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	<title>Harmonie Archive - Pferde verstehen</title>
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	<description>Der Horsemanship-Blog</description>
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	<title>Harmonie Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Der ultimative Post für die allerperfekteste Beziehung zu deinem Pferd – garantiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 14:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Willst du dir wirklich von (uns) Bloggern, Autoren oder anderen Publizisten, die dich und dein Pferd nicht kennen, sagen lassen, was hundertprozentig genau das Richtige für euch ist? • „Der ultimative Weg zur perfekten Harmonie mit deinem Pferd“ • „Die drei Schritte, um dein Pferd garantiert zu verstehen“ • „Mit…</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://verstehepferde.de/der-ultimative-post-fur-die-allerperfekteste-beziehung-zu-deinem-pferd-garantiert/">Der ultimative Post für die allerperfekteste Beziehung zu deinem Pferd – garantiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://verstehepferde.de">Pferde verstehen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4333" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-1024x768.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-300x225.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-768x576.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-1536x1152.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab-150x113.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/3098d894-3463-48c3-90a6-8d5a0b604eab.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schattentanz unter Strom. Foto: Hülya</figcaption></figure>
</div>


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<p>Willst du dir wirklich von (uns) Bloggern, Autoren oder anderen Publizisten, die dich und dein Pferd nicht kennen, sagen lassen, was hundertprozentig genau das Richtige für euch ist?</p>



<p>• „Der ultimative Weg zur perfekten Harmonie mit deinem Pferd“</p>



<p>• „Die drei Schritte, um dein Pferd garantiert zu verstehen“</p>



<p>• „Mit diesen super einfachen Tipps lernt dein Pferd alles“</p>



<p>• „Die allerwichtigste Wahrheit über Pferdetraining, die du unbedingt wissen musst“</p>



<p>Hüte dich vor Superlativen und absoluten Wahrheiten, vor Versprechen von einfachen Lösungen und der Aussicht von maximalem Erfolg, der sich natürlich über Nacht einstellen wird. Was sich zu erreichen lohnt, ist in der Regel mit harter Arbeit verbunden und wird einem nicht geschenkt. Und je größer die Erwartung, desto größer die Enttäuschung, wenn sie am Ende nicht ohne Weiteres erfüllt wird. Und desto größer die Selbstzweifel. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbsthilfe? Nein danke.</h3>



<p>Mir sind diese Pseudo-Transformations-Angebote mit ihren Versprechen, dass es ja sooooo leicht sei, so ein Graus, weil sie an unserem wundesten Punkt ansetzen und massiv Druck aufbauen: <strong>Wir fühlen uns nicht gut genug und müssen uns ändern</strong>. Für unser Pferd! Wir müssen endlich Verantwortung übernehmen! Das sind wir ihm schuldig!  </p>



<p>Der Klassiker der Selbsthilfe geht so: Anleitungen, die eines deiner kniffeligsten Probleme spielerisch lösen, werden als total einfach verkauft &#8211; mit dem Hinweis, dass der Tippgeber kein Superheld ist und es trotzdem geschafft hat. Und deswegen schaffst du es garantiert auch!</p>



<p>Was an sich eine gute Sache sein könnte &#8211; aufmunternd, inspirierend, Kraft gebend &#8211; kann allerdings schnell nach hinten losgehen. Wer Selbsthilfe liest, ist mit großer Wahrscheinlichkeit an einem Ort, den er gern verlassen will. Es geht ihm nicht gut, weswegen er etwas verändern will und sich Hilfe holt. Das Problem dabei: Wenn es trotzdem nicht klappen will mit der versprochenen Transformation, <strong>fällt man in seinen Denkmustern automatisch auf sich selbst zurück</strong> und damit werden Glaubenssätze, die man eigentlich ablegen wollte &#8211; &#8222;ich bin zu dumm/nicht gut genug/unfähig&#8220; &#8211; erst recht verstärkt. Denn schließlich ist man nicht mal in der Lage einen (als einfach verkauften) Rat umzusetzen. Also muss ja etwas mit einem selbst verkehrt sein. </p>



<p>Das ist natürlich Bullshit &#8211; vielleicht war der Ratschlag auch einfach unpassend für Mensch, Pferd, die Situation oder an sich Schwachsinn. Aber, wer einmal in der Spirale des Selbstzweifels oder der fehlenden Selbstakzeptanz kreiselt, der wird in diese Richtung nicht denken. Der sucht den Fehler zuallerst und meist ausschließlich bei sich. Und der Tippgeber wird natürlich nichts dazu beitragen, solche Ideen zu fördern &#8211; sonst kommt am Ende noch raus, was er für einen Blödsinn erzählt hat.</p>



<p>Und so wird aus etwas wirklich Gutem &#8211; dem Wunsch Eigenverantwortung zu übernehmen, ins Handeln zu kommen, Hilfe zu suchen, etwas zu verändern &#8211; <strong>ein Boomerang, der die eigenen Selbstzweifel noch verstärkt</strong>.</p>



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<p class="has-text-align-center"><em>Werbung*</em></p>



<p class="has-text-align-center"><a rel="sponsored" href="https://www.awin1.com/cread.php?s=3464378&amp;v=14361&amp;q=376832&amp;r=635314">
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</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Bist du wirklich der beste Trainer für dein Pferd? </h3>



<p>Das gleiche Verkaufsargument der kinderleichten Transformation hat dieser Slogan, der mir jüngst begegnet ist: &#8222;Du bist der beste Trainer für dein Pferd.&#8220; </p>



<p>Bullshit. </p>



<p>Die Aussage ist so allgemeingültig, dass die Qualifikation &#8222;bester Trainer&#8220; nur an die Bedingung des Pferdebesitzens geknüpft ist. Weil das Pferd mir also auf dem Papier gehört, bin ich sein perfekter Trainer? Im Leben nicht. Man muss es so hart sagen: <strong>Ganz viele Leute sind nicht gut genug in ihren Fähigkeiten für ihre Pferde</strong>. Das ist die Wahrheit, auch, wenn es weh tut. Sie nehmen zu wenig wahr, sie interpretieren ihr Pferd falsch, sie sind zu unsportlich, sie haben Blockaden im Kopf und im Körper und ihre Emotionen nicht im Griff. Aber: Nur, weil das jetzt so ist, muss das nicht immer so sein. Denn wir können besser werden, uns fortbilden, Stunden nehmen. Unser Wissensstand und unsere Fähigkeiten sind nicht in Stein gemeißelt. Wir haben immer die Chance, daran etwas zu verändern. Das ist nicht leicht und geht auch nicht von heute auf morgen, wie die oben genannten Angebote es weismachen wollen. Dennoch gibt es Hoffnung. Der Slogan sollte meiner Meinung nach lauten: &#8222;Du kannst ein guter Trainer für dein Pferd werden.&#8220; Der beste? Nein. Da draußen gibt es vermutliche einige Horseman, deren Fähigkeiten wir in diesem Leben nicht mehr erreichen werden.</p>



