivität, Neutralität oder Verbindung</h4>



<p>Eine zentrales Element im Horsemanship ist zum Beispiel, absolut <strong>neutral und emotionsfrei</strong> sein zu können. Diese Stoik hilft es unsere Pferden zu verstehen, dass sie etwas richtig gemacht haben. Das gleiche gilt für Druck weg und Pause machen, das Pferd in Ruhe lassen. Sie gelten als die Belohnung schlechthin für Pferde. Aber nicht für alle.</p>



<p>Meinem zum Beispiel reicht das nicht. Werde ich zu passiv, zu still, zu neutral, verliert er die Verbindung zu mir. Er empfindet meine <strong>Stille als einen Abbruch der Kommunikation</strong>. Und gerade auf die legt er sehr großen Wert: Die PN muss wissen, dass eine Verbindung da ist, er braucht Antworten auf seine Fragen (und die stellt er dauerhaft).&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Release, Druck weg oder Stimmlob</h4>



<p>Einfach „nur“ den Druck einer Hilfe wegzunehmen, reicht für ihn nicht als Bestätigung, dass er etwas gut gemacht hat. Er braucht <strong>eine stärkere Rückmeldung</strong>. Auf die Distanz ist das tatsächlich meine Stimme geworden. Das ist insofern witzig, als dass ich das Dauerquatschen mit dem Pferd eigentlich als lästig empfinde und auch als Verwässerung von klaren Signalen. Meine Ansicht war: <strong>Stille und Ruhe ist der anstrebenswerte Zustand</strong>. </p>



<p>Die PN sieht das aber anders. Ich habe ihn mit der Stimme in die Innenstellung beim Longieren gequatscht, indem ich ihn jedes Mal gefeiert habe, wenn er es angeboten hat. Mit dem Ergebnis, dass er es immer öfter tut. (Der Rahmen war hier die Equikinitik. Für mich als Horsemanshipler ist das eine Herausforderung, weil wir die Pferde ja nicht durch Aufhören belohnen können, da nach festen Intervallen gearbeitet wird. Die positive Rückmeldung war in unserem Fall also das Stimmlob).</p>



<p>Auch in schwierigeren Situationen, wenn er sich anspannt oder ihn etwas verunsichert, hilft es ihm, wenn ich <strong>eine verbale Verbindung aufbaue </strong>und ihn anspreche. Das unterbricht häufig seine Gedanken und er verändert seinen Fokus weg vom Gruselding hin zu mir.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Lachen" class="wp-image-4177" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8036-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><i></i></font><i></i><center><i><font size="3">Rückmeldung, bitte: Die PN hat gern eine klare Kommunikation. Auch Lachen gehört dazu. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></font></i></center></figcaption></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Personal space oder das Bedürfnis nach Nähe</h4>



<p>Meine Annahme: „Lass ihn in Frieden und in Ruhe“ wird von Pferdeseite geschätzt. Die PN gehört allerdings eher in die Kategorie „Aufmerksamkeit und Wellness jetzt“.<strong> Streicheln und naher Kontakt</strong> werden nicht nur an sich gern genommen.&nbsp;</p>



<p>Wenn er verunsichert ist, stellt er sich gern auf meine Zehen (im übertragenen Sinne &#8211; er steht natürlich daneben) und sucht Nähe. Da die PN durchaus Spacko-Potenzial haben kann, habe ich Wert anfangs darauf gelegt, dass er einen Sicherheitsabstand von etwa zwei Metern hält, wenn er so oben raus ist, dass er seine Füße nicht alle parallel und gleichzeitig auf dem Boden halten kann. Für ihn bedeutet das aber <strong>eine Abwehr von Kontakt und ein Abbrechen der Verbindung</strong> durch mich. Ich experimentiere also zurzeit damit, ihn etwas näher heranzulassen, damit er sich wieder besser fühlen kann (was auch gelingt). Das soll jetzt keine Aufforderung sein, euren <a href="https://verstehepferde.de/ross-jacobs-interview/">personal space, eure Bubble</a> nicht zu verteidigen, wenn es gefährlich wird! Eure Sicherheit geht immer vor!&nbsp;</p>



<p>Ich probiere die unterschiedlichen Grade des Heranlassens mit der PN nur aus, weil ich ihn ohne Probleme mit wenig Aufwand von mir weghalten kann &#8211; auch wenn es wirklich dumm laufen sollte. (Die Voraussetzung dafür ist mein <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Steckenpferd, die Vorhandkontrolle: Das Pferd darf nicht mit der Schulter schieben</a>).&nbsp;</p>



<p>Mein Ziel ist es, ihm zu erklären, dass er sich auch etwas weiter entfernt bei Gefahr gut und sicher fühlen kann und nicht auf meinen Schoß muss. Bis dahin halte ich ihm im übertragenen Sinne durch größere Nähe die Hand. &nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Follow the plan oder mache Experimente</h4>



