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	Kommentare zu: Widerstand im Pferd &#8211; und wie wir ihn auflösen	</title>
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	<description>Der Horsemanship-Blog</description>
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		<title>
		Von: Saskia		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-447</link>

		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 07:07:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=1162#comment-447</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-445&quot;&gt;Nadja&lt;/a&gt;.

Hi Nadja,

ja er fühlt sich dort definitiv nicht wohl. Ich glaube für ein Pferd ist die Seite auch echt ziemlich ungünstig. Wenn wir von der langen Seite kommen, dann kann er noch alles sehen, dann kommt zuerst die eine Stallgasse, die er ja auch noch einsehen kann, aber sobald wir an der kurzen Seite reiten, kann er die zweite Stallgasse nicht einsehen, die kommt dann hinter riesigen Stroh- oder Heuballen. Es sind also eigentlich gar nicht die Ecken. Deswegen klappen auch immer die ersten paar Schritte auf der kurzen Seite und dann schwupps, &quot;biegt&quot; er sich so, dass er irgendwie die Chance hat so früh wie möglich in die ihm &quot;unsichtbare&quot; Stallgasse zu schauen. Wie dem auch sei, vom Boden aus und im Schritt ist es okay, aber wenn ich ihn genau beobachte auch dort sichtbar. Im Trab wird es dann echt schwierig. Wenn er vollkommen in sich ruht, klappt es, aber wie Du weist, gehört er ja eher zu den Skeptikern ;)

Wir haben da gerade wieder vor zwei Tagen mit unserem Trainer dran gearbeitet und letztendlich genau das gemacht, was Du oben beschreibst: Hinterhand aktiv raus (Richtung Stallgasse) schieben, und den Kopf mit dem Zügel abwenden (quasi selbstlongieren, da ich ohne Gebiss geritten bin, klappte das auch sehr gut) und sofort nachgeben, wenn ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen war. Ich bin dan meisten nur zu zaghaft und vergesse dann gerne auch mal den äußeren Zügel. Aber einmal hat es super geklappt und ich hatte ein feines Pferdchen, dass sich nach innen gestellt (gebogen wäre übertrieben zu sagen ;)) hat und ich richtig sitzen konnte. Wir üben weiter und ich werde da auch nochmal konsequent vom Boden aus dran arbeiten.

Liebe Grüße, Saskia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-445">Nadja</a>.</p>
<p>Hi Nadja,</p>
<p>ja er fühlt sich dort definitiv nicht wohl. Ich glaube für ein Pferd ist die Seite auch echt ziemlich ungünstig. Wenn wir von der langen Seite kommen, dann kann er noch alles sehen, dann kommt zuerst die eine Stallgasse, die er ja auch noch einsehen kann, aber sobald wir an der kurzen Seite reiten, kann er die zweite Stallgasse nicht einsehen, die kommt dann hinter riesigen Stroh- oder Heuballen. Es sind also eigentlich gar nicht die Ecken. Deswegen klappen auch immer die ersten paar Schritte auf der kurzen Seite und dann schwupps, &#8222;biegt&#8220; er sich so, dass er irgendwie die Chance hat so früh wie möglich in die ihm &#8222;unsichtbare&#8220; Stallgasse zu schauen. Wie dem auch sei, vom Boden aus und im Schritt ist es okay, aber wenn ich ihn genau beobachte auch dort sichtbar. Im Trab wird es dann echt schwierig. Wenn er vollkommen in sich ruht, klappt es, aber wie Du weist, gehört er ja eher zu den Skeptikern 😉</p>
<p>Wir haben da gerade wieder vor zwei Tagen mit unserem Trainer dran gearbeitet und letztendlich genau das gemacht, was Du oben beschreibst: Hinterhand aktiv raus (Richtung Stallgasse) schieben, und den Kopf mit dem Zügel abwenden (quasi selbstlongieren, da ich ohne Gebiss geritten bin, klappte das auch sehr gut) und sofort nachgeben, wenn ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen war. Ich bin dan meisten nur zu zaghaft und vergesse dann gerne auch mal den äußeren Zügel. Aber einmal hat es super geklappt und ich hatte ein feines Pferdchen, dass sich nach innen gestellt (gebogen wäre übertrieben zu sagen ;)) hat und ich richtig sitzen konnte. Wir üben weiter und ich werde da auch nochmal konsequent vom Boden aus dran arbeiten.</p>
<p>Liebe Grüße, Saskia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nadja		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-445</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2016 14:12:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=1162#comment-445</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-444&quot;&gt;Saskia von PferdeSpiegel&lt;/a&gt;.

