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	<title>Rezension Archive - Pferde verstehen</title>
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	<description>Der Horsemanship-Blog</description>
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	<title>Rezension Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Das beste Buch über Horsemanship</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2015 09:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Ross Jacobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich mir einen Horseman aussuchen dürfte, um mit ihm zu arbeiten und vom ihm zu lernen, dann würde ich Ross Jacobs wählen. Dummerweise lebt er in Australien. Und da gibt es einfach zu viele große Spinnen und giftige Insekten. Doch wer ist Ross Jacobs? Aufmerksam geworden bin ich auf…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/e3bcb2a425934f5c9c1ca0bdc40e819f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Wenn ich mir einen Horseman aussuchen dürfte, um mit ihm zu arbeiten und vom ihm zu lernen, dann würde ich <strong>Ross Jacobs</strong> wählen. Dummerweise lebt er in Australien. Und da gibt es einfach zu viele große Spinnen und giftige Insekten.</p>
<h4>Doch wer ist Ross Jacobs?</h4>
<p>Aufmerksam geworden bin ich auf ihn über seine <a href="https://www.facebook.com/Good-Horsemanship-Ross-Jacobs-275719312528545/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Seite</a>. Regelmäßig veröffentlicht er hier Texte zu allen möglichen <strong>Pferdethemen</strong> &#8211; sie regen immer zum Nachdenken an, sind klar formuliert und leicht zu verstehen. Was ich an Jacobs besonders schätze, ist seine Fähigkeit sich mit verschiedenen Meinungen auseinanderzusetzen und zu begründen, warum er die Position in einer Streitfrage einnimmt, die er eben einnimmt. Manche Horsemen tun die Einschätzung anderer schon mal als minderwertig ab, wenn sie nicht ihrer eigenen entspricht. Jacobs dagegen wird dir genau erläutern, warum er denkt, wie er denkt. Auch im direkten Austausch: Denn er ist sich nicht zu schade, Fragen zu beantworten oder auf Kommentare einzugehen.</p>
<p>Über ihn persönlich kann ich sonst nahezu nichts sagen. Im Internet gibt er sich als alter Mann, mit Bart und Lederchaps und selbstironischen Humor.</p>
<p><strong>Meine liebste Episode: </strong>Jacobs nahm vor ein paar Monaten ein Video eines ziemlich bekannten US-Dressurtrainers auseinander, indem die Hilfen für einen Zirkel (glaube ich) erklärt wurden. Am Ende des Textes warf er die Frage auf, was er selbst &#8211; im Vergleich zum Trainer &#8211; denn an hochtrabenden Referenzen aufzuweisen habe. Und beantwortete das mit dem Hinweis, dass seine Mutter schon der Meinung war, dass er ein guter Reiter sei.</p>
<h4>&#8222;The essence of good horsemanship&#8220;</h4>
<p>Im Sommer hat Jacobs sein<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0646930907/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0646930907&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwfeelforhor-21" target="_blank" rel="noopener"> Grundlagenwerk &#8222;The Essence of Good Horsemanship&#8220;</a>*</strong> veröffentlicht, und ich hatte meine Hände daran, sobald es verfügbar war. Wie erwartet, ist es mit das Beste, was mir an Literatur über Horsemanship bisher begegnet ist.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<p>Jacobs gibt <strong>keine Trainingstipps</strong>. Stattdessen erläutert er die seiner Meinung nach <strong>wichtigsten Prinzipien</strong> im Umgang mit dem Pferd. Jene Prinzipien, auf denen gutes Training basiert und die uns zu besseren Pferdemenschen machen. Jacobs reitet aber keinesfalls auf Theorien herum oder handelt trocken seine Philosophie ab. Nein, er gibt Beispiele aus der Praxis, die illustrieren, was er meint. Deswegen sind seine Ausführungen immer absolut verständlich und nachvollziehbar.</p>
<p>Die drei Säulen für gutes Horsemanship sind laut Jacobs <strong>focus, clarity und softness</strong>, also Fokus, Klarheit und Nachgiebigkeit. Softness ist das Ziel, und der Weg dorthin führt über focus und clarity. Das klingt vielleicht erstmal sperrig, ist im Prinzip aber leicht nachzuvollziehen: Wenn das Pferd fokussiert, also aufmerksam ist, wir in unseren Ansagen klar sind und das Pferd uns versteht, dann kann das Pferd willig und weich reagieren. Wie man dem Pferd hilft, einen ruhigen Fokus zu bekommen und wie man selbst klar kommuniziert, das erläutert Jacobs Schritt für Schritt.</p>
