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	<title>Konsequenz Archive - Pferde verstehen</title>
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	<title>Konsequenz Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Warum zu viel Rücksicht schädlich ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 17:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind aufgeklärte, gut informierte Reiterinnen. Wir nehmen Rücksicht auf unsere Pferde und wollen es ihnen Recht machen. Das ist ein Problem. Denn unsere permanente Freundlichkeit und unsere unermüdlichen Anstrengungen, faire Partnerinnen zu sein, belasten unsere Beziehung zum Pferd. Wir sind heute so bemüht, uns &#8222;pferdegerecht&#8220; zu verhalten, dass wir bei jeder kleinen…</p>
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<figure class="wp-block-image is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rs3-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2002" style="width:576px;height:768px" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rs3-768x1024.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rs3-225x300.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rs3-113x150.jpg 113w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rs3.jpg 1000w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>


<p><img decoding="async" src="//vg06.met.vgwort.de/na/7b6d36c54a4b40e68cd375e6136c25e3" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Wir sind aufgeklärte, gut informierte Reiterinnen. <strong>Wir nehmen Rücksicht auf unsere Pferde</strong> und wollen es ihnen Recht machen.</p>
<p>Das ist ein Problem. Denn unsere permanente Freundlichkeit und unsere unermüdlichen Anstrengungen, faire Partnerinnen zu sein, belasten<strong> unsere Beziehung zum Pferd</strong>.</p>
<p><strong>Wir sind heute so bemüht</strong>, uns &#8222;pferdegerecht&#8220; zu verhalten, dass wir bei jeder kleinen Unstimmigkeit, bei Verständnisproblemen oder Widersetzlichkeiten sofort und ausschließlich den Fehler (= die Schuld) bei uns suchen.</p>
<p><strong>Wir sind so versessen darauf</strong>, dass jede Interaktion mit dem Pferd harmonisch, pferdegerecht und freiwillig sein muss, dass es uns in tiefe Zweifel und Minderwertigkeitskomplexe stürzt, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden. Schließlich scheinen alle anderen da draußen es doch auch hinzubekommen &#8211; vor allem im Internet. Facebook ist voll von harmonischsten Pferd-Mensch-Paaren. Freiwilligkeit, Freundschaft, Sonnenschein, wohin das Auge reicht. Nur wir selbst sind die Vollversager, die es nicht schaffen in jeder Minute jedes Tages eine vertrauensvolle Verbindung zum Pferd herzustellen und zu halten.</p>
<p><strong>Wir sind so überreflektiert</strong>, dass wir jedes Muskelzucken im Pferd als Beschwichtigungssignal lesen, jede halbherzige Geste des Tieres als Aufforderung, dass wir uns jetzt sofort unbedingt ändern müssen, weil unsere Ausstrahlung dem Pferd wirklich nicht mehr länger zuzumuten ist.</p>
<p>Wir haben <a href="//verstehepferde.de/auf-der-suche-nach-dem-rechten-mass/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das rechte Maß, den unverstellten Blick</a> auf unsere Beziehung zum Tier verloren.</p>
<p>Wir haben Angst vor Konflikten, weil uns eingetrichtert wird, dass sie die Konsequenzen von nicht pferdegerechtem Verhalten unsererseits sind. Wann haben wir vergessen, dass Streit und Missverständnisse zu einer Beziehung gehören, sie genauso formen wie Harmonie und Entspannung?</p>
<hr />
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<hr />
<h2>Wenn das Pendel zu weit ausschlägt</h2>
<p>Meine Einstellung zum Projektwallach ist wie ein Pendel. Mal schlägt es weit in die eine Richtung aus &#8211; dann suche ich verzweifelt den Fehler bei mir. Dann schwingt es in die andere Richtung &#8211; und ich werde sauer, weil ich der Meinung bin, dass er willentlich falsch reagiert.</p>