<p>Übrigens: Versagensangst und das Gefühl, fürs eigene Pferd nicht gut genug zu sein, sind nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist <strong>narzistische Selbstüberhöhung</strong>. Die war gerade als Reaktion auf das Fünf-Kampf-Drama der Olympischen Spiele in Tokyo in voller Schönheit zu beobachten. Gehobene wie ambitionierte Freizeitreiter genauso wie Profis und Experten für die Pferdegesundheit fühlten sich berufen, die Ereignisse zum Anlass zu nehmen, ihre eigenen Fähigkeiten goldmedaillenwürdig in Szene zu setzen. Das Fazit: Wenn alle nur so toll wären wie sie, dann müssten Pferde nie wieder leiden! </p>



<p>Diese Art der Selbstwahrnehmung ist in der Konsequenz fürs Pferd genauso schlecht wie der Reiter, der denkt, immer alles falsch zu machen. Denn <strong>wer aufgehört hat (auch an sich und seinen Fähigkeiten) zu zweifeln und seine Skepsis über Bord wirft, vertraut blind</strong>. Damit verengt sich das Sichtfeld und vor allem geraten alle Alternativen aus dem Blick. Ohne Zweifel und ohne Skepsis gibt es nur noch absolute Wahrheiten. Im Pferdetraining (und überall sonst) ist das hochgradig hinderlich &#8211; weil, was tun, wenn unser Pferd der Meinung ist, dass genau diese absolute Wahrheit für es nicht gilt? Halten wir dann an etwas fest, was offensichtlich nicht funktioniert, nur, weil wir so sehr daran glauben wollen?</p>



<p>Es gibt keine Anleitungen, die immer funktionieren. Und es gibt auch keine Horsemen, die immer Recht haben.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Methoden und ihre Vorteile: Sag mir genau, was ich jetzt tun soll! </h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4704" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-1024x682.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O2009.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Buntes <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/knotenhalfter?ref=9">Knotenhalfter*</a> im Parelli-Stil, aber ohne Metallhaken, Cowboy-Flagge und Jodhpur-Reithosen? Was ist das bitte für eine Mischung? Foto: <a href="https://isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Irgendwo anfangen müssen wir trotzdem. Ich zum Beispiel mag Methoden und durchaus auch die Gurus, die mit ihnen kommen. Ich denke dann schon mal im Sinne von &#8222;der hat so viel Erfahrung mit Pferden, so viel mehr als ich, der muss es einfach wissen.&#8220; Und es gibt da draußen auch in der Tat Pferdemenschen mit Skills vom anderen Stern, die den Umgang mit dem Pferd auf einem Niveau beherrschen, dass es einer Kunstform gleichkommt.</p>



<p>Über die Jahre habe ich <strong>mich mit einigen Pferdetrainern und deren Lehren und Systemen beschäftigt</strong> und bin ihnen über längere Zeit gefolgt, habe ihre Bücher gelesen, ihre Videos gesehen, ihre Kurse besucht und mit ihnen persönlich gesprochen. Den Guru habe ich immer dann gewechselt, wenn ich nicht mehr weiter kam oder ich eine Entwicklung nicht mitgehen konnte oder wollte.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mein Horsemanship-Einstieg war ganz klassisch das Level-System von <strong>Pat und Linda Parelli</strong>. Solides Handwerkszeug und gute Einblicke, wie Pferde ticken. Die wurden mir dann aber zu FN-nah. Schließlich bin ich zum Horsemanship gewechselt, weil ich mit den Lehren der FN eben nichts anfangen konnte.</li>



<li>Dann stieß ich auf <strong>Buck Brannaman</strong>, ein Buckaroo des amerikanischen mittleren Westens, Schüler von Tom Dorrance und Ray Hunt, den Vätern des US-Horsemanship, und ein Reiter, dessen Präzision für mich unerreicht ist. <a href="https://www.brannaman.com">Buck</a> kann aber schon ein ziemlicher Hardliner sein und ich mag Dogmen nicht.</li>



<li>Mein Folge-Guru wurde<strong> Warwick Schiller</strong>, ein australischer Reining-Trainer, der sich mit no-nonse-Videos auf Youtube eine rasant wachsende Followerschaft aufbaute. Und zu recht. Ohne <a href="http://www.warwickschiller.com">Warwick</a> hätte ich die PN nicht in die Familie geholt. Er hat so viele meiner Wissenslücken gefüllt und Verständnis für Zusammenhänge geschaffen. Warwick ist ein begnadeter Erklärer, jeder Satz der frühen Videos hat mir Augen geöffnet und Aha-Momente beschert. Bei der <a href="https://verstehepferde.de/muli-reiten-mit-warwick-schiller-ein/">Clinic</a> habe ich ihn als guten, hilfsbereiten Lehrer erlebt, der nicht urteilt, sondern lehrt. Da er &#8211; anders als viele andere der Pferdebranche &#8211; ständig dazu lernt und sich weiterentwickelt, ist er nun aber in eine Richtung unterwegs, die ich selbst nicht mitgehe. </li>



<li>Zwischendrin schaute ich die Videos von <strong>Carson James</strong>, ein junger Buckaroo ebenfalls aus den USA, der in der Tradition von Buck Brannaman trainiert, aber deutlich besser erklären kann und teilweise noch einen anderen Dreh findet.</li>



<li><strong>Ross Jacobs</strong> ist ein australischer Pferdemann, der auf einem komplett anderen Dampfer unterwegs ist als die traditionellen Horseman. Für ihn geht es immer darum,<a href="https://verstehepferde.de/ross-jacobs-interview/"> die Gedanken des Pferdes zu verändern, weniger die Füße zu bewegen</a>. Ich hätte gern seine Ideen ausprobiert, aber die sind für mich nicht ohne Weiteres umsetzbar. <a href="https://www.goodhorsemanship.com.au">Ross</a> hat einen Doktortitel, einen akademischen Hintergrund und lange in der medizinischen Forschung gearbeitet. Ich lese seine Essays gerne, weil er mit scharfem Blick aktuelle Themen beleuchtet und zu Schlüssen kommt, die nicht immer auf der Hand liegen. Die Pferdeszene braucht mehr Hirn, mehr sachliche Argumente und weniger Kopisten &#8211; Ross trägt dazu bei. </li>



<li><strong>Mark Langley</strong>, ebenfalls ein Australier, arbeitet ähnlich wie Ross &#8211; seine Ideen sind mir völlig fremd, sehen in der Anwendung manchmal eher hässlich aus, aber sie funktionieren.</li>
</ul>



<p>Einen Ausflug in die <strong>akademische Reitkunst</strong> habe ich auch unternommen, mich dort aber nie Zuhause gefühlt. Dennoch kommt der Input zur Gymnastizierung und Biomechanik aus dieser Zeit heute der PN und ihrem schwachen Rücken zugute. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ratschläge anwenden &#8211; nach unseren eigenen Maßstäben</h3>



<p>Das zentrale Problem aller Methoden: Um möglichst breit anwendbar zu sein, muss stark vereinfacht werden. <strong>Methoden können deswegen nie alle individuellen Fälle berücksichtigen.</strong></p>



<p><strong>Wir alle bringen zudem andere Voraussetzungen mit</strong>. Wir haben unterschiedliche Lernstile, unterschiedliche Ziele und Prioritäten.</p>



<p>Ich bin nicht so ein versierter Reiter wie Buck Brannaman, ich habe nicht die Ranches und die Trainingsmöglichkeiten wie Pat Parelli und ich bin kein Meditations-Guru wie aktuell Warwick Schiller. </p>