Hallo Saskia, danke für deinen Kommentar. Bei uns ist es ähnlich wie bei euch: In der vorderen Terrorecke verändert sich auch ständig was, die Stühle stehen anders, Hunde liegen drin oder ein Reitlehrer sitzt da. Und die Glotzigkeit ist auch von der Richtung abhängig, aus der wir kommen. Ich bin wie du überzeugt, dass das völlig unabhängig von den Hilfen geschieht. Der Kern der Sache ist für mich in so einem Fall immer: Fühlt sich das Pferd wohl, wo es gerade ist, oder wünscht es, woanders zu sein. Gerade bei Terrorecken wird es ja sehr schnell deutlich, dass es sich eben nicht wohlfühlt und dann auch versucht dort wegzukommen. Da kann ich die Hilfen so korrekt geben, wie ich will, sie haben für das Pferd dann einfach keine Priorität mehr. Scheut dein Pferd die Ecken/lange Seite auch vom Boden aus? Ich hab mich mit dem Friesen und seiner Gruselecke über Bodenarbeit arrangiert, hab ihn immer am langen Seil vorausgehen lassen, aber nur so weit, wie er konnte. Es hat ewig gedauert, aber mittlerweile steuert er magnetisch auf die ehemalige Terrorecke zu und wir können auch in höheren Gängen am langen Zügel dran vorbei - ohne dass er beim leisesten Geräusch zuckt und versucht zu fliehen. VG! Nadja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-444">Saskia von PferdeSpiegel</a>.</p>
<p>Hallo Saskia, danke für deinen Kommentar. Bei uns ist es ähnlich wie bei euch: In der vorderen Terrorecke verändert sich auch ständig was, die Stühle stehen anders, Hunde liegen drin oder ein Reitlehrer sitzt da. Und die Glotzigkeit ist auch von der Richtung abhängig, aus der wir kommen. Ich bin wie du überzeugt, dass das völlig unabhängig von den Hilfen geschieht. Der Kern der Sache ist für mich in so einem Fall immer: Fühlt sich das Pferd wohl, wo es gerade ist, oder wünscht es, woanders zu sein. Gerade bei Terrorecken wird es ja sehr schnell deutlich, dass es sich eben nicht wohlfühlt und dann auch versucht dort wegzukommen. Da kann ich die Hilfen so korrekt geben, wie ich will, sie haben für das Pferd dann einfach keine Priorität mehr. Scheut dein Pferd die Ecken/lange Seite auch vom Boden aus? Ich hab mich mit dem Friesen und seiner Gruselecke über Bodenarbeit arrangiert, hab ihn immer am langen Seil vorausgehen lassen, aber nur so weit, wie er konnte. Es hat ewig gedauert, aber mittlerweile steuert er magnetisch auf die ehemalige Terrorecke zu und wir können auch in höheren Gängen am langen Zügel dran vorbei &#8211; ohne dass er beim leisesten Geräusch zuckt und versucht zu fliehen. VG! Nadja</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Saskia von PferdeSpiegel		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-444</link>

		<dc:creator><![CDATA[Saskia von PferdeSpiegel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 13:24:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=1162#comment-444</guid>