<p>Er setzt dabei bei <strong>den Gedanken des Pferdes</strong> an. Jedes Verhalten beginnt mit einem Gedanken. Unsere Aufgabe ist es also, mit unseren Hilfen die Gedanken des Pferdes zu beeinflussen. Das hat den Charme, dass wir das Pferd nicht über seinen Widerstand hinweg arbeiten. Stattdessen beseitigen wir den Widerstand im Kopf, was dann zu Weichheit (Softness) im Körper führt. Jacobs geht es also nicht nur darum, dass das Pferd gehorcht oder um die Ausführen irgendwelcher Patterns. Das Pferd soll sich gut dabei fühlen.</p>
<p>Inhaltlich ist dieses Buch <strong>ein absolutes Muss</strong> für jeden, der sich für gutes Horsemanship interessiert. Es ist leider nur auf Englisch erhältlich, aber in einer leicht verständlichen und präzisen Sprache verfasst.</p>
<p>Von mir gibt es für dieses Buch ganze fünf Möhren</p>
<p><a href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-891 aligncenter" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren-300x73.jpg" alt="5möhren" width="300" height="73" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren-300x73.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren-1024x249.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren-250x61.jpg 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren-150x36.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/11/5möhren.jpg 1227w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&#8212; Die Buchlinks gehören zum <a href="http://www.verstehepferde.de/affiliate-links" target="_blank" rel="noopener">Amazon-Affiliate-Programm</a> &#8212;</p>
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		<title>Rezension: &#034; Pferde verstehen &#034; aus dem FN-Verlag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[FN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Grundlagenwerk der FN zum Thema Bodenarbeit heißt wie mein Blog: &#8222;Pferde verstehen&#8220;. Ich weiß noch, dass ich mich vor etwa zwei Jahren durch das Buchangebot des FN-Verlags geklickt und ziemlich erstaunt festgestellt habe, dass es rein gar nichts zum Thema Bodenarbeit gab, was über das Longieren oder den täglichen Umgang…</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/rezension-pferde-verstehen-aus-dem-fn/">Rezension: &quot; Pferde verstehen &quot; aus dem FN-Verlag</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/71a050e254694a09839b805e931afe75" alt="" width="1" height="1" />Das <strong>Grundlagenwerk der FN zum Thema Bodenarbeit</strong> heißt wie mein Blog: <a href="http://www.fnverlag.de/pferdebuecher-reitbuecher-fuer-kinder-und-erwachsene/pruefungsvorbereitung-reitabzeichen/pferde-verstehen-----umgang-und-bodenarbeit-isbn-978-3-88542-793-3_p1035.html">&#8222;Pferde verstehen&#8220;</a>. Ich weiß noch, dass ich mich vor etwa zwei Jahren durch das Buchangebot des FN-Verlags geklickt und ziemlich erstaunt festgestellt habe, dass es rein gar nichts zum Thema Bodenarbeit gab, was über das Longieren oder den täglichen Umgang mit dem Pferd hinausging (was dann Putzen, Führen und Satteln beinhaltet).&#8220;Pferde verstehen &#8211; Umgang und Bodenarbeit&#8220; war also mehr als überfällig und ist in erster Auflage im vergangenen Jahr erschienen. Es ist an der Zeit, dass sich die FN der <strong>Bodenarbeit</strong> annimmt und ihren Wert anerkennt, und das Buch leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Dank Christoph Hess, der mit Linda Parelli zusammenarbeitet, scheint sich der Verband auch mehr dem Horsemanship zu öffnen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht</p>
<div id="attachment_237" style="width: 224px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/P2260001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-237" class="wp-image-237 size-medium" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/P2260001-214x300.jpg" alt="FN Grundlagen Pferde verstehen" width="214" height="300" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/P2260001-214x300.jpg 214w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/P2260001-107x150.jpg 107w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/P2260001.jpg 285w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><p id="caption-attachment-237" class="wp-caption-text">So sieht es aus &#8211; das Grundlagenwerk der FN zum Thema Bodenarbeit. Foto: Nadja</p></div>