<p>Deswegen müssen wir Ratschläge der Großen immer bei uns im Kleinen anwenden und bei Bedarf auch anpassen. Ich finde es wichtig, dass wir uns dabei nicht fremde Maßstäbe zu eigenen machen, sondern unsere eigenen formulieren und finden. Was für Buck schlechtes Timing ist, ist für mich in diesem Augenblick vielleicht ein Fortschritt, weil mein Timing davor noch viel dürftiger war. Nicht der absolute Blick hilft uns hier, sondern die Relation, das Verhältnis. </p>



<p>Außerdem sollten wir uns <strong>eine gewisse Offenheit (nicht Beliebigkeit!) bewahren</strong>: Denn manchmal taugen Ratschläge, die wir gar nicht hören wollen. Und manchmal sind Ansätze, die wir in der Theorie verworfen haben, für unser Pferd in der Praxis sinnvoll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4336" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-2048x1365.jpg 2048w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5761-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN und ich im Jahr 2020 &#8211; noch mit Trense, nörgelndem Maul und Sattel unterwegs. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



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<p>Mein Ziel war es zum Beispiel, <strong>die PN mit Gebiss in der Western-Dressur auszubilden</strong> &#8211; ich wollte die Lässigkeit des Westernreitens mit der Gymnastik der Dressur verbinden. Aktuell reite ich ihn mit einem selbst gemachten Bosal. Meine Reitlehrerin musste mich eine ganze Weile auf die Option gebisslos drängen, weil ich so sehr am Reiten mit Gebiss und meinem Wunsch, in der Tradition des Horsemanship auszubilden festhielt. Außerdem habe ich den Sattel, der mich etwas hinter den Schwerpunkt setzte und meinen Stuhlsitz betonte, gegen ein Reitpad getauscht. Mit Pad sitze ich besser. Ich musste komplett umdisponieren, die PN läuft jetzt zufriedener und feiner. </p>



<p>Das Ganze brachte auch einen psychologischen Vorteil, denn mit Pad und Bosal habe ich komplett abgerüstet. Es wäre ein leichtes für ihn, durch die Einwirkung des Bosals zu gehen und es wäre ebenfalls kein Problem, mich unterwegs zu verlieren. Die Ausrüstung verlangt von mir einen Vertrauensvorschuss und limitiert meine Kontrollvorliebe auf eine gute Art und Weise.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="806" height="1024" data-id="4341" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-806x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-4341" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-806x1024.jpeg 806w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-236x300.jpeg 236w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-768x976.jpeg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice-118x150.jpeg 118w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/pn-nice.jpeg 856w" sizes="auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="877" height="1024" data-id="4337" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353-877x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4337" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353-877x1024.jpg 877w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353-257x300.jpg 257w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353-768x896.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353-129x150.jpg 129w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/cee6845f-26c3-4a5c-be7d-4d9a6589edf6-e1615027405353.jpg 1028w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="4683" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4683" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-1024x682.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/IMG_3760.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Bosal-Reiterei im Jahr 2021. Wenn du Glück hast, <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/reitpads?ref=9">bekommst du das Reitpad hier</a>*. Fotos: Marko und Hülya</figcaption></figure>



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<p>Hätte ich meine Bodenarbeit auf das reine Horsemanship und noch die <a href="http://www.parelli.com">7 Spiele von Parelli</a> für ein Mehr an Abwechslung beschränkt, hätte ich jetzt vermutlich ein feines, braves, aber immer noch unterbemuskeltes Pferd. </p>



<p>Dank meinen Ausflügen in die klassische Handarbeit mit Schulterherein, Kruppeherein und Dehnen und Verkürzen des Rahmens hat die PN schön aufgemuskelt und einen stärkeren Rücken bekommen. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="4335" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4335" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-1024x1536.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-1365x2048.jpg 1365w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O5067.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="4334" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4334" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-683x1024.jpg 683w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-200x300.jpg 200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-768x1152.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-1024x1536.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-1365x2048.jpg 1365w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862-100x150.jpg 100w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/03/AW0O4862.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Die PN in der Handarbeit. Fotos: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyk Photography</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p>Noch ein paar Sätze zum Thema Beliebigkeit. Ich habe <strong>Prinzipien im Pferdetraining, die nicht nur Disposition stehen</strong>. Keine Sperrriemen. Keine Ausbinder. Keine schärferen Gebisse zur besseren Kontrolle. Wenn ich etwas nicht kann, dann versuche ich es mir anzueignen. Gelingt mir das nicht, dann lasse ich es bleiben. Wenn ich also nur mit Pelham ausreiten kann, weil mir sonst der Gaul durchgeht, dann gehe ich nicht ausreiten. </p>



<p>Diese Prinzipien stehen für mich fest &#8211; und deswegen nicht zur Debatte. Ein Tierarzt empfahl mir mal, die PN doch besser ausgebunden zu <a href="https://verstehepferde.de/longieren-koerpersprache-und-hilfen/">longieren</a>, um den Rücken zu stärken. Nein danke.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4684" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-1024x682.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-1536x1024.jpg 1536w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-600x400.jpg 600w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2021/08/AW0O0253-1.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die PN läuft an der Longe und frei im Roundpen mittlerweile wie auf Schienen. Er hat das gelernt &#8211; ganz ohne Ausbinder. Den <a href="https://shop.pferdefluesterei.de/collections/sticks-strings?ref=9">praktischen Stick kannst du hier kaufen</a>*. Foto: <a href="http://www.isabeltomczyk.de">Isabel Tomczyck Photography</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Methoden mischen &#8211; aber wie?</h3>



<p>Du siehst, ich bin ein ganz schöner <strong>Methoden-Mischer</strong>. Das kann<strong> entscheidende Nachteile</strong> bringen: Die Schritte von Methoden haben immer eine gewisse Reihenfolge und bauen aufeinander auf (sonst wäre es keine Methode). Wenn ich mir jetzt beliebig herauspicke, was mich anspricht oder was ich sinnvoll finde, dann fehlen mir die vorherigen Teile und damit baue ich auf ein instabiles, löcheriges Fundament, was am Ende den Erfolg verhindern wird. Ganz typisch ist dabei der Versuch, schwierige Lektionen umzusetzen, wenn noch nicht mal die Basics vorhanden sind: Kruppeherein im Trab zu reiten, wäre schon nice. Allerdings steige ich nicht damit ein. Ich benötige zunächst die Kontrolle über Hals und Kopf, die Schulter und die Hüfte im Stand, dann im Schritt und dann erst kommt der Trab. </p>



<p>Die Fülle an Einblicken und Wissen verschiedenster Ansätze bringt auch Schwierigkeiten mit sich, weil sich <strong>manche Lehren schlicht widersprechen</strong>: Buck reitet vollkommen konträr zur akademischen Dressur, Warwick und Ross nutzen den inneren Zügel, was dem Dressurreiter ein Graus ist und Mark Langley treibt das Pferd kategorisch nicht von sich weg, wo jeder echte Horsemanshipler nur fassungslos den Kopf schüttelt. Es ist nicht immer leicht zu wissen, was denn jetzt der richtige Weg für sich und sein Pferd ist. </p>