<p>Ich mag Struktur und ein schrittweises Vorgehen, das aufeinander aufbaut. <a href="http://warwickschiller.com">Warwick Schiller</a> nennt das <em>„create a tool before you use a tool“ &#8211; „erschaffe das Werkzeug, bevor du es benutzt“</em>. Wir sollten dem Pferd also eine Hilfe erst erklären und beibringen, bevor wir sie einsetzen. Gesunder Menschenverstand. Wie soll das Pferd auch richtig reagieren, wenn es gar nicht weiß, was wir eigentlich von ihm wollen.</p>



<p>Warwick bringt den Pferden zum Beispiel bei, auf das Annehmen der Zügel im Genick abzukippen und rückwärts zu treten. So erreicht er eine aktive Hinterhand. Nimmt er jetzt die Zügel im Trab an und fügt Bein hinzu, erreicht er ein schönes Vorwärts mit aktivem Hinterbein. Ein für mich super schlüssiges Vorgehen, das ich so mit der PN umsetzen wollte.&nbsp;</p>



<p>Gleichzeitig hat mich eine meiner netten Miteinstellerinnen auf die Idee gebracht, doch <strong>einfach mal zu experimentieren</strong>, was geht und was nicht, ohne vorher groß aktiv etwas beizubringen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich habe schnell gemerkt, dass ich für die Anfänge einer<strong> leichten seitlichen Verschiebung</strong> nicht groß meine Schenkel wie nach Lehrbuch einsetzen muss &#8211; es reicht, wenn ich meine Schultern und die Hüfte drehe und mein Gewicht verlagere. </li>



<li>Interessanterweise klappte das genauso <strong>beim korrekten Durchreiten einer Ecke</strong>: Statt einer Hilfenkaskade (die die PN auch noch gar nicht kennt und nach der ich nicht reiten will) habe ich meinen Körper in eine leicht gedrehte Position gebracht und darauf geachtet, dass ich selbst nicht auf die innere Schulter falle. Und siehe da, das Pferd geht gebogen um die Ecke und  spiegelt meine Körperhaltung. </li>



<li>Im Trab biete ich der PN jetzt einen Kontakt am Zügel an und halte ihn stabil aufrecht, ohne darüber hinaus einzuwirken. Meine Idee: Ihm einen Vorschlag für eine andere Kopfposition und einen Kontakt zwischen Maul und Hand zu machen und zu schauen, wie er reagiert. Und siehe da: Er experimentiert mit verschiedenen Kopfpositionen und findet eine passende und damit auch mehr Ruhe im Maul.</li>
</ul>



<p>Meine Aha-Momente: Ein Plan ist gut und richtig. Aber<strong> etwas einfach geschehen zu lassen statt es aktiv herbei führen</strong>, ist auch nice. Und so reite ich aktuell nicht mehr mit Anweisungen oder Ansagen, sondern nur noch mit Hilfestellungen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="4176" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg" alt="" class="wp-image-4176" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8214-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" data-id="4175" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg" alt="" class="wp-image-4175" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8253-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption"><center> <font size="3"><span><i>Spiegeln geht in der Bodenarbeit und vom Sattel aus. <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=181678&amp;slotId=94158&amp;param0=https%3A%2F%2Fhorse-and-rider.de%2FWaldhausen-Jeansjodhpurreithose-Dorit-schwarz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jodhpur-Reithosen gibt&#8217;s hier*.</a><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://t.adcell.com/p/view?promoId=181678&amp;slotId=94158" alt=""><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://t.adcell.com/p/view?promoId=181678&amp;slotId=94158" alt="">Foto: </i><a style="font-style: italic;" href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></span></font></center></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">„Make the wrong thing hard and the right thing easy“ oder „easy“ ist nicht genug</h4>



<p class="has-text-align-left" style="font-size:18px"><em>„Make the wrong thing hard and the right thing easy“</em> besagt, <strong>dem Pferd das falsche Verhalten zu erschweren und das richtige, erwünschte Verhalten leicht zu machen</strong>. Für die PN reicht das nicht. Er braucht mehr als nur den Hinweis „das hier sollst du machen, das hier sollst du besser lassen“. Auch dahinter verbirgt sich wieder sein Bedürfnis nach Verbindung, konkreter Rückmeldung und dem Wunsch, etwas gemeinsam zu tun, statt nur Anordnungen auszuführen.</p>



<p style="font-size:18px">Beim Reiten beispielsweise zog er anfangs immer stark zum Tor. Dahinter ist Gras, außerdem fehlt uns die Routine. Reiten ist nach wie vor ungewohnt und deswegen aus seiner Sicht mit Vorsicht zu betrachten.&nbsp;</p>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background" style="font-size:18px">Ein gute Strategie für den <strong>Tor-Magnetismus</strong> liegt darin, die Dinge, die man eh trainieren will, eben am Tor oder dort zu reiten und zu üben, wo das Pferd gern sein möchte. Pause gibt’s dann abseits des Lieblingsorts des Pferdes, in der Nähe der Gruselecken oder dort, wo es sich sonst nicht so gern aufhält. Das schafft einen mentalen Ausgleich im Pferd und gibt ihm die Gelegenheit, nach neuen Lösungen zu suchen und die Gruselecken als netten, bequemen Ort kennenzulernen.</p>