<p>Das Buch jedenfalls hält, was es auf dem Cover verspricht: Es gibt Einblicke in <strong>Verhalten, Sinneswahrnehmung und Lernfähigkeit des Pferdes</strong> &#8211; und das Ganze kombiniert mit Praxisübungen, also <strong>Bodenarbeit und Führtraining.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine seelenvolle Hommage an die Natur des Pferdes erwartet bei diesem Titel keiner: Das Buch nähert sich der Natur des Pferdes durch <strong>die Brille der Wissenschaft</strong> und<b> </b>hält durchgängig einen analytisch-distanzierten Blick auf die Materie, was es ab und an etwas umständlich zu lesen macht. Gerade die ersten beiden Drittel, die sich mit Sinnen und Lernverhalten des Pferdes beschäftigen, basieren und verweisen auf die Forschung und bieten einen sehr guten und <strong>umfassenden Überblick</strong>.Besonders erfreulich: Die Autoren kauen kein Wissen wieder, das jeder, der mehr als einmal einen Fuß in einen Stall gesetzt hat, im Schlaf herunterbeten kann (mittlerweile sollte in den meisten pferdeinteressierten Köpfen angekommen sein, dass Pferde Herden- und Fluchttiere sind). Stattdessen erhält der Leser <strong>konkretere Informationen</strong> und mehr biologische Details: Etwa, das Pferde sehr gut im Dunkeln sehen und stark auf Farb- und Helligkeitskontraste reagieren. Dass sie die Fähigkeit besitzen zu generalisieren, also zum Beispiel eine bestimmte Hilfe auf verschiedene Menschen und Situationen zu übertragen. Und dass sie durchaus in der Lage sind, aus schlampig gegebenen Hilfen die Absicht des Menschen herauszulesen.</p>
<p>Das Fass der <strong>Dominanztheorie</strong> macht das Buch übrigens nicht auf. Das Pferd erkennt den Menschen als Teil seiner Gruppe, und der Mensch soll dabei die ranghöhere Position einnehmen, so der Rat der Autoren.</p>
<p>Nachdem Natur und Lernfähigkeit des Pferdes erläutert sind, befasst sich das letzte Drittel des Buches mit den Praxisübungen. Es ist vor allem für diejenigen interessant, die Interesse haben, die <strong>Bodenarbeitsprüfungen der FN</strong> abzulegen, und legt detailliert dar, welche Übungen mit welchen Signalen welche Ziele verfolgen.Diese Genauigkeit hat Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite weiß der Leser dank der präzisen Ausführungen, welche Handgriffe er verrichten muss. Auch gelingt den Autoren der Übertrag aus der Wissenschaft in die Praxis. Beispielsweise im Kapitel, das erklärt, wie man dem <strong>Pferd das Erlernen neuer Hilfen leicht macht</strong><b> </b>(nämlich indem man verschiedene Sinne anspricht, das Signal immer gleich gibt, anfangs sogar am gleichen Ort, und es aussetzt, wenn das Tier reagiert). Die Autoren machen auch deutlich, dass sich Pferde im Zweifelsfall eher an optischen Reizen, also unserer Körpersprache orientieren als an Stimmsignalen, und dass es unsere Aufgabe ist, unseren Körper gezielt und verständlich einzusetzen.</p>
<p>Auf der anderen Seite gehen bei den Anleitungen der Hilfen die wichtigsten Ansätze unter oder werden nicht genug herausgearbeitet: Pause, wenn das Pferd etwas richtig macht (und zwar absolutes Aussetzen der Hilfen, gerade am Anfang) sowie immer ein leichtes Signal am Anfang und ein deutlicheres, wenn das Pferd nicht reagiert.</p>
<p>Der Hinweis, dass die Hilfen reduziert werden, ist gut aber nicht genug, und so sind mir auch die dargestellten Vorgehensweisen <strong>zu absolut und zu genormt</strong>. Sie erinnern mich an eine <strong>Gebrauchsanweisung für das Pferd</strong>: Wenn du folgende Knöpfe drückst, soll das Pferd sich so verhalten. Und wenn das Pferd nicht so funktioniert, wie erwünscht, dann frage man einen erfahreneren Pferdemenschen. Und so steht der Leser im Falle von Problemen alleine dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-238" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-300x58.png" alt="FN Pferde verstehen" width="481" height="93" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-300x58.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-250x48.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-150x29.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1.png 400w" sizes="auto, (max-width: 481px) 100vw, 481px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch aus ihrer Rolle des Mahners kann die FN nicht heraus: Eine gewisse <strong>Grundvorsicht</strong> schwingt mit, unter anderem mit Ratschlägen, nicht direkt hinter dem Pferd zu gehen oder hektische Gesten zu vermeiden.</p>