<p>Für das Dilemma gibt es <strong>zwei Lösungen: Wissen und Experimente</strong>. Wenn ich Methoden ausprobiere, brauche ich ein hinreichendes Wissen über die Methode, ihre Vorteile und Nachteile. Nur dann kann ich beurteilen, ob es sinnvoll ist, einzelne Teile herauszupicken oder nicht. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Selber denken: Mache Experimente! </h3>



<p>Dieses breite Wissen hat dann den enormen Vorteil, dass es uns in die Lage versetzt, Experimente zu machen. </p>



<p>Der Vater des Horsemanship, Tom Dorrance, hat dazu einige Aussagen getroffen, die für die Ewigkeit gemacht sind:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%"></div>
</div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Adapt to fit the situation“ </p>



<p>(Anpassen, um der Situation gerecht zu werden“)&nbsp;</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„It depends“ (es kommt darauf an)</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Observe, remember and compare </p>



<p>(beobachte, merke es dir und vergleiche)&#8220;</p>
<cite>Tom Dorrance</cite></blockquote>



<p>Hier lässt sich sofort erkennen: Tom Dorrance wird nicht konkret. Selten kann man aus seinen Worten oder seinem Buch Tipps für bestimmte Situationen oder Schwierigkeiten mit seinem Pferd ableiten. Aber je mehr und je länger man mit Pferden zu tun hat, umso mehr versteht man seine Aussagen als das, was sie sind: universelle Wahrheiten. </p>



<p>Sie machen es uns nicht leicht, da sie uns auffordern selbst zu denken. <strong>Selbst zu beobachten, zu experimentieren</strong>. Dabei werden wir Fehler machen. Und das ist voll ok. </p>



<p><em>&#8222;Observe, remember and compare&#8220; </em>enthält übrigens kein &#8222;judge&#8220;. Das zu bemerken ist wichtig, da uns schnell Fehlurteile unterlaufen, wenn wir anfangen, unsere <a href="https://verstehepferde.de/achtung-achtsamkeit/">Beobachtungen zu bewerten</a>: Das Pferd legt die Ohren an, es hat keinen Respekt (meine Bewertung), ich zeige ihm jetzt mal, wer hier die Hosen anhat (Emotionalität aufgrund der Bewertung). Versus: Das Pferd legt die Ohren an, es zeigt sein Unbehagen, kann ich meine Hilfe besser geben?  </p>



<p>Eines ist sicher: <strong>Bequemlichkeit hilft uns nicht</strong>. Wachstum passiert außerhalb der Komfortzone, bei Mensch und beim Pferd. </p>



<p class="has-background" style="background-color:#ffbc77">Nach einer nicht gelungenen Reiteinheit wollte ich die PN im Roundpen galoppieren lassen. Ich hatte den Eindruck, das würde ihm guttun und ich wollte ihm dabei nicht im Rücken herum fallen &#8211; irgendwie hatte ich an dem Tag keinen guten Sitz gefunden. Ich ließ spontan das Tor offen, um zu sehen, ob die PN drin bleiben würde. Mein Deal: Du trabst und galoppierst um mich herum und dafür bekommst du Fresspausen. Die PN machte ein, zwei Mal mit, entdeckte dann die offene Tür, trabte raus, drehte auf halber Strecke herum und kam etwas überfordert wieder zurück. Ich fragte nochmal und er entschied sich immer schneller für ein immer stärkeres und weiteres Weggehen. Beim letzten Mal warf ich ihm das Seil hinterher. Das hat ihn so erschrocken, dass er bockend losstürmte, um die Ecke auf den Platz, wo er wie ein Irrer herum schoss und nach vorn und hinten austrat. Weil ich nicht wollte, dass er wieder aus dem Platz rausgaloppierte, habe ich ihn am Eingang abgefangen und in den Roundpen zurück transportiert &#8211; er folgte mir frei, aber widerwillig. Dann habe ich das Tor geschlossen und ihn wie eigentlich geplant noch ein paar Runden galoppieren lassen. Er war noch massiv unter Strom und setzte jede kleinste Geste sofort in Beschleunigung um. Auch ein paar schöne Passage-Ansätze waren dabei. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, machte ich das Tor wieder auf und nachdem er eine Runde traben und bei mir bleiben konnte, war die Einheit beendet. <br>Warum ich das schreibe: Es ist ein Beispiel für ein Experiment, das nicht funktioniert hat. Die PN im Roundpen zu halten, war mit ziemlich großer mentaler Manipulation verbunden &#8211; er weiß, was sein Job ist und er mag Pause, Lob und Gras, aber einfach draußen grasen ist eben auch sehr verlockend &#8211; und seine Antworten entfernten sich immer mehr von dem, was ich eigentlich wollte: Er ging immer schneller und zielstrebiger. <br>Andererseits waren mit der Situation diverse interessante Einblicke verbunden: <br></p>



<ul style="background-color:#ffbc77" class="wp-block-list has-background">
<li>Ich konnte zum Beispiel meinen emotionalen Status &#8222;heiter-gelassen&#8220; behalten. Sein Weggehen hat mich nicht geärgert. </li>



<li>Losbocken kann auch mal gut tun und sinnvoll sein.</li>



<li>Ich kann mich ihm entgegenstellen und ihn bremsen, auch wenn er hart drauf ist.</li>



<li>Die PN folgt mir frei, auch wenn er eigentlich etwas anderes will. </li>



<li>Die Bewegungsqualität nach dem Energie- und Emotionsausbruch war um diverse Grade besser: Die PN lernt gerade Tritte verkürzen im Trab und auf einmal war da eine Schwebephase. </li>



<li>Die PN kam nach maximal oben raus sehr schnell wieder runter. Früher hätte er sich im Roundpen in blinde Rage gerannt, heute blieb er ansprechbar und fand von sich aus wieder in einen gemäßigteren Galopp und zurück in den Trab. </li>



<li>Unsere Kommunikation war danach viel besser, weil wir beide wieder genauer hingeschaut haben als vorher. </li>



<li>Raus aus dem alten Trott: Neue Trainingsreize (wenn hier auch unfreiwillig) verändern den Blickwinkel und können wichtige Erkenntnisse liefern.</li>
</ul>



<p>Bei allen Experimenten müssen wir auf das Feedback des Pferdes vertrauen (auch dann, wenn seine Reaktion nicht derjenigen entspricht, die der Horseman des Vertrauens bzw. der Reitlehrer erwartet).  </p>



<p>Das Gute: Wir lernen immer &#8211; und sei es nur die Gewissheit, einen gewissen Weg nicht gehen zu wollen. Wenn wir aber immer nur das Gleiche tun, dann werden wir eben immer nur die gleichen Ergebnisse erhalten. </p>



<p>Manchmal fehlen uns auch die Ideen. Wir sind so festgefahren in unseren Vorstellungen, dass uns Alternativen nicht in den Kopf wollen. Das ist das kleinste Problem: Inspiration gibt&#8217;s dank Internet jede Menge, zum Beispiel als Podcast oder Youtube-Video. </p>



<p>Außerdem brauchen wir Zeit: Nicht alle Veränderungen stellen sich sofort ein. Manche Dinge &#8211; Vertrauen zum Beispiel &#8211; entwickelt sich erst allmählich. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit </h3>



