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	<title>Körpersprache Archive - Pferde verstehen</title>
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	<title>Körpersprache Archive - Pferde verstehen</title>
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	<item>
		<title>Hilfe, mein Pferd ist unberechenbar!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 11:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd lesen]]></category>
		<category><![CDATA[unberechenbares Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du und dein Pferd: Wie läuft's? Geschmeidig oder eher ruckelig? Wenn du das Verhalten deines Pferdes nicht gut einschätzen kannst, gibt's hier ein paar Ideen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/hilfe-mein-pferd-ist-unberechenbar/">Hilfe, mein Pferd ist unberechenbar!</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg" alt="Ist das Pferd unberechenbar?" class="wp-image-4943" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O7566-Kopie-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unberechenbares Pferd? Man müsste hinter diese Stirn blicken können&#8230; Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>



<p>Manche Pferde verhalten sich für uns unberechenbar. Sie zeigen steigen, bocken, schießen los &#8211; scheinbar <strong>ohne Grund und aus dem Nichts</strong>. </p>



<p>Natürlich ist dem nicht so. Pferde kommunizieren &#8211; mal mehr, mal weniger deutlich und wenn wir von einem Verhalten überrascht werden, dann können wir mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass wir einige Ankündigungen, Warnungen oder sogar Hilfeschreie des Pferdes übersehen haben.</p>



<p>Deswegen soll es heute darum gehen, <strong>was genau ein Pferd berechenbar macht </strong>und wie wir unangenehme Überraschungen verhindern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unberechenbares Verhalten &#8211; wenn die Sorgentasse des Pferdes überläuft</h2>



<p><strong>Explodiert ein Pferd, haben sich Sorge, Angst und Widerwillen aufgestaut und müssen raus</strong>. Das beste Bild, das ich kenne, um den Prozess zu beschreiben, ist das <a href="https://verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/#Das_Konzept_der_„Worry_Cup">der Sorgentasse vom amerikanischen Horseman Harry Whitney</a>. Jedes Pferd hat eine solche Tasse mit einem gewissen Volumen. Wie viel sie fassen kann, hängt vom Charakter und der Ausbildung des Pferdes ab. <strong>Die Tasse füllt sich ein Stück mehr mit jedem Reiz, der dem Pferd Sorgen oder Angst macht</strong>. Ist sie voll und es kommt ein letzter Reiz hinzu, dabei ist es egal, was für einer, dann läuft sie über. <strong>Nun zeigt das Pferd eine heftige Reaktion wie Bocken, Steigen oder Losreißen</strong>. Die Wissenschaft nennt das wohl Trigger-Stacking. </p>



<p>Der Füllstand der Sorgentasse kann von<strong> mentalen, emotionalen und physische</strong>n Reizen beeinflusst werden. Er kann steigen, wenn das Pferd etwas Bedrohliches in der Ferne sieht oder etwas gehört hat, das es nicht einschätzen kann. Auch körperliche Einflüsse zum Beispiel Schmerzen oder schlechter Boden und damit eine unsichere Balance beeinflussen ihn.</p>



<p></p>



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<p><strong>Typische Reize, die die Sorgentasse schnell voll laufen lassen,</strong> können zum Beispiel sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>fremde Pferde</li>



<li>fremde Umgebung</li>



<li>Verladen</li>



<li>ein Ansteigen des allgemeinen Energielevels, zum Beispiel durch Bewegung, die eigene oder die externe (eine rennender Hund, schreiende Kinder oder ein knatterndes Motorrad).</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_4063.jpg"><img decoding="async" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_4063-768x1024.jpg" alt="Verladetraining kann Reaktionen im Pferd hervorbringen, die wir für unberechenbar halten." class="wp-image-4945" style="width:576px;height:768px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Es lebe der Frontausstieg: In den Hänger verladen ist für viele Pferde keine einfache Übung. Foto: Nadja</figcaption></figure>



<p>Das Problem dabei: <strong>Wir kennen den aktuellen Füllstand der Sorgentasse nicht immer.</strong> Und auch, wenn das Pferd eigentlich entspannt wirkt, kann es unter der Oberfläche brodeln. Eine gefüllte Sorgentasse bedeutet also nicht zwangsläufig, dass das Pferd auf dem Ausritt ständig antraben will oder den Kopf immer hoch erhoben trägt.</p>



<p>Die PN zum Beispiel ist ein echter Sorgen-Akku, um nochmal so ein Bild zu bemühen. Er speichert sie einfach ab, behält sich unter Kontrolle und wirkt damit wie immer. Das kann 10 oder 15 Minuten oder sogar eine ganze Einheit lang gut gehen. Weder hoher Kopf, noch fixierter Blick oder schnellere oder spannigere Bewegungen. Wenn dann ein Triggerreiz kommt &#8211; ein Hund trabt um die Ecke oder ihm rutschen die Beine weg, weil er in Schieflache geraten ist &#8211; dann reagiert er mit Losschießen, Kopfschlagen und Bocken. </p>



<p><strong>Früher hat mich das überrascht, heute nicht mehr, weil ich weiß, was ihn vor dem entscheidenden Reiz so hochgefahren hat.</strong> Die Tassen-Füller der PN sind folgende: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn er lange schneller galoppieren soll, als er es von sich aus anbietet.</li>



<li>Wenn der Rhythmus seiner Schritte von Stangen gestört wird und er sich neu sortieren und ein anderes Bewegungsmuster umsetzen muss. </li>



<li>Wenn Stangen mit viel Trab und Galopp kombiniert werden.</li>



<li>Wenn er mich nicht versteht und ich mit viel Energie unterwegs bin (zum Beispiel beim Desensibilisieren. Er bleibt dann zwar stehen und nimmt den Kopf tief. Aber nicht, weil er entspannt, sondern weil er hofft, dass ich dann aufhöre. Das Kopfsenken ist dann eine Beschwichtigungsgeste und die Hoffnung nichts falsch gemacht zu haben. Er bezieht die Reize auf sich und denkt, ich schimpfe.).</li>
</ul>



<p><strong>Woran merke ich, dass etwas nicht stimmt? Ich kenne seine Verhaltensmuster.</strong></p>



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<p>Einer der alten US-Horsemen sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;what happened before what happened happened?&#8220;</p>
</blockquote>



<p>Also &#8222;Was ist passiert, bevor das passierte, was passiert ist&#8220;. Anders formuliert: <strong>Was passierte vor der Eskalation? </strong>Das ist nicht immer so leicht festzustellen, da wir einen zeitlichen Überblick über unsere Session im Kopf behalten müssen &#8211; schließlich kann die Eskalation sich langsam aufbauen. Es ist also nicht nur der Schlüsselreiz unmittelbar davor, sondern eben alle Tassenfüller des Pferdes. Die gute Nachricht: Wenn wir uns darüber erst einmal im Klaren sind, dann können wir bewusster hinsehen, nehmen mehr wahr und behalten damit den Überblick über Reize, die für das Pferd schwierig sein können.</p>



<p>Deswegen: Beobachte dein <a href="https://verstehepferde.de/pferde-lesen-lernen/">Pferd und lerne es zu lesen</a>. Das klingt jetzt nach einer Binsenweisheit, ist aber so: J<strong>e besser du dein Pferd kennst, desto leichter wird es dir fallen, sein Verhalten einzuschätzen und desto besser kannst du vorbereitet sein</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein Pferd (noch besser) kennen lernen</h2>