<p>Aus Horsemanship-Sicht würde ich genau das Gegenteil empfehlen: Härtet eure Pferde ab, so dass es sie nicht mehr stört, wenn ihr mit den Händen wedelt oder den Schweif verlest.</p>
<p>Es ist also nicht der Geist des Horsemanship, der dieses Buch durchdringt, sondern der <strong>Geist des deutschen korrekten Reiters</strong>, der auch am Boden präzise einwirken und kontrollieren will.</p>
<p>Auch deswegen wundert es mich nicht, dass ich inhaltlich mit einigen Aussagen nicht übereinstimme, vor allem dann nicht, wenn diese stark verallgemeinern. Zum Beispiel: Wenn das Pferd wegschaut, muss man es ansprechen, um die <strong>Aufmerksamkeit</strong> wieder zu erlangen (nicht unbedingt. Man kann auch einfach das Seil verkürzen und den Kopf wieder herholen). Oder: <strong>Korrekte Seitengänge</strong> sind nur mit zwei Zügeln und damit einer Begrenzung des Pferdes von außen möglich (nein. Wenn man genug &#8222;Draw&#8220; etabliert hat, das Pferd also mit seiner Körpersprache zu sich ziehen kann, kontrolliert man auch die Außenseite des Pferdes).</p>
<p>Ich könnte noch einige andere Punkte aufführen, aber das sprengt zum einen den Rahmen. Und zum anderen verfolgt die FN mit ihrer Form der Bodenarbeit <strong>ein anderes Ziel mit einer anderen Philosophie</strong>. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass ich durchaus Schnittmengen finden kann, aber eben auch Gegensätze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit:</p>
<ul>
<li>Die Stärken des Buches liegen in den <strong>geballten Fakten zu Wesen und Sinnen des Pferdes</strong><b> </b></li>
</ul>
<ul>
<li>Der <strong>wissenschaftliche Anspruch</strong> lässt die Sprache relativ hölzern klingen. Mit der Präzision der Worte geht oft eine gewisse Umständlichkeit einher.</li>
<li>Der <strong>Praxisteil</strong> ist nur interessant für Prüfungsinteressierte. Er fokussiert auf Techniken. Horsemanship und dessen Philosophie sucht man auch zwischen den Zeilen vergebens.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles in allem gibt es von mir 3 Möhren für dieses Grundlagenwerk.</p>
<p><a href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-717" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-300x73.jpg" alt="FN Pferde verstehen" width="423" height="103" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-300x73.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-1024x249.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-250x61.jpg 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-150x36.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px" /></a></p>
<p><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1955 size-large" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Pferde verstehen" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></a></p>
<p>Das Buch erhaltet ihr <a href="http://www.fnverlag.de/pferdebuecher-reitbuecher-fuer-kinder-und-erwachsene/pruefungsvorbereitung-reitabzeichen/pferde-verstehen-----umgang-und-bodenarbeit-isbn-978-3-88542-793-3_p1035.html">hier direkt beim Verlag.</a></p>
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<p>Interesse an meinen anderen Rezensionen? Durchgelesen und bewertet habe ich bisher <a href="http://verstehepferde.de/?p=99" target="_blank" rel="noopener">Monty Roberts &#8222;Die Sprache der Pferde&#8220;</a> und <a href="http://verstehepferde.de/bodenarbeit-und-fuhrtraining-rezension/" target="_blank" rel="noopener">Britta Reilands &#8222;Bodenarbeit und Führtraining&#8220;</a>.</p>
<p>&#8212; Mein Dank geht an den FN-Verlag, der mir das Exemplar für die Rezension zur Verfügung gestellt hat &#8212;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;Die mit * markierten Links sind <a href="https://verstehepferde.de/affiliate-links/">Affiliate-Links</a> &#8212;</p>
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		<title>Bodenarbeit und Führtraining &#8211; Rezension</title>
