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	<title>Diskussion Archive - Pferde verstehen</title>
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		<title>Wie viel Mensch steckt im Pferd? &#8211; die leidigen Diskussionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Post hier bereitet mit etwas Kopfzerbrechen. Er ist so etwas wie ein Seelenstriptease. Aber ich nehme mir ein Beispiel an Sophie von Chevalie, die sich auch nicht scheut, mal persönliche Themen anzusprechen. Das versuche ich jetzt auch. Ich mache den Fehler, mich immer…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um es gleich vorweg zu nehmen, dieser Post hier bereitet mit etwas Kopfzerbrechen. Er ist so etwas wie ein Seelenstriptease. Aber ich nehme mir ein Beispiel an Sophie von <a href="http://chevalie.de/">Chevalie</a>, die sich auch nicht scheut, mal persönliche Themen anzusprechen. Das versuche ich jetzt auch.</p>
<p>Ich mache den Fehler, mich immer mal wieder in unsägliche Diskussionen in <b>Facebook-Gruppen</b> verwickeln zu lassen. Weil ich mich ab und an genötigt sehe, meinen Senf dazuzugeben und mich dann einfach nicht mehr raushalten oder elegant zurückziehen kann. Ein Kollege würde das wahrscheinlich mit <i>&#8222;selbstverschuldetes Unheil&#8220;</i> kommentieren, und er hätte Recht. Die wenigsten Diskussionen, die schriftlich in sozialen Netzwerken geführt werden, kommen zu guten Ergebnissen, die Diskussionskultur ist bestenfalls mittelmäßig, und leider gibt es immer wieder Menschen, die weder Rechtschreibung noch höfliche Umgangsformen beherrschen.&nbsp;</p>
<p>
Man kann es sich leicht machen</p>
<p>Was mir weiter häufig auffällt, ist, dass ich mit meiner Meinung und meiner Position häufig <b>im Abseits</b> stehe. Da ich mich jetzt weniger als Einzelkämpfer wahrnehme, frage ich mich schon ab und an, woher das kommt. Ich glaube, dass ich es mir selbst nicht immer <b>leicht mache</b> und so nehme ich in Diskussionen häufig mal einen Standpunkt ein, der nicht besonders beliebt ist &#8211; nicht aus Trotz, sondern, weil ich finde, dass es sich lohnt, die Seiten eines Problems zu beleuchten und auch mal mit Gegenwind zu argumentieren (und weil ich mich irgendwie genötigt fühle, jenen beizuspringen, die in irgendwelchen aus dem Ruder gelaufenen Gesprächen unberechtigterweise zugrunde geschrieben werden).</p>
<p>Jüngster Stein des Anstoßes war <b>Anthropomorphismus im Bezug aufs Pferd</b>. Welche Gefühle teilen Pferde mit uns Menschen? Wie ähnlich sind wir uns?&nbsp;<br />
Die Frage lässt sich final nicht beantworten, da uns auch die Wissenschaft höchst wahrscheinlich nicht in die Lage versetzen wird, uns ins Pferdehirn zu beamen und das Bewusstsein des Tieres einzunehmen.&nbsp;<br />
Was uns bleibt, sind Beobachtungen, Erfahrungen und die Schlüsse, die wir daraus ziehen. Da ich aus dem traditionellen Horsemanship komme, bin ich mit der Lehre großgeworden, dass es <b>nicht gut ist, menschliche Eigenschaften unhinterfragt aufs Pferd zu projizieren</b>. Und da bin ich nach wie vor voll dabei.&nbsp;</p>
<p>
Welche Emotionen braucht das Pferd zum Überleben?<br />
&nbsp;<br />