<p><strong>Wie tickt dein Pferd?</strong> Um dein Pferd besser kennenzulernen bzw. zu verstehen, solltest du es beobachten. Wie verhält es sich: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>im Umgang mit anderen Pferden? </li>



<li>im Umgang mit Umweltreizen?</li>



<li>im Umgang mit Menschen?</li>
</ul>



<p>Wenn du es in verschiedenen Situationen beobachten kannst, vermittelt das schon einen ganz guten Eindruck. Für mehr Details: <a href="https://verstehepferde.de/100-fragen-an-dein-pferd/">Hier findest du 100 Fragen an dein Pferd</a>, die du stellen und idealerweise auch beantworten kannst.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Den Pferdtyp charakterisieren</h3>



<p class="<p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;">Außerdem gibt es <strong>verschiedene Charaktermodelle, die hilfreich sein können, die Persönlichkeit deines Pferdes </strong>besser einzuordnen: zum Beispiel die Horsenalities von Pat Parelli, ein System von Linda Tellington-Jones oder eine Erklärung nach den Typen der 5 Elemente-Lehre. </p>



<p>Bei den Horsenalites werden zum Beispiel introvertierte und extrovertierte Pferde sowie ängstliche und mutige unterschieden. Man trägt die <a href="https://www.parelli-instruktoren.com/sites/default/files/2021-01/Horsenality-Chart-Deutsch-2017.pdf">Eigenschaften des eigenen Pferdes in vier Quadranten ein. Das Dokument dazu findest du hier.</a> Paledo war zum Beispiel ganz eindeutig ein LBI, ein left brain (=Denker) introvert. Die PN ist nicht so eindeutig zuzuordnen, er hat sehr viele Eigenschaften des LBE (left brain extrovert), ihm fehlt aber die Sicherheit. </p>



<p>Abhängig von den Ergebnissen <strong>wendet man im Training dann unterschiedliche Strategien an</strong>. Ein Pferd, das von sich aus wenig Bewegungsfreude mitbringt, würde man nicht stundenlang longieren, sondern ihm eher Abwechslung anbieten, zum Beispiel in Form von Ausritten. Einem überreizten, ängstlichen Pferd können die gleichförmigen Zirkel beim Longieren dagegen Sicherheit bieten, während es mit einem Ausritt schnell überfordert sein kann.</p>



<p>Die <strong>Kategorien und Schubladen sind nur eine grobe Orientierung</strong>. Wir können sie nach Belieben verfeinern. Aktuell höre ich mit großer Begeisterung den <a href="https://stacywestfall.com/podcast-show/">Podcast von Stacy Westfall</a>, weil sie andere Blickwinkel einnimmt und mir einige Aha-Erlebnisse beschert hat: zum Beispiel die Abstufungen von Pferden, die eskalieren: Die PN ist meistens ansprechbar, aber wenn er wirklich oben raus ist, dann ist sein Hirn aus und er schaltet komplett in den Selbsterhaltungsmodus. Andere Pferde gehen schneller in die Luft als er, bleiben dabei aber ansprechbar. Wieder andere fahren hoch und kommen nicht mehr runter. Die PN fängt sich nach einem Aussetzer meist schnell wieder. Diese Einschätzungen helfen, unser Pferd besser zu kennen und damit die Unberechenbarkeit zu verkleinern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bodenarbeit mit dem Pferd machen &#8211; wo sagt es &#8222;nein&#8220;? </h3>



<p><strong>Bodenarbeit</strong> <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/ropes/products/lead-rope-von-brockamp-oese-oder-karabiner?ref=9">am Seil</a>* ist die einfachste Möglichkeit, um <strong>herauszufinden, wer dein Pferd eigentlich ist und wie es reagieren wird</strong>. Die verschiedenen Übungen, etwa Hinterhand und Vorhand mit direktem Druck (Berührung) und indirektem Druck (Energie) zu verschieben, nach einem Rückwärts zu fragen oder das Pferd auf den Zirkel zu schicken, zeigen dir genau, <strong>wo dein Pferd &#8222;ja&#8220; sagen kann und wo nicht</strong>. <strong>Eigenschaften, die du im Training vorfindest, verstärken sich in Extremsituationen</strong>, wenn sich dein Pferd bedroht fühlt: Pferde, die sich zum Beispiel schwertun, die Schulter aufzumachen und die Vorhand von dir wegzubewegen, werden im Zweifelsfall, wenn sie scheuen oder rüpeln, mit der Schulter in dich schieben. Und wenn du schon im alltäglichen Training viel Energie benötigst, damit dein Pferd weicht oder deiner Anfrage Folge leistet, dann wirst du in der Eskalation noch deutlich mehr benötigen. Damit bekommst du einen guten Überblick und kannst durch das Training eine gute Grundlage legen, zum Beispiel, indem du deinem Pferd erklärst, dass es nicht mit der Schieben darf und dass bereits auf feine Hilfen eine Reaktion erwartet wird.</p>



<p>Außerdem kannst du deinem Pferd verschiedene Gegenstände präsentieren und <strong>seine Reaktion im geschützten Umfeld eines Reitplatzes oder Roundpens testen</strong>: Kannst du es mit der Flagge berühren? Kann es über die Plastikplane laufen? Was passiert, wenn du einen Pezziball auf es zurollst? Seine Reaktion auf etwas Neues erlaubt dir wieder Rückschlüsse auf sein Wesen: Ist es neugierig oder eher ängstlich? Kann es sich überwinden oder bleibt es skeptisch?</p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



<p>Wie reagiert es, wenn du die bisher liegende Ikeamatte auf einmal aufstellst?</p>


<p >Keine Produkte gefunden.</p>



<p>Kannst du mit <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings?ref=9">deinem Stick</a>* auf den Boden schlagen, ohne dass es zusammenzuckt oder sich entziehen muss?</p>



<p>Das, was du wahrnimmst, bestimmt dann das Training bzw. den Umgang mit dem Pferd. Sprich: Nur, weil dein Pferd heute Angst vor Geräuschen oder schnellen Bewegungen hat, muss das nicht so bleiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_1730-768x1024.jpg" alt="Ist das Pferd unberechenbar? Beim Scheutraining nicht." class="wp-image-4944" style="width:576px;height:768px"/><figcaption class="wp-element-caption">Beißt sie oder beißt sie nicht? Spaß mit der Decke aus dem Erste-Hilfe-Kasten für Mensch und Pferd. Foto: Nadja</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmungen spüren &#8211; der Vibe</h3>



<p>Ein Auge fürs Detail, für die Körpersprache, Gestik und Mimik zu haben und damit über eine präzise Beobachtungsgabe zu verfügen, ist eine gute Sache. Das ist aber noch nicht alles: Es gibt da noch etwas, das nennt sich Gefühl.<strong> Wenn du die Stimmung deines Pferdes unterschwellig spürst, ohne, dass du sie großartig an einzelnen Verhaltensweisen festmachen kannst</strong>. Ich nenne das <strong>&#8222;den Vibe&#8220;</strong>. </p>



<p>Ignoriere dieses Gefühl nicht, es ist ein guter Hinweisgeber auf &#8222;what happenend before what happened happened&#8220;: Es sagt dir, &#8222;mach dich bereit, da kommt was&#8220;. Wenn ich merke, dass der &#8222;Vibe&#8220; der PN heute &#8222;Abspackmodus&#8220; ist, dann weiß ich, dass er früher oder später eskalieren wird &#8211; und führe das dann meist selbst herbei, indem ich ihn Dinge tun lasse, die ihn hochfahren &#8211; über Stangen gehen zum Beispiel oder nach einem höheren Galopptempo fragen, als er von sich aus anbiete (siehe oben). </p>



