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	<title>negative Verstärkung Archive - Pferde verstehen</title>
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	<description>Der Horsemanship-Blog</description>
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	<title>negative Verstärkung Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Von Toleranz und Akzeptanz &#8211; oder warum uns Ideologie nicht weiterbringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferdeleute sind ein anstrengendes Volk. Es ist noch nicht lange her, da haben mich Artikel oder Meinungsäußerungen, die Horsemanship kritisierten oder sogar als Zwangsmethode diffamierten, auf die Palme gebracht. Ich sah rot, wenn mir jemand erzählte, wie gern er mit seinem Pferd clickerte oder wie toll das Training funktioniert, seitdem…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pferdeleute sind ein anstrengendes Volk.</p>
<div style="min-height: 14px;"></div>
<p>Es ist noch nicht lange her, da haben mich Artikel oder Meinungsäußerungen, die <strong>Horsemanship kritisierten</strong> oder sogar als Zwangsmethode diffamierten, auf die Palme gebracht. Ich sah rot, wenn mir jemand erzählte, wie gern er mit seinem Pferd clickerte oder wie toll das Training funktioniert, seitdem er auf <strong>positive statt auf negative Verstärkung</strong> setzt. Das ist nicht mein Weg, und ich wollte die Erfolgsgeschichten von Leuten, die meine Marschrichtung nicht einschlagen, weder hören noch teilen.</p>
<div style="min-height: 14px;"></div>
<p>Mittlerweile kann ich das gelassener sehen. Nicht, weil ich jetzt auch clickere. Sondern, weil ich akzeptiert habe, dass, <strong>was für mich richtig und schlüssig ist, nicht für alle anderen richtig und schlüssig sein muss</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/P5220029-1024x768.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone" title="Ideologe, Pferde, negative Verstärkung, Toleranz" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/P5220029-1024x768.jpg" alt="Ideologie, Pferde, Akzeptanz, Tolerant, negative Verstärkung" width="400" height="300" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Viele Wege führen zum Ziel. Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wie so häufig hat auch in diesem Fall Buck Brannaman ein großes Stück zu meinem erweiterten Verständnis beigetragen. In einer Aufnahme der <a style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px; letter-spacing: 0px;" href="https://www.youtube.com/user/7ClinicsBB">7 Clinics DVDs</a> erzählt er von seinem Lehrmeister Ray Hunt. Der mit seinem alternativen Trainingsmethoden ziemlich allein auf weiter Flur stand und von vielen Seiten regelrecht angefeindet wurde. Buck Brannaman schlussfolgert, dass Hunt von den anderen als große Bedrohung angesehen wurde &#8211; weil sie <strong>ihrer Sache doch nicht so sicher </strong>waren, wie sie glauben machten.</p>
<p>Und genau da liegt der Knackpunkt: <strong>Wenn wir unserer Sache sicher sind, dann kann da kommen, wer will</strong>. Wir sind überzeugt von dem, was wir tun, wir müssen uns nicht von verbalen Angriffe in die Enge getrieben fühlen oder uns rechtfertigen. Wir können von heiterer Gelassenheit bleiben und brauchen Widerstand oder schlicht eine andere Meinung nicht als Bedrohung wahrnehmen. Im Gegenteil. Wir können die <strong>konträre Meinung akzeptieren</strong>, ohne dass unsere Welt deswegen gleich zusammenbricht.<br />
Wo Menschen sind, sind Meinungen. Wir denken nicht alle gleich. Wir argumentieren nicht alle gleich. Wir haben unterschiedliche Bedürfnisse und Schwerpunkte. Im Alltag und am Pferd.<br />
