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	Kommentare zu: Horsemanship &#8211; quo vadis?	</title>
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		<title>
		Von: Silke		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/horsemanship-quo-vadis/#comment-632</link>

		<dc:creator><![CDATA[Silke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 06:20:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://verstehepferde.de/?p=2374#comment-632</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Nadja,
jeder, der sich ernsthaft mit dem befasst, was IN dem Pferd vorgeht, steht irgendwann an diesem Punkt.
Es ist eine Zäsur, begründet einen Neustart in der Beziehung zum Pferd.

Da ist gar nicht der olle Typ mit der Karte.
Pferd und Du- Ihr tragt den Weg in Euch. Und ein großes Stück weit ist der Weg, die Entwicklung von Euch beiden, das Ziel.

Das Internet ist etwas Wunderbares. Ja.
Es ruft aber auch 10 000 Meinungen auf den Plan, von Leuten die nicht dazu gefragt wurden. Es sind auch nicht nur Neider, sondern auch Wohlmeinende. Und Du wirst mit &quot;Karten&quot; zugeworfen...

Ich weiß, dass Paledo inzwischen auf der großen Wiese hinterm Regenbogen ist und auf Dich wartet. Stellvertretend für jedes andere Pferd: Ein jedes ist anders, wenn es auch gewisse &quot;Typen&quot; gibt. Den Traum von Parelli &quot;one fits for all&quot; gibt es leider nicht- zudem ist auch jeder Mensch anders in seiner Art- und in seiner &quot;Handschrift&quot;, die er schreibt.
Bei all den &quot;Karten&quot;, die auf dem Weg auftauchen, ist es schwierig, die Authentizität in der Beziehung zum Pferd zu bewahren. Das Pferd &quot;ist&quot;- und es spiegelt Dich, die Spannungen, Unsicherheiten und Widersprüche äußerst deutlich.

Ernsthaft betrieben kann die Suche nach dem Selbst uns ja schon vom Weg (der gute Deal fürs Pferd) abbringen. Und oft haben wir ja auch noch Ziele. Je nach Pferd kann es auch noch sinnvoll sein, alle Ziele an den Nagel zu hängen und für eine gewisse Zeit nur noch &quot;zu sein&quot;.

Tja- so unstrukturiert wie mein Text- so unstrukturiert sieht es aktuell an meiner persönlichen Wegkreuzung aus.

Uns allen wünsche ich ein Finden der Inselund die dringende Erholung  auf der Insel.

Liebe Grüße
Silke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nadja,<br />
jeder, der sich ernsthaft mit dem befasst, was IN dem Pferd vorgeht, steht irgendwann an diesem Punkt.<br />
Es ist eine Zäsur, begründet einen Neustart in der Beziehung zum Pferd.</p>
<p>Da ist gar nicht der olle Typ mit der Karte.<br />
Pferd und Du- Ihr tragt den Weg in Euch. Und ein großes Stück weit ist der Weg, die Entwicklung von Euch beiden, das Ziel.</p>
<p>Das Internet ist etwas Wunderbares. Ja.<br />
Es ruft aber auch 10 000 Meinungen auf den Plan, von Leuten die nicht dazu gefragt wurden. Es sind auch nicht nur Neider, sondern auch Wohlmeinende. Und Du wirst mit &#8222;Karten&#8220; zugeworfen&#8230;</p>
<p>Ich weiß, dass Paledo inzwischen auf der großen Wiese hinterm Regenbogen ist und auf Dich wartet. Stellvertretend für jedes andere Pferd: Ein jedes ist anders, wenn es auch gewisse &#8222;Typen&#8220; gibt. Den Traum von Parelli &#8222;one fits for all&#8220; gibt es leider nicht- zudem ist auch jeder Mensch anders in seiner Art- und in seiner &#8222;Handschrift&#8220;, die er schreibt.<br />
Bei all den &#8222;Karten&#8220;, die auf dem Weg auftauchen, ist es schwierig, die Authentizität in der Beziehung zum Pferd zu bewahren. Das Pferd &#8222;ist&#8220;- und es spiegelt Dich, die Spannungen, Unsicherheiten und Widersprüche äußerst deutlich.</p>
<p>Ernsthaft betrieben kann die Suche nach dem Selbst uns ja schon vom Weg (der gute Deal fürs Pferd) abbringen. Und oft haben wir ja auch noch Ziele. Je nach Pferd kann es auch noch sinnvoll sein, alle Ziele an den Nagel zu hängen und für eine gewisse Zeit nur noch &#8222;zu sein&#8220;.</p>
<p>Tja- so unstrukturiert wie mein Text- so unstrukturiert sieht es aktuell an meiner persönlichen Wegkreuzung aus.</p>
<p>Uns allen wünsche ich ein Finden der Inselund die dringende Erholung  auf der Insel.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ramona Liebhaber-Baghel		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/horsemanship-quo-vadis/#comment-630</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ramona Liebhaber-Baghel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 22:08:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://verstehepferde.de/?p=2374#comment-630</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Nadja, 

hör auf zu suchen, DU bist die Insel. Für mich jedenfalls. 