					<description><![CDATA[Hi Nadja,

wer kennt sie nicht, die Widerstände?! Und ich glaube, es gibt kein Patentrezept, weil die Ursachen ja so verschieden sein können. Du beschreibst ja ganz gut, dass Du mal den einen und mal den anderen Weg wählst...je nach Situation. Zu erkennen, welcher Weg in welcher Situation der fürs Pferd richtige zu sein scheint, stellt sich für mich oft als schwierig da.
Wir haben z.B. eine &quot;Problem-kurze-Seite&quot; oder halt zwei Ecken die mein Pferd gruselig findet. Das war schon immer so. Vereinzelt gibt es Tage, da macht ihm die kurze Seite nichts aus. Ich habe viele Wege versucht: die „berühmten“ Ruheecken, alles genau anschauen oder drüber hinweg reiten
Ich bin der Meinung, dass ihn die Seite visuell überfordert. Dort steht unglaublich viel Zeug rum, mal hängt der gelbe Gummischlauch anders, dann fängt die Stallgasse dort an, hinten im Gang geht eine Tür auf, Menschen tauchen plötzlich auf etc. Ob wir von links oder rechts reinreiten, macht auch einen Unterschied. Natürlich habe ich innerlich schon immer die Befürchtung, dass es heute nicht klappt, was es nicht besser macht. Dann kann es sein, dass im Schritt alles super ist und im Trab dann auch, aber dann irgendwann plötzlich nicht mehr. Zwei Strategien klappen ganz gut: Ablenken und Volten reiten zusammen mit &quot;an gerade aus denken&quot; :) Letzters klingt vielleicht komisch weil es ja eigentlich eine Kurve ist, aber mir hilft es, weil Wingardio ja seine Form aufgibt, sich meist verwirft und ich im Zweifel dagegensteuer (was natürlich super kontraproduktiv ist), also lieber an gerade aus denken :) Ich bezweifle übrigens (und meine Reitkünste sind jetzt bestimmt nicht perfekt), dass sein Verhalten in unserem Fall an fehlerhaften Hilfen liegt. Den Widerstand aufzulösen, ja da fallen mir die richtigen Hilfen schwer.
Liebe Grüße
Saskia
P.S.: Und auch wenn ich kein Fan von Pat Parelli bin, dass Zitat mag ich und habe es ziemlich oft im Kopf :)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Nadja,</p>
<p>wer kennt sie nicht, die Widerstände?! Und ich glaube, es gibt kein Patentrezept, weil die Ursachen ja so verschieden sein können. Du beschreibst ja ganz gut, dass Du mal den einen und mal den anderen Weg wählst&#8230;je nach Situation. Zu erkennen, welcher Weg in welcher Situation der fürs Pferd richtige zu sein scheint, stellt sich für mich oft als schwierig da.<br />
Wir haben z.B. eine &#8222;Problem-kurze-Seite&#8220; oder halt zwei Ecken die mein Pferd gruselig findet. Das war schon immer so. Vereinzelt gibt es Tage, da macht ihm die kurze Seite nichts aus. Ich habe viele Wege versucht: die „berühmten“ Ruheecken, alles genau anschauen oder drüber hinweg reiten<br />
Ich bin der Meinung, dass ihn die Seite visuell überfordert. Dort steht unglaublich viel Zeug rum, mal hängt der gelbe Gummischlauch anders, dann fängt die Stallgasse dort an, hinten im Gang geht eine Tür auf, Menschen tauchen plötzlich auf etc. Ob wir von links oder rechts reinreiten, macht auch einen Unterschied. Natürlich habe ich innerlich schon immer die Befürchtung, dass es heute nicht klappt, was es nicht besser macht. Dann kann es sein, dass im Schritt alles super ist und im Trab dann auch, aber dann irgendwann plötzlich nicht mehr. Zwei Strategien klappen ganz gut: Ablenken und Volten reiten zusammen mit &#8222;an gerade aus denken&#8220; 🙂 Letzters klingt vielleicht komisch weil es ja eigentlich eine Kurve ist, aber mir hilft es, weil Wingardio ja seine Form aufgibt, sich meist verwirft und ich im Zweifel dagegensteuer (was natürlich super kontraproduktiv ist), also lieber an gerade aus denken 🙂 Ich bezweifle übrigens (und meine Reitkünste sind jetzt bestimmt nicht perfekt), dass sein Verhalten in unserem Fall an fehlerhaften Hilfen liegt. Den Widerstand aufzulösen, ja da fallen mir die richtigen Hilfen schwer.<br />
Liebe Grüße<br />
Saskia<br />
P.S.: Und auch wenn ich kein Fan von Pat Parelli bin, dass Zitat mag ich und habe es ziemlich oft im Kopf 🙂</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nadja		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-442</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 18:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=1162#comment-442</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-441&quot;&gt;Sonja&lt;/a&gt;.