<p><strong>Warum ich nicht versuche ihn zu beruhigen und herunterzufahren</strong>? Weil ich an solchen seine Tasse nicht vollständig leeren kann und es für uns beide einfacher ist, sie kontrolliert überlaufen zu lassen und danach in die Entspannung zu finden. Mehr dazu in den folgenden Absätzen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4947" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291.jpg" alt="Von der Anspannung zur Entspannung. Signale sind Kopf schütteln, kauen und lecken. So werden Pferde berechenbar, weil wir sie lesen können." class="wp-image-4947" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0291-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zeichen der Entspannung: die Spannung abschütteln&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4948" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294.jpg" alt="" class="wp-image-4948" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O0294-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; und das Erlebte vorverdauen (lecken und kauen). <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings?ref=9">Den Stick gibt&#8217;s hier</a>*. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was tun mit der Sorgentasse?</h2>



<p>So viel zu den Voraussetzungen, um <strong>Unberechenbarkeit langsam aufzulösen in deiner Beziehung zum Pferd</strong>. Jetzt geht es darum, was du konkret tun kannst, um Eskalationen vorzubeugen und zu entschärfen: Du hast drei Möglichkeiten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Füllstand der Tasse immer niedrig halten</li>



<li>Strategien anwenden, um ein eskaliertes Pferd wieder zu beruhigen</li>



<li>Die Tasse kontrolliert vor der absoluten Eskalation überlaufen lassen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Den Füllstand niedrig halten: Verhindern, dass die Tasse vollläuft</h3>



<p>Soviel vorab: <strong>Das Pferd immer in der Entspannung zu halten ist nicht das Ziel</strong> &#8211; Training, Ausritte und Ausflüge kommen immer mit einem gewissen Grad an Anspannung und sind mit Stress verbunden. Unser Job ist es, <strong>das Level dabei so anzupassen, dass das Pferd damit umgehen kann</strong>.</p>



<p>Anders formuliert: Ist der Füllstand seiner Sorgentasse niedrig, kann das Pferd auch mit einem heftigeren Reiz umgehen &#8211; er füllt sie nicht vollständig und damit läuft die Tasse nicht sofort über, sondern kann noch mehr aufnehmen. <strong>Wie wir die Tasse immer wieder leeren, um den Füllstand niedrig zu halten, hängt vom Pferd ab.</strong> Wir müssen dafür sorgen, dass sich Anspannung und Entspannung die Waage halten und auf eine mental oder körperlich anstrengende Lektion eine Entspannungsphase folgt, damit das Pferd wieder herunterfahren kann. Gerade am Anfang sind wir oft mit dem Leeren der Tasse beschäftigt. Mit voranschreitendem Ausbildungsstand füllt sie sich nicht mehr so schnell und das Pferd hat gelernt, sie selbst zu leeren, das heißt ohne unsere Hilfe aus der Angst zurück in die Entspannung zu finden.</p>



<p></p>



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<p></p>



<p><strong>Der Füllstand der Sorgentasse hängt auch immer mit der Aufmerksamkeit des Pferdes zusammen</strong>. Bei der PN sind Füllstand-Erhöhungen meist externe Reize. Das bedeutet für mich, dass meine Hauptaufgabe darin liegt, <strong>seine Gedanken bei mir zu halten</strong>, wenn er sich lieber an der Umgebung orientieren würde bzw. seine Gedanken zu unterbrechen, wenn er sich irgendwo festglotzt. Damit muss er seine sorgenvollen Gedanken loslassen und der Füllstand der Tasse erhöht sich nicht weiter.</p>



<p>So sieht das beim Reiten aus: Um den Kontakt zu halten, gebe ich eine leichte Zügelhilfe, lege ein Bein an oder mache ein Geräusch. Bekomme ich ein Ohr von ihm als Reaktion, stelle ich die Hilfe ein und reite weiter. Wenn nicht, wird eine Lektion daraus &#8211; ich bleibe dran, bis das Ohr kommt. Das ist wichtig, weil die PN als Multitasker sehr gut in der Lage ist, zum Beispiel Seitengänge oder Stopps auf Autopilot auszuführen und mental trotzdem woanders ist. <strong>Das Ohr zeigt mir dann, dass er zu mir zurückdenkt</strong>. <strong>Eine gute Übung für &#8222;Gedanken zurück zu mir&#8220; ist das Rückwärts.</strong> Das erfordert mentale Anwesenheit. Die laterale Flexion, also das Biegen des Halses ist ebenfalls eine starke Möglichkeit, Kopf und Hirn wieder ansprechbar zu machen. </p>



<p>Das wären weitere Strategien, wenn du merkst, dass dein Pferd angespannt ist, eine Eskalation aber noch nicht unmittelbar bevorsteht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Warten, entspannen und passiv sein.</strong> Das nutze ich in Situationen, wenn die PN etwas unbedingt anschauen muss und ich weiß, dass die Möglichkeit, Klarheit über eine Bedrohung zu gewinnen, seine Tasse leeren wird. Er glotzt dann für ein paar Sekunden oder eine halbe Minute, dann kommt der Kopf runter und er schaut zu mir und fragt, &#8222;was jetzt?&#8220;. Das finde ich insofern gut, weil er seine Sorge dann allein bewältigt hat. </li>



<li><strong>Andocken lassen.</strong> Ich habe der PN beigebracht, mit der Nase meine Hand zu berühren, wenn ich sie hinhalte. Das bringt die Gedanken zu mir zurück, ebenso beruhigt der direkte Kontakt durch Berührung. Das kann schon ausreichen, einen starren Fokus und die damit verbundenen sorgenvollen Gedanken aufzubrechen und einen Neustart zu ermöglichen.</li>



<li><strong>Atmen und lächeln. </strong>Wenn die Sorgentasse der PN steigt, zum Beispiel, wenn ein Therapeut in der Nähe ist, dann sehe ich ihn immer wieder zu mir herüber linsen. Diese Frage nach &#8222;Was sollen wir tun? Werden wir alle sterben?&#8220; beantworte ich mit atmen und lächeln. Hier gilt: Das ausstrahlen, was du selbst gern im Pferd sehen würdest.</li>
</ul>



<p>Und dann gibt&#8217;s natürlich noch die individuellen Strategien. Tue das, was deinem Pferd Sicherheit vermittelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was die PN beruhigt, ist mir hinter dackeln zu können, so dass er nicht die Führung übernehmen muss. Er kennt es aus der Gymnastizierung, dass ich rückwärts gehe, er meinem Bauchnabel folgt und wir dann Richtungswechsel auf dem Zirkel machen oder Schlangenlinien, so dass er sich oft umstellen und neu biegen muss. Für ihn ist das eine entspannende Routine, deswegen kann ich sie nutzen, um seine Sorgentasse auszuleeren.</li>



<li>Absoluter Chill-Joker für die PN sind <a href="https://verstehepferde.de/guter-pferdemensch/">streicheln und reden</a>. Je schweigsamer ich werde, desto angespannter wird er. Nach einer Lektion, wenn ich Pause am langen Zügel gebe, dreht er oft den Kopf und schaut nach mir &#8211; für mich dann der Hinweis, dass ich zu wenig positive Rückmeldung gegeben habe.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorsicht vor Tricks!</h3>