		<link>https://verstehepferde.de/bodenarbeit-und-fuhrtraining-rezension/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bodenarbeit-und-fuhrtraining-rezension</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 15:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Führtraining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=67</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Cover hat mich erst einmal irritiert: Ich bin kein Freund davon, Pferde eng zu führen. Im Buch ist davon aber nicht die Rede. Foto: Paul Pietsch Verlage Regelmäßiges Führtraining fördert nicht nur den Gehorsam des Pferdes, sondern hält auch seinen Körper fit. Wie das funktionieren kann, beschreibt Britta Reiland…</p>
<p> <a class="continue-reading-link" href="https://verstehepferde.de/bodenarbeit-und-fuhrtraining-rezension/"><span>Weiterlesen</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg01.met.vgwort.de/na/d5fc9d85e6c24f8fa866f245bc86d7c4" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/03/rez-726x1024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="rezension, führtraining, reiland, Bodenarbeit " src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/03/rez-726x1024.jpg" alt="rezension, führtraining, reiland, Bodenarbeit " width="225" height="320" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Das Cover hat mich erst einmal irritiert:<br />
Ich bin kein Freund davon, Pferde eng<br />
zu führen. Im Buch ist davon aber nicht<br />
die Rede. Foto: Paul Pietsch Verlage</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Regelmäßiges <b style="letter-spacing: 0px;">Führtraining</b> fördert nicht nur den Gehorsam des Pferdes, sondern hält auch seinen Körper fit. Wie das funktionieren kann, beschreibt Britta Reiland in <i style="letter-spacing: 0px;">„Bodenarbeit und Führtraining &#8211; So bleibt Ihr Pferd gesund und fit“</i>. Um dieses Buch soll es bei der heutigen Rezension gehen.</p>
</div>
<div style="font-size: 16px; min-height: 19px;"></div>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Ich hatte mir im Vorfeld keine Gedanken über den <b>gymnastischen Wert von Führübungen</b> gemacht &#8211; mit Gymnastizierung vom Boden verbinde ich in erster Linie Handarbeit oder Longieren. Führübungen oder Bodenarbeit dagegen nutze ich vor allem um Kommunikation aufzubauen und zu testen.<br />
Britta Reiland kombiniert das: Sie empfiehlt, Pferde in Biegung und Stellung zu führen &#8211; auf Geraden, in Volten oder durch kleine Parcours mit Stangen und Hütchen.</div>
<div style="font-size: 16px; min-height: 19px;"></div>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Das Buch gliedert sich in drei Bereiche:<br />
1. Die Beziehung zwischen Pferd und Mensch<br />
2. <b>Führübungen ohne Hindernisse </b><br />
3. <b>Führübungen mit Hindernissen</b></p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Gerade der erste Teil enthält zwar viele Selbstverständlichkeiten, aber die Kernaussage kann man nicht genug wiederholen: <b>Das Training beginnt nicht erst in der Halle</b> am Hindernis, sondern mit der Begegnung von Pferd und Mensch. Der alltägliche Umgang bestimmt, wie die folgende Trainingseinheit verlaufen wird. Reiland holt das ins Bewusstsein der Leser und gibt Tipps für höfliche Umgangsformen.</p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px; min-height: 18px;">Weiter geht es mit den <b>Führübungen</b>. Deren Erläuterungen sind gleich aufgebaut und beantworten Fragen wie &#8222;Wofür ist die Übung gut&#8220; oder &#8222;Worauf muss ich achten&#8220;.</p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Diese Systematik ist sehr übersichtlich und liefert die Informationen, die man braucht. Je länger ich allerdings gelesen habe, desto mehr habe ich mich gelangweilt. Denn <b style="letter-spacing: 0px;">passagenweise wiederholt sich einfach der Inhalt</b>. Zum Beispiel sollen fast alle Übungen die Hinterhand zum Untertreten veranlassen, Muskeln dehnen und die Balance verbessern. Und fast alle Übungen sind für fast alle Pferdetypen geeignet.</p>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