<p><strong>Beide Extreme taugen nichts</strong>: Weder liegt der Fehler immer ausschließlich beim Menschen, noch liegt er immer ausschließlich beim Pferd. Doch die heutige Lesart vieler Texte und Videos pendelt in Richtung <em>&#8222;der Mensch ist immer und ausschließlich schuld&#8220;</em>. Das ist hochproblematisch.</p>
<p>Die meisten Menschen haben <strong>Angst vor Fehlern</strong>. Wir kriegen in der Schule schon eingetrichtert, wie schlimm Fehler sind und welche dramatischen Konsequenzen sie haben können (Fehler = schlechte Noten = schlechter Schulabschluss = keine Zukunft. Oh nein!). Mir liegt noch heute, über ein Jahr später, ein Satz von Michael Geitner in den Ohren. Ihm ist aufgefallen, dass viele Reiterinnen so große Angst vor Fehlern haben, dass sie erst gar nicht wagen, etwas Neues auszuprobieren. Weil sie scheitern könnten.</p>
<p>Wir haben nicht gelernt, wie wir <strong>mit Fehlern umgehen</strong> können.</p>
<p>Wir problematisieren, wo wir <strong>gelassen bleiben</strong> sollten.</p>
<p>Wir Blogger und Schreiber im Internet bilden einen super Nährboden für diese Angst. Schließlich weisen wir jeden Tag auf neue Feinheiten im Umgang mit dem Pferd hin, bei denen wir &#8211; genau! &#8211; aufpassen müssen, hinschauen müssen, uns Gedanken machen müssen. Sprich: bei denen wir Fehler machen können. Bei der Bodenarbeit: Bloß nicht die Schulter falsch eindrehen! Beim Reiten: Auf keinen Fall nur mit dem Zügel lenken!</p>
<p>Überall liest man Warnungen vor potenziellen Missverständnissen und groben Ungerechtigkeiten, die den armen Pferden von uns Menschen zugemutet werden.</p>
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<p> </p>
<p>Hier findest du mein Buch: <a href="https://www.amazon.de/dp/3000824901?tag=wwwfeelforhor-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1"><strong>Natürlich gebisslos: Reiten mit klarer Kommunikation und durchdachten Hilfen*</strong></a></p>
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<p>Diese Gefahren auf der einen Seite stehen im krassen Gegensatz zu den Bildern der absoluten Harmonie, die uns auf Facebook und Instagram überfluten. Beide sind nur schwer zu vereinen. Während wir uns für misslingende Kommunikation schämen, scheint der Harmonie-Fraktion der sozialen Netzwerke immer alles zu gelingen.  Sie wird ihren Pferden immer gerecht &#8211; und wir? Schon stecken wir mittendrin im Vergleich &#8211;  mit dem Ergebnis, dass wir uns noch schlechter fühlen als eh schon. Weil uns die Distanz abhanden gekommen ist, kommt uns auch nicht in den Sinn, dass soziale Netzwerke in erster Linie ein Instrument zur Selbstdarstellung (und Selbstverherrlichung) sind. Und keine (vollständige) Abbildung der Realität. Wir bemerken nicht, dass wir Äpfel (= unsere manchmal problematische Beziehung zum Pferd) mit Birnen ( = der inszenierten Perfektion anderer Paare im Internet ) vergleichen.</p>
<div id="attachment_2001" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2001" class="wp-image-2001" title="Rücksicht" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2-300x258.jpg" alt="Rücksicht" width="600" height="515" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2-300x258.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2-768x660.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2-175x150.jpg 175w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2-150x129.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/11/rücksicht2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-2001" class="wp-caption-text">Rücksichtnahme allein macht uns nicht zu guten Pferdemenschen (Knotenhalfter, Seil mit Puschel und Oese gibt&#8217;s i<a href="//shop.pferdefluesterei.de/products/knotenhalfter-in-2-maulgroessen-special-pferdefluesterei-edition?ref=9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">m Shop der Pferdeflüsterei</a>*). Foto: Marko</p></div>