Hallo Sonja, danke für deinen Kommentar. Ich denke, wir werden in vielen der von dir angesprochenen Punkte keinen Konsens finden. Zunächst mal finde ich es irgendwie schade, dass du scharf urteilst, ohne die Situationen, die ich beschreibe selbst miterlebt zu haben - und damit fehlen dir einfach wichtige Informationen. Wenn du dich etwas im Blog umschaust, wirst du einige Beiträge zum Thema Hilfen verändern und und zum Thema Selbstreflexion finden. Dieser hier hat einen anderen Schwerpunkt. Selbstverständlich mache ich tausendfach Fehler und wer mich kennt, weiß, dass ich die Schuld nicht zuerst beim Pferd suche. Ich finde die umgekehrte Variante allerdings ebenfalls schädlich: Wer die Fehler nur bei sich sucht und nie beim Pferd, der schafft selten Klarheit. Was die Hilfen zum Thema Abwenden angeht: Sorry, aber die gebe ich anders. Und anders muss nicht falsch bedeuten. Falls du Interesse hast, lese &quot;The Essence of Good Horsemanship&quot; von Ross Jacobs. Er kann dir besser als ich erklären, warum man eine Wendung nach innen durchaus mit dem inneren Zügel reiten kann - du willst, dass das Pferd nach innen denkt, und das erreichst du über die Führung nach innen. Das hat nichts mit am Zügel zupfen, reißen oder überstellen zu tun.
Was den &quot;Widerstand im Kopf oder im Körper&quot;-Text angeht: Das Pferd kennt die laterale Biegung aus dem FF und ich kenne es lange genug, um beurteilen zu können, welche &quot;Erziehungsmaßnahme&quot; angemessen ist und welche nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-441">Sonja</a>.</p>
<p>Hallo Sonja, danke für deinen Kommentar. Ich denke, wir werden in vielen der von dir angesprochenen Punkte keinen Konsens finden. Zunächst mal finde ich es irgendwie schade, dass du scharf urteilst, ohne die Situationen, die ich beschreibe selbst miterlebt zu haben &#8211; und damit fehlen dir einfach wichtige Informationen. Wenn du dich etwas im Blog umschaust, wirst du einige Beiträge zum Thema Hilfen verändern und und zum Thema Selbstreflexion finden. Dieser hier hat einen anderen Schwerpunkt. Selbstverständlich mache ich tausendfach Fehler und wer mich kennt, weiß, dass ich die Schuld nicht zuerst beim Pferd suche. Ich finde die umgekehrte Variante allerdings ebenfalls schädlich: Wer die Fehler nur bei sich sucht und nie beim Pferd, der schafft selten Klarheit. Was die Hilfen zum Thema Abwenden angeht: Sorry, aber die gebe ich anders. Und anders muss nicht falsch bedeuten. Falls du Interesse hast, lese &#8222;The Essence of Good Horsemanship&#8220; von Ross Jacobs. Er kann dir besser als ich erklären, warum man eine Wendung nach innen durchaus mit dem inneren Zügel reiten kann &#8211; du willst, dass das Pferd nach innen denkt, und das erreichst du über die Führung nach innen. Das hat nichts mit am Zügel zupfen, reißen oder überstellen zu tun.<br />
Was den &#8222;Widerstand im Kopf oder im Körper&#8220;-Text angeht: Das Pferd kennt die laterale Biegung aus dem FF und ich kenne es lange genug, um beurteilen zu können, welche &#8222;Erziehungsmaßnahme&#8220; angemessen ist und welche nicht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sonja		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/widerstand-im-pferd/#comment-441</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 17:13:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstehepferde.de/?p=1162#comment-441</guid>

					<description><![CDATA[Mir fehlt in deinem Beitrag ein wichtiger Hinweis: Pferde sind im allgemeinen sehr kooperationsbereit und wenn ich auf Widerstand stosse, sollte ich mich zuallererst fragen, ob ich nicht etwas falsch gemacht habe, bevor ich dem Pferd meinen Willen andersweitig schmackhaft zu machen versuche. 

Das Verwerfen im Genick und über die Schulter ausbrechen ist ein typisches Beispiel für mangelhafte Hilfengebung zum Abwenden. Da braucht man nur zu viel am inneren Zügel einzuwirken oder den Kontakt am äusseren Gesässknochen zu verlieren und schon bringt man das Pferd aus dem Gleichgewicht und gibt widersprüchliche Hilfen. Hier dann mit einem Gegenhalten der inneren Hand zu reagieren hat mit korrektem Reiten nichts zu tun, denn damit verschärfst du das Problem. Man wendet ein ausgebildetes Pferd nicht über den inneren Zügel. Wenn es darauf mit dem von dir beschriebenen Verhalten reagiert, dann hat es mit seinem Widerstand mehr als recht.

Ich halte es für unklug, Widerständen des Pferdes grundsätzlich mit derlei Erziehungsmassnahmen zu begegnen. Man beraubt sich damit der Möglichkeit, vom Pferd zu lernen. Mein Pferd soll mir zeigen dürfen, wenn es mit meiner Hilfengebung nicht einverstanden ist, denn dann kann ich von ihm lernen, wie ich ihm besser helfen kann.