<p>Diesen Versuch, <b>Pferde nach ihren Problembereichen in Typen einzuteilen</b>, finde ich intelligent, allerdings hat sich mir nicht erschlossen, wieso einzelne Übungen vorteilhafter für gewisse Pferde sind als andere. Diese Ausführlichkeit kann man angesichts der Dicke des Buches (144 Seiten) aber auch nicht erwarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-238" title="Bodenarbeit " src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-300x58.png" alt="Bodenarbeit " width="300" height="58" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-300x58.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-250x48.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1-150x29.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/rezension_bearbeitet-1.png 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
</div>
<div>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Reiland erläutert und begründet die von ihr empfohlene <b>Führposition</b> sehr genau (und schlüssig):</p>
<p>Ziel ist es, das Pferd in korrekter Stellung und Biegung zu führen, wobei der Mensch auf Schulterhöhe parallel mitläuft. Ich finde das gar <b>nicht so leicht umzusetzen</b>: Um das Pferd komplett im Blick zu haben, müsste ich über meine Schulter zurückschauen oder rückwärts gehen. Ebenfalls ist es eine <b>Herausforderung Stellung und Biegung zu erhalten</b>, wenn man als Mensch außen und nicht innen läuft. Die Erläuterung dazu kamen mir im Buch zu spät, und hier ich hätte mir eine größere Ausführlichkeit gewünscht. Auch korrekte Kreise und Volten ohne optische Anhaltspunkte zu führen, finde ich schwierig. Ich tue mich leichter mit Hütchen oder Stangen &#8211; aber das ist meine persönliche Präferenz.</p>
</div>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Dann gibt es noch <b>ein paar kleine Dinge</b>, die mich am Rande etwas stören: Der eine oder andere Rechtschreibfehler oder die Empfehlung von Führübung Nummer 13, die es aber gar nicht gibt. Die Nummerierung hört bei 12 auf. Generell macht die Nummerierung die Benutzung des Buchs ziemlich umständlich, da man die einzelnen Übungen, auf die Bezug genommen wird, erst nachschlagen muss.</p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Auch deswegen werde ich nicht systematisch nach diesem Buch arbeiten. Dennoch hat es mir <b>einige Denkanstöße</b> gegeben &#8211; und vor allem<b> jede Menge kreative Ideen, welche Hindernisse man wie nutzen kann</b>.</p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Insgesamt ist das Buch hochwertig und das Layout angenehm, weil nicht zu viel auf den Seiten steht. Ein Test in den Klappentexten liefert zusätzlichen Mehrwert.</p>
<p style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">Alles in allem gibt es von mir 3 von 5 Möhren</p>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px; min-height: 18px;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-717" title="Bodenarbeit " src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-1024x249.jpg" alt="Bodenarbeit " width="410" height="100" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-1024x249.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-300x73.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-250x61.jpg 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie-150x36.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/07/möhren-Kopie.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px" /></div>
<div style="font-family: Helvetica; font-size: 12px;"></div>
<div style="font-size: 16px; min-height: 19px;"></div>
<div style="min-height: 19px;"></div>
<div style="min-height: 19px;"><p >Keine Produkte gefunden.</p></div>
<div></div>
<div><p >Keine Produkte gefunden.</p></div>
<div></div>
<div style="min-height: 19px;">Das Buch wurde mir von den <a href="http://www.paul-pietsch-verlage.de/index.php?aktion=ausgabe&amp;saktion=detail&amp;darst=d&amp;az=&amp;mp=&amp;ump=1001.32&amp;sa=RSA&amp;saktion_begin=&amp;lk=&amp;bestnr=&amp;autornr=&amp;sustr=&amp;grp=401&amp;datsatz=0&amp;detail=42005&amp;sort=1001.32&amp;saktion1=&amp;id=xw99900ZYdP0X90h8cbIjnwZD20150227160857&amp;navid=1" target="_blank" rel="noopener">Paul Pietsch Verlagen</a> zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!</div>
<div style="font-size: 16px; min-height: 19px;"></div>
<div style="font-size: 16px; min-height: 19px;">PS: <a href="http://verstehepferde.de/?p=99" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findet ihr meine erste Rezension: Monty Roberts &#8222;Die Sprache der Pferde&#8220;</div>