<p style="font-size:18px">Im Falle der PN reichte es aber nicht aus, den Bereich am Tor durch Arbeit etwas unbequemer und den Bereich abseits des Tors attraktiver zu machen. Vielmehr musste ich <strong>die hinteren Ecken für ihn sicherer machen</strong>. Und da half uns erneut eine starke Rückmeldung in Form von Feiern durch Stimme, Streicheln und am Anfang sogar Absteigen und die Reiteinheit beenden. Noch mehr Anreiz, in die unbeliebten Ecken zu gehen, schuf Gras: Ich habe ihn dort immer mal wieder Gras von den Reitplatzrändern fressen lassen. Die Strategie hat ihm schon <a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">beim Longieren geholfen, eine schöne Haltung zu finden und zu halten</a>.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Longieren, Trab" class="wp-image-4173" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O0250-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><center><em>Die Laufmanier an der Longe wird immer besser. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></em></font></center></figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Horsemanship oder Tricks</h4>



<p style="font-size:18px">Als Horsemanship-Frau finde ich <strong>Tricks in erster Linie albern</strong>. <a href="https://www.pferdefluesterei.de/bernd-hackl-reiten-im-sinne-des-pferdes/">Und irgendwie auch unwürdig</a>. Ich will mein Pferd nicht zu einem Roboter degradieren, der auf Knopfdruck/Signal ein Verhalten abspult. Dass das nicht so sein muss, schreibt Ross Jacobs hier: </p>



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<p style="font-size:18px">Die PN hat mir gezeigt, dass ich Tricks auch einsetzen kann, um ein Gespräch zu führen und <strong>eine Kommunikation zu entwickeln</strong>. Es geht dann weniger um das Ergebnis, sondern vielmehr um den Prozess.&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Der Herr ist etwas oral fixiert und liebt es, Dinge mit seinem Maul zu erkunden. Bei der Hufpflege saß ich vor ihm auf dem Boden und er fing an, in meinen Hut zu beißen. Daraus haben wir ein Hut-vom-Kopf-ziehen entwickelt. Ups.&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Tanja, Miri und Petra aus dem <a href="https://verstehepferde.de/pfernetzt19-hat-bewegt/">Pfernetzt-Team</a>, die dem Clickern und dem Training mit positiver Verstärkung deutlich näher stehen als ich, haben mir dann jede Menge nützlicher Tipps gegeben. Die nächste Idee ist, dem Herrn das Apportieren beizubringen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129.jpg" alt="Guter Pferdemensch, Pferd mit Mensch, Verbindung" class="wp-image-4170" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129.jpg 800w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/AW0O8129-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption><font size="3"><center><font size="3"><i>Der Hut war schon immer von größerem Interesse. Foto: <a href="https://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></i></font></center></figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading">Videos &#8211; die PN lernt den Hut-Trick</h5>



<p style="font-size:18px">In <a href="https://youtu.be/DWIgxhWGBUI">diesem Video</a> geht es darum, dass die PN den Hut anhebt.</p>



<p style="font-size:18px">Im <a href="https://youtu.be/gLiacyKfYfQ">zweiten Video</a> geht es darum, dass er ihn länger im Maul behält.</p>



<p style="font-size:18px">Ihr seht in den Videos, dass mein Timing wirklich schlecht ist. Ich habe wenig Klarheit darüber, wann ich das Signalwort „brav“ am besten sage, weil ich noch nicht sicher war, was ich eigentlich belohnen will: Das Anheben des Huts oder das Loslassen?&nbsp;</p>



<p style="font-size:18px">Im zweiten Video vergesse ich sogar, das Wort überhaupt zu sagen. Aber trotzdem (oder gerade deswegen?) findet eine super witzige Kommunikation statt und die PN ist voll dabei. Im zweiten Video finde ich total witzig zu sehen, wie er experimentiert, indem er den Hut mit dem Kopf herum schleudert oder nur mit dem Maul bearbeitet.</p>



<p style="font-size:18px">Wenn ihr es richtig lernen wollt, schaut euch den <a href="https://campus.pferdefluesterei.de/richtig-clickern?ref=9">Clicker-Kurs der Pferdeflüsterei</a>*an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Kreuzen" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:37% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="250" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26.jpg" alt="" class="wp-image-4145 size-full" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2020/05/Pferdefluesterei-Banner-B300xH250_26-150x125.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p style="font-size:18px">Hier geht&#8217;s zum <a href="https://campus.pferdefluesterei.de/richtig-clickern?ref=9">E-Kurs &#8222;Klickern&#8220;</a>*</p>



<p></p>
</div></div>



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