<p>Mein Pendel hat jüngst genau so einen riesen Schwung in Richtung <em>&#8222;ich mache alles falsch&#8220;</em> genommen. Die Konsequenzen daraus haben mich zum Nachdenken gebracht.</p>
<p>Ich gehöre wie ihr wahrscheinlich auch zu jenen, die sich darum bemühen, dem Pferd immer<strong> ein faires Angebot</strong> zu machen und seinen Bedürfnissen abseits von Koppel und Kumpels nachzukommen. Er will in der Box bleiben und schlafen? Ok, dann tue ich ihn später wieder raus. Er hat nach 30 Minuten genug von der Halle? Ok, noch eine Runde Schritt, und dann machen wir Schluss.</p>
<p>Für mich entstand über die letzten Wochen gen Ende der Koppelsaison der Eindruck, dass ich immer mehr gebe und das Pferd immer mehr nimmt.</p>
<blockquote>
<p>Familiarity breeds contempt</p>
<p>Vertrautheit erzeugt Geringschätzung</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">(Pat Parelli)</p>
<p>Je mehr ich mich anstrengte, seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, desto weniger kam vom Projektwallach zurück.</p>
<p><strong>In einer guten Partnerschaft verteilen sich Aufgaben und Verantwortung auf beide Partner</strong>. Wir können dem Pferd nicht die Verantwortung für unsere Gefühle aufbürden. Aber wir können durchaus von ihm verlangen, dass es gewisse Aufgaben eigenständig übernimmt, sobald wir ihm das beigebracht haben. Das kann das Halten des Tempos am Seil sein. Oder das Halten des Hufs beim Hufegeben.</p>
<h2>Warum wir unseren Pferden nicht ständig entgegen kommen sollten</h2>
<p>Letzteres ist bei uns eskaliert. Ich warte bei einem 22-jährigen Pferd, das gerade noch auf dem Weg von der Koppel seine Hufe ganz wunderbar vom Asphalt heben konnte, keine zwei Minuten, bis sein Biorhythmus kongruent genug ist, dass er damit beginnen kann, das Für und Wider des Hufegebens abzuwägen.</p>
<p>Ich habe es satt nach den Gründen zu suchen, <strong>ich habe es satt den Fehler bei mir zu suchen</strong>, bei einer Aufgabenstellung, die das Tier seit bestimmt 20 Jahren in und auswendig kennt. Ich habe es satt das Tier in Schutz zu nehmen, ihm ständig entgegen zu kommen und hinter jeder Nuance seines Verhaltens edle Beweggründe zu suchen, weil uns das geistige Wesen Pferd doch so überlegen ist. Ich habe es satt seine Fehler zu entschuldigen, ständig Rücksicht zu nehmen und die Dinge nicht einfach mal beim Namen zu nennen.</p>
<p>Und dieser Name lautet: <strong>Trägheit. Nachlässigkeit</strong>. Der Wallach ist zu dem Schluss gekommen, dass er sich nicht mehr anstrengen muss, weil ich ihm sowieso fast alles abnehme. Und dazu zählte dann in letzter Konsequenz wohl auch das Gewicht seines Beins beim Hufegeben.</p>
<p>Wie fühlt man sich, wenn man seinen Teil des Deals brav und zuverlässig erfüllt, sein Gegenüber aber immer schlampiger wird? Und was passiert, wenn wir dann beginnen, diese Nachlässigkeiten aufzufangen und zu kompensieren? Richtig. Der andere wird noch nachlässiger, verliert noch mehr an Respekt und stellt seine Bemühungen noch weiter ein. Warum sich auch anstrengen, wenn man es viel bequemer haben kann? Schließlich springt der andere für einen immer schön in die Bresche.</p>
<p>Mein Fehler: Dieses Szenario nicht schnell genug erkannt und gegengesteuert zu haben.</p>
<blockquote>
<p>Make the wrong thing difficult and the right thing easy</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">(Tom Dorrance)</p>
<p>Ich habe ihm das falsche Verhalten, die Nachlässigkeit, leicht gemacht.</p>
<h2>Unrecht tun vs. Engagement einfordern</h2>
<p>Auf der einen Seite will ich <strong>dem Pferd nicht Unrecht tun</strong>, auf der anderen Seite will ich aber auch etwas einfordern können, was auf seiner Agenda gerade nicht unbedingt Priorität hat.</p>
<p>Wie löst man jetzt das Dilemma?</p>