<p class="has-background" style="background-color:#ffbc77">Das Problem mit  &#8222;Tricks&#8220;. <strong>Wenn wir Lektionen oder Hilfen drillen, dann passiert es, dass Pferde gehorsam reagieren, aber mental im Autopilot bleiben</strong>. Die laterale Flexion ist ein Paradebeispiel dafür. Wenn wir wiederholt und stumpf und abwechselnd links rechts den Kopf und den Hals biegen wie Knetmasse, laufen wir Gefahr den Hals viel zu mobil zu machen und von den Füßen abzukoppeln. Das Pferd kommt dann zwar mit dem Kopf herum, läuft aber trotzdem über die äußere Schulter weg. Hässlich, wer das reiten musste. <strong>Das passiert, wenn das Pferd eine Hilfe, ein Signal wie einen Trick gelernt hat.</strong> Das Signal ruft eine bloße körperliche Reaktion hervor, aber mental verändert sich nichts im Pferd. <br><br>Korrekte laterale Flexion holt dagegen die Gedanken des Pferdes zum Reiter zurück. Es denkt nach hinten. Gut zu erkennen an der Position der Ohren und am Auge. Schaut das Pferd zu uns? Oder ist Weiß zu sehen, was bedeuten kann, dass es zwar den Kopf gebogen hat, aber versucht in die andere Richtung zu schauen, das heißt stark dorthin denkt? Ein eindeutiges Zeichen ist auch das Verwerfen im Genick. Will ich zum Beispiel, dass die PN mit der Nase nach links rüber kommt und er denkt stark nach rechts, kippt sein linkes Ohr nach unten und er schiebt die rechte Ganasche nach rechts. <br><br>Im Falle der lateralen Flexion können wir leicht überprüfen, ob unser Pferd dem Gefühl der Zügel mit seinen Gedanken folgt oder einfach nur dem Druck weicht: Wenn leichter Druck am Zügel dazu führt, dass das Pferd vollständig mit Kopf und Hals herum schwingt und dann gleich wieder vor, dann haben wir ihm einen Trick beigebracht. Wenn wir aber <strong>über den Zügel nach verschiedenen Graden der Abstellung fragen</strong> können und das Pferd beim Nachgeben nicht sofort den Hals wieder gerade macht wie eine zurückspringende Feder, dann haben wir reale laterale Flexion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Akut-Strategien, wenn die Sorgentasse überläuft</h3>



<p>In einer perfekten Welt gelingt es uns, das Pferd nicht zu überfordern und dementsprechend bleiben Eskalationen aus. In der Realität ist das nicht so &#8211; deswegen brauchen wir <strong>Strategien, um hochgefahrene Pferde wieder herunterzufahren</strong>. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reite kleine Kreise (Volten)</strong> und zwar nur über den <a href="https://verstehepferde.de/zuegelhilfen/">inneren Zügel</a>. Es geht nicht darum, schöne Kreise an allen Hilfen zu reiten, sondern dem Pferd über den inneren Zügel zu helfen, seine Angst sprichwörtlich rauszulaufen. Der innere Zügel stellt dabei sicher, dass der Hals gebogen ist und dein Pferd übertritt. Wir bringen es damit in eine Form, die es ihm nicht erlaubt, sich steif, fest und gerade zu machen. Das hilft dem Pferd, auch mental loszulassen. Wichtig dabei: Es darf so lange laufen wie es muss, wir verhindern keine Bewegung. Wie der innere Zügel und das Übertreten lassen der Hinterhand zusammen hängen, kannst du <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">hier</a> lesen.</li>



<li><strong>Reite Serpentinen, enge Schlangenlinien mit vielen Stellungs- und Biegungswechseln.</strong> Der Sinn dahinter ist, dass der Körper deines Pferdes flexibel bleibt und damit das Gegenteil von vor Angst erstarrt. Enge Wendungen erschweren das Starrwerden und geben dem Hirn etwas zum Denken.</li>



<li><strong>Die <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Hinterhand übertreten lassen</a>.</strong> Das kann eine gute Übung sein, da das Pferd auch hier wieder seine Energie herauslaufen kann, wir es ihm aber etwas anstrengender machen, was ein Umdenken befördern kann. Wichtig dabei: Wir jagen nicht blind und wütend den Hintern im Kreis, sondern wir fragen nach Rhythmus, Gleichmaß und das Ganze mit einem netten Lächeln im Gesicht. Wenn wir das Pferd mit dieser Übung für Ablenkung oder Angst bestrafen wollen, fördert sie nicht Entspannung, sondern Angst.</li>



<li><strong>Die Hinterhand herausschicken.</strong> Das ist das Notaus. Wenn die PN am Seil zu schnell wird, fällt er immer auf die innere Schulter und beginnt mehr und mehr, die Balance zu verlieren. Schicke ich dann mit dem Seil seine Hinterhand raus, ist er gezwungen, die innere Schulter aufzustellen. Das bringt ihm die Balance zurück. <a href="https://verstehepferde.de/hinterbeine-kreuzen-warum/">Warum und wie, das kannst du hier lesen.</a></li>



<li>Außerdem gibt es Lektionen, die <strong>eine Brücke zwischen mentaler Überforderung und Gehorsam und Entspannung bauen</strong> können. Die PN hat zum Beispiel gelernt seinen Trab auf ein Signal hin zu verkürzen. Fliegt er mir jetzt um die Ohren, verhindere ich zunächst einen Panikgalopp &#8211; der ist dann immer mit fliegendem Sand, einem schrägliegenden Pferd, tiefer Schulter und maximalem Balanceverlust verbunden. Das heißt, ich pariere immer wieder energisch durch, bis die PN den Trab findet. Wenn ich dann nach verkürztem Trab frage, bekomme ich durch seine überschüssige Energie eine Passage &#8211; die Übung bringt ihn dann wieder zum Denken, kanalisiert die Angst in Form von Bewegungsdrang und gibt mit die Chance wieder loben zu können. Damit ist der Pfad zur Entspannung angelegt.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4949" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361.jpg" alt="Das Pferd bockt - ein unberechenbares Verhalten?. So kann man die Situation auflösen." class="wp-image-4949" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6361-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN bockt beim Angaloppieren&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4950" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401.jpg" alt="" class="wp-image-4950" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6401-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; ich fange ihn mit einem Zügel ab&#8230;</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" data-id="4951" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433.jpg" alt="" class="wp-image-4951" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433.jpg 1000w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/AW0O6433-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; danach geht&#8217;s weiter im Galopp. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photographie</a></figcaption></figure>
</figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sorgentasse kontrolliert leeren</h3>



<p>Und dann gibt es noch die Möglichkeit, <strong>selbst einen Reiz zu setzen, um das Pferd aus der sich steigernden Anspannung zu holen und das Muster zu unterbrechen</strong>. Das hat den Vorteil, dass du vorbereitet bist und nicht warten musst, bis etwas Externes passiert &#8211; du steuerst es selbst. Ich mache das gern <a href="https://verstehepferde.de/entspannt-spazieren-gehen/">beim Spazieren gehen</a>: Sagen wir die PN glotzt und ist spannig, dann schlurfe ich mal unerwartet beim Gehen mit den Füßen und erzeuge ein raspelndes Geräusch. Er zuckt, guckt, fragt mich, was ich da mache und schon ist er wieder im Denken und der Füllstand seiner Tasse deutlich gesunken. Damit war die Unterbrechung eine Art Reset-Button. Hier gilt natürlich: Tue das nur, wenn du den Anspannungsgrad deines Pferdes gut einschätzen und seine Reaktion handeln kannst. Es ist keinem gedient, wenn du dein Pferd so in Angst versetzt, dass es sich losreißt oder einen andere Stunt zeigt. </p>