In letzter Zeit sind mir vermehrt <a href="http://www.feinehilfen.com/waeren-sie-gern-ihr-pferd/">Texte</a> ins Auge gefallen, die <strong>positive und negative Verstärkung diskutieren</strong> und dabei zu dem Schluss kommen, dass nur der eine Ansatz der richtige ist, der andere deswegen böse und falsch und gefährlich. Zu dem Schluss mag der Autor gern kommen. Schade nur, dass der Weg dorthin über <strong>Verallgemeinerungen</strong> führt und das Ziel des Weges der Versuch ist, <strong>das andere Lager zu konvertieren</strong>. Und schon stecken wir mitten drin im <strong>Krieg der Ideologien</strong>. Toleranz und der Versuch, den anderen und dessen Motive zu verstehen? Beide nicht in Sicht.</p>
<p>Ehrlich: Wenn du clickerst, und ich gehe rüber zu dir und fange an zu predigen über die großen Nachteile dieser Methode, da alle Anwender immer die gleichen Fehler machen, was dann immer und ausschließlich zu genau diesen schlechten Ergebnissen führt &#8211; wirst du mir dann noch zuhören, wenn es darum geht, zu kommunizieren, welche Alternative zum Training es gibt? Oder wirst du so sauer sein, dass du mich und mein Gezeter einfach ignorierst?<br />
<strong>Ideologie bringt uns nicht weiter</strong> &#8211; auch nicht im Pferdetraining.</p>
<p>Wie wäre es stattdessen mit <strong>Akzeptanz? Mit Toleranz</strong>? Man kann überzeugt sein, das „Richtige“ zu tun und zu glauben, kann dem anderen aber trotzdem die Freiheit lassen, sich selbst eine Meinung bilden zu können. Ohne bevormunden oder konvertieren zu wollen.<br />
Denn letztlich haben wir alle doch <strong>das selbe Ziel</strong>: Wir wollen ein gesundes, motiviertes Pferd.</p>
<p>Wir alle behaupten, wir lernen ja so viel von unseren Pferden. Dann könnten wir uns für künftige Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten an deren Friedfertigkeit orientieren und mit etwas <strong>mehr Demut und Respekt</strong> handeln. Respekt vor der Ansicht der anderen und deren Fähigkeit sich selbst eine Meinung zu bilden und nicht bevormundet werden zu müssen. Und Demut davor, dass es vielleicht wir selbst sind, die irren, davor, dass wir nicht alles wissen und noch viel zu lernen haben.</p>
<p>PS: Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin ein <strong>Freund der Diskussion</strong> und des Austauschs. Was ich dagegen nicht leiden kann, ist wenn Menschen sich zu Allwissern aufschwingen und andere von oben herab belehren wollen.</p>
<div style="min-height: 14px;">
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone" title="Toleranz, Pferde verstehen" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/Tipps.png" alt="Toleranz, Pferde verstehen" width="359" height="37" border="0" /></div>
<p>Ich bin zufällig über <a style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;" href="http://www.ted.com/talks/elizabeth_lesser_take_the_other_to_lunch?language=en">dieses Video</a> gestolpert. Es geht darum, sich auf &#8222;Otherness&#8220; einzulassen, statt sie zu diffamieren.</p>
</div>
<div style="min-height: 14px;">
<p>Olaf von den Offenstallern hat etwas zum gleichen Thema geschrieben:<a href="http://phobosmoon.de/?p=1586"> Vorsicht vor Schwarz-Weiß-Denken</a>.</p>
<p>Sophie von Chevalie schreibt <a href="http://chevalie.de/helft-einander-und-hoert-auf-zu-poebeln-ein-kleiner-reminder/">hier</a>, warum wir die Möglichkeiten des Internets konstruktiv nutzen sollten, statt uns gegenseitig fertig zu machen.</p>
<p>Tanja schreibt hier satirisch <a href="http://tash-horseexperience.blogspot.co.at/2015/07/seilchen-schwinger-vs-wattebausch-werfer.html" target="_blank" rel="noopener">über Seilchenwedler und Wattebauschwerfer</a>.</p>
<p>Petra von der Pferdeflüsterei hat sich Gedanken um die<a href="http://www.pferdefluesterei.de/dressur-horsemanship-clickern/" target="_blank" rel="noopener"> vielen verschiedenen Wege gemacht, die wir mit unserem Pferd einschlagen können</a>.</p>
</div>
<div style="min-height: 14px;"></div>
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