Ramona]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nadja, </p>
<p>hör auf zu suchen, DU bist die Insel. Für mich jedenfalls. </p>
<p>Ramona</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephanie		</title>
		<link>https://verstehepferde.de/horsemanship-quo-vadis/#comment-601</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 08:14:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://verstehepferde.de/?p=2374#comment-601</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Nadja, vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Ich musste sehr schmunzeln, als ich deine Beschreibung mit der Insel gelesen habe, da ich diese ziemlich treffend fand - Denn vor nicht all zu langer Zeit war ich auch genau an dem Punkt. Man weiß, da gibt es eine Insel und man würde dort gerne hin kommen, aber das &#039;Wie&#039; ist das große Fragezeichen. Bei mir war es allerdings dann eher so, dass ich zu viele Karte auf dem Tisch hatte, die mir den Weg zeigen wollten, aber am Ende kam es auf das Gleiche raus - ich war total verwirrt und hatte mich verlaufen und war damit auch keine verlässliche Führung mehr für mein Pferd.  
Die Misere wurde mir so richtig bewusst, als er nicht mehr mit mir alleine raus gehen wollte. Er stemmte die Beine in den Boden und zeigte mir, bis hier hin und nicht weiter. Das war natürlich frustrierend und ich war am Boden zerstört und den Tränen nahe. Aber es war aus der Sicht eines Herdentieres absolut verständlich. Warum sollte er jemandem folgen, der selbst total planlos war. Am Ende führe ich ihn noch in den Tod und das ist dem Überleben eher weniger dienlich. ;-)

Ich hatte dann das Glück, dass mir jemand einen neuen Weg gezeigt hat, der für mein Pferdchen und mich einen Neustart bedeuteten und zwar die Freiarbeit. Was allerdings für uns der richtige Weg ist, muss noch lange nicht der richtige Weg für andere sein. Denn was ich in den letzten Monaten gelernt habe ist, dass man einfach seinen eigenen Weg zu dieser Insel finden muss und sich nicht verwirren lassen darf von diesen ganzen Ansätzen. Denn bekanntlich gibt es ja viele Wege noch Rom (oder eben zu der Insel). ;-)
Wenn du das Gefühl hast, deinen Weg gefunden zu haben, dann behalte ihn bei und lass dich nicht davon abbringen. Denn es wird immer andere/neue Ansätze geben, die einem den Weg zeigen wollen. Wie du schon geschrieben hast, es muss der beste Deal für das Pferd sein und der kann es nur sein, wenn auch du dich mit dem Ansatz wohl fühlst und du authentisch sein kannst - denn schließlich durchschauen unsere Vierbeiner uns sofort, wenn dem nicht so ist. ;-)

Also, bleibe dir und deinen Ansätzen treu und lass dich nicht verwirren. :-) 

LG
Stephanie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nadja, vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Ich musste sehr schmunzeln, als ich deine Beschreibung mit der Insel gelesen habe, da ich diese ziemlich treffend fand &#8211; Denn vor nicht all zu langer Zeit war ich auch genau an dem Punkt. Man weiß, da gibt es eine Insel und man würde dort gerne hin kommen, aber das &#8218;Wie&#8216; ist das große Fragezeichen. Bei mir war es allerdings dann eher so, dass ich zu viele Karte auf dem Tisch hatte, die mir den Weg zeigen wollten, aber am Ende kam es auf das Gleiche raus &#8211; ich war total verwirrt und hatte mich verlaufen und war damit auch keine verlässliche Führung mehr für mein Pferd.<br />
Die Misere wurde mir so richtig bewusst, als er nicht mehr mit mir alleine raus gehen wollte. Er stemmte die Beine in den Boden und zeigte mir, bis hier hin und nicht weiter. Das war natürlich frustrierend und ich war am Boden zerstört und den Tränen nahe. Aber es war aus der Sicht eines Herdentieres absolut verständlich. Warum sollte er jemandem folgen, der selbst total planlos war. Am Ende führe ich ihn noch in den Tod und das ist dem Überleben eher weniger dienlich. 😉</p>
<p>Ich hatte dann das Glück, dass mir jemand einen neuen Weg gezeigt hat, der für mein Pferdchen und mich einen Neustart bedeuteten und zwar die Freiarbeit. Was allerdings für uns der richtige Weg ist, muss noch lange nicht der richtige Weg für andere sein. Denn was ich in den letzten Monaten gelernt habe ist, dass man einfach seinen eigenen Weg zu dieser Insel finden muss und sich nicht verwirren lassen darf von diesen ganzen Ansätzen. Denn bekanntlich gibt es ja viele Wege noch Rom (oder eben zu der Insel). 😉<br />
Wenn du das Gefühl hast, deinen Weg gefunden zu haben, dann behalte ihn bei und lass dich nicht davon abbringen. Denn es wird immer andere/neue Ansätze geben, die einem den Weg zeigen wollen. Wie du schon geschrieben hast, es muss der beste Deal für das Pferd sein und der kann es nur sein, wenn auch du dich mit dem Ansatz wohl fühlst und du authentisch sein kannst &#8211; denn schließlich durchschauen unsere Vierbeiner uns sofort, wenn dem nicht so ist. 😉</p>
<p>Also, bleibe dir und deinen Ansätzen treu und lass dich nicht verwirren. 🙂 </p>
<p>LG<br />
Stephanie</p>
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