<br />Mein Erklärungsansatz wäre folgender: Ich denke, dass die Evolution das Pferd mit all jenen Gefühlen ausgestattet hat, die es zum <b>Überleben</b> braucht. Und ich denke, dass die Evolution ihm all jene Gefühle vorenthält, die sein Überleben erschweren würden. Wenn ein Pferd keine Angst und keine Vorsicht kennen würde, wäre es eine leichte Beute. Auf der anderen Seite, wenn Pferde Mitgefühl oder Reue empfinden würden, dann dürfte der Hengst das Fohlen von seinem Gegner nicht totbeißen ohne im Anschluss von Gewissensbissen gequält zu werden. Vielleicht irre ich mich, und Pferde kennen Mitgefühl, Reue oder sogar Schuld. Können ihr Verhalten und seine Konsequenzen auch für ihre Artgenossen und andere in komplexeren Zusammenhängen ein- und abschätzen und bewerten. Der Hengst hat ein schlechtes Gewissen, tötet aber weiter Fohlen und muss sich außerdem bei seinem Rivalen entschuldigen, dem er beim letzten Kampf fast das Bein gebrochen hat. Vielleicht ist es denkbar &#8211; aber es wäre hinderlich, es wäre unpraktisch. Ich denke, dass die Natur Einfachheit der Kompliziertheit vorzieht.<br />
Das bedeutet nicht, dass ich den Tieren Intelligenz oder Emotionen abspreche (was mich natürlich zu einem kaltherzigen, bösen und arroganten Menschen macht). Aber ich denke, wir Menschen wären gut beraten, mal <b>von unserem eigenen Ego Abstand zu nehmen</b> und das Pferd als das zu sehen, was es ist: ein Fluchttier, über Jahrtausende domestiziert, aber dennoch nicht mit dem Menschen zu vergleichen.&nbsp;<br />
Natürlich will ich, dass mein Pferd mich liebt, mich verteidigt, mich vermisst. Nur schade, dass es auch ohne mich alles hat, was es zum Leben braucht. Wir sind <b>Beiwerk im Leben der Pferde</b>. Manche von ihnen mögen uns und sehen uns als eine Bereicherung, andere könnten ganz prima ohne uns. Ich finde das weder tragisch noch traurig. Aber es scheint Leute zu geben, die&nbsp;nicht mit dem Gedanken umgehen können, dass ihr&nbsp;Pferd ein stückweit autark ist und auch ohne sie gut zurechtkommen könnte.</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/08/P8170027-768x1024.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"><img fetchpriority="high" decoding="async" alt="Autarkes Pferd" border="0" src="http://verstehepferde.de/wp-content/uploads/2014/08/P8170027-768x1024.jpg" height="400" title="Pferd, Mensch, Emotion" width="300" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td class="tr-caption" style="text-align: center;">Autarkes Pferd: &#8222;Wenn ich dich nicht sehe, dann siehst<br />du mich bestimmt auch nicht.&#8220; Foto: Nadja</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Mein Projektwallach etwa lässt sich nicht gern von anderen als seinem Stammpersonal anfassen. Er ist nicht gefährlich, kann aber schon mal treten, und macht vor allem ein <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">verärgertes Gesicht</b>. Ich könnte das jetzt so auslegen, dass er uns vermisst, wenn wir nicht da sind und deswegen schmollt. Ich denke aber eher, dass er es nicht mag, wenn <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">seine Routinen gestört</b> werden &#8211; und wenn Menschen um ihn herum werkeln, die <b style="color: #783f04; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">nicht auf seine Bedürfnisse geschult</b> sind. Darauf, seinen persönlichen Raum zu respektieren. Ihn nicht mit zuviel Energie zu belästigen. Ihn immer mit sehr wenig zu etwas aufzufordern, statt mit in der Tür ins Haus zu fallen. Wenn die Neuen um ihn herum das berücksichtigen würden (und natürlich noch ein paar andere Dinge), dann wäre der Gute mit ihnen genauso glücklich wie mit uns. Das klingt jetzt nicht nach Fury und Black Beauty. Aber ich glaube, dass auch das Pferdeleben in den seltensten Fällen einem Ponyhof-Idyll gleicht.&nbsp;</p>
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