Natürlich haben Pferde auch mal ihre eigenen Ideen im Kopf, deren Umsetzung man nicht zustimmen kann. Es empfiehlt sich aber, Widerständen zuerst mit veränderter Hilfengebung zu begegnen um vielleicht herauszufinden, was man besser machen kann. Mach mal die Augen zu und fühle hin, wie ausbalanciert du und dein Pferd tatsächlich seid. Besteht das Problem beim dritten Versuch immer noch, dann darf man auch zu Erziehungsmassnahmen greifen: Bei allen Bemühungen um korrekte Hilfengebung ist es doch nicht alltagstauglich, wenn das Pferd absolute Perfektion fordert und die kleinste Lücke ausnützt. Aber bitte immer im Hinterkopf behalten, dass das Pferd recht haben könnte.

Die Vorgehensweise, die du in deinem Text &quot;Widerstand im Kopf oder im Körper?&quot; beschreibst, finde ich geradezu erschreckend. Auch hier gibt es nämlich neben den von dir beschriebenen Möglichkeiten &quot;Ich kann das körperlich nicht&quot; und &quot;Ich habe keine Lust&quot; z. B. auch noch &quot;Ich verstehe nicht, was du willst&quot; usw. Ob ich im Falle eingetretener eigener Unfähigkeit zu Gerte und Rupfen am Zügel greife oder das Pferd eine Runde rumscheuche, läuft auf dasselbe hinaus. Das Pferd hat keine echte Wahl und der Mensch lernt nichts dabei. Dass solche Vorgehensweisen als pferdefreundlich dargestellt werden, halte ich für sehr bedenklich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fehlt in deinem Beitrag ein wichtiger Hinweis: Pferde sind im allgemeinen sehr kooperationsbereit und wenn ich auf Widerstand stosse, sollte ich mich zuallererst fragen, ob ich nicht etwas falsch gemacht habe, bevor ich dem Pferd meinen Willen andersweitig schmackhaft zu machen versuche. </p>
<p>Das Verwerfen im Genick und über die Schulter ausbrechen ist ein typisches Beispiel für mangelhafte Hilfengebung zum Abwenden. Da braucht man nur zu viel am inneren Zügel einzuwirken oder den Kontakt am äusseren Gesässknochen zu verlieren und schon bringt man das Pferd aus dem Gleichgewicht und gibt widersprüchliche Hilfen. Hier dann mit einem Gegenhalten der inneren Hand zu reagieren hat mit korrektem Reiten nichts zu tun, denn damit verschärfst du das Problem. Man wendet ein ausgebildetes Pferd nicht über den inneren Zügel. Wenn es darauf mit dem von dir beschriebenen Verhalten reagiert, dann hat es mit seinem Widerstand mehr als recht.</p>
<p>Ich halte es für unklug, Widerständen des Pferdes grundsätzlich mit derlei Erziehungsmassnahmen zu begegnen. Man beraubt sich damit der Möglichkeit, vom Pferd zu lernen. Mein Pferd soll mir zeigen dürfen, wenn es mit meiner Hilfengebung nicht einverstanden ist, denn dann kann ich von ihm lernen, wie ich ihm besser helfen kann.</p>
<p>Natürlich haben Pferde auch mal ihre eigenen Ideen im Kopf, deren Umsetzung man nicht zustimmen kann. Es empfiehlt sich aber, Widerständen zuerst mit veränderter Hilfengebung zu begegnen um vielleicht herauszufinden, was man besser machen kann. Mach mal die Augen zu und fühle hin, wie ausbalanciert du und dein Pferd tatsächlich seid. Besteht das Problem beim dritten Versuch immer noch, dann darf man auch zu Erziehungsmassnahmen greifen: Bei allen Bemühungen um korrekte Hilfengebung ist es doch nicht alltagstauglich, wenn das Pferd absolute Perfektion fordert und die kleinste Lücke ausnützt. Aber bitte immer im Hinterkopf behalten, dass das Pferd recht haben könnte.</p>
<p>Die Vorgehensweise, die du in deinem Text &#8222;Widerstand im Kopf oder im Körper?&#8220; beschreibst, finde ich geradezu erschreckend. Auch hier gibt es nämlich neben den von dir beschriebenen Möglichkeiten &#8222;Ich kann das körperlich nicht&#8220; und &#8222;Ich habe keine Lust&#8220; z. B. auch noch &#8222;Ich verstehe nicht, was du willst&#8220; usw. Ob ich im Falle eingetretener eigener Unfähigkeit zu Gerte und Rupfen am Zügel greife oder das Pferd eine Runde rumscheuche, läuft auf dasselbe hinaus. Das Pferd hat keine echte Wahl und der Mensch lernt nichts dabei. Dass solche Vorgehensweisen als pferdefreundlich dargestellt werden, halte ich für sehr bedenklich.</p>
]]></content:encoded>
		
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