<p>Es ist genauso kompliziert wie dieser Text!</p>



<p>Der Weg mit dem Pferd ist nicht nur dann richtig, wenn er leicht ist. Und andersherum: Wenn etwas leicht geht, bedeutet das nicht, dass es auch zwangsläufig richtig ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="98" src="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png" alt="" class="wp-image-1955" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-768x73.png 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/10/WLWS_bearbeitet.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Was finde ich denn nun den besten Ansatz? <a href="https://verstehepferde.de/auf-der-suche-nach-dem-rechten-mass/">Suche in der Mitte</a>.</p>



<p>Hier geht&#8217;s um <a href="https://verstehepferde.de/harmoniemitdempferd/">Harmonie mit dem Pferd</a>.</p>



<p><a href="https://verstehepferde.de/guter-pferdemensch/">Hier geht es ausführlich um die verschiedenen Ansätze</a>, die ich mit der PN ausprobiert habe.</p>



<p></p>


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<p></p>



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		<title>Die Essenz von Harmonie mit dem Pferd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2016 08:35:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(Kurs-)Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
		<category><![CDATA[Cornacchino]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle streben wohl nach Harmonie mit dem Pferd. Wollen eine Einheit mit ihm werden. Dazu ist schon so viel gesagt und geschrieben worden. Doch was ist Harmonie mit dem Pferd? Was zeichnet sie aus? Wir kommen gerade aus dem Urlaub zurück und ich hatte erneut das Glück, Pelù reiten zu dürfen.…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/c787baf7eb71459aac6c1e47dd985e59" alt="" width="1" height="1" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1468 size-full" title="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2.jpg" alt="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" width="1920" height="650" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2.jpg 1920w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2-300x102.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2-768x260.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2-1024x347.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2-250x85.jpg 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/pelu2-150x51.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" />Wir alle streben wohl nach Harmonie mit dem Pferd. Wollen eine Einheit mit ihm werden. Dazu ist schon so viel gesagt und geschrieben worden. Doch was ist Harmonie mit dem Pferd? Was zeichnet sie aus?</p>
<p>Wir kommen gerade <a href="http://www.cornacchino.it/de/" target="_blank" rel="noopener">aus dem Urlaub</a> zurück und ich hatte erneut das Glück, Pelù reiten zu dürfen. Immer wieder habe ich dabei an dieses Zitat von Tom Dorrance denken müssen. Er sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;First you go with the horse. Then the horse goes with you. Then you go together.&#8220;</p>
<p>&#8222;Erst gehst du mit dem Pferd. Dann geht das Pferd mit dir. Dann geht ihr zusammen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dieser letzte Satz, das ist für mich der Kern, <strong>die Essenz von Harmonie</strong>. Ein Pferd, das leicht auf die Hilfen reagiert, ist gut. Aber nicht gut genug. Denn meiner Meinung nach geht es Dorrance um <strong>mehr als nur die körperliche Ausführung</strong>.</p>
<p>Es geht ihm um die <strong>mentale Ebene des Zusammenseins von Mensch und Pferd</strong>. Erst folgt der Mensch dem Pferd und dessen Ideen. Er lässt es seine Optionen ausprobieren und er lässt zu, dass es Fehler macht. Dann folgt das Pferd dem Menschen, der Mensch sagt ihm, wo es lang geht, und das Pferd erfährt, wie es sich anfühlt, sich vom Menschen führen zu lassen. Doch erst, wenn der Mensch das Pferd davon überzeugt hat, dass es sich lohnt, ihm zu folgen, erst <strong>wenn der Mensch dem Pferd ein gutes Gefühl geben kann</strong>, gehen beide zusammen. Dann ist das Pferd auf der Seite des Menschen. Dann ist es bereit, sich für den Menschen ins Zeug zu legen, aktiv zu werden und Dinge auszuprobieren. Es wird vom bloßen Befehlsempfänger zum engagierten Partner. Es kann die Hilfen des Menschen nicht nur leicht verstehen und ausführen, es will das auch tun.</p>
<p>Dieser Zustand ist für mich ein Äquivalent zu absolutem gegenseitigem Vertrauen. Mensch und Pferd haben das selbe Ziel, ziehen am selben Strang. Wenn beide auf das Gleiche fokussieren, dann entsteht Leichtigkeit. Dann muss nicht der Mensch vorgehen und das Pferd mitziehen, <strong>dann streben beide in die gleiche Richtung im gleichen Tempo mit der gleichen Intensität</strong>. Eine Art ultimative Gemeinsamkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1435 size-medium" title="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/IMG_1464-300x225.jpg" alt="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" width="300" height="225" />Dieses Gefühl hatte ich ganz oft, als ich mit Pelù auf dem Campo unterwegs war. Der Campo ist eine große Wiese voller Trailhindernisse. <a href="https://www.cornacchino.it/de/reiturlaub/kurse/kurs-natural-western-riding/?_gl=1*1urajbh*_up*MQ..*_ga*MTk5ODYyMjU4MC4xNjg3MzQ0ODM5*_ga_66T1QKN6X8*MTY4NzM0NDgzNi4xLjAuMTY4NzM0NDgzNi4wLjAuMA.." target="_blank" rel="noopener">Fabio führte uns Teilnehmer des Western-Riding-Kurses</a> an zwei Tagen dort runter. Ich mag Hindernisse, weil sie die Neugierde des Pferdes fördern, es mutiger machen und man als Reiter-Pferd-Paar seine Kommunikation genau auf die Probe stellen kann. Zusätzlich helfen sie dem Pferd, die Absicht des Menschen zu verstehen und geben ihr einen Sinn: Also nicht nur <em>&#8222;Ich will Biegung und Innenstellung&#8220;</em>, sondern <em>&#8222;Ich will Biegung und Stellung um dieses Hütchen&#8220; </em>(nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Auf dem Foto wollte ich weder Stellung noch Biegung :)).</p>
<p>Wenn Pferd und Mensch gemeinsam &#8211; nicht nur zusammen &#8211; unterwegs sind, dann sind beide zufrieden im Hier und Jetzt und mit ihren Aufgaben. Mit Pelù fühlten sich vor allem unsere kleinen Hüpfer über die Baumstämme auf dem Campo und der Galopp außen ums Feld genau richtig an. Mit richtig meine ich, dass das Pferd unter mir dorthin geht, wo ich hingehen möchte, ohne, dass ich es vorne, hinten, rechts oder links begrenzen müsste.</p>
<p>Mehr über dieses Begrenzen kannst du <a href="http://www.goodhorsemanship.de/index.php/magazin/ausbildung/80-magazin/109-buck-brannaman-thoughts" target="_blank" rel="noopener">hier nachlesen. Buck Brannaman spricht von einem Rechteck</a>, das er mit seinen Hilfen um das Pferd legt.</p>
<p>Pelù war also weder zu schnell noch zu langsam unterwegs, noch driftete er nach rechts oder links. Als Reiter fühlt man sich auf so einem Pferd wahnsinnig sicher. Und deswegen glaube ich auch, dass Kontrolle niemals über mechanische Mittel oder über Zwang führen kann. <strong>Kontrolle setzt immer im Kopf des Pferdes, bei dessen Gedanken und Gefühlen an</strong>. Wir helfen ihm, dass es bei uns sein will und mitmachen will. Wir müssen es nicht mit Kraft und Druck und Zug bei uns halten. Und schon sind wir sicher.</p>