<p>Der Schlurf-Test eignet sich auch gut, um mir eine Einschätzung des Füllstands zu geben: Ignoriert die PN meine Geräusche, sind wir chillig unterwegs.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="740" height="544" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg" alt="Kein unberechenbares Pferd - Reiten im Nebel und bei Kälte." class="wp-image-4946" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272.jpg 740w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272-300x221.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2022/11/pn-e1669051385272-150x110.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Reiten bei Temperaturen knapp über Null Grad, im Nebel mit Pad und weichem Rope-Bosal. Check.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Hier ein paar Links zum Thema &#8222;Pfersönlichkeit&#8220; verstehen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>http://www.ann-rebecka-madsen.de/lbe-eine-starke-persoenlichkeit/</li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/horsenality/">https://www.pferdefluesterei.de/horsenality/</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/pferde-verstehen-eins-werden/">https://www.pferdefluesterei.de/pferde-verstehen-eins-werden/</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/eins-werden-pferd-pferdeseele/">https://www.pferdefluesterei.de/eins-werden-pferd-pferdeseele/</a></li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-naturalhorse wp-block-embed-naturalhorse"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote  class="wp-embedded-content" data-secret="Qd4jwq9HwQ"><a href="https://naturalhorse.de/pferdepersoenlichkeiten-erkennen-nach-den-5-elementen.html">Pferdepersönlichkeiten erkennen nach den 5 Elementen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Pferdepersönlichkeiten erkennen nach den 5 Elementen&#8220; &#8212; Naturalhorse" src="https://naturalhorse.de/pferdepersoenlichkeiten-erkennen-nach-den-5-elementen.html/embed#?secret=CJHaYnLkSg#?secret=Qd4jwq9HwQ" data-secret="Qd4jwq9HwQ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p>Und hier noch einige Videos (auf Englisch) zum Thema Sorgentasse und Unfallvermeidung.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="Trigger Stacking and &quot;What to do with a Crazy Horse&quot;." width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/nH1S6dpwrlw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



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<iframe loading="lazy"  title="How to avoid freak accidents with horses Part 2" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/_70W1K2M4PA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



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<iframe loading="lazy"  title="How to avoid freak accidents with horses Part 3" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/yfd8cpI-baw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy"  title="How to avoid a freak accident with horses -Riding on the road with traffic" width="830" height="467" src="https://www.youtube.com/embed/PQ2ICfaw-0E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