<p>Bildet euch weiter, schaut euch um, lernt dazu &#8211; und habt dann das Vertrauen, dass ihr richtig handelt! Mutet eurem Pferd zu, dass ihr ihm nicht alles häppchenweise auf dem Silbertablett serviert, sondern dass es eigenständig denken und Lösungen finden muss! Fordert euer Pferd! Fordert Engagement ruhig auch ein! Sagt auch mal Nein! Traut euch, zu korrigieren und seid nicht mit jeder Antwort eures Pferdes zufrieden!</p>
<p>(Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sehr die viel gepriesene Kleinschrittigkeit ein intelligentes Pferd langweilen muss?)</p>
<p><strong>Lasst Missverständnisse zu</strong>, statt sie aus Rücksichtnahme zu verhindern. Diskutiert mit eurem Pferd! Eine Diskussion, die fair und sachlich ist, schadet niemandem. Sie bringt eure Kommunikation weiter. Sie erhöht den Respekt &#8211; von beiden Seiten füreinander!</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass am Ende Klarheit das Wichtigste für das Pferd ist. <strong>Aus Klarheit resultiert Verständnis, aus Verständnis Vertrauen und Entspannung</strong>.</p>
<p>Sind wir aber der Ansicht, dass wir Menschen eh alles falsch machen, dann können wir guten Gewissens unsere Signale nicht verstärken, Phasen nicht erhöhen. Weil wir sie vielleicht  missverständlich geben könnten. Also brechen wir lieber ab. Mit dem Ergebnis, dass das Pferd lernt, dass wir merkwürdige Anfragen stellen, die dann aber wieder ohne Ergebnis beenden. So verwirren wir das Pferd. Wir rauben ihm die Chance, Klarheit zu finden. <strong>Wir wollen freundlich sein, aber stattdessen werden wir unberechenbar.</strong></p>
<p>Jüngst: Ich will, dass ein Pferd am Seil auf den Zirkel geht und seine Schulter dabei auf den Zirkel herumschwenkt und nicht einfach geradeaus losläuft. Ich verlange also ein aktives Weichen der Schulter. Das Pferd versteht das Signal meiner Hand nicht, weil es das so noch nicht kennt. Ich gehe auf es zu, schwinge den Stick in Richtung seiner Schulter und beginne, die Schulter zu touchieren. Das Pferd schlägt mit dem Kopf, ich touchiere es weiterhin. Das Pferd weicht rückwärts, ich touchiere es weiterhin. Das Pferd schwenkt die Schulter herum und beginnt einen Kreis um mich einzuschlagen, ich stelle alle Hilfen ein.</p>
<p>Habe ich das Pferd touchiert? Ja. Habe ich es geschlagen? Nein. War ich wütend? Nein. War das Pferd irritiert? Anfangs ja. Am Ende reagierte es auf ein minimales Signal am Seil. Was hat das Pferd gelernt? Dass es eigenständig eine Lösung finden kann! Dass ich Klarheit bringe!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1955 size-large" title="Rücksicht" src="//verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="Rücksicht" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></p>
<p><a href="//verstehepferde.de/buchempfehlungen/">Mehr Lesestoff findest du hier</a>.</p>
<p>Miri von MeinFaible schreibt hier über <a href="//meinfaible.de/vom-druck-der-positiven-verstaerker/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den Druck, den wir uns selbst machen</a>.</p>
<p>Dressurfrau Karen Rohlf schreibt <a href="https://blog.dressagenaturally.net/47-lessons-relearned-the-pitfall-of-wanting-to-be-nice" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier über die Probleme, die aus unserem Wunsch entstehen, immer nett zu sein</a>.</p>
<p>Crissi schreibt <a href="//heartlinehorse.wordpress.com/2017/06/14/you-can-be-you/">hier (auf Englisch) was wir tun können im Angesicht von harscher Kritik oder Selbstzweifel</a>.</p>
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		<title>Acht Mal Inkonsequenz &#8211; und mögliche Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2015 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trainingstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Durchgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferdeherde auf dem Weg zur Rocking Z Ranch, Montana. Foto: Nadja Wenn ihr Leser meines Newsletters seid, dann wisst ihr bereits, dass ich zurzeit in einer Schreib-Sinn-Krise stecke. Das hat zum einen den Grund, dass ich das Gefühl habe, mit meinen Beiträgen nur noch mehr zum widersprüchlichen Pferde-Informationswust im Netz…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/63a1106d720d4ec19c97fe2f4dc01614" alt="" width="1" height="1" /></p>