<p>Pelù war übrigens nicht die ganze Zeit so bei mir. Beim Slalom um die Hütchen zum Beispiel drückte er gegen mein linkes Bein und hätte die Bogen gern nach links ausgeweitet, weil dort seine Kumpels standen &#8211; und mit denen herumstehen war in diesem Fall attraktiver, als mit mir um Kegel zu kurven. Auf dem Platz dagegen, als Fabio uns alle gemeinsam in der Gruppe galoppieren ließ und andere Pferde deutlich mehr Tempo vorlegten, folgte er meinem Vorschlag des gemächlicheren Galopps &#8211; und blieb mit den Gedanken bei mir.</p>
<p>Auch mit dem Projektwallach zu Hause kenne ich Gemeinsamkeit, dieses &#8222;go together&#8220;. Auch sie ist noch kein Dauerzustand. Wenn wir zum Beispiel über Mini-Sprünge hüpfen, dann entscheidet sich oft erst kurz vorher, ob er springt oder ausweicht (manche Springtrainer werden vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber ja, wenn ich hüpfe, dann trägt das Pferd die Verantwortung für den Sprung, nicht ich. Ich gängele ihn nicht. Das Pferd wählt, ob es springt oder nicht. Idealerweise folgt es meinem Fokus und tut es).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1471 size-large" title="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-1024x683.jpg" alt="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" width="830" height="554" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-1024x683.jpg 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-300x200.jpg 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-768x512.jpg 768w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-225x150.jpg 225w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069-150x100.jpg 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2016/05/Cornacchino2016069.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" />Es zeigt sich nicht nur in den Extremen, ob das Pferd mental beim Reiter ist oder nicht, sondern auch in den kleinen alltäglichen Dingen. Wir reiten vom Stall weg in den Wald und das Pferd bewegt sich nur zäh vorwärts: Da hängt es mit den Gedanken noch im Stall. Ich hole es von der Koppel und es läuft zwar mit, aber würde sich gern ziehen lassen: gleiches Szenario, es weilt mit dem Kopf noch bei den anderen auf der Wiese. Wir sind in der kleinen Halle und ich hätte gerne einen runden Zirkel, aber an der hinteren Seite kürzt das Pferd ab: Die Seite stößt es ab wie ein gleichpoliger Magnet, es folgt nicht meinem Fokus, sondern hat andere Gedanken, die in diesem Augenblick wichtiger sind.</p>
<p>Die Kunst besteht nun für uns Menschen darin,<strong> dem Pferd unser Ziel, unsre Absichten schmackhaft zu machen</strong>. Wir müssen ihm etwas anbieten, dass es erstrebenswert findet. Leckerli und Pausen &#8211; um die beiden Hauptwerkzeuge der positiven Verstärker und der Horsemanship-Leute zu nennen &#8211; sind dabei Mittel zum Zweck, aber im Großen und Ganzen bleiben sie Krücken. Ich glaube, dass wir den Pferden noch etwas anbieten können, was sie mehr schätzen: Ein gutes Gefühl, wenn sie mit uns zusammen sind,  Sicherheit genauso wie Abwechslung, Neues gemeinsam entdecken genauso wie im Alten Ruhe zu finden.</p>
<p>Und zum Schluss noch ein paar Verweise:</p>
<p>Nicht nur bei Tom Dorrance oder Ray Hunt taucht diese Idee des gemeinsamen Gehens von Pferd und Reiter auf.</p>
<p><a href="http://www.markrashid.com/docs/ukarticle.pdf">Mark Rashid </a>und <a href="https://www.facebook.com/275719312528545/photos/a.275872839179859.47828.275719312528545/328801253887017/?type=1&amp;theater" target="_blank" rel="noopener">Ross Jacobs</a> nennen sie Lightness und Softness (Leichtigkeit und Weichheit).</p>
<p>Ross sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Lightness is a physical response to pressure&#8220;</p>
<p>&#8222;Leichtigkeit ist eine körperliche Antwort auf Druck&#8220;</p></blockquote>
<p>und</p>
<blockquote><p>&#8222;Softness is an emotional response to pressure&#8220;</p>
<p>&#8222;Weichheit ist eine emotionale Antwort auf Druck&#8220;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und da schließt sich der Kreis zu den Hilfen, die ich am Anfang erwähnt habe. Ein Pferd, das leicht auf eine Hilfe reagiert, ist &#8222;light&#8220;, aber nicht zwangsläufig &#8222;soft&#8220;. Es hat gelernt, wie es reagieren soll, aber hat es die Hilfe auch verstanden? Ist die Hilfe für es sinnvoll? Erst<strong> wenn es mental und emotional einverstanden ist, wird aus einem Pferd, das leicht reagiert, ein weiches Pferd</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-723 size-large" title="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png" alt="Harmonie mit dem Pferd, Pferde verstehen Blog" width="830" height="79" srcset="https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1024x98.png 1024w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-300x29.png 300w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-250x24.png 250w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-150x14.png 150w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS-1200x116.png 1200w, https://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/06/WLWS.png 1215w" sizes="auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px" /></p>
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		<title>Harmonie? Nicht um jeden Preis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2015 17:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Ungehorsam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich glaube, dass es Pferde gibt, die es wissen wollen (und müssen). Charaktere, die dann gehorchen, wenn es ihnen gut zupass kommt. Oder dann, wenn es nicht anstrengend ist. Die aber schnell ziemlich hässliche Seiten offenbaren, wenn sich der Mensch nicht so verhält, wie erwartet. Etwa, indem er hartnäckig bleibt.…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/39d0a83e07d34075be98c7b5fafaa0e8" alt="" width="1" height="1" /> Ich glaube, dass es Pferde gibt, die es wissen wollen (und müssen). <strong>Charaktere</strong>, die dann gehorchen, wenn es ihnen gut zupass kommt. Oder dann, wenn es nicht anstrengend ist. Die aber schnell ziemlich hässliche Seiten offenbaren, <strong>wenn sich der Mensch nicht so verhält, wie erwartet</strong>. Etwa, indem er hartnäckig bleibt. Zu viel Anstrengung oder zügigen Gehorsam fordert. <strong>Der Mensch verlangt dann etwas, das das Pferd nicht bereit ist zu geben</strong>. Das hat nichts damit zu tun, dass es körperlich nicht dazu in der Lage wäre. Antraben auf ein feines Signal hin überfordert kein gesundes Pferd. Nein, der <strong>pferdische Widerwille</strong> liegt darin begründet, dass es keine Veranlassung sieht, dem Menschen zu folgen, weil es seine eigene Idee für die bessere hält. Wieso sich auch anstrengen für einen Zweibeiner, der meint einen auf Boss machen zu müssen? Da testet man lieber erst mal, ob der Mensch es tatsächlich erst meint, bevor man sich körperlich verausgabt.</p>