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			</item>
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		<title>Rezension &#8211; Monty Roberts: &#034;Die Sprache der Pferde&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache der Pferde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=99</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man erwähne den Namen Monty Roberts in den meisten Gesprächen in Pferdekreisen und stößt sofort auf erhobene Zeigefinger, „Aber-Einwände“ und Roundpen-Horrorgeschichten. Ich habe ihn vor ein paar Jahren mal interviewt und zwei seiner Shows besucht. Er hinterließ mich weder tief beeindruckt, noch tief schockiert. Ich bin weder Fan noch Gegner…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man erwähne den Namen <b>Monty Roberts</b> in den meisten Gesprächen in Pferdekreisen und stößt sofort auf erhobene Zeigefinger, „Aber-Einwände“ und Roundpen-Horrorgeschichten. Ich habe ihn vor ein paar Jahren mal interviewt und zwei seiner Shows besucht. Er hinterließ mich weder tief beeindruckt, noch tief schockiert. Ich bin <b>weder Fan noch Gegner </b>geworden. Vielleicht hat es deswegen so lange gedauert, bis ich tatsächlich mal ein Buch von ihm gelesen habe: <i> <span >Keine Produkte gefunden.</span>.</i></p>
<p>Das hat meine Meinung allerdings etwas zum Schlechteren gedreht &#8211; leider. Leider deswegen, weil mir das <a href="http://epona.tv/blog/2014/october/joining-up-the-dots">allgemeine Monty-Bashing</a> ziemlich auf die Nerven geht und ich lieber eine Pro-Monty-Position eingenommen hätte (hier ein <a href="http://kickingon.wordpress.com/2014/03/31/stablemate-to-soulmate-monty-roberts-demonstration-review/">Bericht zu einer Show</a> Anfang des Jahres von Becky). Immerhin ist ihm zu verdanken, dass das <b>Pferdeflüstern ins Bewusstsein vieler Pferdeleute </b>gerückt ist &#8211; und damit die Option eines anderen Umgangs mit dem Tier. Auch dank ihm konnten andere Horsemanship Trainer, Pat Parelli etwa, außerhalb ihrer Kreise Fuß fassen und haben die Strömung nach Europa getragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="page" title="Page 3">
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/10/reaching_out_big.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Monty Roberts Pferde verstehen" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/10/reaching_out_big.jpg" alt="Monty Roberts Pferde verstehen" width="318" height="320" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Bekannt wurde Monty Roberts unter anderem,<br />
weil es ihm gelang, einen Mustang in freier Wildbahn zu zähmen.<br />
Foto: Image courtesy of Monty and Pat Roberts Inc.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div style="font-family: Helvetica; font-size: 12px;">
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Es ist ja auch nicht so, dass Monty Roberts für das gewaltsame Brechen und Unterwerfen von Pferden einsteht. Im Gegenteil. Er propagiert <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong>. Mit seinem Fokus auf die Psyche des Pferdes schaut er schon in die richtige Richtung, und in den 350 Seiten Buch gibt er einige gute und unkonventionelle Ratschläge, darunter &#8222;lächeln und positiv denken&#8220;. Ich denke, man darf nicht außer Acht lassen, dass der Mann knapp 80 Jahre alt ist und einer Generation angehört, die ganz anders aufgewachsen ist als wir.</p>
<p>Was mir strukturell im Buch gefehlt hat, ist<strong> ein roter Faden</strong>. Man merkt, dass Monty Roberts versucht hat, all sein Wissen aus allen Bereichen in ein einziges Buch zu packen. Von daher deckt er nicht nur die <strong>Methode des Join-Up</strong> und damit seine Interpretation der <strong>Sprache der Pferde </strong>ab. Er wendet sich auch dem Imprinting von Fohlen zu oder beschreibt, wie man Pferde vor ihrer Angst kuriert, in eine Startbox zu gehen &#8211; alles Gebiete, die den „normalen“ Pferdebesitzer wahrscheinlich eher nicht tangieren. Dabei mischt er <strong>kurze Geschichten und Fallbeispiele aus seinem Leben</strong> darunter, erzählt sie aber nicht immer zu Ende. Als Leser weiß man dann nicht immer, worauf er jetzt genau hinaus wollte.</p>
<hr />