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		<title>Pferde lesen lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 12:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde lesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Also, wenn er die Ohren anlegt, dann ist er wütend. Und wenn er ein Hinterbein anwinkelt, dann ist er entspannt.&#8220; So in etwa wurde mir in den ersten Tagen meiner Reiterkarriere die Körpersprache des Pferdes erklärt. Wirklich weit gekommen bin ich mit diesen Hinweisen nicht. Kein Wunder. Zum Pferde verstehen gehört so…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="//vg01.met.vgwort.de/na/b98b14b36db14e3e8d9864e6a3aecb3b" alt="" width="1" height="1" />&#8222;Also, wenn er die Ohren anlegt, dann ist er wütend. Und wenn er ein Hinterbein anwinkelt, dann ist er entspannt.&#8220; So in etwa wurde mir in den ersten Tagen meiner Reiterkarriere die Körpersprache des Pferdes erklärt. Wirklich weit gekommen bin ich mit diesen Hinweisen nicht. Kein Wunder. Zum <strong>Pferde verstehen</strong> gehört so viel mehr. Und was würde es alles erleichtern: Mehr gelingende Kommunikation, weniger Missverständnisse. Egal, ob wir das Pferd zur Koppel führen oder Reitstunde reiten &#8211; wer (Pferde) lesen kann, ist klar im Vorteil. Deswegen versuche ich in diesem Beitrag das &#8222;Pferde lesen&#8220; in seine Einzelteile herunterzubrechen, und es damit vielleicht etwas einfacher zu machen. Die <strong>Körpersprache des Pferdes zu verstehen</strong>, erfordert &#8211; wie alles Lohnenswerte &#8211; Zeit und Übung. Je nachdem wie intensiv wir uns mit ihr beschäftigen, geht sie auch weit über das Optische hinaus. Wir können <strong>Anspannung im Pferd fühlen</strong>, und, fassen wir es an, mit den Händen erspüren. Letztlich gibt uns das Pferd mit seinem Körper zu verstehen, <strong>wie es sich fühlt und woran es gerade denkt</strong> (also wo seine Aufmerksamkeit liegt). Verstehen wir seine Signale und (re)agieren entsprechend, steht dem harmonischen Zusammensein oder erfolgreichem Training (oder beidem) nichts mehr im Wege.</p>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
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<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//4.bp.blogspot.com/-x-EKNcBzWp0/VXGTH_j7bVI/AAAAAAAABaw/L9KBJz18cWs/s1600/Party.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/Party.jpg" alt="Pferde lesen, Pferde verstehen" width="213" height="320" border="0" /></a></td>
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<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Weil es den Charakter der beiden schön einfängt : ). Paledos Missfallen zeigen die Stellung der Ohren, der Ausdruck der Augen und die Nüsternpartie sehr, sehr deutlich. Aber auch der weggedrehte Kopf und die gespreizten Vorderbeine sprechen die gleiche Sprache. Paledo will nicht weggehen und hält seine Position, ist aber genervt von Lucas&#8216; Anschnüffeln. Foto: Marko</td>
</tr>
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</table>
<h4><b>Zunächst: die Entspannung </b></h4>
<p>Mein Ziel ist es immer, das Pferd zunächst zu entspannen, und erst dann mit den eigentlichen Inhalten der Stunde zu beginnen. Verliere ich die Entspannung, versuche ich wieder sie herzustellen und stelle alles andere hinten an. Natürlich kann auch ein angespanntes Pferd etwas lernen oder Lektionen ausführen. Aber das geht zu Lasten des Pferdekörpers und unserer Beziehung. <strong>Entspannung bildet die Grundlage</strong> für eine Einheit. Zwischen den Polen Anspannung und Entspannung gibt es noch <strong>diverse Nuancen und Abstufungen</strong>, und das Pferd hält auch nicht über die gesamte Dauer unseres Zusammenseins einen <strong>einheitlichen Gemütszustand</strong>. Gerade schnelle und häufige Wechsel im emotionalen Befinden machen die Arbeit mit manchen Pferden zur Herausforderung.</p>
<h3>Das Lesen des Pferdes</h3>
<p>Meine Überbegriffe für das Lesen des Pferdes sind <strong>Weichheit oder Härte in Körper und Geist des Pferdes</strong>. Bevor ich anfange die <strong>Details der Körpersprache </strong>zu analysieren, spüre ich schon, welche Schwingungen vom Pferd ausgehen &#8211; und das hat jetzt nichts mit Esoterik zu tun: <strong>Was strahlt das Pferd insgesamt aus,</strong> Entspannung oder Anspannung? Diese erste Einschätzung bestätigt oder widerlegt dann der Blick auf die Details.</p>
<h3>Widersprüchliche Signale</h3>
<p><b> </b>Wichtig ist dabei, immer <strong>das gesamte Pferd im Blick</strong> zu haben. Manchmal sind die <strong>Signale</strong>, betrachtet man nur einzelne Körperteile, durchaus <strong>widersprüchlich</strong> (und natürlich treten nicht alle oben genannten gleichzeitig auf). Ein Pferd kann zum Beispiel ein Hinterbein angewinkelt haben (was häufig als Zeichen von Entspannung interpretiert wird) und trotzdem steif und wie festgefroren etwas fokussieren. Das Gleiche gilt für den tief gehaltenen Kopf, der ja auch gemeinhin als Zeichen von Entspannung gewertet wird. Das ist er auch oft, aber eben nicht immer. Manche Pferde verkriechen sich da unten, und blenden ihre Umgebung aus, weil diese zu viel Druck ausübt.</p>
<h3><b>Eine Geste, zwei Bedeutungen</b></h3>
<p>Noch eine Schwierigkeit: Manchmal transportieren die gleichen Gesten <strong>unterschiedliche Bedeutungen</strong><b>,</b> zum Beispiel <strong>das Gähnen</strong>. Ich habe es als Zeichen von Entspannung aufgeführt &#8211; bei manchen Pferden weist es aber auf eine Kolik hin, also genau auf das Gegenteil. Ein Pferd kann <strong>scharren</strong>, weil es gestresst und frustriert ist (als Überspruchs- und Kompensationshandlung), oder weil es sich wälzen will. Ein Wallach kann <strong>ausschlauchen</strong>, weil er einen Grad der Tiefenentspannung erreicht, oder weil unsere Anforderungen ihn erregen. Wegen dieser Doppeldeutigkeiten ist es wichtig, immer den <strong>Gesamteindruck wahrzunehmen</strong>. Klarheit verschaffen dann in der Regel die <strong>Geschwindigkeit des Verhaltens</strong> (überlegt oder hektisch) und der übergeordnete Eindruck beim Blick auf das gesamte Pferd.</p>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
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<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//1.bp.blogspot.com/-LQkaOJjJFjE/VXL3_pwmQXI/AAAAAAAABbY/4cQQNZjQhIk/s1600/Paledotense.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/Paledotense.png" alt="Pferde lesen, Pferde verstehen" width="218" height="400" border="0" /></a></td>
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<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Angewinkelter Hinterfuß &#8211; und trotzdem ist Paledo angespannt. Typisch für ihn: Er bleibt lieber stehen statt sich zu drehen und verrenkt sich den Hals, um &#8222;die Gefahr&#8220; zu beobachten. Foto: Wilfried</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich finde, dass sich der <strong>mentale Zustand</strong> des Tieres am zuverlässigsten am Kopf erkennen lässt, im <strong>Ausdruck der Augen und Ohren.</strong> Sie sagen uns direkt, wohin die Aufmerksamkeit des Pferdes gerichtet ist. Bin ich mir nicht ganz sicher, wie es dem Pferd gerade geht, messe ich Augen und Ohren die größte Bedeutung bei. Wenn das Pferd beginnt sich zu entspannen, finde ich die ersten Hinweise darauf ebenfalls in den Augen und der Stellung der Ohren.</p>
<hr />
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<p><div style="width: 478px" class="wp-caption aligncenter"><a title="100% Horsemanship" href="//shop.pferdefluesterei.de/collections/bodenarbeit?ref=9" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" title="Pferde lesen lernen" src="//www.pferdefluesterei.de/wp-content/uploads/2016/09/Horsemanship-468x116.jpg" alt="Pferde lesen lernen" width="468" height="116" /></a><p class="wp-caption-text">Im Shop der Pferdeflüsterei findest du hochwertiges Zubehör fürs Pferd.*</p></div></p>
<hr />
<h3>Jedes Pferd hat andere Verhaltensmuster</h3>