<table class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://4.bp.blogspot.com/-RdCegJmHYGU/Viu9sT0f-KI/AAAAAAAABjc/OCEW15P2Qbk/s1600/PA180008.JPG"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2015/10/PA180008.jpg" alt="Harmonie, Pferdeverstehen" width="640" height="480" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center; font-size: 14px;">Harmonische Zweisamkeit. Wer strebt die nicht mit seinem Pferd an. Dennoch darf man auch mal streiten. Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich meine das durchaus in dem Sinne <i>&#8222;Der testet dich, setz dich durch&#8220;</i> &#8211; auch wenn das jetzt bei einigen rollende Augen und wedelnde Zeigefingern hervorrufen wird. So sehr es schadet, allen Widerwillen des Pferdes als <strong>mutwilligen Ungehorsam</strong> zu interpretieren, der sofort bestraft werden muss, so sehr schadet es auch, dem Pferd abzusprechen, dass es sich bewusst dazu <strong>entscheidet, dem Menschen nicht zu gehorchen</strong>. Das ist nichts anderes als eine <strong>Meinungsverschiedenheit</strong>, und die kommt in den besten Familien vor. Wieso sollte es die nicht zwischen Mensch und Pferd auch geben? Und wieso sollte das ein Problem sein?</p>
<h3>Probleme sind wie Hundekacke</h3>
<p>Parelli-Instruktorin Barbara Heinen hat bei einer Unterrichtseinheit vor einiger Zeit eine Analogie von Pat Parelli wiedergegeben, die mir im Zusammenhang mit unwilligen Pferden immer wieder in den Kopf geht. Parelli sagte, dass <strong>manche Probleme wie Hundekacke</strong> im Vorgarten sind. Am Anfang stinkt sie noch, aber wenn man sie lange genug liegen lässt, dann vergeht der Geruch und man vergisst sie. Sie liegt unberührt, und solange man weiterhin nicht hinein tritt, ist alles gut. Aber wehe dem, man vergisst, wo sie liegt und stiefelt hinein. Der Gestank ist wieder da, und man rackert sich einen ab, um die Kacke aus dem Profil der Schuhsohle zu kratzen. Das alles hätte man sich sparen können, wenn man anfangs zu Schaufel und Schippe gegriffen und den Haufen entfernt hätte. <strong>Nur, weil wir Probleme nicht adressieren, bedeutet das nicht, dass sie nicht mehr da sind. </strong>Dabei würde es uns und unsrem Pferd mehr helfen, einfach mal zu diskutieren, Klartext zu reden und damit <strong>Klarheit zu schaffen</strong>, statt einen Eiertanz zu veranstalten, um die Gefühle unseres Pferdes nicht zu verletzen. Und um es nicht unter Druck zu setzen. Ich selbst habe auch lange Zeit versucht, diese Diskussionen zu umgehen. Weil sie nicht schön anzusehen sind, und wir uns als Menschen sicher sein müssen, in dem, was wir tun. Aber letztlich ist ein klärendes Gewitter für eine Beziehung immer besser als ein verschleppter, weil nicht ausgetragener Konflikt &#8211; der im schlimmsten Fall dann zu Tage tritt, wenn wir es am wenigsten brauchen können. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mit diesem Text nicht unbedingt auf Gegenliebe stoße. Aber er musste mal raus.</p>
<p style="text-align: center;">&#8212; Der mit * markierte Link ist ein <a href="https://verstehepferde.de/affiliate-links/">Affiliate-Link</a> &#8212;</p>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fharmonie-nicht-um-jeden-preis%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fharmonie-nicht-um-jeden-preis%2F&text=Harmonie%3F%20Nicht%20um%20jeden%20Preis" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fharmonie-nicht-um-jeden-preis%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2015%2F10%2FPA180008.jpg&description=Harmonie%3F%20Nicht%20um%20jeden%20Preis" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Pferdefotos &#8211; was schiefgehen kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2014 11:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdefotos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freiarbeit in Schwarz. Mit Grünspan an der Wand. Foto: Marko Dank Facebook und sozialer Netzwerke können wir alle Kleinigkeiten in unserem Leben ganz leicht per Klick mit anderen teilen. Und so scrollen wir uns täglich durch jede Menge Videoschnipsel und Fotos, manche liken wir, andere teilen wir, und über wieder andere…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="orphans: 2; text-align: -webkit-auto; widows: 2;">
<table class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/Pferdefotos2-1024x344.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Pferdefotos, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/Pferdefotos2-1024x344.png" alt="Pferdefotos, Pferde verstehen Blog" width="600" height="344" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Freiarbeit in Schwarz. Mit Grünspan an der Wand. Foto: Marko</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dank Facebook und sozialer Netzwerke können wir alle Kleinigkeiten in unserem Leben ganz leicht per Klick mit anderen teilen. Und so scrollen wir uns täglich durch <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">jede Menge Videoschnipsel und Fotos</b>, manche liken wir, andere teilen wir, und über wieder andere schütteln wir den Kopf. Oder grinsen. Über diese letzteren soll es heute gehen. Jene Pferdefotos oder -videos, die für mich in die <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">Kategorie &#8222;Thema verfehlt&#8220;</b> fallen.</p>
<p>Als meine persönlichen Favoriten stechen dabei die Pseudo-Harmonie-Fotos hervor: Da will man <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">Nähe vermitteln</b>, indem man sich dicht an den Hals seines Pferdes kuschelt und glücklich in die Kamera lächelt. Auf den zweiten Blick fällt dann aber auf, dass der <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">Unterhals das prominente Merkmal</b> des Pferdes ist &#8211; und zwar deswegen, weil es <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;">alarmiert und gespannt</b> nach rechts aus dem Bild herausschaut und so gar keine Aufmerksamkeit übrig hat für das Nähebedürfnis seines Menschen.</p>
</div>
<div style="orphans: 2; text-align: -webkit-auto; widows: 2;">Wenn ich das richtig verstanden habe, werden derartige Bilder mit Absicht so inszeniert &#8211; der Fotograf lässt seine Helfer dann außerhalb des Bildes Lärm machen, um das Pferd mit <b>gespitzten Ohren und aufrechter Haltung</b> ablichten zu können. Doch irgendwie kollidiert das mit der ursprünglichen Intention der Aufnahme: Schließlich will man <b>Harmonie transportieren</b>, Gemeinsamkeit &#8211; und das kommt nicht gerade rüber, wenn Mensch und Pferd zwei <b>völlig unterschiedliche Fokusse</b> haben.</div>
<div style="orphans: 2; text-align: -webkit-auto; widows: 2;">Noch schlimmer wird&#8217;s, wenn das Pferd nicht nur abgelenkt aus dem Bild glotzt, sondern so von der Umgebung stimuliert wird, dass <b>das Weiße in den Augen</b> zu sehen ist. Als Betrachter des Bildes hat man da schon fast Angst um den Menschen, der sich da an den Vierbeiner kuschelt. Wo der Vierbeiner doch kurz davor steht, das Weite zu suchen oder einen Satz zur Seite zu machen.</div>
<div style="orphans: 2; text-align: -webkit-auto; widows: 2;">
<p>&nbsp;</p>
<table class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a style="margin-left: auto; margin-right: auto;" href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/Pferdefotos.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" title="Pferdefotos, Pferde verstehen Blog" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/12/Pferdefotos.png" alt="Pferdefotos, Pferde verstehen Blog" width="320" height="304" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Der hintere Schwarze hatte sich verabschiedet. Also bespaße<br />
ich den vorderen Schwarzen. Und der hintere schaut rüber<br />
und überlegt, ob das Abdampfen so eine gute Idee war.<br />