<table class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://2.bp.blogspot.com/-SlYa0etRAaU/VhjsqwCxupI/AAAAAAAABio/DjJBFz57rMc/s1600/DSC04066.JPG"><img loading="lazy" decoding="async" title="Pferde verstehen Blog: Konsequenz" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/10/DSC04066.jpg" alt="Pferde verstehen Blog: Konsequenz" width="640" height="480" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center; font-size: 14px;">Pferdeherde auf dem Weg zur <a href="http://www.rockingz.com/" target="_blank" rel="noopener">Rocking Z Ranch, Montana.</a> Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wenn ihr Leser <a href="http://verstehepferde.de/?page_id=185" target="_blank" rel="noopener">meines Newsletters</a> seid, dann wisst ihr bereits, dass ich zurzeit in einer Schreib-Sinn-Krise stecke.<br />
Das hat zum einen den Grund, dass ich das Gefühl habe, mit meinen Beiträgen nur noch mehr zum <strong>widersprüchlichen Pferde-Informationswust</strong> im Netz beizusteuern. Zum anderen finde ich zurzeit aber auch <strong>keine Linie in meiner eigenen Arbeit mit dem Pferd</strong>. Auf dieser Basis tue ich mich schwer, Texte zu schreiben, die in irgendeiner Form Tipps beinhalten.</p>
<p>Zurzeit beschäftigt mich das <strong>Thema Konsequenz</strong>. Deswegen dachte ich, liste ich einfach mal auf, welche Nachlässigkeiten in welchen Situationen mir in den vergangenen Tagen aufgefallen sind &#8211; und warum ich glaube, dass das problematisch ist beziehungsweise werden kann. Also keine Tipps, sondern Beobachtungen 🙂</p>
<p>1. Ich ertappe mich immer wieder, beim <strong>Weg auf die Koppel</strong> den Projektwallach hinter mir her schlurfen zu lassen. Er kommt zwar relativ leicht nach vorne, wenn ich am Seil zupfe, lässt sich aber ebenso gern wieder nach hinten fallen. Noch hängt er sich nicht ins Seil, aber es fehlt nicht mehr viel. Das nervt nicht nur, sondern <strong>unterminiert auch mein Lernziel</strong>, dass er auf wenig Druck am Kopf nachgibt &#8211; und zwar egal ob vertikal im Genick oder lateral in Genick und Hals.</p>
<p>2. Ähnliches beim Palomino. Der zuckelte gestern hinter mir her Richtung Stall, und ich fragte nicht nach mehr Tempo, weil ich nicht wollte, dass er in alte Muster fällt und klebt. Schließlich weilte er mental noch bei den Kumpels auf der Koppel und nicht beim bevorstehenden Ausritt. Mit meiner <strong>Toleranz gegenüber seinem Lauftempo</strong> wollte ich ihn das Mitkommen angenehmer gestalten. Eindeutiger Fall von <strong>falscher Rücksichtnahme</strong> (über die habe ich <a href="http://verstehepferde.de/?p=63" target="_blank" rel="noopener">hier auch schon mal geschrieben</a>) und zu viel Denken. Denn mit dem Zug am Führseil mache ich mir schon wieder meine Zügelhilfen kaputt. Und schlechte Qualität beim Führen löst kein Kleberproblem.</p>
<p>3. Unsere Koppel hat zurzeit mehrere Eingänge. Ich parkte die beiden Schwarzen, nehme die Halfter ab und wollte den unteren Eingang öffnen. <strong>Da beschloss der Friese, dass er schon mal vorgeht</strong> &#8211; und zwar in Richtung des oberen Tors (das auch näher am Standort der Herde lag). Statt ihn zurückzuholen, bin ich hinterher und habe ihm das obere Tor geöffnet &#8211; weil es bequemer für mich war. Was lernt das Pferd? Es kann einfach losmarschieren, wenn ich das Halfter abgenommen habe.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a href="https://www.procavallo.de/pferd/bodenarbeit?acc=eccbc87e4b5ce2fe28308fd9f2a7baf3" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/10/banner.jpg" alt="Inkonsequenz" width="640" height="81" border="0" /></a> *</div>