<p>Mir hilft es ebenfalls, <strong>Pferde zu vergleichen. </strong>Nicht nur, dass sie ganz unterschiedlich auf den gleichen Reiz reagieren können, auch <strong>die Körpersprache variiert oft stark</strong>. <a href="//verstehepferde.de/pferdeberuehren/">Manche Pferde sind einfach deutlich expressiver als andere</a>, zeigen ihren Unmut deutlich, aber auch ihre Entspannung. Während der Friese, wenn man ihm am Mähnenkamm krault, die Nase in den Himmel streckt, die Unterlippe schlabbern lässt, ein Genussgesicht zieht und einem die Schulter hinstreckt, muss ich beim Projektwallach schon sehr genau hinschauen, um überhaupt feststellen zu können, ob er das jetzt gut oder schlecht findet. Beim Friese ist der Atem deutlich zu hören, der Projektwallach dagegen schnaubt oder schnorchelt nicht mal in Ausnahmesituationen &#8211; dann grunzt er eher. Jedes Pferd hat <strong>andere Angewohnheiten und Signale, Stress zu zeigen</strong>. Eine Stute zum Beispiel zwickt sich in den Bauch, als wolle sie eine Fliege verscheuchen, wenn ihr der Druck zu groß wird oder sie sich überfordert fühlt. Kennt man sie nicht oder hat man sie nicht ein paar Mal beobachtet und erkennt <strong>das Muster in dem Verhalten</strong>, würde man das nicht unbedingt als Signal für Stress interpretieren. Beim Projektwallach, der wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, eher auf der gechillten Seite des Lebens steht, <strong>blockiert emotionale Spannung sofort sein Genick</strong>. Er kann dann nicht mehr nachgeben oder loslassen. Leichte Nickbewegungen des Kopfes weisen dagegen auf Entspannung hin &#8211; mental wie körperlich. Wenn er etwas angespannt beobachtet, klemmt er im Genick und bringt den Kiefer Richtung Brust und damit den Kopf etwas in Richtung der Senkrechten (wäre er ein Mensch, würde er das Kinn zum Hals ziehen und ein Doppelkinn machen). Ein anderer Wallach, mit dem ich eine Zeitlang gearbeitet habe, machte das Gegenteil: Er streckte die Nase regelrecht vor und kam mit dem Kopf fast in die Waagerechte. Die menschliche Entsprechung seines Verhaltes wäre wahrscheinlich, etwas mit offenem Mund zu beobachten. Es ist also nicht damit getan, ein Pferd einmal zu beobachten &#8211; sondern hilfreich, sich mit dem <strong>Verhalten von verschiedenen Exemplaren in verschiedenen Situationen</strong> zu beschäftigen, und die Muster der einzelnen Tiere zu identifizieren. Ihr werdet sie finden, wenn ihr lange genug sucht.</p>
<p>Tom Dorrance sagte: <i style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">&#8222;Observe, remember and compare&#8220;</i> (beobachte, erinnere dich und vergleiche). Und das ist es, was uns und unsere Fähigkeit, Pferde zu lesen weiterbringt: Je <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">mehr Beobachtungen</b> wir machen, desto <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">mehr Vergleichswerte</b> haben wir und desto präziser wird unser Einschätzung.</p>
<h3>Entspannung kommt allmählich (und dann immer schneller)</h3>
<p>Dann ist es nicht nur interessant, die jeweiligen Grade von Spannung und Entspannung einzuschätzen: Auch <strong>die Übergänge </strong>von einem zum anderen sind aufschlussreich. <strong>Entspannung zu Spannung</strong> geht meist recht schnell: Ein Geräusch alarmiert das Pferd, und sofort steht es unter Spannung. Oder es sieht einen Gegenstand in der Ferne und macht sich beim Näherkommen immer weiter fest. <strong>Der Spannungsabbau hat mehr Nuancen</strong>. Häufig verlässt die Spannung das Pferd ganz allmählich: Zunächst starrt es mit erhobenem Kopf und weiten Nüstern auf einen Punkt in der Ferne. Dann weicht etwas Anspannung aus dem Körper. Es steht nicht mehr ganz so steif mit den Beinen in den Boden. Das Pferd schaut zwar immer noch erhobenen Hauptes, aber die Ohren bewegen sich wieder in andere Richtungen, und es fängt an zu blinzeln. Dann senkt es den Kopf etwa, hebt ihn gleich wieder, und dann lässt es den Hals wieder fallen, dieses Mal länger. Manche Pferde schütteln sich. War die Anspannung groß, werden die meisten Pferde anfangen zu <strong>kauen und zu lecken</strong>, wenn sie nachlässt, oft begleitet von einem tiefen Ausatmen. Manchmal bleiben große Reaktionen aus &#8211; das Pferd findet in die Entspannung zurück ohne seine Position zu verändern.</p>
<p>Innerhalb einer Übungseinheit können wir an der Schnelligkeit, mit der die Entspannung eintritt, unsere &#8222;Lehrqualität&#8220; messen. Je schneller das Pferd herunterkommt, desto besser. Waren die <strong>Reize intensiv</strong> und für das Pferd bedrohlich, wird es eingangs eine Weile brauchen, um sich in Sicherheit zu fühlen. Doch dieses Gefühl (und damit das Vertrauen in uns) kommt mit der Zeit immer schneller, so dass wir <strong>Entspannung im Pferd erst beeinflussen und dann aktiv abrufen</strong> können. Das geht sehr gut mit dem <a href="//verstehepferde.de/ziellos-mit-der-peitsche-wedeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">systematischen Desensibilisieren des Pferdes</a>.</p>
<p>Ich hoffe, das war hilfreich für euch. Fällt euch noch etwas ein, was ich ergänzen sollte?</p>
<p>PS: Wenn ihr euer Pferd beobachtet, dann versucht, es dabei <strong>nicht zu fixieren</strong>, denn das baut wieder Spannung auf. Leslie Desmond hat beim Kurs im letzten Jahr uns Zuschauer mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass wir doch bitte alle atmen sollen statt den Atem anzuhalten, weil wir <strong>mit unserer Spannung die Pferde stressen</strong>. Ebenso wies sie auf Blickrichtungen hin, die ein Pferd entweder blockieren oder antreiben können &#8211; eben je nachdem, wohin die Mehrheit der Zuschauer gerade schaut.   <a href="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-723 size-large" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png" alt="Pferde lesen, Pferde verstehen" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1200x116.png 1200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a><a href="//www.youtube.com/watch?v=2L1ySPoeeMg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieses Video zeigt ein Pferd</a> anfangs, in der Mitte und am Ende einer Trainingseinheit. Es ist schön zu sehen, wie das eingangs unfokussierte Pferd zu mehr Ruhe findet.</p>
<p>In dem Text geht es um ein anderes, zugegeben kryptisches Zitat von Tom Dorrance. Das lautet: <i><a href="//verstehepferde.de/tippsbesserebodenarbeit/">&#8222;Prepare to position for the transition&#8220;</a>.</i></p>
<p><p >Keine Produkte gefunden.</p></p>
<p style="text-align: left;">Anna Blake hat einige Texte zum Thema Pferde lesen verfasst. Hier schreibt sie darüber, dass uns Menschen etwas <a href="//annablakeblog.com/2015/01/23/seeing-things-like-horses-do/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe</a> nicht schaden würde, und hier geht es darum, wie sich das <a href="//annablakeblog.com/2014/04/11/training-condifence-and-trust/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wissen um die Sprache des Pferdes im Training einsetzen</a> lässt.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212; Die mit * gekennzeichten Links sind <a href="//www.verstehepferde.de/affiliate-link" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Affiliate-Links</a> &#8212;</p>
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		<title>Reden oder nicht reden? Von Sinn und Unsinn der Stimmkommandos</title>
		<link>https://verstehepferde.de/reden-oder-nicht-reden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=reden-oder-nicht-reden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 10:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kommandos]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Buck Brannaman Clinics sind unterhaltsam. Vor allem dann, wenn er seine Meinung pointiert formuliert &#8211; wie im vergangenen November in Köln, auf die Frage hin, was er von Stimmkommandos hält. Nicht viel. Er benutzt sie nicht, weil er nicht will, dass ein anderer mit seinem Pferd kommunizieren kann. Und weil sie das…</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/reden-oder-nicht-reden/">Reden oder nicht reden? Von Sinn und Unsinn der Stimmkommandos</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Buck Brannaman Clinics sind unterhaltsam. Vor allem dann, wenn er seine Meinung pointiert formuliert &#8211; wie im vergangenen November in Köln, auf die Frage hin, was er von <strong>Stimmkommandos</strong> hält. Nicht viel. Er benutzt sie nicht, weil er nicht will, dass ein anderer mit seinem Pferd kommunizieren kann. Und weil sie das Pferd nerven:</div>
<div></div>
<div><i>&#8222;You can go to a lot of these show rings and ride around on your horse and you can have a lot of fun with it cause you can go &#8222;cluck, cluck, cluck&#8220; and then see how many horses you can get swishing their tails and pinning their ears because that always preceeds the whip or the spur or something that antagonizes the horse. So pretty soon everybody is riding around cranky, their horses are cranky and mad and you just go &#8222;cluck, cluck, cluck&#8220;, cause people do that like it is a nervous twitch, like they have tourette or something.&#8220; </i></div>
<div></div>
<div>Muss natürlich so gemein auch nicht sein.<br />
<strong>Das Problematische an Stimmkommandos:</strong> Oft werden sie eingesetzt, ohne dass das Pferd sie vorher bewusst gelernt hat. Der Mensch befiehlt einfach ein <i>&#8222;Steh!&#8220;</i> oder ein <i>&#8222;Gib Huf&#8220;</i> und geht davon aus, dass das Pferd schon wissen wird, was gemeint ist. Beziehungsweise, manchen scheint die Möglichkeit gar nicht erst in den Sinn zu kommen, dass das Pferd (neue) verbale Kommandos per se einfach nicht verstehen könnte.</p>