Foto: Marko</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div style="orphans: 2; text-align: -webkit-auto; widows: 2;">Das Szenario gibt es auch in der <b>Video-Variante</b>: Der Ausbilder will dabei etwas demonstrieren, wird aber ständig vom Pferd gestupst, gestoßen oder angenagt. Hmmm. Der Mensch konzentriert sich voll auf die Aufnahme und die Wissensvermittlung für seine Zuschauer &#8211; und das Pferd hat derweil eigene Ideen, was die Kompetenz des Menschen schon mal untergraben kann. Zumal das Pferd unter Beweis stellt, dass es nicht gelernt hat still zu stehen (bestes Gegenbeispiel:<a href="https://www.youtube.com/user/WarwickSchiller"> Die Videos von Warwick Schiller</a>). Was einem wieder mal vor Augen führt, wie wichtig die Konzentration auf den Moment und auf das Pferd sein kann.<br />
Und wie wichtig es sein kann, einfach mal <b>etwas Abstand zum Pferd</b> zu halten und ihm nicht ständig auf die Pelle zu rücken (oder sich auf die Pelle rücken zu lassen). Vielleicht bin ich kaltschnäuzig und herzlos, aber ich muss mich nicht unbedingt in den Pferdehals einwickeln oder an der Pferdenase herum tatschen, um Nähe zum Tier zu suggerieren. Auch wenn Pferdenasen attraktiv und schön weich sind und man sie sehr gerne anfasst, glaube ich, dass uns viele Pferde dankbar wären, wenn wir unsere Hände besser im Griff hätten und <b>unser Kuschelbedürfnis mit menschlichen Artgenossen ausleben</b>. Ein Pferd ist immerhin ein Pferd. Und kein Schoß- und Streicheltier.Wenn ihr euch im Blog durchblickt, werden ihr <b>wenig Fotos von mir mit Pferd</b> finden &#8211; meistens darf das Projektpferd allein modeln. Das liegt zum einen daran, dass ich vollkommen unfotogen bin. Und zum anderen daran, dass ich keine Lust auf Foto-Diskussionen habe und auch nicht im Bild sein muss, um die Botschaft des Textes zu verdeutlichen. Dafür reicht meist ein Pferd.PS: Falls ihr Sophies (nicht ganz erst gemeinte) <a href="http://chevalie.de/poste-niemals-reitfotos-10-survival-tipps-fuer-die-digitale-pferde-szene/">Tipps für das Überleben in sozialen Netzwerken</a> noch nicht kennt &#8211; <a href="http://chevalie.de/poste-niemals-reitfotos-10-survival-tipps-fuer-die-digitale-pferde-szene/">hier</a> geht&#8217;s lang.PS: Bei der Suche nach passenden Fotos für diesen Beitrag ist mir aufgefallen, dass fast alle, die bei der <b>Freiarbeit</b> entstanden sind, gut zur Illustration geeignet gewesen wären, da beide Pferde fast immer optimal aufmerksam waren. Ich habe jetzt die Theorie, dass ein weiteres Pferd die Arbeit spannender macht. Mal sehen, ob sich das bestätigt. Ich finde die beiden Fotos inhaltlich sehr passend, da der Fokus der Pferde und meiner übereinstimmt. Belichtung und Kontraste und Hintergrund sind hingegen nicht optimal 🙂 Aber darum soll es ja auch nicht gehen.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdefotos-was-schiefgehen-kann%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdefotos-was-schiefgehen-kann%2F&text=Pferdefotos%20%E2%80%93%20was%20schiefgehen%20kann" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fpferdefotos-was-schiefgehen-kann%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F12%2FPferdefotos2-e1461587538677.png&description=Pferdefotos%20%E2%80%93%20was%20schiefgehen%20kann" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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		<title>Eine Frage der Energie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2014 14:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
		<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Introvertierte Menschen fühlen sich häufig von der Energie ihrer extrovertierten Zeitgenossen überfordert: Die reden zu viel und zu laut, gestikulieren zu wild und rücken einem zu nah auf die Pelle. Extrovertierte wundern sich dagegen, warum ihre introvertierten Gegenüber nie von sich aus das Wort ergreifen, das Gespräch nicht am Laufen…</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
Introvertierte Menschen fühlen sich häufig von der Energie ihrer extrovertierten Zeitgenossen überfordert: Die reden zu viel und zu laut, gestikulieren zu wild und rücken einem zu nah auf die Pelle. Extrovertierte wundern sich dagegen, warum ihre introvertierten Gegenüber nie von sich aus das Wort ergreifen, das Gespräch nicht am Laufen halten; sie fangen an sich zu langweilen und wenden sich interessanteren Menschen zu.&nbsp;</div>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
Wie bei Menschen gibt es auch bei Pferden <b>ruhigere und aufgedrehtere Typen</b>. Entsprechend kommt es bei Mensch-Pferd-Paaren zu <b>unterschiedlichen Temperaments-Konstellationen</b>.&nbsp;</div>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
Und wie im zwischenmenschlichen Bereich gibt es auch zwischen Mensch und Pferd Reibungsflächen, die durch die Natur der Partner bedingt werden. Man denke an das tiefenentspannte Pferd, das nichts lieber will als seine Ruhe. Doch dessen hektische Reiterin wuselt um es herum, als gäbe es kein Morgen mehr. Als gut gemeintes Lob versohlt sie ihm mit der gestreckten Handfläche schallend den Hals und lässt dazu eine Tirade verbaler Liebesbezeugungen auf es einregnen. Auf der anderen Seite der hyperaktive Hysteriker, der am liebsten eine 24-Stunden-Dauerbespaßung hätte und es gar nicht abwarten kann, etwas Neues auszuprobieren. Da kann es schon mal passieren, dass er bei soviel Energie seine Reitbeteiligung übersieht, die mit leisen Brrr-Lauten und halbgaren „Steh!“-Befehlen versucht, ihn zu disziplinieren.&nbsp;</div>
<p></p>
<div style="color: #784004; font-family: Arial; font-size: 16px;">
Damit Disharmonie zu Harmonie werden kann, muss sich der <b>Mensch dem Energielevel seines Pferdes angleichen</b>, muss sein eigenes hochfahren oder runterschalten können. Erst dann nimmt uns das extrovertierte Pferd überhaupt und das introvertierte nicht mehr als störend wahr. Eine Basis ist geschaffen, von der aus Kommunikation einfacher wird. Und von dort kann der Mensch beginnen, von seinem ruhigen Pferd mehr Energie zu fordern und von seinem stürmischen Pferd mehr Beherrschung.</div>
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<p><ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-medium"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feine-frage-der-energie%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feine-frage-der-energie%2F&text=Eine%20Frage%20der%20Energie" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#000; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 24 24"><path fill="#000" d="M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor" style="background-color:#e70f18"><a href="https://www.pinterest.com/pin/create/link/?url=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Feine-frage-der-energie%2F&media=https%3A%2F%2Fverstehepferde.de%2Fwp-content%2Fplugins%2Fshariff%2Fimages%2FdefaultHint.png&description=Eine%20Frage%20der%20Energie" title="Bei Pinterest pinnen" aria-label="Bei Pinterest pinnen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#cb2027; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 27 32"><path fill="#cb2027" d="M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z"/></svg></span></a></li></ul></div></p>
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