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<p style="text-align: center;"><em>Anregungen für gutes Horsemanship gibt es in meinem Buch. <a href="https://amzn.to/2L4CRfz">Hier kannst du es kaufen</a>.*</em></p>
<hr />
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<p>Symptome und Ursachen</p>
<p>Die Umsetzung seiner Prinzipien im Training ist meiner Meinung nach nicht wirklich konsequent. Er arbeitet häufig an den <strong>Symptomen von Problemen, nicht an der Ursache.</strong> Das wird besonders deutlich, wenn Monty diverse Ausrüstungsgegenstände empfiehlt, um Pferden das Steigen, Buckeln oder Treten abzugewöhnen. <strong>Seine Lösungen gehen damit am Kern des Problems vorbei</strong>, und ab und an widerspricht er sich zusätzlich. Etwa, wenn er schreibt, dass man dem Pferd beim Reiten keinerlei Druck machen solle, etwas später aber aufführt, härtere Arbeit als ein Art Strafe für das Pferd zu nutzen.</p>
</div>
<p>Generell bleiben seine Problemlösungsstrategien häufig im Unkonkreten und in solchen Formulierungen stecken: <i>„Nutzen Sie das Dually-Halfter, und wenn Sie der Anleitung Wort für Wort folgen, dann sollte es klappen.“ </i></p>
<p>Was mich inhaltlich viel mehr stört als das <strong>Join-Up,</strong> was das Pferd angeblich psychisch schädigen soll (dann müssten da draußen hunderttausende, vom normalen Longieren traumatisierte Pferde herumlaufen &#8211; denn Longieren ist noch deutlich tumber und kommunikationsfreier als das Join-Up), was mich also noch mehr stört als das Join-Up, sind diese beiden Empfehlungen: Das junge <strong>Pferd mit Elastikseilen auszubinden</strong> und die <strong>Ablenkbarkeit des Pferdes zu nutzen</strong>, um etwas zu erreichen. Ich halte überhaupt nichts von Ausbindern, weil sie kein Gefühl vermitteln und das Pferd nur in einer Position fixieren, die für es keinerlei Bedeutung hat und die es nicht verstehen, nur erdulden kann. Das Pferd abzulenken, um dann etwas durchzusetzen, entspricht einem Überraschungsangriff, ist link und eines guten Horseman unwürdig.</p>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/10/from_my_hands_to_yours_big.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Monty Roberts Pferde verstehen" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/10/from_my_hands_to_yours_big.jpg" alt="Monty Roberts Pferde verstehen" width="305" height="400" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Die englische Originalversion des Buches. Rezensiert habe<br />
ich die deutsche Fassung.<br />
Foto: Image courtesy of Monty and Pat Roberts Inc.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Insgesamt muss man Monty aber zu Gute halten, dass er einen <strong>sehr breiten Ansatz</strong> verfolgt und das Pferd und sein <strong>Training durchaus ganzheitlich</strong> wahrnimmt. So weist er immer wieder darauf hin, körperliche Ursachen für ein Fehlverhalten auszuschließen, geht teilweise auf die Anatomie und die Sinne des Pferdes ein und beschäftigt sich sogar mit dem idealen Bodenbelag für den Reitplatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat, ist seine<strong> Aufmachung und seine Optik</strong>. Die Illustrationen sind zahlreich und hochwertig, die Fotostrecken einleuchtend. Ein Infokasten fasst nach jedem Kapitel die Kernaussagen noch mal zusammen, was das Ganze sehr übersichtlich macht. Es steht nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig auf einer Seite, die Schriftgröße und das Layout sind optimal. Text, Zeichnungen und Fotos wechseln sich ab, was das Buch sehr gut lesbar macht.<br />
Am Ende gibt es zusätzlich ein Lexikon, erneut mit guten Illustrationen.</p>
<p>Alles in allem ist die <strong>Lektüre empfehlenswert</strong>, auch wenn man kein Monty-Roberts-Anhänger ist. Das Buch hilft, den Menschen dahinter und seine Denkweise zu verstehen, und man kann schon einige Tipps für den eigenen Umgang mit den Pferd daraus ziehen.</p>
<div style="min-height: 14px;"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1955 size-full" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png" alt="Monty Roberts" width="1215" height="116" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w" sizes="auto, (max-width: 1215px) 100vw, 1215px" /></a></div>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
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