<div style="font-family: Helvetica; font-size: 12px;"></div>
<p>4. Gestern Morgen im Wald. Wir kletterten einen ziemlich steilen Weg hinauf. Der Palomino fand das zu anstrengend im Schritt und <strong>drückte sich in den Galopp ab</strong>. Ich habe ihn gelassen, da es mir gut in den Kram gepasst hat und ich den gleichen Gedanken hatte. Gleicher Fall bei einem anderen Pony, das auch gern mal <strong>einfach so antrabt</strong>, wenn ihm danach ist &#8211; und das sich, anders als der Palomino, nicht mehr sofort durchparieren lässt. Was lernen die Pferde? Dass sie einfach das Tempo wechseln und bestimmen können und nicht auf ihren Menschen warten müssen.</p>
<p>5. Die letzten Tage im Wald: Wir mussten <strong>häufiger anhalten</strong>, was nicht die Lieblingsbeschäftigung des Palominos ist. Wenn er dann steht, bekommt er die Zügel von mir wieder lang &#8211; damit er lernt, auch am langen Zügel stehen zu können. Das vergrößert natürlich die Versuchung, sofort wieder loszulaufen. Und wenn mir das in den Kram passt, weil das andere Pferd gerade zu uns aufgeschlossen hat, dann lasse ich das zu. Das ist schlecht &#8211; weil ich dem Pferd wieder bestätige, dass es nicht <strong>auf meine Hilfen warten</strong> muss, sondern <strong>eigenständig loslaufen</strong> kann.</p>
<p>6. Beim <strong>Aufsteigen</strong>. Ich sitze kaum im Sattel, schon läuft der Palomino los. Ich verkürze einen Zügel und warte, bis er wieder steht. Weil wir aber losreiten wollen, warte ich nicht lange genug. Ich genüge mich damit, dass er steht &#8211; obwohl er <strong>im Kopf schon wieder beim Losgehen </strong>ist. Was dann sichtbar wird, sobald ich den Zügel wieder lang lasse. Dann marschiert er nämlich los. Horsemen nennen das <strong>Durchgehen im Stand</strong>. Und es ist der erste Schritt zum Durchgehen im Galopp.</p>
<p>7. Gestern morgen beim Putzen. Ich freue mich ja, dass der Palomino sich mittlerweile im Vorraum der Halle so wohl fühlt, dass er sich umschauen will (vor allem, um die Futtertonnen zu besuchen). Dennoch hätte ich gern, dass er <strong>beim Putzen unangebunden still steht.</strong> Und weil er gerade so schön parkte, turnte ich irgendwie um ihn herum und quetschte mich zwischen ihn und zwei Cavaletti durch &#8211; weil ich ja nicht will, dass er sich bewegt. Und <strong>schon hat er indirekt mich bewegt</strong> statt ich ihn.</p>
<p>8. Im Wald. <strong>Das Pony parkte</strong>, weil es keine Lust mehr hat, den steilen Weg weiter hochzuklettern. Sein Mensch, der es führte, nahm die Zügel auf und forderte es zum Weitergehen auf. Das Pony klebte weiterhin, aber man sah an seinem Gesicht, dass es überlegte, was es gegen den Zug der Zügel tun kann. Es vergingen keine 20 Sekunden, dann verlor der Mensch die Geduld und gab den Druck am Zügel auf. Und <strong>das Pony lernt, dass es den längeren Atem hat</strong>.</p>
<p>In meinem Fall finde ich es schon fast witzig, wider besseren Wissens nicht konsequent zu sein. Das führt mir erst meine eigene Bequemlichkeit vor Augen. Konsequenz ist wirklich anstrengend. Da gibt es noch Luft nach oben.</p>
<p>Wie steht&#8217;s mit eurer Konsequenz?</p>
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<p><p >Keine Produkte gefunden.</p></p>
<p><p >Keine Produkte gefunden.</p></p>
<p>Claudia überlegt hier, was <a href="http://www.lenina01.at/bauchgefuehl/" target="_blank" rel="noopener">Konsequenz mit unsrem Bauchgefühl zu tun hat</a>.</p>
<p>Hier habe ich schon einmal ausführlich <a href="http://verstehepferde.de/?p=70" target="_blank" rel="noopener">über das Aufsteigen geschrieben</a> &#8211; und wie es gelingen kann.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212; Die mit * gekennzeichneten Links sind <a href="https://verstehepferde.de/affiliate-links/" target="_blank" rel="noopener">Affiliate-Links &#8212;</a></p>
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