<table class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/11/IMG_2046-1024x768.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="Kommandos, Kommunikation, Körpersprache" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/11/IMG_2046-1024x768.jpg" alt="Stimmkommandos, Körpersprache, Pferde" width="400" height="300" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Stille und Ruhe. Auch Kommunikation kann still sein. Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich ertappe mich selbst bei diesem Fehler: Für das Fahren vom Boden wollte ich <strong>das Kommando <i>&#8222;Voran&#8220; </i>etablieren</strong>, weil ich das Antreten nicht über das Schlenkern der Leinen kommunizieren will und der Projektwallach mich hinter seinem Schweif nicht sehen kann. Da ihm dann die Anhaltspunkte meiner Körpersprache fehlen, dachte ich mir, ersetze ich sie durch ein Stimmkommando. Ich habe versucht, das <strong>Stimmkommando zunächst mit Körpersprache und Treiben zu verknüpfen</strong>, damit er weiß, dass er laufen soll. Das hat auch gut geklappt. Insgesamt war das Kommando aber noch nicht etabliert, ungeduldig wie ich war, habe ich es aber trotzdem versucht abzurufen. Schlechte Idee.</p>
<hr />
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<hr />
<h2 class="separator" style="clear: both; text-align: left;">Stimmkommandos: Man muss sie trainieren</h2>
<p>Dann gibt&#8217;s jene, die <strong>ihr Pferd in ganzen Sätzen ständig vollquatschen</strong> und meinen, ihr Pferd müsse sie verstehen: <i>&#8222;Bleib jetzt endlich mal stehen&#8220;</i> oder <i>&#8222;kannst du dich nicht ein mal zusammenreißen&#8220;</i>. Das Pferd spürt sicher die Emotionen, die mit diesen Sätzen zusammen schwingen, und die in beiden Fällen Ärger und Ungeduld beinhalten. Aber nur, weil es weiß, dass sein Mensch gerade schlechte Laune hat, bedeutet das nicht, dass es seine <strong>Gedanken lesen</strong> und seine Wünsche umsetzen kann.</p>
<p>Ich rede den Wallach und andere Pferde hin und wieder auch in ganzen Sätzen an. Wenn ich das tue, weil mir ein Verhalten des Pferdes nicht passt (<i>&#8222;kannst du mal aufhören am Strick zu ziehen?!&#8220;</i>), geht das aber einher mit einer Korrektur, die über die Ansprache hinausgeht.  Und spreche ich das Pferd vor oder während einer Lektion an, dann nicht mit der Absicht, dass es das Kommando versteht und die Lektion deswegen umsetzt (vom Fahren vom Boden mal abgesehen). Mir hilft das Aussprechen (von Wörtern und Sätzen wie &#8222;zurück!&#8220; oder &#8222;move your feet&#8220;) lediglich meinen Fokus zu halten. Das Wort ist also eher an mich selbst als an das Pferd gerichtet, und ich versuche, das so weit es geht zu reduzieren.</p>
<p>Allgemein finde ich jene Momente mit dem Pferd am harmonischsten, in denen nicht gesprochen wird. In denen die <strong>Kommunikation non-verbal</strong> stattfindet. Man teilt Zeit, Raum und Fokus im gegenseitigen Einvernehmen, ohne das es großer Gesten oder großer Worte bedarf. Wenn wir Menschen <strong>so still werden wie unsere Pferde</strong> es sind, dann nähern wir uns einander an.</p>
<p><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1955 size-large" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Stimmkommandos" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a></p>
<p>In <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0v-mvgEt6MQ">diesem Video</a> erklärt Warwick Schiller den Unterschied zwischen Schweinen und Pferden (und ja, das hat etwas mit Sprache zu tun).</p>
<p>Der angekündigte Folgepost zu <a href="//verstehepferde.de/?p=96">&#8222;Warum das Pferd mit dem Kopf dabei sein muss&#8220;</a> ist in Arbeit. Der hier ist mir nur dazwischen gerutscht.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212; Der mit * gekennzeichnete Link ist ein <a href="//verstehepferde.de/affiliate-links/">Affiliate-Link</a> &#8212;</p>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Freden-oder-nicht-reden%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Freden-oder-nicht-reden%2F&text=Reden%20oder%20nicht%20reden%3F%20Von%20Sinn%20und%20Unsinn%20der%20Stimmkommandos" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Freden-oder-nicht-reden%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F11%2FIMG_2046.jpg&description=Reden%20oder%20nicht%20reden%3F%20Von%20Sinn%20und%20Unsinn%20der%20Stimmkommandos" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Übertreiben und reduzieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2013 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[feinere Hilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir anfangen, mit dem Pferd Bodenarbeit zu machen, dann übertreiben wir häufig unsere Körpersprache, machen uns größer, richten uns geräder auf, bewegen unsere Arme in großen Schwüngen. Das ist sinnvoll, um dem Pferd zu zeigen, dass wir auf eine neue Art kommunizieren wollen.&#160; Genauso wichtig ist es aber, diese…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir anfangen, mit dem Pferd Bodenarbeit zu machen, dann <b>übertreiben</b> wir häufig unsere Körpersprache, machen uns größer, richten uns geräder auf, bewegen unsere Arme in großen Schwüngen. Das ist sinnvoll, um dem Pferd zu zeigen, dass wir auf eine neue Art kommunizieren wollen.&nbsp;<br />
Genauso wichtig ist es aber, diese <b>Übertreibungen wieder herunterzufahren</b>, sobald das Pferd sicher reagiert. Tun wir das nicht, so schreien wir es über unsere überzogene Körpersprache kontinuierlich an. Das hat dann wenig mit der feinen Kommunikation zu tun, die wir anstreben. Aus dem ausgestreckten Arm kann dann ein ausgestreckter Finger werden, aus dem aufgerichteten Körper ein bloßes Einatmen. Pferde sind viel sensibler, als wir glauben.&nbsp;<br />
In einem seiner Videos arbeitet Buck Brannaman sein Pferd am leichten Führseil &#8211; er muss die Finger um das Seil nicht schließen, es liegt einfach in seiner offenen Handfläche. Das Pferd reagiert nicht erst auf den Zug am Seil, <b>es folgt dem Gefühl</b>, das das Seil transportiert, schon viel früher, etwa wenn Buck die Hand hebt. Hinzu kommt, dass das Seil aus einem leichten Material besteht, kein schweres Führseil ist. Manchmal können wir die Kommunikation noch deutlich feiner gestalten, auch wenn wir der Meinung sind, schon ein gutes Niveau erreicht zu haben. Die Suche danach lohnt sich &#8211; für uns und für das Pferd.<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fubertreiben-und-reduzieren%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fubertreiben-und-reduzieren%2F&text=%C3%9Cbertreiben%20und%20reduzieren" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fubertreiben-und-reduzieren%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=%C3%9Cbertreiben%20und%20reduzieren" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Körpersprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2013 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ausdauer]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferde verstehen Körpersprache. Auch unsere. Was sie meistens nicht wissen ist, dass auch wir in der Lage sind Körpersprache verständlich einzusetzen. Denn häufig senden wir widersprüchliche Signale, wollen das Pferd etwa mit der Peitsche vorantreiben und blocken es aber gleichzeitig mit unserem Körper.&#160; Pferde lernen also entweder, unsere Körpersprache zu…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pferde verstehen Körpersprache. Auch unsere. Was sie meistens nicht wissen ist, dass auch wir in der Lage sind Körpersprache verständlich einzusetzen. Denn häufig senden wir <b>widersprüchliche Signale</b>, wollen das Pferd etwa mit der Peitsche vorantreiben und blocken es aber gleichzeitig mit unserem Körper.&nbsp;<br />
Pferde lernen also entweder, unsere Körpersprache zu ignorieren und stumpfen ab. Oder sie kommen damit nicht klar, werden verwirrt und ängstlich. In beiden Fällen werden die Pferde wahrscheinlich nicht sofort richtig reagieren, wenn wir anfangen, bewusster mit unserem Körper und der Energie, die wir transportieren, umzugehen. Die Pferde werden nach den vielen widersprüchlichen Signalen im Vorfeld unsicher sein, ob wir tatsächlich meinen, was unser Körper sagt. Dann ist es unsere Aufgabe, dranzubleiben und dem Pferd zu zeigen, dass wir jetzt anfangen, seine Sprache zu lernen.<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fkorpersprache%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fkorpersprache%2F&text=K%C3%B6rpersprache" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fkorpersprache%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=K%C3%B6rpersprache" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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